Herzlich willkommen!

Willkommen auf der Seite von Seelen für Seelchen e. V.!

Wir sind eine deutsche Organisation, die Straßenhunden sowie den Hunden in vier Sheltern in Rumänien hilft, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern, die flächendeckend Kastrationen durchführt, um das Elend einzudämmen, und für Glücksnasen ein passendes Zuhause sucht.

Wie ihr helfen könnt, erfahrt ihr auf dieser Website! Bei Fragen und Anregungen immer gern eine Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de .

Und was wir so machen…

Euer Seelen für Seelchen-Team


Unsere Notfälle der Woche

 

<strong>Arko</strong><br><span style="font-size: 70%;">50 cm – hat Potential<br>[92648 Vohenstrauß]</span>

Arko
50 cm – hat Potential
[92648 Vohenstrauß]

Der liebe und etwas schüchterne Arko muss sein Zuhause leider sehr dringend aufgrund von Zeitmangel und Unstimmigkeiten in seiner aktuellen Familie verlassen. Er lebt derzeit in 92648 Vohenstrauß (Bayern), wo er sich sehr nach Besuch und einer neuen Familie fürs Leben sehnt. Arko ist ein ganz besonderer Hund, der aufgrund ...
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<strong>Tani</strong><br /><span style="font-size: 70%;"> Die Verstoßene</span>

Tani
Die Verstoßene

Hallo ihr Lieben, ich bin die hübsche Tani und gerade neu ins Racari Shelter gekommen. Ich wurde nicht auf der Straße gefunden, wie so viele meiner Leidensgenossen. Nein, ich hatte einen Besitzer, doch ich habe mich ziemlich unbeliebt gemacht. Ich habe zusammen mit meiner Mama tatsächlich nicht nur ein Huhn, ...
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<strong>Candy</strong><br /><span style="font-size: 70%;">ca. 35 cm – die Selbstbewusste</span>

Candy
ca. 35 cm – die Selbstbewusste

Achtung, aufgepasst - hier kommt Candy. Die kleine Wuselmaus gehört zu den Hunden, die ganz genau wissen, wie niedlich sie aussehen. Wenn ihr etwas nicht passt, dann wird sie das schon schnell mitteilen. Aber so sind sie ja oft, die kleinen Hunde. Candy ist etwa 2016 geboren und ungefähr 35 ...
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<strong>Justin</strong><br /><span style="font-size: 70%;"> ca. 60 cm – sucht dringend einen Gnadenplatz</span>

Justin
ca. 60 cm – sucht dringend einen Gnadenplatz

Altersruhesitz für Justin gesucht Die letzten zwei Jahre durfte der liebe Senior in Freiheit auf unserem Berg in Târgu Ocna residieren und das war mit Sicherheit eine der schönsten Zeiten seines Lebens. Justin war glücklich dort oben und hat sich mit seiner ruhigen und souveränen Art schnell zum allseits respektierten ...
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***13.12.2019***

Was war los im November ⁉️

Für alle Unterstützer und Interessierte haben wir hier in aller Kürze einen Teil der Arbeit von Seelen für Seelchen e.V. im November 2019 einmal zusammengefasst:

🏨 78 Hunde wurden vor Ort kastriert
🐶 61 Hundeseelchen wurden in unsere Shelter aufgenommen
🐶 685 Hunde hatten täglich volle Näpfe und einen trockenen Schlafplatz
🍖 397 Futterpaten sorgen zur Zeit langfristig für volle Bäuchlein in unseren Sheltern
👪 7 Hunde sind bei ihrer neuen Familie eingezogen
✔️🏠 23 Hunde konnten auf eine rettende Pflegestelle reisen
✔️⛰️ 76 Hunde leben derzeit in unserem Open Shelter in Freiheit und Sicherheit
🍖 46 Futterpaten unterstützen unsere Glücksseelchen langfristig im Open Shelter
✔️🐶 40 Plätze wurden im November von uns im Public Shelter Bârlad durch die Rettungspatenschaften blockiert

Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Unterstützern ganz herzlich zu bedanken. Nur mit eurer Hilfe ist es möglich, dass wir jeden Monat für eine bessere Zukunft der Straßenhunde in Rumänien kämpfen können. Gerade in diesem schweren Monat habt ihr uns wieder gezeigt, dass wir gemeinsam vieles erreichen können.

