Luma
+++Verstorben+++

Luma ❤️  Februar 2026

Du warst eine von den Stillen.

So schüchtern, so vorsichtig, immer im Hintergrund. Zusammen mit deinen Geschwistern hast du bei uns im Shelter gelebt – leise, unauffällig, mit diesen sanften Augen, die so viel erzählt haben und doch so viel verborgen hielten. 😔

Wir hätten dir so sehr gewünscht, dass du noch die Zeit bekommst, dein Schneckenhaus zu verlassen. Dass du erfahren darfst, wie es ist, wenn eine eigene Familie deinen Namen ruft. Wenn ein warmes Körbchen nur dir gehört. Wenn Hände dich streicheln, ohne dass du Angst haben musst. Doch du wurdest jäh aus dem Leben gerissen. 🥺

Liebe Luma,

es tut unendlich weh, dass wir dir dieses Zuhause in Deutschland nicht mehr schenken konnten. Es schmerzt, dass du gehen musstest, ohne die Geborgenheit zu erleben, die wir uns so sehr für dich gewünscht haben. Bitte verzeih uns, dass wir nicht schneller waren. Wir hoffen von Herzen, dass du nun an einem Ort bist, an dem du keine Angst mehr haben musst. Wo du frei laufen kannst. Wo deine Seele endlich leicht ist. 🌈 Du warst vielleicht eine der Stillen – aber dein Verlust ist laut in unseren Herzen. 💔 Mach’s gut, kleine Luma, du wirst nicht vergessen.


Steckbrief
Alter: ca. September 2023 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, noch etwas schüchtern
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: September 2025
Verwandtschaft: Geschwister Tindra, Dotty, Alvi & Aro

Hallo! Ich bin Luma – und ich wünsche mir ein Zuhause, in dem ich ankommen darf!

Ich kam zusammen mit meinen vier Geschwistern ins Shelter. Wir lebten auf der Straße, bis Menschen uns einfingen. Wir wussten nicht, was geschah – alles war laut, fremd und beängstigend. Plötzlich waren wir in einem Zwinger, und ich verstand nicht, warum. Ich hatte Angst, zog mich zurück und hoffte einfach, dass uns niemand etwas tun würde.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Menschen hier es gut mit uns meinen. Sie bringen Futter, sie sprechen freundlich mit uns und sie tun uns nicht weh. Ich bin neugierig geworden – manchmal wage ich mich ein paar Schritte näher heran, um zu schnuppern oder einen Blick zu wagen. Ich möchte so gerne vertrauen, aber ganz traue ich mich noch nicht. Irgendetwas in mir sagt mir, dass das Leben mehr bereithält, wenn ich mich nur traue, den nächsten Schritt zu machen.

Ich bin ein bisschen größer als meine Geschwister – daran kann man mich leicht erkennen. Aber sonst bin ich wie sie: vorsichtig, sensibel und doch voller Hoffnung. Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und tief in mir wünsche ich mir nichts sehnlicher, als endlich zu einem Menschen zu gehören.

Mein Traum ist ein Zuhause, in dem ich Zeit bekomme, um anzukommen. Menschen, die geduldig sind, die mich nicht bedrängen und mich verstehen, auch wenn ich anfangs noch zögere. Ein weiches Körbchen, ein sicherer Ort, ein liebevoller Blick – das ist es, was ich mir wünsche. Wenn ich merke, dass ich wirklich sicher bin, werde ich bestimmt aufblühen, neugierig werden, spielen, spazieren gehen und zeigen, wie viel Liebe in mir steckt.

Ein anderer Hund könnte mir helfen, mich zu orientieren, aber das Wichtigste ist, dass meine Menschen mir Halt geben. Ich brauche keine großen Abenteuer, sondern jemanden, der an mich glaubt und mich so nimmt, wie ich bin.

Ich weiß, dass ich noch ein bisschen Mut brauche, um mein Herz ganz zu öffnen – aber ich bin bereit, zu lernen, was Vertrauen bedeutet. Vielleicht bist du ja der Mensch, der mir zeigt, wie schön das Leben sein kann.

Darf ich dein Herz berühren und an deiner Seite mein neues Leben beginnen?