Herzlich willkommen!

Willkommen auf der Seite von Seelen für Seelchen e.V.!

Wir sind eine deutsche Organisation, die Straßenhunden sowie den Hunden in 5 Sheltern in Rumänien hilft, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern, die flächendeckend Kastrationen durchführt, um das Elend einzudämmen und für Glücksnasen ein passendes Zuhause sucht.

Wie ihr helfen könnt, erfahrt ihr auf dieser Website! Bei Fragen und Anregungen immer gern eine Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de .

Und was wir so machen…

Euer Seelen für Seelchen-Team


Unsere Notfälle der Woche

 

<strong>Sprotte</strong><br /><span style="font-size: 70%;"> die Zauberhafte</span>

Sprotte
die Zauberhafte

Schaut nur, was für ein zuckersüßes kleines Mädchen sich hier in unser Racari Shelter geschlichen hat! Mit kurzen Beinchen und einem Blick, der Herzen erobert. Das Fell dieser kleinen Maus hat sicherlich schon einmal bessere Tage erlebt, doch wer kann es ihr verübeln, dass sie es während ihrem Leben auf ...
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<strong>Justin</strong><br /><span style="font-size: 70%;"> ca. 60 cm – sucht dringend einen Gnadenplatz</span>

Justin
ca. 60 cm – sucht dringend einen Gnadenplatz

Altersruhesitz für Justin gesucht Die letzten zwei Jahre durfte der liebe Senior in Freiheit auf unserem Berg in Târgu Ocna residieren und das war mit Sicherheit eine der schönsten Zeiten seines Lebens. Justin war glücklich dort oben und hat sich mit seiner ruhigen und souveränen Art schnell zum allseits respektierten ...
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<strong>Nora</strong><br><span style="font-size: 70%;"> 45 cm – die Freudige</span>

Nora
45 cm – die Freudige

Die ca. 2015 geborene Nora ist etwa  45 cm groß und wartet nun auch schon über zwei Jahre auf ihre große Chance. Das Leben auf der Straße hat bei ihr nicht nur optische Spuren hinterlassen, sie wird schon einiges erlebt haben und trotzdem ist sie eine freundliche und zutrauliche Hündin,  die ...
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News zur aktuellen Situation

September 2019

Am letzten Wochenende sind wieder 35 Hunde aus Rumänien ausgereist, wurden von ihren Pflegestellen und Adoptanten sehnlichst erwartet. Wir danken allen herzlich für jedwede Unterstützung! Ohne euch alle wäre das nicht zu stemmen! ❤️
Doch leider zieht dieser Transport einen schweren Ballast nach sich. 😞

Denn die Pflegestelle hat 🐕 Kim, eine von den ersten Hunden aus dem Public Shelter, die ins Little Souls Home geholt wurden, am Sonntag zum Tierarzt gebracht Der Tierarzt konnte sie ob ihres Gesundheitszustandes nur noch erlösen. Wir sind unendlich traurig und entsetzt.
Selbstverständlich haben wir den Vorfall umgehend dem zuständigen Veterinäramt in Coesfeld mitgeteilt. Dieses wird nun den Sachverhalt gründlich überprüfen, wie und warum es dazu kommen konnte. Kim wird daher von Amtswegen obduziert.

Bis auf weiteres hat das zuständige Veterinäramt ein Ausreiseverbot für Hunde aus dem Little Souls Home verhängt.

Die Hunde aus den Sheltern Help Azorel und Racari betrifft das Ausreiseverbot nicht. Sie dürfen weiterhin vermittelt werden.

Ob der derzeitigen Situation in Bârlad ist das eine ausgesprochen schwierige Situation für alle Beteiligten/Betroffenen – Verein, Shelter, Transporteur, Vermittler sowie potentielle Pflegestellen und Adoptanten.

Wir begrüßen natürlich, dass die Veterinärämter so sorgfältig arbeiten. Und wir werden selbstverständlich alles, was wir können, zur Aufklärung beitragen.