💬 „Wohin dich dein Herz ruft, da liegt auch deine Aufgabe.”
– Irina Rauthmann
Und wir kämpfen für unserer Seelchen weiter im Dezember ❗️

Neugierig?
🐾 Der Verein Seelen für Seelchen:
Internetseite: http://seelen-fuer-seelchen.de/
Facebookauftritt: https://www.facebook.com/seelenfuerseelchen/
Kastrationsprojekt Hope and Change:
Internetseite: https://seelen-fuer-seelchen.de/kastrationsprojekt-hope-…/…/
Der Open Shelter:
Internetseite: http://seelen-fuer-seelchen.de/open-shelter/
Facebookauftritt: https://www.facebook.com/groups/366970610389767/


***12.12.2019***

Leider müssen wir heute eine Entscheidung mitteilen, welche zu treffen uns ungemein schwerfiel. Denn in der jüngsten Vergangenheit zeigte sich zu unserem Bedauern immer deutlicher, dass das gegenseitige Vertrauen zwischen uns und den Mitarbeitern vor Ort im Little Souls Home aufgrund verschiedener Geschehnisse beidseitig sehr gelitten hat und sich eine weitere Zusammenarbeit als sehr schwierig erweist. Man driftet immer weiter auseinander, statt zusammenzukommen und auch die Kommunikation leidet darunter, welche für die Arbeit aber unendlich wichtig ist.

Und genau das fehlt uns. Wir haben uns nun lange Zeit gelassen für diese Entscheidung und immer wieder überdacht, welchen Weg wir noch gehen können und wollen. Das Little Souls Home hat sich immer weiter von Seelen für Seelchen entfernt. Das begann eigentlich schon vor längerem, als Vorstandsmitglieder, welche freundschaftlich sehr eng mit Luiza und dem LSH Team verbunden waren, Seelen für Seelchen verlassen haben. Man wollte nie wahrhaben, dass dieser Fortgang nicht rückgängig zu machen ist.

Inzwischen ist es nun auch so, dass sich aus ehemaligen Mitgliedern von Seelen für Seelchen ein neues Team gebildet hat, welches das Little Souls Home unterstützt. Sie nennen sich auf der offiziellen Seite des LSH „Team vom Little Souls‘ Home“. Ursprünglich wurde dieses Team gegründet, um zusammen mit Partnervereinen einigen LSH-Seelen eine Ausreise zu ermöglichen, was auch sehr erfolgreich läuft und uns natürlich sehr freut. Doch mittlerweile hat sich dies verselbstständigt. Es werden Spendenaufrufe für das Little Souls Home gemacht, die nicht mit der Ausreise in Verbindung stehen, das Logo der Little Souls Home Seite, was immer gleich war mit der SFS Seite des Little Souls Home wurde ohne Info geändert. Es wurde eine eigenen URL und Mail-Adresse angelegt und sogar schon ein eigenes Maskottchen entworfen. All diese umfassenden Maßnahmen führen dazu, dass das LSH immer weiter aus unseren Fingern geglitten ist und zeigt uns, dass dieses neue Team den Willen dazu hat, dass Little Souls Home in mehr Punkten zu unterstützen, als nur bei der Ausreise.
Die Vorbereitungen zur Gründung eines Vereines laufen auf Hochtouren, es gibt auch schon einen Moneypool, nur den letzten Schritt wollte man noch nicht wagen. Problem dabei ist nur, dass Seelen für Seelchen aktuell komplett für alle Kosten aufkommen muss, während aufgrund des Chaos unter den verschiedenen Parteien Paten abspringen und aufgrund des Ausreisestopps unsererseits keine Einnahmen mehr durch das Little Souls Home reinkommen. Die kompletten Kosten des Little Souls Home sind nicht komplett durch Patenschaften abgedeckt. Und das, ohne dass wir auch nur halbwegs in irgendwelche Planungen einbezogen werden. Über Ausreisen und neue Hunde wurden wir erst nach vielen Diskussionen kurz und knapp informiert.

