Archiv der Kategorie: Allgemein

Liliac
ca. 35 cm – Das Ohrentier

Die Lauscher weit aufgesperrt entgeht dieser witzigen Maus absolut nichts und der Empfang für Geräusche wie das Rascheln der Futtersäcke ist gigantisch. Praktisch, oder?

Aber jetzt mal Spaß beiseite, trotzdem hat es jemand fertig gebracht, diese kleine Maus auszusetzen und ihrem Schicksal zu überlassen. Aber es lohnt sich einfach nicht, sich großartig darüber zu ärgern. Es kann auch einen tollen Neustart bedeuten für Madame Zwerg. Das hofft zumindest unsere BW … und gibt die Hoffnung nicht auf. Auch ihr Lachen hat sie nicht verloren, genauso wenig wie die Liebe zum Menschen. Sie ist stets freundlich und hat auch mit ihren Artgenossen keinerlei Probleme.

Warum also noch lange warten? Die etwa 2017 geborene und ca. 30 – 35 cm kleine Hündin möchte jetzt sofort in ein neues Abenteuer starten – vielleicht mit dir zusammen?

Um in die Vermittlungsgalerie einziehen zu können benötigt sie jedoch erstmal einen Namen. Deswegen sucht sie einen lieben Menschen der bereit ist, monatlich ihr Näpfchen zu füllen und die notwendige medizinische Versorgung zu sichern. Der Pate darf sich einen Namen für sie aussuchen!

Die Patenschaft kostet pro Hund 20€ im Monat und ist monatlich kündbar. Sie erlischt automatisch wenn der Hund ausreist oder verstirbt. Eine Patenschaft über uns ist symbolisch, der Betrag, der gespendet wird, fließt in die Vollversorgung der Hunde des jeweiligen Shelters mit Futter und benötigter medizinischer Versorgung ein. Somit wird nicht nur einer Fellnase durch die Patenschaft geholfen sondern insgesamt über 750 Hunden. Sollten Sie sich dafür interessieren eine Patenschaft zu übernehmen schreiben Sie uns einfach eine Facebook-Nachricht oder E-Mail an patenschaft@seelen-fuer-seelchen.de.

Vielen Dank im Namen der Hunde!

 

Tilda
ca. 35 cm – Die Flitzemaus

Unsere kleine Tilda ist noch nicht lange bei uns im Shelter und weiß noch nicht so recht, was das hier alles soll. Sie ist erst etwa 2017 geboren und hat schon erleben müssen was es heißt, ausgesetzt zu werden.

Sie hat es aber soweit ganz gut verkraftet und ist bei uns in Sicherheit. Trotzdem fühlt sie sich hier völlig fehl am Platz. Es ist ihr einfach zu voll, zu laut und zu wuselig mit so vielen Hunden.

Die niedliche Hündin ist etwa 35 cm klein und freundlich zu jedermann. Somit hat sie sich natürlich schnell in das Herz ihrer Tierpfleger geschlichen, die ihr ein tolles Zuhause bei lieben Menschen wünschen, die sie von ganzem Herzen lieben und die Tilda in allen Lebenslagen begleiten darf.

Wenn Sie Interesse an Tilda haben, wenden Sie sich bitte an info@seelen-fuer-seelchen.de oder melden Sie sich direkt über unsere Facebookseite bei uns.

Tilda ist ausreisefertig und könnte direkt mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen.

Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des weiteren wird vor der Ausreise ein Test auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilarose.

Tilda‘s voller Futternapf und ihre medizinische Versorgung wird durch ihre Patin Melanie H. gewährleistet.

Vielen Dank im Namen der Hunde

Wilma S
ca. 30 cm – >Die schwarze Perle

Und noch so eine süße Zuckerschnute, die dringend einen Kindergartenplatz sucht. Die dritte im Bunde wollte sich farblich von ihren beiden Geschwistern abheben und hofft nun auf ein eigenes Zuhause. Sie ist erst einen Monat alt (Stand Juli 2018) und möchte so viel von der Welt sehen.

Sie wünscht sich sehnlichst Menschen, die sie an die Pfote nehmen und ihr all die schönen Dinge zeigen mag, die das Leben so bereit hält. Doch leider ist das kleine Hundemädchen nur eines von vielen Hundekindern, die gerade im Shelter sitzen und auf ihre Chance warten. Wir hoffen natürlich von Herzen, für alle diese kleinen Seelen ein passendes Zuhause zu finden.

Wilma S  kann bereits im September mit auf den Transporter springen und in ein eigenes Zuhause düsen.

Wenn Sie Interesse an Wilma S haben, wenden Sie sich bitte an info@seelen-fuer-seelchen.de oder melden sich über unsere Facebookseite bei uns. Wilma S ist ausreisefertig und könnte bereits mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen.

Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Bluttest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose.

Wilma S’s voller Futternapf und ihre medizinische Versorgung wird durch ihre Patin Svenja S gesichert.

Vielen Dank im Namen der Hunde!

 

Abschiedsrede Svenja Strohmeier als 1. Vorsitzende

 

Ich suche einen Hund.

Ich hab schon einen, und der mag andere Hunde nicht so, weil er aus der Tötung kommt und ein ganz schlimmes Leben hatte. Mit ganz viel Liebe habe ich ihn wieder hingekriegt. Daher bitte keine Rüden, und bis 27 Zentimeter Schulterhöhe. Der ist aber schon stubenrein oder? Ich hab keinen Garten und der Teppich ist gerade erst neu drin, das verstehen Sie doch.
Ich kann ihn natürlich vom Transporter abholen, dafür fahre ich auch bis zu 20 Kilometer. Das ist doch selbstverständlich. Ich hab die Flexileine schon gekauft, und meine Tochter freut sich auch schon auf den Hund, auch wenn sie noch nicht sprechen kann weil sie noch zu klein ist. Unserem Ersthund klebt sie auch immer Schleifen ins Haar. Können wir noch was am Preis machen?