Sobald wir etwas wissen, werden wir wieder berichten.



📋
Was war los im August ?

Für alle Unterstützer und Interessierte haben wir hier in aller Kürze einen Teil der Arbeit von Seelen für Seelchen e.V. im August 2019 einmal zusammengefasst:

🏨 50 Hunde wurden vor Ort kastriert
🐶 82 Hundeseelchen wurden in unsere Shelter aufgenommen
19 davon wurden aus dem Public Shelter gerettet
🐶 679 Hunde hatten täglich volle Näpfe und einen trockenen Schlafplatz
🍖 399 Futterpaten sorgen zur Zeit langfristig für volle Bäuchlein in unseren Sheltern
👪 58 Hunde sind bei ihrer neuen Familie eingezogen
👪 1 Welpe wurde vor Ort in Rumänien adoptiert
✔️🏠 46 Hunde konnten auf eine rettende Pflegestelle reisen
🤝 17 Hunde wurden von deutschen Tierheimen übernommen und dürfen sich von dort auf die Suche nach einer Familie machen
✔️⛰️ 76 Hunde leben derzeit in unserem Open Shelter in Freiheit und Sicherheit
🍖 46 Futterpaten unterstützen unsere Glücksseelchen langfristig im Open Shelter

40 Plätze werden derzeit von uns im Public Shelter Bârlad durch die Rettungspatenschaften blockiert.

Diesen Monat entliefen mehrere unserer Seelchen von ihren End- und Pflegestellen. Gott sei Dank sind bis auf Aponi alle gesichert. Wir tun alles Menschenmögliche, um sie zu sichern und beten, dass es für die kleine Hündin ein Happy End gibt. Leider wird die doppelte Sicherung trotz ausführlicher Aufklärung oft vernachlässigt. Bitte sichert eure Hunde korrekt!

Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Unterstützern ganz herzlich zu bedanken. Nur mit eurer Hilfe ist es möglich, dass wir jeden Monat für eine bessere Zukunft der Straßenhunde in Rumänien kämpfen können. Gerade in diesem schweren Monat habt ihr uns wieder gezeigt, dass wir gemeinsam vieles erreichen können.

💬 „Nur für etwas, das dich wirklich bewegt, kannst du wirklich etwas bewegen.”
Karl Heinz Karius

Und wir kämpfen für unserer Seelchen weiter im September ❗️

Neugierig?
📰 Der Verein Seelen für Seelchen:
Internetseite: http://seelen-fuer-seelchen.de/
Facebookauftritt: https://www.facebook.com/Seelen-für-Seelchen-eV-940129466…/…
📰 Kastrationsprojekt Hope and Change:
Internetseite: http://seelen-fuer-seelchen.de/kastrationsprojekt-hope-cha…/
📰 Der Open Shelter:
Internetseite: http://seelen-fuer-seelchen.de/open-shelter/
Facebookauftritt: https://www.facebook.com/profile.ph


***09.07.2019***

 

Liebe Unterstützer und Interessierte,

viele von euch werden bereits seit Anfang Juli die dramatische Entwicklung in Bârlad mit verfolgen, die uns gerade wieder in eine Notstandssituation gebracht hat.

Wir freuen uns sehr über eure tolle Unterstützung mit Spenden und Patenschaften für die armen Fellnasen sowie für den Nottransport, damit wir so viele Hunde vor der Tötung retten können.

Also müssen wir unsere Kräfte und Ressourcen so effektiv wie nur möglich einsetzen.

Deshalb hat der Verein beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Free Amely Shelter in Lugoj zum Monatsende (Juli) zu beenden.

… weiterlesen hier .


***05.07.2019***

Liebe Unterstützer und Interessierte,

viele von euch werden sicherlich bemerkt haben, dass bei uns gerade eine Notstandssituation aufgekommen ist und viel Unruhe herrscht. Wir möchten uns aber bewusst die Zeit nehmen, um zu erklären, wie es zu dem aktuellen Nottransport kommt und warum in Bârlad wieder eine öffentliche Tötungsstation ( Public Shelter) errichtet wurde.