Das können wir nicht länger mit ansehen und mussten nun einen Schlussstrich ziehen. Wir stoßen das neue LSH Team zugegebenermaßen ins kalte Wasser aber eröffnen ihnen mit diesem Schritt auch die Möglichkeit, tatsächlich unabhängig von uns zu agieren und ihre Visionen für das LSH zu verwirklichen. Sollte dieses neue Team im Anschluss an unserem Ausscheiden nicht wie erwartet das LSH-Shelter übernehmen können, so sind wir sicher, dass andere Unterstützer sich finden werden. Doch das Team ist guter Dinge dies zu schaffen und auch wir glauben fest daran. Für die LSH-Paten gilt, dass zu Ende Februar die Patenschaft bei Seelen für Seelchen beendet wird und wir ihnen dann gerne mitteilen werden, an wen die Zahlungen folgen sollen, sollte man weiter an eine Patenschaft interessiert sein.
Wir sind erschrocken über den Tonus uns wären die Hunde egal oder wir würden das LSH aus Böswilligkeit abstoßen. Wir möchten zu bedenken geben, dass Seelen für Seelchen nicht nur aus dem LSH besteht, sondern noch zwei weitere Shelter mit knapp 400 Hunden unterstützt. Der Schritt, uns zu trennen wurde über einen langen Zeitraum diskutiert und genau abgewägt. Über uns dürfen bis zum Sommer 2020 keine Hunde aus dem LSH ausreisen, was auch bedeutet, dass wir keinerlei Schutzgebühren einnehmen, um den Shelter zu finanzieren.
Wir haben über ein Jahr weiterhin die erhöhte Aufwandsentschädigung an die Mitarbeiter gezahlt, die zur Grundlage hatte, dass Hunde im Little Souls Home und dem Public Shelter (Kapazität von ca. 200 Hunden) untergebracht, versorgt und Zwinger gesäubert werden müssen.
Seit November 2018 ist das Public Shelter weggefallen.
Als wir nun vor einigen Tagen mitteilten, dass wir aus wirtschaftlichen und aus Fairnessgründen unseren Paten und anderen Shelter Team gegenüber, die Aufwandsentschädigungen nun wieder anpassen müssen, wurde uns mitgeteilt, dass somit nur noch Futter für die Hunde bereitgestellt und die Zwinger gereinigt würden.
Dies zeigte wiederum, dass es keine vernünftige Basis zur Zusammenarbeit mehr besteht.

Wir hoffen sehr, dass dieser Wechsel gut über die Bühne geht und das Little Souls Home und dessen Hunde damit wieder die Aufmerksamkeit bekommen, welche sie verdienen. Die Vergangenheit des Vereins hat mehrfach bewiesen, dass ein Wechsel eine große Chance für das jeweilige Shelter sein kann und das versprechen wir uns auch in diesem Fall. Und auch unsere beiden anderen Shelter „Racari“ und „Help Azorel“ werden sicherlich davon profitieren, wieder etwas mehr im Vordergrund stehen zu dürfen.
Der ein oder andere mag jetzt zu dem Schluss kommen, wir würden uns von dem LSH trennen, weil es nicht genug Einnahmen erzielt und ja, das ist tatsächlich neben dem verlorenen Vertrauen und dem Mangel an Kommunikation auf Augenhöhe ein Faktor. Das wollen wir nicht beschönigen. Aber wenn wir monatlich weiterhin tausende Euro in ein Shelter investieren, mit dem eine vernünftige Zusammenarbeit schlichtweg nicht mehr möglich ist, nehmen wir auch in Kauf, dass auf kurz oder lang auch unsere Hunde im Help Azorel und in Racari zu kurz kommen. Damit ist niemandem geholfen. Damit riskieren wir das Wohl all unserer Hunde. Wie bereits erwähnt, sehen wir die Trennung als Chance für alle Shelter, zukünftig das Maß an Unterstützung zu erhalten, die sie benötigen. Wir werden die Hunde des Little Souls Home im Notfall weiterhin unterstützen, sollte sich bis März die Situation für das Little Souls Home nicht geklärt haben.
Bitte lasst euch von den Veränderungen nicht entmutigen und kämpft weiter für die Hunde vor Ort! Sei es nun an der Seite des LSH-Teams oder weiter beim Seelen für Seelchen -Team – wir alle wollen nur das Beste für die rumänischen Straßenhunde! Helft mit die Welt zu einem besseren Ort zu machen und etwas zu bewegen! “


📣 Seelen für Seelchen e.V. Wandkalender 2020 📣

🎄🎀🎁 ➡️ Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk? ➡️ Oder sich selbst eine Freude machen?