Der tägliche Wahnsinn umgibt jeden Tierschützer.
„Das machst du maximal drei Jahre, dann bist du kaputt.“ Ich glaube ich habe in den drei Jahren in denen ich erste Vorsitzende von Seelen für Seelchen e.V. war keinen Satz so oft gehört wie diesen. Anfangs dachte ich noch „Tja, keine Widerstandsfähigkeit oder Resilienz, die Guten“. Mittlerweile reihe ich mich widerspruchslos ein. Tierschutz ist so wunderbar und so grausam zugleich.

Ich liebe dieses Amt. Aus tiefstem Herzen. Genau so sehr hasse ich es. Aus tiefstem Herzen.
Es ist eine sehr extreme Beziehung, eine Hassliebe, die einen täglich verfolgt.
Das Handy ist die dritte Hand, der beste Freund, der größte Feind. Es piept im Sekundentakt. Tag und Nacht. Um 22 Uhr die Nachricht „Hey, können wir kurz telefonieren? Es geht um Bello.“
Und immer ist es dringend. Immer soll es jetzt sein, jetzt gleich, ihr wollt doch Leben retten!? Oder wollt ihr etwa keine Hunde vermitteln?!
Ja, das wollen wir. Hundeleben retten.
Ich habe so viele Welpen sterben sehen, in meinen Händen, auf kalten Betonböden, in Quarantänsestationen, auf Fliesen, im Sand, totgeschüttelt von freilaufenden Hunden, überfahrene Welpen, blutende Welpen, an Parvo oder Staupe verreckende Welpen.
Und ich habe es so satt. Wir alle kennen die Kastration als Lösung und wir alle verzweifeln an den Hundebesitzern die ihre Hunde nicht kastrieren lassen obwohl es umsonst für sie ist – WIR sammeln das Geld, wir entflohen, entwurmen und chippen Ihren Hund noch, vielen Dank dass Sie ihn vorbeigebracht haben! Nein, sie haben bestimmt nicht gegen Gottes Willen verstoßen.
Arschkriechen.
Das lernt man.
Ausrasten – das lernt man zu unterlassen.
Ruhig zu bleiben – gelingt bedingt.
Deeskalationsteams werden gebildet, kann mal jemand einspringen? Svenja vergisst sich sonst. Danke!

Plötzlich lernt man was es heißt mit Anwälten zu kommunizieren, Schutzgebühren einzutreiben, welche Postleitzahl sich in welchem Gebiet in Deutschland befindet, welche Seuchenschutzgesetze es gibt und inwiefern Hunde vorm Gesetz noch immer Sachen sind.
Ich wollte doch nur helfen.
Das Gesamtpaket war mir nicht bewusst.

Oft habe ich bereut, diesen Verein gegründet zu haben. Oft habe ich gedacht dass ich nicht mehr kann, es nicht mehr schaffe, ich keinem Menschen mehr vertrauen will, mein Bauchgefühl mich betrügt und ich überhaupt nicht mehr weiß, wie zum Teufel ich den Hund zu der Familie schicken konnte, die ihn hat entlaufen und schließlich im Fluss ertrinken lassen.
Wie konnte das passieren. In solchen Momenten habe ich Gott gespielt, ich habe entschieden dass der Hund es dort gut haben würde. Ich habe ihn auf meinem Gewissen. In solchen Momenten zählen die tausende von Hunden nicht, denen man das Leben gerettet hat. In solchen Momenten zählt dieser eine Hund.

Perspektive bekommen, Bilder in der Endlich Daheim Gruppe anschauen, Kopf hoch. Wir kastrieren, kastrieren, kastrieren. Wir versuchen es ja. Dieses Land ist manchmal ein Fass ohne Boden.
Oft verliere ich meine Perspektive wieder – aber niemals meinen Mut.
Ich habe mich damals getraut, mit Menschen denen ich vertraut habe etwas Neues aufzubauen, „im kleinen Rahmen“ wollten wir das machen.
Naja.
Es finden sich neue Menschen die helfen möchten, so viele tolle Menschen teilweise seit Jahren dabei zu haben die treu zum Verein stehen, in Notlagen einspringen und das ganze mittlerweile auf so vielen Schultern verteilen die ich gar nicht mehr zählen kann. Das ist für mich unglaublich. Ein unglaubliches Stück Entwicklungshilfe für ein Land, dass es so nötig hat. Das mindestens genau so viele warmherzige Menschen beherbergt wie kaltherzige, das mich verzaubert hat, mir eine zweite Heimat gegeben hat, mich immer wieder zurück bringt zu den Dingen die wirklich zählen. Die Hunde. Die Hilflosen. Die, die nichts dafür können.

Die hier ankommen, und frecherweise nicht dankbar sind dass sie da sind! Die uns Mittelzehen zeigen und uns an unsere Grenzen bringen, uns zum Lachen und zum Weinen bringen und uns Verständnis, Konsequenz und klare Linien abverlangen. Die uns letztendlich dazu bringen, mit ihnen zu wachsen. Zusammen zu wachsen. Am Ende kommen wir immer wieder bei den Hunden an. Bei jedem einzelnen von ihnen, und bei jedem Einzelnen von euch.
Ich möchte dieses Mal keine Namen nennen, da ich sowieso immer jemanden vergesse.