Bis zur Mitte des letzten Jahres hatten wir von Seelen für Seelchen e.V. über die rumänische NGO von Seelen für Seelchen Barlad (Leitung Luiza und Valy) einen Vertrag mit dem Bürgermeister und der Stadt Bârlad. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine vertragliche Fangquote von 50 Hunden monatlich. Wir haben die Straßenhunde selbst “eingefangen”, behandelt, kastriert, gechippt, geimpft und vermittelt. Daneben haben wir regelmäßig Kastrationen durchgeführt, bei denen auch Hundebesitzer aus der Umgebung ihre Hunde kostenfrei kastrieren lassen konnten.

Die Vertragszeit endete zur Mitte letzten Jahres. Wir haben die Vertragsauflagen zu jeder Zeit eingehalten und konnten die Straßenhundpopulation deutlich verringern. Als die Verhandlungen für einen erneuten Vertrag begannen, war schnell klar, dass eine Zusammenarbeit unter den geforderten Bedingungen nicht möglich ist. Der Bürgermeister forderte eine Fangquote von 100 Hunden monatlich. Diese können wir weder finanziell, personell noch mit dem erforderlichen Platz erfüllen. Die Verhandlungen führten auch nach vielen Versuchen zu keinem anderen Ergebnis. Auch in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen konnte eine Vertragserfüllung nicht zugesichert werden. Eine neuer Vertrag ist also bis zum heutigen Tag nicht zu Stande gekommen.

Im November folgte dann der erste staatliche Schritt. Der Teil unseres Shelters, der Eigentum der Stadt Barlad war und im Zuge des bisherigen Vertrages von uns gepachtet wurde, musste geräumt werden. Wir mussten also ca. 200 Hunde in unsere, bereits vollen, Shelter integrieren. Dann wurden seitens des Bürgermeisters Berufshundefänger beauftragt, ca. 100 Hunde einzufangen und in die Tötung zu geben. Es folgte eine beispiellos brutale Hetzjagd und trotz der vielen unermüdlichen Versuche vieler engagierter Tierschützer vor Ort wurden innerhalb weniger Tage 100 Hunde eingefangen. Viele Hunde starben bereits während oder kurz nach der Fangaktion.

Durch eine einmalige Rettungsaktion konnten wir im November mit einem Nottransport noch Schlimmeres verhindern und haben es in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und mit eurer großartigen Unterstützung geschafft, die eingefangen Hunde von der Tötung zu bewahren.

Seit diesem Zeitpunkt war die Situation sehr angespannt. Wir haben jeden Tag mit einer erneuten Fangaktion rechnen müssen. Die Verhandlungen sind weiterhin aussichtslos und auch andere Vereine konnten den Bürgermeister nicht überzeugen. Unsere Zwinger sind seit November ständig voll, da uns die Plätze des städtischen Teils nun fehlen. Es war und ist also sehr schwer für uns neue Hunde aufzunehmen und die Situation hat sich weiter zugespitzt. Zur Mitte letzten Jahres sind wir noch von einer Straßenhundpopulation von ca. 100 – 200 Hunden ausgegangen. Wir waren zuversichtlich, diese innerhalb der nächsten 5 Jahre mit unserer Arbeit, ohne Tötungen, vollständig in den Griff zu bekommen. Nun reden wir bereits innerhalb eines halben Jahres von einer Zunahme der Population auf ca. 500 Hunde, weil wir unsere Arbeit nicht fortsetzen konnten.