Tolle Fotos von unseren Seelchen aus ihrem neuen Zuhause begleiten euch durchs ganze Jahr!

Der Kalender kostet 15 € inkl. Verpackung und Versand.

Ein Großteil davon geht als Spende an den Verein.Falls mehrere Kalender bestellt werden, wird das Porto entsprechend angepasst.

➡️Bestellungen bitte per Nachricht über FB-Messenger an Janine Rigert-Seifert oder per E-Mail an janine.rigert@bluewin.ch.
Infos zur Bezahlung bekommen Sie nach dem Eingang der Bestellung. Die Kalender werden nach Zahlungseingang verschickt.

Die Auflage ist limitiert! Daher greift zu, solange noch welche da sind!


*** 19.11.2019 ***

Information zum Little Souls Home

Wir möchten nochmal auf einige Punkte eingehen, die vielleicht nicht allen klar sind und zu denen uns immer wieder Fragen erreichen.

In den letzten Wochen hat sich ein neues Team gefunden, dass das LSH in Bezug der Ausreise unterstützt. Sie haben soweit wir wissen 3 Vereine gefunden, über die es Hunden aus dem Little Souls Home möglich ist, auszureisen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Seelen für Seelchen e.V. mit diesen Ausreisen nicht in Verbindung steht. So werden wir auch nicht, wenn die Hunde in Deutschland sind, für die Pflegestellen und Adoptanten verantwortlich sein. Die Verträge werden direkt mit dem anderen Verein abgeschlossen. Zu den Bedingungen des Vertrags, was z. B. Schutzgebühr, Tierarztkosten oder Nachsorge betrifft, können wir keine Auskunft geben.

Für unsere beiden anderen Shelter, in denen die Not gerade genauso groß ist, ist es enorm wichtig, dass unsere Pflegestellen uns weiterhin unterstützen.

Seelen für Seelchen zahlt weiterhin die Aufwandsentschädigungen für die Mitarbeiter des Shelters Little Souls Home und selbstverständlich das Futter und die medizinische Versorgung der Hunde.
Es hat wohl etwas für Verwirrung gesorgt, dass nun auch andere Gruppen Futter für das LSH sammeln. Das ist aus unserer Sicht nicht nötig, da wir, wie bisher auch, gut für die Hunde im Little Souls Home sorgen.

Außerdem möchten wir zur Long Distance Adoption (LDA) im Public Shelter sagen, dass diese Gebühr für die 40 Plätze natürlich weiterhin von uns gezahlt wird. Zwei Paten sind leider abgesprungen, für die wird gerade Ersatz gesucht. In dieser Gebühr ist das Futter für die Hunde des Public Shelters mitinbegriffen. Dass dieses Futter nicht sehr hochwertig ist, ist uns natürlich bewusst. Wir fordern regelmäßig Infos vom Betreiber ein, um zu sehen, wie es um die Hunde, die unsere LDA Plätze belegen, steht.

🙏 Wir sind sehr darauf angewiesen, dass unsere Paten uns weiterhin unterstützen, nur so können wir den Hunden des Little Souls Home helfen. 🙏


*** 15.11.2019***

News aus unseren Sheltern Help Azorel/ Bârlad und Racari

Der Winter steht vor der Tür. Die bevorstehende Kälte mit Nässe oder Schnee wird unseren Hunden leider sehr zusetzen, denn sie sind in ihren Zwingern – wie in all unsere Sheltern – der Witterung ausgesetzt und können sich leider nicht in ein geschlossenes Gebäude zurückziehen. Nur mit Stroh gefüllte Hütten und enges Zusammenrücken helfen etwas gegen die Kälte.

Allein im Help Azorel in Bârlad warten 20 Welpen auf ein warmes Körbchen.

Uns bricht es das Herz, dass ausgerechnet jetzt eine Welpen-Schwemme in den Racari-Shelter strömt! Denn die Kleinen trifft es besonders hart! Ihr Immunsystem muss sich erst ausbilden.