Natürlich danke ich euch allen, für euer Kommen, für eure Worte, für eure konstante Unterstützung in diesen 3 Jahren, die mir mehr abverlangt haben als ich geben konnte.
Ich gehe in diesen neuen Schritt mit Wehmut, Abschiedsschmerz aber auch viel Hoffnung.
Die Erwartung, dass es mit Seelen für Seelchen e.V. so weiter geht wie bisher ist Utopie. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben, und Veränderung ist immer gut. Starrheit bedeutet das Ende.
Menschen sind unterschiedlich, und auch der neue Vorstand wird sich mit Leib und Seele den Hunden in diesem Land verschreiben. Ich bin gespannt darauf und blicke mit erhobenem Kopf nach vorn. Am Ende bleibt mir die Hoffnung, die mir so wichtig ist und über die ich jeden Tag so viel nachdenke, die mir Kraft gibt wenn ich die unendlichen Stunden am Laptop im Dienst nach meinem eigentlichen Dienst bin und die mich trägt; die mich bewegt und mir Energie gibt und die Kraft, weiter zu machen: die Frage danach und die Hoffnung darauf, dass ich, dass WIR in diesem Land für diese Hunde und für so viele Weitere einen Unterschied gemacht haben.

Svenja Strohmeier, 19.05.2018

1001 Wege zu spenden

PayPal:

unter Geld senden an Freunde – beliebige Beträge

Spenden per SMS:

Einfach wie folgt eine SMS an die Nummer 81190 senden.

 

 

 

 

 

 

 

seelchen10   = 10 Euro
seelchen5      =   5 Euro

Microspenden:

Teaming
https://www.teaming.net/seelenfurseelchene-v-

1,00 Euro monatlich Mikrospenden. Teaming ist ein Tool, um Bedürftige mit   Micro-Spenden von 1€ monatlich zu unterstützen. Unsere Philosophie ist, dass man alleine mit einem Euro nicht viel ausrichten kann… aber wenn wir uns zusammenschließen, dann können wir Träume wahr werden lassen.

Beim Einkaufen:

Gooding
https://www.gooding.de/seelen-fuer-seelchen-32718

Online shoppen und gleichzeitig einen Prozentsatz ihres Kaufs an uns spenden, ganz ohne Mehrkosten. Gooding macht es möglich. 1700 angeschlossene Shops.
Um keine Möglichkeit zu verpassen ist die Installation einer Toolbar in den Browser möglich. Es wird direkt angezeigt wenn sie einen teilnehmenden Shop aufrufen. So kommt zusätzliches Futter zusammen, und das kostet sie keinen Cent!

Amazon Smile
https://smile.amazon.de/

Bei jedem Einkauf können sie uns mit 0,5% eures Einkaufspreises beschenken, ohne dass es ihnen mehr kostet! Gehen sie einfach über den Link oben und suchen sie Seelen fuer Seelchen (wichtig! Nicht mit Umlaut ü!)  als ihren Verein aus, den sie unterstützen möchten.

Wecanhelp
https://www.wecanhelp.de/427333001/

vormals: Boost

Wie gooding eine Plattform um beim online shoppen gleich einen Prozentsatz ihres Einkaufs zu spenden- auch hier ohne Mehrkosten ! Der Shop-Alarm erinnert sie beim aufrufen eines teilnehmenden Shops, einfach in den Browser installieren.

Smoost
https://smoo.st/it/6sm2u

Jeder der ein Smartphone hat, kann uns finanziell unterstützen, ohne eigenes Geld auszugeben. Einfach, indem er sich Prospekte lokaler Händler auf dem Smartphone ansieht.

Pro Prospekt werden im Schnitt 5 Cent an ihr Projekt ausgeschüttet. Schon mit wenigen Unterstützern können auf diese Weise ansehnliche Summen zusammen kommen.

 

Futterspenden:

Tierschutz-Shop
https://www.tierschutz-shop.de/my-lists/view-a-list/?wlid=83173

Hier können sie von unserer Wunschliste Futter in allen Preisbereichen kaufen. Es wird gesammelt und dann vom Tierschutzshop nach Rumänien gebracht, sobald eine Palette voll ist. Perfekt und sicher für den Spender und praktisch für uns. Ab 0,98€ ist eine Futterspende bereits möglich.

Um Tieren in Not wirklich dauerhaft zu helfen, zahlt der Tierschutzshop  automatisch bei jeder Bestellung über die Wunschliste eine freiwillige Geld-Prämie an den Verein. Das heißt zu jeder Futterspende, die sie beim Tierschutz-Shop machen, zahlt der Tierschutzshop 10% der Netto-Bestellsumme als Geld-Prämie an Seelen für Seelchen.

Feed a dog
https://www.feedadog.com/

Für unsere Smartphone Unterstützer die Lösung als App. Futter spenden übers Handy. Runterladen, uns raus suchen und spenden. Ab 1€ sind auch hier Futterspenden möglich.

Futter(sach)spende in beliebiger Höhe für einen Tag (1,00), für eine Woche (7,00) und einen Monat (30,00). Und das einmalig oder regelmäßig. Per App.

 

 

Deprivationsschäden

Einige Hunde sind im Shelter, die unter sogenannten “Deprivationsschäden” leiden und sich deshalb nicht anfassen lassen mögen und bei Ankunft in Deutschland einfach mehr Arbeit bedeuten als andere Hunde. Hier möchten wir euch kurz erklären, woran das liegt:
unter Deprivationssyndrom versteht man eine Entwicklungsstörung im Gehirn, angelegt in der sensiblen Phase (4. – 16. Lebenswoche) und hervorgerufen durch fehlende Umweltsozialisierung, also fehlende Erfahrung mit Menschen oder Umweltreizen.  Durch diese fehlenden Reize bilden sich gewisse Neuronenverbindungen im Gehirn nicht.
Was das Hundegehirn in dieser Phase nicht lernt lernt es auch später nur sehr schwer. Solche Hunde sind häufig sehr unsicher, sehr nervös, haben einen hohen Erregungslevel, neigen verstärkt zu Aggressivität, zu Übersprungshandlungen und Verhaltensauffälligkeiten wie Stereotypien (diese Hunde wirken manchmal wie gefangen im eigenen Körper) oder permanentes sich selber kratzen (diese Aufzählung ist allerdings mit Sicherheit nicht vollständig). Sie sind häufig (ein Leben lang) stressanfällig, schwierig zu trainieren und können vor allen Dingen einmal Gelerntes nicht auf vergleichbare Situationen übertragen. Hunde mit Deprivationsschäden können diese Mängel aus der sensiblen Phase nie (!) gänzlich aufholen, allerdings können sie den Umgang hiermit, abhängig vom Ausmaß der Defizite, mehr oder weniger gut erlernen. Das erfordert allerdings viel Geduld und Training und vor allen Dingen das tiefe Verständnis für die Situation des Hundes und die Folgen.
Wir haben viele Positivbeispiele von über uns ausgereisten Hunden mit Deprivationsschäden bereits in Deutschland, wir stellen gern Kontakt zu den Pflegestellen oder Familien her welche dam erfolgreich gearbeitet haben.

