Wir von Seelen für Seelchen e.V. waren wieder unterwegs – diesmal auf einer ganz besonderen Reise. ✨
Die ersten zwei Tage verbrachten wir in unserem Shelter Help Azorel, wo wir nach der Fertigstellung des neuen Bereiches endlich die ersten Hunde dort besuchen konnten.
Wir verbrauchten Zeit in jedem Zwinger, um die Hunde besser kennenzulernen. 🐶💛
In einem Livestream haben wir offen über das gesprochen, was gut läuft – aber auch über die Punkte, die noch verbessert werden müssen. Denn Transparenz ist uns wichtig.
Dank eurer tollen Spenden konnten wir Decken, Deckerlis und dringend benötigtes Nassfutter für die älteren Hunde besorgen – dafür ein riesengroßes Dankeschön! 🙏
Danach ging es weiter nach Bukarest, in unser Shelter Racari, das kurz vor dem Umzug steht. Der Abschied fiel uns schwer – viele vertraute Hunde, viele Erinnerungen. 💔 Doch der Gedanke, sie beim nächsten Besuch im neuen Shelter wiederzusehen, macht uns glücklich und stolz. 🏡💫
Auch im neuen Shelter waren wir vor Ort und positiv überrascht, wie weit der Bau bereits fortgeschritten ist! Trotz Zeitdruck war uns wichtig, für die Zukunft zu bauen – stabil, durchdacht und mit Herz. ❤️
Die ersten Hunde dort schon anzutreffen, war ein merkwürdiges aber auch erleichternd.
Es waren intensive Tage, mit vielen Eindrücken, langen Fahrten und wenig Schlaf – aber voller Emotion, Zusammenhalt und Liebe zu unseren Seelchen.
🎥 Kommt mit uns auf diese Reise – hier im Video! 💕
Diesmal möchte Hannah ihre Herzenshündin Jeannie vorstellen…
Kleines Hundemädchen, großes Herz – das ist Jeannie ♥
Jeannie ist eine von denen, die man sofort ins Herz schließt, ohne dass sie viel tun muss. Freundlich, aufgeschlossen und einfach liebenswert 🫶🏼
Vielleicht bist du der Mensch, der ihr Herz erobert?“ ✨
Steckbrief
Alter: ca. im April 2024 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, noch etwas zurückhaltend, aber sehr neugierig
Größe: ca. 40 cm
Im Shelter seit: März 2025
Verwandte: Geschwister Sverre und Yvi
Hallo liebe Familien da draußen!
Ich bin ein kleiner Entdecker, der neugierig beobachtet, was um ihn herum passiert – und dabei schneller Vertrauen fasst, als man vielleicht zuerst denkt. Zusammen mit meinen Geschwistern habe ich das erste Jahr meines Lebens auf der Straße verbracht und dabei viel erlebt und gelernt. Ich bin kein Draufgänger, aber auch nicht wirklich schüchtern – eher ein sensibler, kluger Beobachter, der gerne ganz nah dabei ist.
Als im Mai 2025 Besuch aus Deutschland vorbeikam, war ich der Mutigste von uns dreien: Ich bin interessiert auf die Menschen zugegangen, habe mir freudig ein Leckerli abgeholt und mich sogar kurz streicheln lassen! Meine Neugier ist groß, und ich möchte so gerne wissen, ob die Welt nicht noch schönere Plätze als die rumänische Straße und karge Zwinger zu bieten hat!
Ich wünsche mir ein Zuhause mit liebevollen, geduldigen Menschen, die mir Zeit geben, in meinem Tempo anzukommen. Menschen, die Freude daran haben, mir mit kleinen Abenteuern, gemeinsamen Spaziergängen und ganz viel Verständnis zu zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Meine Schwester darf bereits das Leben in Deutschland genießen, nun hoffe ich, dass ich ihr bald folgen darf.
Also los! Wenn du einen feinen, sensiblen und aufgeschlossenen Begleiter suchst, der bereit ist, sich auf dich einzulassen, dann freue ich mich schon darauf, dich kennenzulernen!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Koba haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Koba ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Angelika H. hat die Patenschaft für Koba übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2024 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, etwas zurückhaltend, aber sehr neugierig
Größe: ca. 40 cm
Im Shelter seit: März 2025
Verwandte: Geschwister Koba und Yvi
Man sagt, die Augen sind das Fenster zur Seele – und wenn du in meine blickst, siehst du vielleicht ein Jahr voller Abenteuer, Hunger und Kälte. Mein Bruder, meine Schwester und ich haben uns nämlich unser ganzes erstes Lebensjahr gemeinsam auf den Straßen Rumäniens durchgeschlagen. Wir waren froh, wenn wir abends einen halbwegs sicheren Schlafplatz und etwas zu Fressen hatten.