Obwohl ganzjährig in Racari regelmäßig 50 Hunde im Monat über uns durch Biancas Klinik kastriert werden können, haben wir aktuell eine Mutter mit 5 Welpen, eine andere Mutter mit 6 Welpen und 24 Welpen ohne Mutter neu zu versorgen.
Damit warten allein in Racari 52 Welpen auf eine bessere Zukunft und ihre Menschen.

Wir hoffen sehr darauf, dass noch einige unserer Welpen auf den nächsten Trapo bzw. den letzten in diesem Jahr am 13.12.2019 hüpfen dürfen. Doch dafür brauchen wir euch: als Pflegestelle oder Für-immer-Zuhause!

Wer hat ein Herz und ein warmes Körbchen frei? Meldet euch per PN über FB oder füllt gleich den Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/).

Bitte helft den Kleinsten! Unsere Vermittler helfen euch, den richtigen Schatz zu finden!


***07.11.2019 – 23.12.2019***

❌ SPENDE FUTTER! ❌ Um dem eisigen Winter zu trotzen, brauchen unsere Vierbeiner in Rumänien genug nahrhaftes Futter. Bitte hilf mit:

www.spendenmarathon-tiere.de/ Auf den Straßen aber auch in den vier Tierheimen, die wir unterstützen, sind die geschwächten Fellnasen im Winter Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius ausgeliefert. Nur lebenswichtiges Futter kann sie jetzt retten, damit sie sich eine Fettschicht anfressen können, die vor dem Erfrieren schützt. Ohne deine Hilfe haben sie in dieser schweren Zeit keine Chance!

PS: Klicke jetzt hier und hilf unseren rund 680 Hunden in vier Tierheimen mit Futter!

Unsere Wunschliste findet ihr hier ➡hilf.ly/futterfuerseelchen


***28.10.2019***

Zur Situation um das Little Souls Home

Die Situation um das LSH erhitzt grade die Gemüter; das ist mehr als verständlich. Wir möchten euch daher den Ablauf der Dinge erläutern und die öffentlichen Aussagen der Beteiligten kommentieren.

Die Erlaubnis nach § 11 des Tierschutzgesetztes wurde auf Probe erteilt. Das jetzt zuständige Veterinäramt wollte erst unsere Arbeitsweise beobachten, um uns dann den Probestatus zu nehmen, wenn wir korrekt arbeiten. Da wir drei Shelter unterstützen, in denen momentan über 600 Hunde auf unsere Hilfe zählen, nehmen wir dies als Vorstand sehr ernst.

Daher gab es Anfang August die klare Aussage an unsere Vermittler, dass keine offensichtlich kranken Hunde ausreisen dürfen; diese sollten erst vor Ort in Rumänien versorgt werden, egal ob nun medikamentös oder operativ.

Ebenfalls sollten keine kostenintensiven Pflegehunde (wo teure Operationen absehbar waren), potenzielle Langzeit-Pflegehunde (sehr scheue oder ängstliche) oder alte Hunde auf eine PS ausreisen. Dies hatte den Hintergrund, dass wir derzeit schlicht zu viele Langzeit-Pflegehunde haben,  diese Hunde blockieren aufgrund ihres Alters, Verhaltens oder nötiger zeitintensiver Betreuung die Pflegestellen.  Natürlich spielen da die Kosten mit eine Rolle, wir müssen wirtschaftlich denken, auch wenn dies im Tierschutz oft nicht verstanden wird. Überdies haben wir etliche Notfälle, die ihr Zuhause oder die Pflegestelle wieder verlassen müssen; dafür muss auch irgendwie ein Platz gefunden werden.

Die Lage in Bârlad spitzte sich zu, der Public Shelter war voll, die ersten Hunde wurden ins LSH und HA gebracht und das erste Mal auf DHPPi geimpft. Darunter auch Kim.
Der zuständige Arzt wiederholte die Impfung der Public-Shelter-Hunde bereits nach 14 Tagen, was wir monierten, woraufhin dieser seine langjährige Erfahrung als Tierarzt als Argument einwarf, mitgeteilt durch die Shelterleitung vom LSH.
Wir fragten beim Hersteller an und bekamen die Antwort, dass eine Impfung nach 14 Tagen unwirksam sei. Drei, besser vier Wochen sind nötig.
Das gaben wir weiter und entschieden uns aufgrund der Lage im LSH, die Hunde trotzdem ausreisen zu lassen und sie hier ordentlich nachzuimpfen. Wir veranlassten eine Titer-Bestimmung.