Erfahrungen der Pflegestellen

 

Es begann alles damit, dass ich Ende Januar 2018 meine geliebte Katze Diva nach 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Die Wohnung war leer und manche Träne floss. Da auch sie eine Tierschutzkatze war, hatte ich ihr versprochen, mich weiter gegen Tierquäler und für den Tierschutz einzusetzen. Anfangs war meine Trauer noch groß. Ich hörte sie nachts noch scheinbar quietschen und dachte ich dreh noch durch. Dann habe ich mich zusammengerissen, denn ich wollte ja mein Versprechen einlösen.

Auf Facebook sah ich den dringenden Aufruf der Seelen für Seelchen, die Pflegestellen suchten. Ich fragte nach, was denn dafür notwendig sei, um helfen zu können, dass die Fellnasen das bekommen, was sie so lange schon entbehren und verdienen. Schon nach kurzer Zeit antwortete der Verein und auch die Vorkontrolle war ganz fix zur Stelle. Es war alles auch für mich sehr spannend und ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich wohl angenommen werde, ob alles positiv war. War es und ich war sooo begeistert!

Hab mich gefreut, dass ich helfen darf einer Fellnase zu zeigen, dass es anders geht, ohne Angst…

Der Tag kam und für mich war alles unendlich spannend. Wie wird Dustin reagieren? Wo führt der Weg hin? Schaff ich das überhaupt schon? Aber es ging alles gut. In meinem Zuhause angekommen war Dustin erstmal nicht wirklich begeistert, man sah die Fragezeichen in seinem Gesicht, so nach dem Motto: Was soll ich hier? Wo bin ich? Was passiert jetzt mit mir? Zunächst habe ich ihm dann in Ruhe gezeigt, wo sein Plätzchen ist, sein Futter und sein Trinken. Danach ging es dann raus „Zeitung für Hunde lesen“. Treppen gingen gar nicht, also wurde man getragen – runter und wieder hoch – und draußen angekommen war nichts zu machen. Lieber Hinschmeißen und sich platt machen wie eine Flunder nach dem Motto: So sieht mich keiner und mir passiert nix!

Stattdessen hat er mir dann später auf den Teppich gemacht, wovon ich nicht sonderlich begeistert war, aber mir war völlig klar: Er war halt noch nicht stubenrein. Wie auch? Er kannte das ja nicht.

So war das erste, an dem wir gearbeitet haben, Treppen zu laufen und stubenrein zu werden. Und das wurde eine echte Mammutaufgabe für uns beide. Anfangs mehr stehen als gehen, so wurde es aber immer besser mit viel Geduld und positiver Bestärkung über Stimme und Leckerli. Wir haben dann Schritt für Schritt aufgebaut. 2 Stunden raus, runter und wieder hoch. Mehr war nicht drin. Tage später konnten wir auch dann schon kleine Runden gehen. Mini-me hat verstanden: Wenn ich vertraue, passiert mir nix und wenn ich draußen mein Geschäft mache, gibt’s Lob und Leckerli. So schenkte ich ihm Vertrauen und er mir seins. Nach einer Woche war es geschafft. Treppen gingen wie von selbst und stubenrein war Dustin nun auch. Das Eis war gebrochen, er kam zu mir und ließ sich streicheln, er schlief nicht mehr nur in seiner Box, sondern schmiss sich auch schon mal unten in den Weg. Man konnte förmlich sehen, dass er sich wohlfühlte bei mir, froh darüber, ein Körbchen zu haben und sich frei bewegen zu dürfen. Der nächste Schritt konnte kommen.

Größere Runden, andere Hunde à okay, andere Menschen!! à OMG! Die mussten nicht sein. Zumindest war das sehr sympathieabhängig. Was ja auch okay ist. Man muss ja auch nicht frontal darauf zulaufen.

Nach 2 Wochen haben wir sogar Hundefreunde gefunden, inzwischen viel erlebt und auch mit Menschen geht es nun. Nur Kinder mag er noch nicht so wirklich.

Mittlerweile ist er ein aufgeweckter, sozialer und freundlicher Hund, der einfach froh ist, keine Stäbe mehr vor der Nase zu haben. Lebensfreude pur mit kleinen Baustellen. Ängste sind noch immer da, die mit viel Liebe und Geduld sicher noch abstellbar sind.

Ich bin froh, dass die Seelen für Seelchen Dustin und mir – der jetzt fast 3 Wochen hier ist – eine Chance gegeben haben, sonst wären wir nicht schon so weit, dass wir nun sogar angefangen haben Grundkommandos zu üben.

Monique Peters


Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.

Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.

Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.

Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.

Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass  es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.

Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.

Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.

Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.

Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.

Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.

Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.

Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.

Anna Coignard

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Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:

von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.

Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.

Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent  und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet“, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.
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Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am  Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund  haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für  einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs  verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein  Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederumder Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.

Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter.Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst.Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird.Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat.Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.
C. Gollenia

Allgemeine Erfahrungen mit dem Verein Seelen für Seelchen e.V.

 

Wir begleiten den Verein Seelen fuer Seelchen seit der ersten Stunde, wir gehören zwar nicht zum Vorstand, aber uns wird alles was im Verein passiert, zeitnah mitgeteilt und bei Fragen auch belegt.

Der Vorstand und auch andere Mitglieder bzw. Unterstützer reisen alle 4 bis 8 Wochen in unsere zwei Shelter nach Rumänien, um die Tiere aufzunehmen (Fotos, Videos und kurze charakterliche Einschätzung), die dann nach Deutschland vermittelt werden.

Natürlich verhält sich ein Tier in seiner gewohnten Umgebung sicher anders, als nach einem langen Transport und total neue und fremde Umgebung. Die meisten Hunde kommen aber schnell an und meistern den neuen Alltag in Ihren Familien. Sollte es wirklich zu Problemen kommen, wird schnellstmöglich eine neue Pflegestelle oder Endstelle für das Tier gesucht, gefunden und  per Fahrkette in das neue Zuhause verbracht.

Es kann auch passieren, das beim sofortigen Tierarzt-Check, auf den der Verein auch besteht, eine Krankheit festgestellt werden kann.

Die Kosten wurden aber bei Einreichung der Rechnungen vom Verein stets übernommen. Niemand musste auf seinen Kosten sitzen bleiben.

Wir sind eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft.

Spenden werden den Mitgliedern und Unterstützern monatlich aufgezeigt. Sachspenden erreichen ihr vorgesehenes Ziel. Videos und Bildmaterial wird in den Gruppen bei Facebook diesbezüglich gepostet. Unsere Tiere reisen legal mit Traces aus. Sie sind geimpft, entwurmt, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet und besitzen einen EU-Pass. Bei den entsprechenden Stellen sind sie ordnungsgemäß gemeldet.

Wir können Ihnen versichern, das alles erdenklich mögliche für die Tiere getan wird. .

Dieser Verein leistet eine sehr gute Arbeit und wir werden ihm weiterhin den Rücken stärken.

Anja und Bianka Friedrich


Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.

Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.

Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.

Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.

Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass  es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.

Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.

Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.

Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.

Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.

Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.

Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.

Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.

Anna Coignard


Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:

von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.

Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.

Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent  und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet“, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.

 


Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am  Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund  haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für  einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs  verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein  Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederumder Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.

Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter.Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst.Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird.Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat.Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.

C. Gollenia


Ich möchte einen verregneten Urlaubstag nutzen, um meine Gedanken zu und Erfahrungen mit SfS niederzuschreiben. Vorab gesagt gibt es natürlich auch hier Dinge, die nicht passieren sollten, aber eben doch passieren, weil manche Menschen aus Unerfahrenheit, Ignoranz oder Beratungsresistenz Fehler machen. Jedoch erlebe ich vor allem tolle, engagierte Mitglieder, die z. B. ehemaligen Paten Bilder von Ihrem Patenhund schicken (Danke an TI NE von dieser Stelle) :-), andere an ihrer Freude über jeden Fortschritt ihres Hundes teilhaben lassen, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, sich Gedanken machen, wie man noch helfen kann und Hunden Pflegestellen geben und täglich mit ihnen arbeiten, um ihnen einen Start in ein schönes, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Wenn ein Hund plötzlich und sofort von einer Pflegestelle weg muss, erlebe ich, dass sich binnen 12 Stunden ein Mitglied als Pflegestelle anbietet, ein anderes sich ins Auto setzt und viele Stunden fährt, um diesen Hund zu seiner neuen Pflegestelle zu bringen. Das hätte ich vorher nie für möglich gehalten! Es gibt Mitglieder, die selbstlos dafür sorgen, dass ein schwerkranker Hund die letzte Zeit seines Lebens voller Liebe und Wärme erleben darf (Ich könnte das glaube ich nicht). Und das sind nur einige Beispiele. Auch sehe ich einen Vorstand der ohne Aufhebens einen riesigen Berg Arbeit erledigt. Ob es Webseitenpflege, Vermittlungen an Pflegestellen oder Endstellen, Erstellung von Verträgen, Beantwortung von Fragen, Hilfestellungen jeglicher Art – niemand wird mit seinen Problemen alleine gelassen -, Verwaltung der Spenden, Posten der Aktionen, Erstellung der Patenschaftsurkunden, Organisationen der Transporte etc. ist. Es ist wahrscheinlich noch vieles mehr, was ich gar nicht weiss, weil es so reibungslos und selbstverständlich läuft, dass ich es gar nicht mitbekomme. Viele wären gegen Bezahlung nicht bereit, diese Menge an Aufgaben zu übernehmen. Der Vorstand von SfS tut es unentgeltlich und – was im Tierschutz noch viel wichtiger ist – ist mit Herzblut dabei. Kein Hund ist zu alt, zu hässlich, zu schwierig oder zu krank. Kein Hund wird aufgegeben. Wunder vollbringen kann auch hier leider niemand, aber es wird nicht eher geruht, bis für das Wohlergehen jedes einzelnen Hund alles getan wurde, was getan werden kann und er ein bestmögliches Zuhause bekommt. Deshalb bin ich froh, ein Teil dieses Vereins sein zu dürfen.


Gaby Müller


Im September 2016 übernahm unsere Familie die Pflegehündin „Lou“ vom gemeinnützigen Tierschutzverein „Seelen für Seelchen e.V.“.

