Erfahrungen der Pflegestellen

 

Es begann alles damit, dass ich Ende Januar 2018 meine geliebte Katze Diva nach 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Die Wohnung war leer und manche Träne floss. Da auch sie eine Tierschutzkatze war, hatte ich ihr versprochen, mich weiter gegen Tierquäler und für den Tierschutz einzusetzen. Anfangs war meine Trauer noch groß. Ich hörte sie nachts noch scheinbar quietschen und dachte ich dreh noch durch. Dann habe ich mich zusammengerissen, denn ich wollte ja mein Versprechen einlösen.

Auf Facebook sah ich den dringenden Aufruf der Seelen für Seelchen, die Pflegestellen suchten. Ich fragte nach, was denn dafür notwendig sei, um helfen zu können, dass die Fellnasen das bekommen, was sie so lange schon entbehren und verdienen. Schon nach kurzer Zeit antwortete der Verein und auch die Vorkontrolle war ganz fix zur Stelle. Es war alles auch für mich sehr spannend und ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich wohl angenommen werde, ob alles positiv war. War es und ich war sooo begeistert!

Hab mich gefreut, dass ich helfen darf einer Fellnase zu zeigen, dass es anders geht, ohne Angst…

Der Tag kam und für mich war alles unendlich spannend. Wie wird Dustin reagieren? Wo führt der Weg hin? Schaff ich das überhaupt schon? Aber es ging alles gut. In meinem Zuhause angekommen war Dustin erstmal nicht wirklich begeistert, man sah die Fragezeichen in seinem Gesicht, so nach dem Motto: Was soll ich hier? Wo bin ich? Was passiert jetzt mit mir? Zunächst habe ich ihm dann in Ruhe gezeigt, wo sein Plätzchen ist, sein Futter und sein Trinken. Danach ging es dann raus „Zeitung für Hunde lesen“. Treppen gingen gar nicht, also wurde man getragen – runter und wieder hoch – und draußen angekommen war nichts zu machen. Lieber Hinschmeißen und sich platt machen wie eine Flunder nach dem Motto: So sieht mich keiner und mir passiert nix!

Stattdessen hat er mir dann später auf den Teppich gemacht, wovon ich nicht sonderlich begeistert war, aber mir war völlig klar: Er war halt noch nicht stubenrein. Wie auch? Er kannte das ja nicht.

So war das erste, an dem wir gearbeitet haben, Treppen zu laufen und stubenrein zu werden. Und das wurde eine echte Mammutaufgabe für uns beide. Anfangs mehr stehen als gehen, so wurde es aber immer besser mit viel Geduld und positiver Bestärkung über Stimme und Leckerli. Wir haben dann Schritt für Schritt aufgebaut. 2 Stunden raus, runter und wieder hoch. Mehr war nicht drin. Tage später konnten wir auch dann schon kleine Runden gehen. Mini-me hat verstanden: Wenn ich vertraue, passiert mir nix und wenn ich draußen mein Geschäft mache, gibt’s Lob und Leckerli. So schenkte ich ihm Vertrauen und er mir seins. Nach einer Woche war es geschafft. Treppen gingen wie von selbst und stubenrein war Dustin nun auch. Das Eis war gebrochen, er kam zu mir und ließ sich streicheln, er schlief nicht mehr nur in seiner Box, sondern schmiss sich auch schon mal unten in den Weg. Man konnte förmlich sehen, dass er sich wohlfühlte bei mir, froh darüber, ein Körbchen zu haben und sich frei bewegen zu dürfen. Der nächste Schritt konnte kommen.

Größere Runden, andere Hunde à okay, andere Menschen!! à OMG! Die mussten nicht sein. Zumindest war das sehr sympathieabhängig. Was ja auch okay ist. Man muss ja auch nicht frontal darauf zulaufen.

Nach 2 Wochen haben wir sogar Hundefreunde gefunden, inzwischen viel erlebt und auch mit Menschen geht es nun. Nur Kinder mag er noch nicht so wirklich.

Mittlerweile ist er ein aufgeweckter, sozialer und freundlicher Hund, der einfach froh ist, keine Stäbe mehr vor der Nase zu haben. Lebensfreude pur mit kleinen Baustellen. Ängste sind noch immer da, die mit viel Liebe und Geduld sicher noch abstellbar sind.

Ich bin froh, dass die Seelen für Seelchen Dustin und mir – der jetzt fast 3 Wochen hier ist – eine Chance gegeben haben, sonst wären wir nicht schon so weit, dass wir nun sogar angefangen haben Grundkommandos zu üben.

Monique Peters


Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.

Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.

Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.

Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.

Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass  es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.

Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.

Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.

Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.

Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.

Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.

Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.

Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.

Anna Coignard

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Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:

von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.

Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.

Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent  und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet“, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.
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Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am  Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund  haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für  einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs  verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein  Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederumder Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.

Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter.Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst.Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird.Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat.Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.
C. Gollenia