Ende August wurde Kim in den Transporter geladen, obwohl sie bereits seit 2 Tagen nicht mehr selbstständig stehen konnte und nur noch an einer Stelle lag – ohne Wissen des Vorstandes um die Verfassung von Kim.
Ein diesbezügliches Video ist an die Pflegestelle gegangen, welches dies zeigt. Das wurde dem Vorstand jedoch nicht gezeigt. Der für die Ausreise zuständige Arzt hat diesen Hund im Pass als ausreisefähig gestempelt.

Die zuständige Vermittlerin, ein Gründungsmitglied von SfS ,  hatte das Team bereits direkt am Freitag  vor dem Transport selbstständig und freiwillig verlassen.

Durch einen Zufall bekam unsere 1. Vorsitzende Nicole Muckel bei der Abholung am Transport ein Gespräch zwischen dem ehemaligen Gründungsmitglied und der Pflegestelle mit. Es ging darum, so schnell wie möglich den Bericht als Beweis zuzuschicken.

Kim war bereits bei Ankunft sehr schwach. Nicole machte sich große Sorgen und informierte noch in der Nacht den Rest des Vorstandes. Wir entschieden, die Pflegestelle gleich morgens zu kontaktieren.
Da erfuhren wir dann, dass bereits im Vorfeld ein Termin bei ihrer Tierärtzin gemacht worden war, die Pflegestelle aber am gleichen Tag in die Klinik fahre, weil man Kims Zustand als lebensbedrohlich ansah.  Die Pflegestelle hatte diesen Termin schon im Vorfeld gemacht, weil sie vor der Ausreise ein Video erhalten habe, wo der bedrohliche Zustand schon zu sehen war und nicht sicher war, dass Kim den Transport lebend überstehen würde. Als wir dieses Video dann zur Ansicht verlangten, waren wir entsetzt, wie schlecht Kims Zustand vor der Ausreise schon war.
In der Klinik musste Kim dann am selben Nachmittag erlöst werden. Als erste Diagnose wurde in der Klinik festgestellt, dass ihr Bauchraum stark entzündet und voller Flüssigkeitsansammlungen war. Eine Operation haben die Ärzte gleich ausgeschlossen, weil ihr Allgemeinzustand zu schlecht war.

Zeitgleich prasselten die Forderungen nach einer Autopsie von diesem Gründungsmitglied, der Pflegestelle, der LSH-Shelterleitung und interessanterweise einer Vorsitzenden eines befreundeten Vereins, der auch im Raum Barlad tätig ist,  auf uns ein; mit einer Vehemenz, dass die Aussage in der Nacht am Trapo einen sehr bitteren Verdacht bestätigte.

Wir waren fassungslos und auch wütend, dass Kim in einem besorgniserregenden Zustand auf einen Transport geschickt wurde, der für gesunde Hunde bereits eine Strapaze ist. Vielleicht kann der eine oder andere sich vorstellen, was da in uns vorgegangen ist.

Nicht nur die Strapazen von Kim, nein, auch die Gefährdung unserer Erlaubnis nach §11 des Tierschutzgesetztes wurde auf Spiel gesetzt. Somit die Gefährdung der Vermittlung aller Hunde in unserem Sheltern.

Deutsche Tierärzte und Kliniken melden solche Fälle sehr häufig dem Veterinäramt und wir standen mit dem Rücken zur Wand, also haben wir das in unseren Augen einzig Richtige  getan und unser Veterinäramt direkt Montagmorgen informiert, was geschehen ist.

Auf dem Heimweg vom Transport wurde ein weiterer Hund auffällig, er blutete aus der Nase und dem After. Noch in der Nacht wurde er in die Klinik gefahren und blieb dort drei Tage; die Ursache war zu dem Zeitpunkt unbekannt und so hatten wir zwei Hunde, die mit diesem Transport aus dem LSH in einem extrem schlechten Zustand in Deutschland ankamen.

Das Veterinäramt sprach Montagmorgen im persönlichem Gespräch ein Ausreiseverbot für das LSH aus, bis geklärt ist, was Kim hatte. Ach veranlasste das Veterinäramt eine Autopsie.
Wir informierten Luiza am 2. September darüber.

