Keno
im Wachstum – mit dem großen Überlebenswillen

Hej, ich bin Keno und ich werde euch mal meine Geschichte erzählen.
Ich muss euch allerdings warnen, denn sie ist nicht besonders schön, aber vielleicht gibt es ja noch ein Happy End!
Ich kam Anfang Juli mit meinen 4 Geschwistern ins Shelter…. wenn man das so nennen darf, denn ich wurde wohl eher abgeliefert und das in einem schwarzen Müllsack. Wie ein Haufen Müll einfach entsorgt. Ihr könnt euch vorstellen, dass das eh schon nicht angenehm war, aber die Hitze hat uns dann den Rest gegeben. Wir hatten große Angst und wussten nicht, was mit uns passieren sollte. Wir haben uns gewunden und um Hilfe geschrien, aber je mehr wir kämpften, desto weniger Luft bekamen wir. Das sollte wohl unser Ende sein.
Aber irgendwann wurde es wieder hell und wir wurden endlich befreit. Doch mich hatte es am schlimmsten erwischt. Mir war so heiß und ich habe so lange kaum Luft bekommen, dass es für mich ein großer Kampf war, zu überleben.
Aber ich wollte leben…. Meinen Geschwistern ging es viel besser als mir … doch ich konnte nicht mal auf meinen eigenen Beinen stehen. Das Atmen fiel mir schwer und mir ging es überhaupt nicht gut.
Warum hat man das mit uns gemacht? Wir haben doch niemanden etwas getan. Wir waren noch bei unserer Mama und spielten miteinander…. und dann das. Ich weiß nicht, warum es so gekommen ist … solche Menschen gibt es wohl. Das war meine erste Lektion im Leben.
Aber von nun an wurde es besser…… die Zweibeiner, die ich jetzt kennen lernte, meinten es gut mit mir. Ich wurde weggebracht in ein Haus, wo ich in eine Box gepackt wurde und man pikste mich immer wieder und ich hatte einen merkwürdigen Schlauch in meinem Bein. Was sollte das? Ich verstand wieder nicht, was mit mir geschah, aber irgendwie tat mir das alles gut. Ich bekam etwas zu essen und endlich konnte ich auch was trinken. Aber mir fiel es schwer. Ich hatte kaum Kraft zum Schlucken. Alle um mich herum schauten mich mitleidig an, aber sie sprachen mir Mut zu. Und ich wollte ein braver Junge sein. Man sagte mir, ich sollte kämpfen und ich tat es.
Dieses Haus, was sie wohl Klinik nennen, wurde mein Zuhause. In den ersten Wochen war immer noch nicht klar, ob ich es überstehe. Ich bekam viel Medizin und das Beste, man kümmerte sich um mich. Immer wieder wurde ich aus dieser Box geholt und in den Armen gehalten. Das genoss ich.
Als es mir anfing besser zu gehen, durfte ich dann auch immer mal wieder meine Beine vertreten und man spielte mit mir.
Ich möchte ja nicht angeben, aber ich habe die Herzen der Mitarbeiter im Sturm erobert. Ich bin ein Kämpfer und habe es geschafft!
Aber das hier soll wohl nicht meine Endstation sein, habe ich gehört. Denn hier in diese Klinik gehören kranke Hunde hin und das bin ich nun nicht mehr. Man hat versprochen, dass ich ein eigenes Zuhause bekomme. Da soll ich dann noch mehr geknuddelt werden und ich soll dort endlich mehr kennen lernen. Denn sind wir mal ehrlich. Ich bin ein neugieriger kleiner Bub und möchte was erleben. Hier in der Klinik ist es ja ganz nett und die Menschen sind toll, aber immer wieder verlassen sie mich.
Und jetzt kommt ihr ins Spiel.
Wer möchte mich zu sich holen? Ich verspreche euch, wir werden ein gutes Team. Denn das, was ich mit Hilfe der Menschen hier geschafft habe, werde ich nie vergessen.

Keno ist ca. 5 Monate alt und wird mal mittelgroß werden.


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Keno ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass.

Kenos voller Futternapf und seine medizinische Versorgung wird durch seinen Paten Nicole M. gewährleistet.


Vielen Dank im Namen der Hunde!