Steckbrief
Alter: ca. 2018 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, anhänglich, toll im Umgang mit anderen Hunden
Größe: ca. 43 cm
Im Shelter seit: Oktober 2024
Hallo Ihr lieben Menschen da draußen,
ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Vielleicht einfach damit, dass ich mich sehr freue, dass ihr kurz bei mir stehen bleibt. Denn gesehen zu werden, das passiert mir nicht mehr so oft.
Ich bin Negro. Ein Straßenhund aus Rumänien. Viele Jahre war ich nicht allein. Mein bester Freund Pik war immer an meiner Seite. Wir haben zusammen gelebt, zusammen aufgepasst, zusammen gehofft. Die Straßen waren unser Zuhause – nicht immer leicht, aber wir hatten uns. Und das hat alles ein Stück weniger schwer gemacht.
Pik war derjenige, der mir gezeigt hat, dass man den Menschen vertrauen kann. Gemeinsam haben wir Orte gefunden, an denen wir willkommen waren. Menschen, die uns freundlich angesehen haben, uns gefüttert haben. Wir waren nie aufdringlich, immer respektvoll. Und mit ein bisschen Charme konnten wir uns ein kleines Stück Sicherheit erobern.
Doch irgendwann hat sich alles verändert.
Die Welt wurde unfreundlicher. Es kamen Menschen, die uns nicht hier haben wollten. Die uns verjagt haben, die uns Angst gemacht haben. Zum Glück gab es auch die anderen – die Tierschützer, die uns aufgenommen haben. Sie haben uns einen sicheren Platz gegeben, Futter, einen Ort zum Schlafen.
Aber dann ist das passiert, wovor ich mich immer gefürchtet habe.
Pik ist gegangen.
Er durfte ausreisen. Für ihn hat sich eine Tür geöffnet. Und ich… ich bin zurückgeblieben.
Seitdem ist alles anders. Es ist still geworden. Niemand mehr, der neben mir liegt. Niemand, der mich anstupst. Niemand, der mir zeigt, dass ich nicht allein bin. Ich schaue oft dorthin, wo wir früher zusammen gelegen haben, und verstehe nicht, warum ich jetzt alleine hier bin.
Manchmal fühlt es sich so an, als hätte mich einfach niemand gewollt.
Als wäre ich der, den man übersieht. Der, für den sich niemand entscheidet. Der übrig bleibt.
Ich versuche stark zu sein. Wirklich. Aber es ist schwer, wenn man das Gefühl hat, dass da draußen niemand ist, der auf einen wartet. Niemand, der sagt: „Dich möchte ich. Genau dich.“
Dabei kenne ich euch Menschen doch. Ich weiß, wie schön es sein kann, dazuzugehören. Ich weiß, wie es ist, Nähe zu spüren, Vertrauen zu haben. Und tief in mir ist immer noch diese leise Hoffnung, dass irgendwo jemand ist, der mich sieht.
Nicht als den Hund, der zurückgeblieben ist.
Sondern als Negro.
Einen Hund, der geliebt werden möchte. Der dazugehören möchte. Der endlich ankommen möchte.
Vielleicht… bleibt ihr ja nicht nur kurz stehen. Vielleicht schaut ihr ein bisschen genauer hin.
Euer Negro
ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Vielleicht einfach damit, dass ich mich sehr freue, dass ihr kurz bei mir stehen bleibt. Denn gesehen zu werden, das passiert mir nicht mehr so oft.
Ich bin Negro. Ein Straßenhund aus Rumänien. Viele Jahre war ich nicht allein. Mein bester Freund Pik war immer an meiner Seite. Wir haben zusammen gelebt, zusammen aufgepasst, zusammen gehofft. Die Straßen waren unser Zuhause – nicht immer leicht, aber wir hatten uns. Und das hat alles ein Stück weniger schwer gemacht.
Pik war derjenige, der mir gezeigt hat, dass man den Menschen vertrauen kann. Gemeinsam haben wir Orte gefunden, an denen wir willkommen waren. Menschen, die uns freundlich angesehen haben, uns gefüttert haben. Wir waren nie aufdringlich, immer respektvoll. Und mit ein bisschen Charme konnten wir uns ein kleines Stück Sicherheit erobern.
Doch irgendwann hat sich alles verändert.
Die Welt wurde unfreundlicher. Es kamen Menschen, die uns nicht hier haben wollten. Die uns verjagt haben, die uns Angst gemacht haben. Zum Glück gab es auch die anderen – die Tierschützer, die uns aufgenommen haben. Sie haben uns einen sicheren Platz gegeben, Futter, einen Ort zum Schlafen.
Aber dann ist das passiert, wovor ich mich immer gefürchtet habe.
Pik ist gegangen.
Er durfte ausreisen. Für ihn hat sich eine Tür geöffnet. Und ich… ich bin zurückgeblieben.
Seitdem ist alles anders. Es ist still geworden. Niemand mehr, der neben mir liegt. Niemand, der mich anstupst. Niemand, der mir zeigt, dass ich nicht allein bin. Ich schaue oft dorthin, wo wir früher zusammen gelegen haben, und verstehe nicht, warum ich jetzt alleine hier bin.
Manchmal fühlt es sich so an, als hätte mich einfach niemand gewollt.
Als wäre ich der, den man übersieht. Der, für den sich niemand entscheidet. Der übrig bleibt.
Ich versuche stark zu sein. Wirklich. Aber es ist schwer, wenn man das Gefühl hat, dass da draußen niemand ist, der auf einen wartet. Niemand, der sagt: „Dich möchte ich. Genau dich.“
Dabei kenne ich euch Menschen doch. Ich weiß, wie schön es sein kann, dazuzugehören. Ich weiß, wie es ist, Nähe zu spüren, Vertrauen zu haben. Und tief in mir ist immer noch diese leise Hoffnung, dass irgendwo jemand ist, der mich sieht.
Nicht als den Hund, der zurückgeblieben ist.
Sondern als Negro.
Einen Hund, der geliebt werden möchte. Der dazugehören möchte. Der endlich ankommen möchte.
Vielleicht… bleibt ihr ja nicht nur kurz stehen. Vielleicht schaut ihr ein bisschen genauer hin.
Euer Negro
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Negro haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/)oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Negro ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Vielen Dank im Namen der Hunde!




