Doch jetzt sind wir im sicheren Shelter – meine Schwester hat sogar schon ihr eigenes Zuhause in Deutschland gefunden. Nun wird es auch für mich und meinen Bruder Zeit, dass sich unser Leben nochmal verändert und wir Teil einer Familie werden! Noch bin ich etwas zurückhaltend im Kontakt mit euch Zweibeinern, aber gleichzeitig auch sehr neugierig. Von meinen Bezugspersonen lasse ich mich schon bereitwillig streicheln, gegenüber mir fremden Personen halte ich mich diesbezüglich zurück und lieber etwas Abstand. Doch ich zeige großes Interesse an allen Menschen um mich herum und lasse mich mit Leckereien gerne bestechen.
Mit Zeit, Geduld und liebevoller Begleitung werde ich bestimmt schnell lernen, Vertrauen zu fassen. Ich wünsche mir dafür ein ruhiges Zuhause, in dem ich in meinem eigenen Tempo ankommen darf. Vielleicht bist ja du der Mensch, der mir zeigt, wie schön das Leben sein kann?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Sverre haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Sverre ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Heidrun L. hat die Patenschaft für Sverre übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juni 2024 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: freundlich, etwas zurückhaltend, gleichzeitig sehr neugierig und bestechlich, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 45 cm Im Shelter seit: Juli 2024
Verwandte: Mama Marli, Geschwister Skittles, Felka, (Tippy & Filibert – bereits ausgereist)
Hallo ihr Lieben! Ich bin Mona – eine sanfte junge Hündin mit glänzend schwarz/braunem Fell, einem schicken weißen Lätzchen und niedlichen weißen Pfötchen. Mein Name bedeutet „Wunsch oder Sehnsucht“ – und genau das trage ich in mir: den Wunsch nach einem eigenen Zuhause, nach Menschen, die mich an die Pfote nehmen und mir zeigen, wie schön das Leben sein kann.
Als kleiner Welpe wurde ich gemeinsam mit meiner Mama und meinen vier Geschwistern von der Straße gerettet. Es war gefährlich dort – überall fuhren Autos, und wir wussten nie, was als Nächstes passieren würde. Heute leben wir in Sicherheit im Shelter. Zwei meiner Geschwister hatten bereits Glück und durften zu liebevollen Familien nach Deutschland reisen. Ich freue mich für sie – und wünsche mir, dass auch mein großer Moment bald kommt.
Ich bin freundlich, neugierig und beobachte gern erst einmal in Ruhe, was um mich herum geschieht. Besucher im Shelter beobachte ich erst vorsichtig, aber interessiert und freue mich sehr über die mitgebrachten Leckerchen. Für ein paar Köstlichkeiten bin ich durchaus zu begeistern – man könnte sagen, ich bin ein kleines bisschen bestechlich.
Besonders gern halte ich mich mit den anderen Hunden im Freilauf auf. Ich genieße das zumeist sehr harmonische Miteinander, das Beobachten und einfach dabei zu sein.
Was mir noch fehlt, seid ihr – eine liebevolle Familie, die mir Zeit gibt, Vertrauen zu fassen, und mich auf meinem Weg begleitet. Wenn ihr euch ein sanftes Hundemädchen an eurer Seite wünscht, das bereit ist, mit euch gemeinsam in ein neues Leben zu starten, dann meldet euch.
Eure Mona
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Mona haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Mona ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Evelyn S. hat die Patenschaft für Mona übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Juni 2024 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, höflich zurückhaltend, neugierig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 43 cm
Im Shelter seit: Juli 2024
Verwandte: Mama Marli, Geschwister Skittles, Mona, (Geschwister Filibert, Tippy – bereits ausgereist)
Hallo ihr lieben Menschen da draußen, ich bin Felka, eine ganz liebe Hündin mit schwarzem Fell und einem süßen weißen Schnäuzchen, das mir einen ganz besonderen Look verleiht! Gemeinsam mit meiner Mama und meinen vier Geschwistern wurde ich von der Straße gerettet, wo wir stets Gefahr liefen von vorbeifahrenden Autos erfasst zu werden. Seitdem lebe ich mit meiner Familie im Shelter, aber mein Herz, welches ich genau am rechten Fleck trage, sehnt sich nach einem richtigen Zuhause.
Ich bin eine verspielte, liebevolle und höflich zurückhaltende Hundedame, die das Leben mit all seinen Abenteuern erkunden möchte. Hier im Shelter habe ich schon viel gelernt und bin immer voller Freude, wenn ich mit meinen Geschwistern herumtollen kann. Doch ich weiß, dass da draußen noch viel mehr auf mich wartet – vor allem eine Familie, die mich genauso liebt, wie ich sie lieben werde.