Wir möchten Sie heute gerne darüber informieren, wie die Übernahme dieser Hündin vonstatten ging. Im Vorfeld erhielten wir Instruktionen vom Verein, in denen uns mitgeteilt wurde, dass die zu übernehmenden Hunde ausnahmslos mit Sicherheitsgeschirr übergeben werden und dass wir zusätzlich Halsband/Geschirr sowie 2 Leinen zum Abholort mitzubringen haben. Außerdem, dass die Hunde vom Fahrer des Transportunternehmens direkt in unser Auto getragen werden und dass der Hund nur dann mitfahren darf, wenn er entweder angeschnallt am Sicherheitsgeschirr gesichert ist, oder aber in einem speziellen Transportkäfig untergebracht ist.

Wir können bestätigen, dass die Übergabe unserer Hündin „Lou“ exakt nach diesem Schema erfolgte und haben dies in Fotos dokumentiert, die wir diesem Schreiben beifügen.

Der Hündin wurde noch im Transportfahrzeug ein Sicherheitsgeschirr mit zusätzlichem Bauchgurt angelegt (ein sog. „Panikgeschirr“, das ein Herauswinden aus dem Geschirr unmöglich macht, s. Foto) und dabei die Chipnummer eingescannt, die auch im EU – Heimtierausweis des Tieres eingetragen ist (s. Foto).

Die Fahrer trugen die so gesicherte Hündin direkt in unser Fahrzeug und sicherten sie hier mit dem von uns mitgebrachten Anschnallgurt am Sicherheitsgeschirr (s. Foto).

Wir können bestätigen, dass auch die anderen Hunde ebenso übergeben wurden, manche wurden auch direkt in eine mitgebrachte Transportbox getragen.

Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt hervorragend vom betreuenden Verein „Seelen für Seelchen e.V.“ beraten und betreut und stehen für Rückfragen gern zu Ihrer Verfügung!

Katrin Hecker


Zwei Empfehlungsschreiben zum Transport des Vereins sowie der Ankunft der Hunde mit Sicherheitsgeschirren:

EmpfehlungsschreibenScheller-Murach

Transport Sicherung Hund-1

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Informationen für zukünftige Adoptanten

Hinweise für Endstellen für Hunde über Seelen für Seelchen

Liebe neue Hundefamilie,

hier möchten wir euch ein paar Hinweise geben zum Ablauf des Transports und für die ersten Tage zusammen leben mit dem neuen Familienmitglied.

Die Hunde brauchen mit dem Transporter etwa 2 Tage, bis alle sicher im neuen zu Hause angekommen sind. Wo sie abzuholen sind wird im voraus kommuniziert, die Hunde starten meist Freitags, spätestens Mittwoch erfahrt ihr, wo an dem Wochenende die Hunde aufgesammelt werden müssen. Dieser Ort kann bis zu 100 KM von eurem zu Hause sein, bitte plant dieses ein!
Die Hunde, die aus Barlad ankommen haben im Idealfall ein Geschirr und ein Halsband um. Sollten sie dies nicht haben erfahrt ihr es spätestens am Freitag, damit ihr noch Zeit habt, etwas zu besorgen.

Die Hunde riechen meist nicht gut, wenn sie bereits älter sind kann das Fell sehr verklebt sein. Bitte trotzdem nicht direkt am ersten Tag in die Wanne stecken und das volle Waschprogramm geben! Der zweite Tag, wenn der Hund etwas Vertrauen gefasst hat, reicht dafür vollkommen aus. Die Vertrauensbasis am Anfang kann wacklig sein, diese sollte nicht für ein Bad aufs Spiel gesetzt werden.
Trotzdem gilt es, den Hund nicht mit Samthandschuhen anzufassen! Der tägliche Ablauf sollte so sein, wie er auch später in der Familie ist – Menschen kommen und gehen, es gibt regelmäßig Futter (anfangs bitte proteinarm, da die Hunde hochwertiges Futter oft nicht vertragen – die Marken Bosch und Happy Dog haben sich bewährt).
Am 3. Tag sollte der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden, wenn er nicht vorher bereits Beschwerden jedweder Art zeigt. Die Hunde kratzen sich oft aus Stress die ersten Tage viel, das muss kein Ungeziefer sein. Durch Kratzen bauen sie Stress ab. Auch vermehrt Speicheln kann dazu gehören. Sollte eine höhere Rechnung zustande kommen bitte kontaktiert uns und wir schauen im Rahmen unserer Möglichkeiten, wie wir unterstützen können. Die Hunde bekommen ein Spot- on und eine Entwurmung bei Abreise. Bitte mit der Chemie nicht übertreiben!
Der Hund sollte nicht 24 Stunden am Tag bemuttert werden, auch von Kindern nicht – sie brauchen gerade in den ersten Tagen viele Ruhepausen, während denen sie verarbeiten können.
Bietet dem Hund einen sicheren Rückzugsort, an dem er auch in Ruhe gelassen wird.

So lernt er auch direkt, dass nicht immer Action passiert zu Hause.

Gerade wenn Kinder im Haus sind ist es wichtig, zu überprüfen, ob der Hund nach einer Woche noch Würmer hat, und die Behandlung gegebenenenfalls noch einmal zu wiederholen. Der Tierarzt macht einen Generalcheck und lernt den Hund im gesunden Zustand kennen und der Hund macht dort keine schmerzhafte Erfahrung – eine gute Voraussetzung für spätere Tierarztbesuche.
Spätestens ab einer Woche nach Ankunft sollte die Erziehung mit einem Hundetrainer beginnen – ob in Einzelstunde oder in der Gruppenerziehung ist hier vom Hund abhängig. Faustregel: Je mehr er am Anfang aus Mitleid oft darf, desto schwerer wird es, das wieder abzuerziehen.
Macht euch vorher Gedanken, wo der Hund hin dürfen soll und welche Orte tabu sind, und führt das konsequent durch. Das hilft dem Hund sehr! Ein Hund mit festen Regeln ist ein entspannter, glücklicher Hund.
Der Hund ist grundimmunisiert, maximal ein Jahr später ist der Rest der Impfungen notwendig. Ob dies immer notwendig ist, muss jeder für sich selbst bestimmen. Hierzu gibt es einige gute Artikel im Internet. Eure Hunde sind, laut Ausreisebestimmungen, ein Mal geimpft, viele ältere mehrmals. Es ist jedoch kein Hund wie in Deutschland üblich grundimmunisiert, das ist in Rumänien nicht üblich. Der Bluttiter stimmt auch mit dieser einfachen Impfung. Natürlich können die Hunde hier in Deutschland aufgefrischt werden, aber eine komplette neue Grundimmunisierung ist sehr belastend für den Organismus und positiv zu werten nur für die Finanzen des Tierarztes.

