Martha W
+++Verstorben+++

Martha đŸ–€

Du hast seit knapp einem halben Jahr im Shelter gelebt.

Als du kamst, warst du schon eine alte Dame, die einfach von ihrem Besitzer abgegeben wurde.😞

Trotz diesem Erlebnis hast du die Menschen geliebt.

Jeden Tag hast du das Team vor Ort um die Pfote gewickelt mit deinem ganz besonderem Charme.đŸ„°

Und obwohl wir wenig Hoffnung hatten, dass jemand einer alten Lady wie dir, dazu noch mit schwarzem Fell, ein Zuhause geben möchte, hattest du plötzlich Interessenten.đŸ„ł

Unsere Herzen machten FreudensprĂŒnge! Wir konnten gar nicht erwarten, dass alles geklĂ€rt ist und du die Reise nach Deutschland antreten kannst.đŸ„č

Doch leider kam es nicht mehr dazu…

Als die Pfleger morgens in deinen Zwinger kamen, warst du bereits friedlich fĂŒr immer eingeschlafen.💔

Es macht uns so traurig, dass du nicht mehr erleben durftest, was es heißt, bedingungslos geliebt zu werden.😓


Steckbrief
Alter: 2015 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich
GrĂ¶ĂŸe: ca. 55 cm
Im Shelter seit: Mai 2025
Besonderheit: aufgrund ihres hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)

Hallo Ihr lieben Menschen!
Ich heiße euch willkommen in meiner kleinen Welt. Ein kalter Boden und GitterstĂ€be.
Hier sitze ich. Jeden Tag. Jede Nacht. Und ich warte.
Ich warte auf die vertraute Stimme, die mich ruft.
Auf das Klirren des SchlĂŒssels, das mir sagt: “Komm, es geht nach Hause.” Aber es kommt niemand.

Ich bin zehn Jahre alt. Mein ganzes Leben habe ich einem Menschen geschenkt, war treu, habe gewartet, geliebt, gehofft.
Und dann
 hat man mich einfach hier zurĂŒckgelassen. Als wĂ€re ich nichts wert.
Nicht mal ein letzter Blick, kein leises “Leb wohl”.
Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr.
Ich sitze am Gitter, den Blick nach draußen gerichtet.
Ich schaue jeder Bewegung hinterher, jedem Schatten, jedem Menschen.
Vielleicht
 vielleicht bist du es ja. Vielleicht holst du mich ab.
Aber die Zeit vergeht. Und keiner kommt.
Ich bin alt, groß und dunkel.
Nicht niedlich. Nicht mehr jung.
Die Chancen, dass mich jemand sieht, liebt, rettet – sie sind so klein wie ein Tropfen in einem leeren Napf.
Ich spĂŒre, wie ich leiser werde. Wie die Hoffnung jeden Tag ein bisschen leiser wird.
Aber ich gebe sie nicht auf. Noch nicht. Ich warte weiter.
Vielleicht
 sieht jemand diesen Text und blickt dabei in mein Herz?
Und schenkt mir ein Zuhause fĂŒr meine letzte Reise.
Ein Körbchen. Einen Namen, den man liebevoll ruft.
Nur ein kleines bisschen GlĂŒck. Bevor es zu spĂ€t ist.
Ich bin hier und ich warte auf Dich!