Vor wenigen Tagen war es dann leider soweit und es passierte, was wir befürchtet haben. Das städtische Tierheim (Public Shelter) hat einen neuen Betreiber. Ein anonymer Tierarzt hat nun die Leitung übernommen und ist sofort mit aller Härte zur Tat geschritten. Er hat die Berufshundefänger beauftragt, auf die Jagd zu gehen. Dabei muss man leider den Tatsachen ins Auge blicken und folgendes Wissen: Rumänien ist eines der ärmsten EU-Länder, dort gibt es immer noch für uns unvorstellbares Leid und Armut in der Bevölkerung. Wenn man um das eigene Überleben kämpfen muss, bleibt wenig Sinn für die Versorgung von Streunern. Die Wut und Machtlosigkeit der Bevölkerung ist groß. Diese Wut bietet einen Nährboden für die Suche nach Sündenböcken. Die Straßenhunde werden zum Teil dieser Wut. Man möchte sie nicht haben und sie “verunstalten” das Stadtbild. Für viele sind sie nicht mehr wert als Müll und sie sollen weg, egal wie. Natürlich gibt es jede Menge Ausnahmen und viele kümmern sich mit ihren wenigen Mitteln aufopferungsvoll um die Hunde. Der Großteil der Bevölkerung ist aber der Ansicht, dass die Straßenhunde verschwinden müssen und am Besten sofort.

Nächstes Jahr stehen in Bârlad Neuwahlen an und die Straßenhunde sind ein gern gewähltes Thema, um sich beliebt zu machen. Daher wird die Stadt nun “gereinigt” und von den Straßenhunden befreit. Dass die Tötungen niemals zu einer Auflösung der Problematik führen werden und die Kastrationen der einzig richtige Weg sind, ist leider nach wie vor nicht in den politisch wichtigen Ebenen angekommen.

Und so kam uns nun dazu, dass wir bestürzt und machtlos dabei zusehen müssen, wie sich die Tötungsstation langsam füllt. Auch die Fangaktion selbst zeigt uns auf eine erschütternde Weise, wie groß die Wut sein muss. Die Hunde werden getreten, geschlagen, geworfen, an den Beinen durch die Luft gewirbelt und getragen als wären sie Müll. Manche werden erst aus der Distanz betäubt und dann mit Wasser überschüttet, um wieder zu sich zu kommen. Es macht uns wütend und sprachlos, dass wir nach all unseren Erfolgen und der jahrelangen Arbeit wieder an dieser Stelle stehen.

Nun bleibt die Frage: Was können wir tun? Nie wollten wir als Verein Hunde aus Tötungen vermitteln und damit immer wieder Plätze für neue Hunde schaffen, um ein krankes System damit zu füttern. Der Betreiber des Shelters erhält keine Kopfprämie für die Hunde, wird aber sehr wohl aus EU-Geldern bezahlt, um das Einfangen, Versorgen und die Tötung zu finanzieren. In einem armen Land ist die Betreibung einer solchen Tötungsstation also durchaus lukrativ. Würden wir nun jeden Monat die Hunde aus der Tötung holen, was uns realistisch betrachtet auf Dauer nicht gelingen würde, so würden wir das System nur lukrativer machen. Wir werden aber auch nicht einfach dabei zuschauen.

Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, werden wir mit einem erneuten Nottransport versuchen, so viele Hunde wie möglich herauszuholen. Wir müssen ebenfalls Sorge dafür tragen, dass die Hunde in unseren Sheltern nicht darunter leiden und ihr Leben im Zwinger fristen. Die Plätze, die in unseren Sheltern frei werden, werden wir erstmal vorrangig mit den Hunden aus der Tötung auffüllen. Wir hoffen, mit dieser sofortigen Handlung zur Hilfe der Hunde, im Namen des Tierschutz ein Zeichen gegen die Tötungen zu setzen und zu zeigen, dass wir als Organisation weiterhin präsent sind und es auch bleiben werden.