Auch das Entwurmen sollte nicht, wie vom Tierarzt empfohlen, 4 mal im Jahr durchgeführt werden. Eine Entwurmung zerstört die gesamte Darmflora des Tieres, auch die guten Bakterien, und macht meist kränker, als es nützt. Es gibt die Möglichkeit bei jedem Tierarzt, Kotproben abzugeben und auf Wurmbefall untersuchen zu lassen – dies ist nicht teurer als die Entwurmung, aber hilft der Gesundheit des Hundes!
Auch chemische Spot-Ons, die prophylaktisch gegen Ungeziefer wirken, enthalten Nervengift, die den Hund belasten. Es gibt mittlerweile einige ökologische Alternativen, über die man sich informieren sollte – auch dies dem Hund zu liebe.

Euer Hund kennt das Gehen an der Leine eventuell noch gar nicht – alles sanft, aber bestimmt einführen.

Wichtig: Die ersten 4 Wochen ist euer Hund bitte doppelt zu sichern, d.h. An Halsband und Geschirr mit jeweils einer Leine. Viele Hunde sind schreckhaft draußen, so schnell wie ein Hund sich bspw. Aus einem Julius K9-Geschirr windet kann man gar nicht gucken. Daher: Immer auf Nummer sicher gehen. Jedes Jahr werden zahlreiche Hunde überfahren oder versterben in deutschen Wäldern, weil sie sich erschreckt haben und weggelaufen sind.

Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern.
Sehr empfehlenswert sind Sientas Sicherheitsgeschirre. Aus diesen ist es unmöglich für den Hund, sich herauszuwinden:
http://www.sientas.de/shop/
Diese möchten wir jedem ans Herz legen.

Euer Hund freut sich genau so sehr auf euch wie ihr euch auf ihn.
Bitte beherzigt diese Ratschläge! Für Fragen und weitere Informationen stehen wir immer zur Verfügung: svenja@seelen-fuer-seelchen.de

Informationen für zukünftige Pflegestellen

Hinweise für Pflegestellen für Hunde aus den Sheltern von Seelen für Seelchen e.V.

Liebe neue Hundefamilie,

hier möchten wir euch ein paar Hinweise geben zum Ablauf des Transports und für die ersten Tage zusammen leben mit dem neuen Familienmitglied.

Die Hunde brauchen mit dem Transporter etwa 2 Tage, bis alle sicher im neuen zu Hause angekommen sind. Wo sie abzuholen sind wird im voraus kommuniziert, die Hunde startenFreitags, spätestens Mittwoch erfahrt ihr, wo an dem Wochenende die Hunde aufgesammelt werden müssen. Dieser Ort kann bis zu 100 KM von eurem zu Hause sein, bitte plant dieses ein! Ihr werdet ihn dort auch selbstständig einsammeln. Zur Not hilft das Fellnasentaxi!
Die Hunde  haben im ein Geschirr und ein Halsband oder nur ein Sicherheitsgeschirr um. Sollten sie dies nicht haben erfahrt ihr es spätestens am Freitag, damit ihr noch Zeit habt, etwas zu besorgen. Bringt bitte 2 Leinen mit zum Transport, damit der Hund gut gesichert werden kann!

Die Hunde riechen meist nicht gut, wenn sie bereits älter sind kann das Fell sehr verklebt sein. Bitte trotzdem nicht direkt am ersten Tag in die Wanne stecken und das volle Waschprogramm geben!
Alleine deshalb nicht, weil das Spot-On noch mindestens einen Tag nachwirken muss.
Der zweite Tag, wenn der Hund etwas Vertrauen gefasst hat, reicht dafür vollkommen aus. Die Vertrauensbasis am Anfang kann wacklig sein, diese sollte nicht für ein Bad aufs Spiel gesetzt werden.
Trotzdem gilt es, den Hund nicht mit Samthandschuhen anzufassen! Der tägliche Ablauf sollte so sein, wie er auch später in der Familie ist – Menschen kommen und gehen, es gibt regelmäßig Futter (anfangs bitte proteinarm, da die Hunde hochwertiges Futter oft nicht vertragen – die Marken Bosch und Happy Dog haben sich bewährt).
In der ersten Woche muss der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden und unser Vordrucksformular mitgenommen und ausgefüllt werden. Die Hunde kratzen sich oft aus Stress die ersten Tage viel, das muss kein Ungeziefer sein. Durch Kratzen bauen sie Stress ab. Auch vermehrt Speicheln kann dazu gehören.Die Hunde bekommen ein Spot- on und eine Entwurmung bei Abreise. Bitte mit der Chemie nicht übertreiben! Gerade bei Hunden mit dickem Fell kann es gut sein, dass das Spot-On nicht alles abtötet. Dafür bewährt es sich, im Voraus eines beim Tierarzt zu besorgen!

