Amica W
+++Verstorben+++

Unser Herz ist schwer, unsere liebe Amica hat unerwartet ihre letzte Reise angetreten. 💔😞

Amica war ein halbes Jahr Bewohnerin des Racari Shelters. In dieser Zeit und von Anfang an zeigte sie sich nur von ihrer besten Seite. Sie war eine äußerst freundliche und ausgeglichene Hündin, ein sanfter Schatz. 🖤

Schmusen mit ihren Pflegern, das war ihre wahre Bestimmung, das hätte sie auch stundenlang gekonnt. Ansonsten lag sie auch liebend gerne auf dem Dach ihres Häuschens und beobachtete ihre Umgebung. 🥹

Mit ihrer charmanten und liebevollen Art konnten wir sie uns alle sehr gut in einem Für-Immer-Zuhause vorstellen. Amica mitten in einer Familie hätte wahnsinnig gut gepasst. 🖤

Leider erreichte uns vor einigen Tagen die sehr traurige Nachricht, dass Amica abends leblos aufgefunden wurde. Es traf uns mitten ins Herz. Wir können es nur schwer fassen, dass das Schicksal mit ihr einen anderen Plan hatte. 😭

Warum sie in ihren jungen Jahren schon gehen musste, bleibt wohl ihr Geheimnis. Es gab vorher keinerlei Anzeichen, dass es ihr nicht mehr gut ging. Sie war wie immer fröhlich, herzensgut und hatte ordentlich Appetit.

Liebe Amica, möge deine Seele nun Frieden und im Licht Geborgenheit finden.
Wenn wir nachts in den Himmel schauen und die Sterne beobachten, werden wir an dich denken.
Für deine letzte Reise über die Regenbogenbrücke wünschen wir dir alles erdenklich Gute. 🙏🕊

Wir werden dich nie vergessen. Ruhe in Frieden, liebe Amica 🌈🐾🖤


Steckbrief
Alter: 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, dem Menschen zugewandt, ausgeglichen
Größe: ca. 55 cm
Im Shelter seit: Februar 2025

Hallo, man nennt mich Amica – mit C, bitte sehr!

Ich bin die Dame hier im Shelter, die man oft auf ihrer Hütte sitzen sieht. Und nein, das ist kein Zufall. Ich mag einfach keine schmutzigen Füße. Vier weiße Söckchen trägt man schließlich nicht, um sie im Matsch zu ruinieren. Wer meine Gesellschaft sucht, darf also gerne zu mir hochschauen – und ja, mein Futter wird selbstverständlich serviert.

Eines Tages jedoch… baute man direkt neben meinem Anwesen einen Kindergarten. Ohne mich vorher zu fragen! Viele kleine, ständig plappernde Fellknäuel, die quietschen, knatschen und umfallen, als wäre es ein Wettbewerb. Ich war – sagen wir mal – kurz irritiert. Aber ich bin eine nette Hündin, also ertrage ich den Trubel mit Fassung. Schließlich bin ich hier die Ruhe selbst.

Ich lebe an der Kette. Nicht, weil ich Ärger mache – im Gegenteil. Hier gibt es einfach nicht genug Platz, und bevor ich in einen überfüllten Zwinger komme, in dem man sich nicht aus dem Weg gehen kann, genieße ich lieber meine Hütte und meinen eigenen Bereich.

Vielleicht werde ich gerade deshalb oft übersehen. Ich belle nicht um Aufmerksamkeit. Ich springe niemandem vor die Füße. Ich sitze einfach da, schaue, lächle still – und warte. Aber mein Herz ist groß, und meine Freundlichkeit ebenso.

Was ich suche? Ein Zuhause, in dem ich ankommen darf. Wo meine Söckchen sauber bleiben – und mein Herz euch wärmen darf.
Vielleicht ja bei dir?