Mein größter Wunsch? Ein Platz in eurem Herzen und auf eurem Sofa! Ich bin bereit all meine Zuneigung und Freude mit euch zu teilen. Wenn ihr also auf der Suche nach einer fröhlichen und neugierigen Begleiterin seid, die euer Leben mit Liebe und Spaß bereichert, dann meldet euch doch bitte. Ich kann es kaum erwarten euch zu zeigen, wie viel Herz in mir steckt!
Eure Felka
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Felka haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Felka ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Margret K.-A. hat die Patenschaft für Felka übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Juni 2024 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: freundlich, etwas zurückhaltend, neugierig Größe: ca. 45 cm Im Shelter seit: Juli 2024
Verwandte: Mama Marli, Geschwister Felka, Mona, (Tippy & Filibert – bereits ausgereist)
Hallo ihr Lieben, ich bin Skittles – eine sanfte Hündin aus Rumänien mit einem besonders hübschen gestromten Fell, das in der Sonne schimmert wie gemalt. Aber nicht nur mein Äußeres ist etwas Besonderes – auch mein Herz sehnt sich nach einem liebevollen Zuhause.
Als kleines Hundekind wurde ich gemeinsam mit meiner Mama und meinen vier Geschwistern von der Straße gerettet. Wir lebten damals in ständiger Gefahr, von Autos erfasst zu werden. Zum Glück wurden wir rechtzeitig entdeckt und ins Shelter gebracht, wo wir seither gut versorgt werden.
Mittlerweile bin ich erwachsen geworden – freundlich, neugierig und mit einer ruhigen, ausgeglichenen Art. Gegenüber Fremden bin ich anfangs etwas zurückhaltend, aber wenn man mir Zeit gibt, fasse ich Vertrauen und zeige, wie schön es ist, gemeinsam die Welt zu entdecken. Ich liebe es, in sicherem Rahmen neue Dinge zu erkunden und freue mich über sanfte Zuwendung und geduldige Menschen.
Zwei meiner Geschwister – meine Schwester Tippy und mein Bruder – durften bereits in liebevolle Familien nach Deutschland reisen. Meine Mama und zwei weitere Schwestern sind noch hier bei mir im Shelter. Und ich? Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich auch „anzukommen“. Ein eigenes Zuhause zu finden, bei Menschen, die mich sehen und lieben, so wie ich bin.
Ich träume von einem ruhigen, liebevollen Umfeld – von Menschen, die mir mit Herz und Geduld zeigen, wie schön das Leben außerhalb der Sheltermauern sein kann. Menschen, die mit mir lernen, lachen und gemeinsam wachsen möchten – Schritt für Schritt, in meinem Tempo.
Wenn du ein warmes Plätzchen für mich frei hast und dir vorstellen kannst, mir ein liebevolles Zuhause zu schenken, dann melde dich gern. Ich freue mich auf dich!
Deine Skittles
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Skittles haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Skittles ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Erika T. hat die Patenschaft für Skittles übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2022 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: zurückhaltend, lieber auf Abstand, bleibt dabei aber freundlich Größe: ca. 45 cm Im Shelter seit: Juli 2024
Verwandte: Welpen Skittles, Felka, Mona (Filibert & Tippy – bereits ausgereist)
Hallo ihr Lieben,
ich bin Marli, eine sanfte Hündin mit einer großen Geschichte im Herzen. Als junge Mama habe ich meine fünf Welpen unter schwierigsten Bedingungen auf der Straße großgezogen. Immer wieder liefen wir Gefahr, von Autos erfasst zu werden – doch dann entdeckten uns tierliebe Menschen und holten uns alle gemeinsam in ein sicheres Shelter. Hier konnten meine Kleinen endlich unbeschwert aufwachsen.
Heute sind meine Kinder längst selbstständig und bereit für ihre eigenen Wege – und nun ist auch meine Zeit gekommen, ein Zuhause zu finden, das mir Geborgenheit schenkt.
Ich bin eine zurückhaltende und sensible Seele. Besonders im Umgang mit Menschen brauche ich Zeit, um Vertrauen zu fassen. Ich beobachte lieber erstmal neugierig aus der zweiten Reihe und komme näher, sobald ich mich sicher fühle. Ich bin freundlich und sanft – aber eben auch vorsichtig. Ich wünsche mir Menschen, die das verstehen und mir geduldig zeigen, dass ich mich öffnen darf.