Die gesetzliche Frist bis zur Tötung beträgt 14 Tage. Nach 9 Tagen dürfen wir die Hunde erst übernehmen. Die Hunde, die einen Paten gefunden haben, dürfen wir reservieren und sie werden nicht getötet. Dies gilt aber immer nur für eine gewisse Anzahl an Hunden. Können wir die reservierten Hunde nicht kurzfristig ausreisen lassen, müssen wir eine monatliche Gebühr von 30 Euro für die Distanzadoption bezahlen. Ob wir uns mit diesen Reservierungen Zeit erkaufen können oder die Plätze für die Stadt tatsächlich blockieren können, muss die Zukunft zeigen. Wir zahlen keine Gelder an die Tötung, um die Hunde zu übernehmen.

Wir können mit dieser Vorgehensweise nur kurzfristig Abhilfe schaffen. Wir haben die Hoffnung, dass wir im Hintergrund eine dauerhafte Lösung finden werden. Wir müssen einen Weg finden, um die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass nur Kastrationen zum Erfolg führen werden. Wir können die Tötungsstation nicht monatlich leer räumen.

Wir werden den Straßenhunden weiterhin unsere Stimme geben und mit allen Mitteln versuchen, eine Lösung zu finden. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir sofort berichten.

Wer uns dabei unterstützen möchte, ist herzlich Willkommen. Ihr könnt vieles tun um den Hunden zu helfen. Ob ihre unsere Beiträge teilt, uns finanziell unterstützt, eine Patenschaft übernehmt oder eine Pflegestelle anbietet, jede Unterstützung wird gebraucht.


***03.07.2019***

NEWS aus Bârlad

📍
NOTTRANSPORT AM 19.07.2019 📍

Jetzt ist es soweit!
Wir haben es erwartet und befürchtet, das Public Shelter in Bârlad hat dem 1. Juli  einen neuen Betreiber.
Gestern wurden die ersten rund 30 Hunde eingefangen.
In den nächsten Tagen geht es weiter und das Public Shelter wird sich füllen.
Die Hundefänger gehen sehr brutal mit den Hunden um, sie werden getreten und mit Wasser begossen, damit sie aus der Narkose aufwachen.
Auf den ersten Bildern sieht man verletzte Hunde.

Wir brauchen Platz in unserem Little Souls Home und auch im Help Azorel, um Hunde aufnehmen zu können.
Es ist ein Nottransport beschlossen worden, genaueres erfahrt ihr, sobald wir das Organisatorische abgeklärt haben.
Wir möchten euch alle um Hilfe bitten. Wir brauchen auf allen Ebenen Hilfe.
Wir müssen das finanziell stemmen und auch, vorrangig uns bekannte und vorkontrollierte, Pflegestellen werden dringend gebraucht.
Tierheime, die bereits mit uns zusammen gearbeitet haben, werden von uns kontaktiert und falls ihr aktiv Kontakt zu Tierheimen habt, die eventuell helfen könnten, fragt bitte nach!
Teilt unsere Aufrufe in der nächsten Zeit fleißig, nur so können wir viele Menschen erreichen!
Es herrscht helle Aufregung seit gestern hinter den Kulissen bei uns und wir leiden sehr mit Luiza und dem ganzen Team vor Ort mit, die versuchen, uns den ganzen Tag mit Informationen zu versorgen.
Leider schwanken diese ständig und alles ist noch nicht ganz klar.

Was sicher ist:
– Es wurden und werden Hunde gefangen in den nächsten Tagen.
– Die Hunde können innerhalb von 9-18 Tagen “adoptiert” werden ( da sind die Informationen noch schwankend).
– Danach werden sie nach Vaslui in das Shelter des Betreibers transportiert und dann getötet.

Soweit wir wissen, sind 100 Hunde im Monate sicher, die gefangen werden müssen.
Wie gesagt, sind die Informationen noch nicht vollständig und wechseln auch, deswegen möchten wir euch bitten, noch Geduld zu haben.
Wenn wir sichere Informationen und Details haben, werdet ihr sie erfahren.