Die nächsten Tage waren geprägt von einer Flut an Nachrichten von unterschiedlichen Personen, dass wir den Bericht der Autopsie an Luiza geben sollen .
In dieser Woche entschieden wir einstimmig und satzungskonform, dieses Gründungsmitglied aus dem Verein auszuschließen; das Team hatte sie ja bereits selbst verlassen.
Mittlerweile trafen die Ergebnisse des zweiten Hundes dieser Nacht ein, er hatte eine bakterielle Infektion ungeklärter Ursache, was uns erstmal erleichterte, da keine übertragbare Erkrankung festgestellt wurde, die eine weitere Verzögerung der Ausreise aus dem LSH bedeutet hätte.

Der Autopsiebericht von Kim traf einfach nicht ein und wir fragten immer wieder vorsichtig an, es dauerte 20 Tage, bis wir ihn endlich bekamen.
Eine befreundete Tierärztin übersetzte uns die Begrifflichkeiten und war entsetzt.
Das Veterinäramt kam zu dem Ergebnis, dass Kim nie hätte ausreisen dürfen, sie hätte in eine Tierklinik gehört.
Ab sofort galt für alle Shelter ein detailliertes Ausreiseprotokoll zu führen.
Verschiedene Punkte müssen nun bei der Begutachtung (innerhalb von 24h vor Transport) protokolliert werden, darunter Temperatur und der Zustand der Augen, Ohren, Fell usw., vom zuständigen Arzt unterschrieben und abgestempelt.

Nun müssen wir für diese Ausreiseuntersuchungen einen neuen Tierarzt suchen, um zu gewährleisten, dass so etwas nicht wieder vorkommen wird. Wir haben jemanden gefunden, jedoch müssen wir bis August 2020 abwarten, bis dieser mit seiner Arbeit beginnen kann, da es noch einen gültigen Vertrag mit dem derzeitigen Shelterarzt gibt.

Auf dem Weg zu diesem Ergebnis haben wir viele Möglichkeiten durchgespielt und gemeinsam mit der Shelterleitung besprochen. Wir hatten aufgrund des Vertrages nicht viel Handlungsspielraum und daher gab es kein zufriedenstellendes Ergebnis. Kompromissvorschläge, wie eine geteilte Aufgabenvergabe, konnten oder wollten von rumänischer Seite nicht angenommen werden

Es gibt einen deutschen Verein, der Hunde aus dem LSH vermittelt. Man sagte zwar von Shelterseite, diese gäbe es nicht, doch sind Hunde dort auf dessen Homepage zu sehen. Warum das nun verneint wird, wissen wir nicht. Auch wurde bei unserem Rumänien-Besuch mitgeteilt, dass ein zweiter Verein seine Unterstützung angeboten habe, es aber noch zu keiner Vermittlung gekommen sei. Wir nennen diese Vereine nicht öffentlich aus Rücksichtnahme und nicht, um etwas zu verheimlichen. Bisher ist nur unser Veterinäramt auf das LSH aufmerksam geworden und wir wollten verhindern, dass es das zuständige Amt dort auch auf den Plan ruft.

Heute Morgen wurde von uns angeboten, konkret bestehende Adoptionsanfragen weiterzuleiten. Dies wurde von Shelterleitung nicht angenommen, weil es angeblich keine Vereine gäbe, die noch Hunde vermitteln für sie. Das stimmt uns natürlich nachdenklich, da wir die Hunde ja auf anderen Webseiten sehen.

Wir werden hier dargestellt, als würden wir in diesem Punkt die Unwahrheit sagen und etwas verschleiern, aber so ist es nicht.

Es ist oft komplizierter und vielschichtiger als ” Wir retten Hunde aus Rumänien” .
Der Vorstand muss dafür Sorge tragen, dass der Verein gesetzeskonform und ordentlich geführt wird.
Wir versuchen sauberen Tierschutz zu machen, auch wenn dies manchmal schwer fällt.  Wir stehen zu unseren Entscheidungen, da dies unserer Moralvorstellung von seriösem Tierschutz entspricht. Wenn wir dafür verurteilt werden, ist es so.
Wir können jedenfalls noch in den Spiegel sehen und sagen ” Wir haben alles versucht”.