Die Tierarztkosten übernehmen wir ab 50 Euro, wobei dieses nur für eine Rechnung gilt. Die Folgerechnungen übernehmen wir natürlich ebenfalls, dabei ist die Höhe dann egal.
Der Hund sollte nicht 24 Stunden am Tag bemuttert werden, auch von Kindern nicht – sie brauchen gerade in den ersten Tagen viele Ruhepausen, während denen sie verarbeiten können. Bietet dem Hund einen sicheren Rückzugsort, an dem er auch in Ruhe gelassen wird. Alle Hunde ab 12 Monaten werden auf Mittelmeerkrankheiten getestet, je nach Shelter auf 4 bzw. 6. Vorher ist ein Bluttest nicht verlässlich.
 

Gerade wenn Kinder im Haus sind ist es wichtig, zu überprüfen, ob der Hund nach einer Woche noch Würmer hat, und die Behandlung gegebenenenfalls noch einmal zu wiederholen. Der Tierarzt macht einen Generalcheck und lernt den Hund im gesunden Zustand kennen und der Hund macht dort keine schmerzhafte Erfahrung – eine gute Voraussetzung für spätere Tierarztbesuche.
Spätestens ab einer Woche nach Ankunft sollte die Erziehung, eventuell auch mit einem Hundetrainer, beginnen – ob in Einzelstunde oder in der Gruppenerziehung ist hier vom Hund abhängig. Faustregel: Je mehr er am Anfang aus Mitleid oft darf, desto schwerer wird es, das wieder abzuerziehen.
Macht euch vorher Gedanken, wo der Hund hin dürfen soll und welche Orte tabu sind, und führt das konsequent durch. Das hilft dem Hund sehr! Ein Hund mit festen Regeln ist ein entspannter, glücklicher Hund.
Der Hund ist grundimmunisiert, maximal ein Jahr später ist der Rest der Impfungen notwendig. Natürlich können die Hunde hier in Deutschland aufgefrischt werden, aber eine komplette neue Grundimmunisierung ist sehr belastend für den Organismus und positiv zu werten nur für die Finanzen des Tierarztes.
Bitte informiert euch darüber, ob in eurer Gemeinde das Anmelden von Hunden zur Steuer verpflichtend ist! Dieses kann der Verein nicht tragen. 

Auch das Entwurmen sollte nicht, wie vom Tierarzt empfohlen, 4 mal im Jahr durchgeführt werden. Eine Entwurmung zerstört die gesamte Darmflora des Tieres, auch die guten Bakterien, und macht meist kränker, als es nützt. Es gibt die Möglichkeit bei jedem Tierarzt, Kotproben abzugeben und auf Wurmbefall untersuchen zu lassen – dies ist nicht teurer als die Entwurmung, aber hilft der Gesundheit des Hundes!
Auch chemische Spot-Ons, die prophylaktisch gegen Ungeziefer wirken, enthalten Nervengift, die den Hund belasten. Es gibt mittlerweile einige ökologische Alternativen, über die man sich informieren sollte – auch dies dem Hund zu liebe.

Euer Hund kennt das Gehen an der Leine eventuell noch gar nicht – alles sanft, aber bestimmt einführen.
Die Pflegestelle ist haftpflichtversichert über den Verein mit einer Selbstbeteiligung der Pflegestelle von 300 Euro. Alles darüber zahlt die Versicherung. Ihr seid dafür zuständig, eure Hunde zu beaufsichtigen.

Wichtig: Die ersten 4 Wochen ist euer Hund bitte doppelt zu sichern, d.h. An Halsband und Geschirr mit jeweils einer Leine. Viele Hunde sind schreckhaft draußen, so schnell wie ein Hund sich bspw. Aus einem Julius K9-Geschirr windet kann man gar nicht gucken. Daher: Immer auf Nummer sicher gehen. Jedes Jahr werden zahlreiche Hunde überfahren oder versterben in deutschen Wäldern, weil sie sich erschreckt haben und weggelaufen sind.

Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern. Dieses unterschreibt ihr auch in den Verträgen, daher bitte haltet euch daran, es ist zur Sicherheit eures Hundes!
Sehr empfehlenswert sind Sientas Sicherheitsgeschirre. Aus diesen ist es unmöglich für den Hund, sich herauszuwinden:
http://www.sientas.de/shop/
Diese möchten wir jedem ans Herz legen.

Zur Vermittlung: Grundsätzlich sind wir für die Vermittlung zuständig. Wir posten den Hund auf unserer Seite und über die Webseite. Es hilft aber, wenn ihr helft: inseriert euren Hund selbstständig, bspw. beim heißen Draht, bei ebay Kleinanzeigen, auf quoka oder anderen Portalen. Die Interessenten kommen zu euch, um den Hund kennen zu lernen, macht gern selbstständig diesen Termin aus. Wir haben ebenfalls Profifotografen in einem Netzwerk, die euch gern besuchen, um vorteilhafte Fotos von euren Hunden zu machen. Diese helfen der Vermittlung enorm!

Möchten die Interessenten den Hund gern adoptieren, dann füllen sie bitte den Interessentenbogen auf der Homepage aus und schicken ihn an uns. Ihr könnt die Vorkontrolle selbst durchführen, wir können aber auch jemanden schicken. Ist diese positiv, füllen die Interessenten den Schutzvertrag den wir ihnen zuschicken aus, überweisen die Schutzgebühr und dann kann der Hund umziehen. Nicht früher. Wir möchten auf Nummer sicher gehen.
Wir fügen die Adoptanten dann zu unserer Endlich Daheim-Gruppe, damit wir verfolgen können, wie es dem Hund geht, Fragen beantworten und vieles Anderes.
Wenn ihr diesen Bogen aufmerksam gelesen habt, so tragt im Interessentenbogen bitte im Feld “Geburtsdatum” hinter eurem Datum das Wort “gelesen” ein.

Euer Hund freut sich genau so sehr auf euch wie ihr euch auf ihn.
Bitte beherzigt diese Ratschläge! Für Fragen und weitere Informationen stehen wir immer zur Verfügung: svenja@seelen-fuer-seelchen.de