Es stehen uns schwierige Wochen bevor, die auch viel Manpower erfordern, wir bemühen uns alles so schnell wie möglich zu organisieren und zu beantworten.


Im November 2016 startete unser hope and change for Romanian strays by Seelen für Seelchen e.V. Projekt.
Zeit euch einmal die Zahlen zu zeigen.
Das erste Jahr war unglaublich erfolgreich mit 3699 Kastrationen, das Zweite ist mit 485 ein Bruchteil davon.
Jetzt fragt sich jeder unweigerlich ” Wie kann das sein?”
Die Antwort ist, wie so oft, “Das Geld hat gefehlt. Jeder der unser letztes Jahr verfolgt hat, weiß, dass uns das Finanzamt ein riesiges Loch in die Kasse gerissen hat und auch weiterhin reißen wird. In Zahlen waren/sind das allein 1000 Kastrationen. Dazu sind Kastrationen nicht attraktiv für Spender. Warum das so ist, fragen wir uns immer wieder.
Unser Projekt läuft auf unterster Flamme weil uns Unterstützer fehlen.

Im Winter sind die Spayathons immer sehr spärlich aufgrund der Temperaturen. Meist fehlt der Platz so viele Hunde ,gleichzeitig, im warmen die Narkose zu geben und die Hunde aufwachen zu lassen.
Die Menschen in Rumänien sind äußerst dankbar und nehmen das Angebot kostenfrei zu kastrieren gern an.
Wir hatten auch Fälle wo alte Damen aus dem 15km entfernten Dorf gelaufen (!) kamen und sich vor Freude fast überschlugen. Viele Rumänen wollen das Leid nicht verursachen und Welpen produzieren, die sie dann töten oder aussetzen müssen, weil sie diese nicht durchfüttern können. Ein großer Teil der Bevölkerung ist arm.Die Menschen selbst leben in bitterarmen Verhältnissen, da ist kein Geld für eine Kastration oder Futter. Aber die Hunde werden gebraucht, als lebender Alarm.

Jeder der selbst in Rumänien war, wird mit der Erinnerung wieder kehren, das ständig Hunde bellen. Selten herrscht Stille. Wenn man durch die Straßen läuft wird man an jedem neuen Zaun angeknurrt, angebellt oder begutachtet, das ist einfach normal. Und alle diese Hunde sind selten kastriert, auch aus Ignoranz heraus, da ist die Armut kein Grund.
Das Problem ist vielschichtig und auch nicht “einfach mal” zu lösen. In aller erster Linie muss sich die Politik ändern, dazu das denken der Bevölkerung. Jedem sollte schnell klar sein, das dies viele Jahre dauern wird und auch schon Jahre gedauert hat, bis wir da angekommen sind, wo wir jetzt sind.
Weiter kastrieren, aufklären und Hundeseelen auffangen, die es auch noch weiterhin geben wird, ist das einzige was wir tun können. In der Hoffnung das die Zeit Veränderung bringt.

An dieser Stelle möchten wir uns für die unermüdliche Arbeit der Ärzte, Tierschützer, Organisatoren, Vereine und Spender von Herzen bedanken.
Ganz besonders auch unseren hope & change angeschlossenen Vereinen
Romanian dogs in need – RoDiN
Dogsouls – SOS für Pfoten e.V.
Fellnasen suchen ihr Körbchen – Tierschutzgruppe Herzensmenschen e.V.
Wir alle tun unser Bestes, Jahr für Jahr, um langfristig die Welt der Hunde in Rumänien zu verbessern.
Bitte unterstützt uns auch im 3. Jahr.

Am Schluss dieses Beitrags noch zwei Bitten:
Denkt darüber nach auch Kastrationen im Tierschutz zu unterstützen.
Kennt ihr vielleicht Unternehmen, Firmen oder andere passende Unterstützer, die ihr auf unser Projekt aufmerksam machen könntet?


"Gemeinsam für die Hunde in Rumänien!"

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