Die Situation mit dem LSH ist auch für uns eine Katastrophe, menschlich wie für die Hunde oder den Tierschützern vor Ort. Niemand hat sich das gewünscht.
Und natürlich können wir diese Aussagen auch belegen, diese zu veröffentlichen würde uns aber in Schwierigkeiten bringen.
Auf Beleidigungen und die im Laufe des Tages uns entgegengebrachten Äußerungen zu reagieren, sehen wir als kontraproduktiv. Zumal viele davon einfach nur “Hörensagen” wiedergeben, somit hoffen wir darauf das ihr euch nun selbst ein besseres Bild machen könnt.

 


Im November 2016 startete unser hope and change for Romanian strays by Seelen für Seelchen e.V. Projekt.
Zeit euch einmal die Zahlen zu zeigen.
Das erste Jahr war unglaublich erfolgreich mit 3699 Kastrationen, das Zweite ist mit 485 ein Bruchteil davon.
Jetzt fragt sich jeder unweigerlich ” Wie kann das sein?”
Die Antwort ist, wie so oft, “Das Geld hat gefehlt. Jeder der unser letztes Jahr verfolgt hat, weiß, dass uns das Finanzamt ein riesiges Loch in die Kasse gerissen hat und auch weiterhin reißen wird. In Zahlen waren/sind das allein 1000 Kastrationen. Dazu sind Kastrationen nicht attraktiv für Spender. Warum das so ist, fragen wir uns immer wieder.
Unser Projekt läuft auf unterster Flamme weil uns Unterstützer fehlen.

Im Winter sind die Spayathons immer sehr spärlich aufgrund der Temperaturen. Meist fehlt der Platz so viele Hunde ,gleichzeitig, im warmen die Narkose zu geben und die Hunde aufwachen zu lassen.
Die Menschen in Rumänien sind äußerst dankbar und nehmen das Angebot kostenfrei zu kastrieren gern an.
Wir hatten auch Fälle wo alte Damen aus dem 15km entfernten Dorf gelaufen (!) kamen und sich vor Freude fast überschlugen. Viele Rumänen wollen das Leid nicht verursachen und Welpen produzieren, die sie dann töten oder aussetzen müssen, weil sie diese nicht durchfüttern können. Ein großer Teil der Bevölkerung ist arm.Die Menschen selbst leben in bitterarmen Verhältnissen, da ist kein Geld für eine Kastration oder Futter. Aber die Hunde werden gebraucht, als lebender Alarm.

Jeder der selbst in Rumänien war, wird mit der Erinnerung wieder kehren, das ständig Hunde bellen. Selten herrscht Stille. Wenn man durch die Straßen läuft wird man an jedem neuen Zaun angeknurrt, angebellt oder begutachtet, das ist einfach normal. Und alle diese Hunde sind selten kastriert, auch aus Ignoranz heraus, da ist die Armut kein Grund.
Das Problem ist vielschichtig und auch nicht “einfach mal” zu lösen. In aller erster Linie muss sich die Politik ändern, dazu das denken der Bevölkerung. Jedem sollte schnell klar sein, das dies viele Jahre dauern wird und auch schon Jahre gedauert hat, bis wir da angekommen sind, wo wir jetzt sind.
Weiter kastrieren, aufklären und Hundeseelen auffangen, die es auch noch weiterhin geben wird, ist das einzige was wir tun können. In der Hoffnung das die Zeit Veränderung bringt.

An dieser Stelle möchten wir uns für die unermüdliche Arbeit der Ärzte, Tierschützer, Organisatoren, Vereine und Spender von Herzen bedanken.
Ganz besonders auch unseren hope & change angeschlossenen Vereinen
Romanian dogs in need – RoDiN
Dogsouls – SOS für Pfoten e.V.
Fellnasen suchen ihr Körbchen – Tierschutzgruppe Herzensmenschen e.V.
Wir alle tun unser Bestes, Jahr für Jahr, um langfristig die Welt der Hunde in Rumänien zu verbessern.
Bitte unterstützt uns auch im 3. Jahr.

Am Schluss dieses Beitrags noch zwei Bitten:
Denkt darüber nach auch Kastrationen im Tierschutz zu unterstützen.
Kennt ihr vielleicht Unternehmen, Firmen oder andere passende Unterstützer, die ihr auf unser Projekt aufmerksam machen könntet?


"Gemeinsam für die Hunde in Rumänien!"

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