Das Projekt hope & change for Romanian strays

Was wir tun:

Seit Gründung des Vereins in 2015 legen wir Wert auf Nachhaltigkeit. Kastrationen sind ein wichtiger Teil des Auslandstierschutz, gerade in einem Land wo es „normal“ ist Hunde einfach irgendwo im Wald oder Feld sich selbst zu überlassen.

Es hilft nicht den unzähligen Hunden in Rumänien einfach ein Zuhause in Deutschland zu suchen. Vor Ort muss eine Veränderung einsetzen, der Umgang mit den Hunden muss in der Bevölkerung verändert werden. Wir möchten bei den Besitzern ansetzen um ein Umdenken anzustoßen. Aufklärung das die Kastration ihres Hundes ein wichtiger Schritt ist das Problem anzugehen. 

Momentan kastrieren wir im Umland unseres Shelters in der Stadt Racari. Eine feste monatliche Kampagne, die nun seit Februar 2019 in dieser Art  besteht. Je nach unseren finanziellen Möglichkeiten werden meist 50-100 Hunde im Monat von ihren Besitzern gebracht und wir kastrieren kostenlos. Gerne würden wir es in Zukunft auch im Umland unseres anderen Shelters im Norden Rumäniens anbieten, dazu brauchen wir aber mehr feste Unterstützer.

Die Situation vor Ort:

Wer einmal in Rumänien war wird die vielen Straßenhunde nicht übersehen und vergessen können. Es ist einfach normal das eine Gruppe Hunde quer über die Straße läuft oder das man fast immer Hundegebell hört. Zudem sind die Hunde mit Besitzern draußen auf und am Grundstück unterwegs oder liegen in der Einfahrt. Die Landbevölkerung ist arm und Kastrationen sind finanziell nicht möglich, somit entstehen jede Menge Welpen.

Hunde haben in Rumänien die Funktion einer lebenden Alarmanlage, fast jeder hält sich einen Hund auf dem Grundstück. Teilweise laufen sie frei herum oder es ist auch noch üblich Hunde an die Kette zu legen, ein Leben lang. Wenige haben eine Stellung bei ihren Menschen wie es bei uns in Deutschland üblich ist.

Vielleicht ist es vorstellbar was passiert wenn eine Hündin in der Nachbarschaft läufig wird. Die daraus resultierenden Welpen werden entweder getötet oder raus in die Felder gefahren und ausgesetzt. Mit Glück findet ein Tierschützer sie und nimmt sie in eines der unzähligen Shelter auf. Wenn es schlecht läuft sterben sie an Krankheiten, Nahrungsmangel oder werden überfahren.  Es ist auch möglich das ein Hundefänger der Gemeinde sie findet und sie werden in eine Tötung gesteckt und nach 3 Wochen eingeschläfert, wenn sich kein Adoptant findet.

Es ist ein immerwährender Kampf die große Menge an Hunden zu kastrieren, um dann ,vielleicht irgendwann, diese Würfe zu verhindern. Aber es ist nötig und unglaublich wichtig die Bevölkerung aufzuklären das sie selbst mit der Kastration IHRER Hunde viel gegen die Straßenhunde Problematik unternehmen können.

Wie können Sie helfen?
Werden Sie Kastrationspate bei unserem Projekt hope & change for Romanian strays! Eine Patenschaft kostet 30€ im Monat. Das ist genau der Betrag für eine Kastration in Rumänien. Somit ist jeder einzelne Pate wichtig. Ein Pate bedeutet 12 kastrierte Hunde im Jahr. Schauen Sie mal auf die Geburten Pyramide und rechnen selbst, was Sie so allein erreichen können. Wenn Sie Kastrationspate werden möchten, melden Sie sich bitte über das Kontaktformular .

November 2018

"Gemeinsam für die Hunde in Rumänien!"

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