Was ich mir von Herzen wünsche, ist ein ruhiges Zuhause bei empathischen Menschen, die mir mit Liebe und Geduld begegnen. Menschen, die nicht sofort Erwartungen an mich haben, sondern mich in meinem Tempo ankommen lassen. Vielleicht hast du ja einen ruhigen Alltag, ein gemütliches Plätzchen und ein großes Herz für eine Hündin, die noch lernen muss, dass sie geliebt wird.
Wenn du glaubst, dass wir zusammenpassen, freue ich mich sehr darauf, dich kennenzulernen.
Deine Marli
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Marli haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Marli ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Ute & Klaus W. haben die Patenschaft für Marli übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2024 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, aufgeschlossen, sanft, verschmust, verspielt, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 60 cm
Im Shelter seit: Juni 2024
Verwandte: Mama Klara (Geschwister Levi & Freya – bereits ausgereist)
Hallo an euch alle da draußen! Ich bin der wundervolle Hugo, ein sehr sanftes und charmantes Seelchen auf der Suche nach seiner Für-immer-Familie. Ich werde als liebevoller Ruhepol beschrieben. Das Kuscheln mit euch Menschen ist nicht nur Balsam für meine Seele, sondern auch für eure. Ich strahle so eine Ruhe aus, dass wir während unserer Kuschelstunden die Welt um uns herum vergessen werden.
Geboren wurden meine zwei Geschwister und ich auf der Straße, wo sich unsere Mama liebevoll um uns kümmerte. Da wir altersbedingt die Gefahr, die von Autos ausgeht, aber ganz und gar nicht einschätzen konnten und immer wieder auf der viel befahrenen Straße unterwegs waren und spielten, entschied man sich, uns ins Shelter zu holen. Ein Glück – denn das hätte wirklich schlimm enden können.
Im Shelter lebe ich mittlerweile im großen Freilauf mit vielen anderen Hunden – und was soll ich sagen: Ich komme mit allen super klar! Ich bin sehr sozial, gut verträglich und zeige mich auch gegenüber Besuchern offen und freundlich. Ob Zwei- oder Vierbeiner – ich freue mich einfach über Gesellschaft und neue Begegnungen.
Inzwischen bin ich ein „großer“ Kerl geworden und bereit, alleine in mein neues Leben zu starten. Und natürlich habe ich mir auch Gedanken gemacht, was ich mir für mein zukünftiges Zuhause wünsche: Ein weiches Bettchen zum Ausruhen, ein gut gefüllter Futternapf und vielleicht ein paar schöne Spielzeuge, um mich auszutoben und Spaß zu haben. Vor allem aber wünsche ich mir liebevolle, geduldige Menschen, die mit mir gemeinsam die Welt entdecken, viele schöne Spaziergänge unternehmen und ganz viel mit mir kuscheln.
Ich bin bereit für das große Abenteuer – und warte nur noch auf dich…
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Hugo haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Hugo ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Heike B. hat die Patenschaft für Hugo übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2024 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, neugierig, höflich zurückhaltend, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Juni 2024
Verwandte: Geschwister Belani, Baluk & (Ramon, Moana – bereits vermittelt)
Ein wundervolles Hallo aus dem Shelter!
Ich bin Teil einer großen Geschwistertruppe bestehend aus 4 Jungs und 2 Mädels. Wir wurden im Alter von nur wenigen Wochen nahe der Tore des Shelters ausgesetzt, wo man uns ohne Mama mitten in der Pampa entdeckte und glücklicherweise einsammelte. Seit Juni 2024 wohnen wir nun hier im Shelter und dürfen uns sicher fühlen.
Wie jeder von uns habe auch ich den großen Wunsch, bald eine liebe Familie mein Eigen nennen zu dürfen. Wohin mich dieser führen wird, weiß ich noch nicht so genau. Doch das hindert mich nicht daran, freudig und gespannt in die Zukunft zu blicken. Bis dahin mache ich das Beste aus meiner Zeit im Shelter: Ich teile mir meinen Zwinger mit drei Mädels, mit denen ich mich wunderbar verstehe. Wenn Besuch kommt, drängen sich meine Mitbewohnerinnen gern ein wenig in den Vordergrund – ich bleibe da lieber erst mal höflich im Hintergrund, lasse mich aber schnell von ihrer Aufregung anstecken und werde dann neugierig. Ich bin eben ein gutmütiger, sozialverträglicher Bub, der die Harmonie liebt.
Ich kann es kaum erwarten, bis der Zeitpunkt gekommen ist, um mein Köfferchen zu packen. Denn das bedeutet, dass ein tolles Hundeleben mit liebevollen und geduldigen Menschen auf mich wartet. Ein Leben mit Action, Abenteuer und Training, aber mit genauso vielen ruhigen und entspannten Stunden in einem Zuhause. Bei Menschen, denen ich etwas bedeute. Meiner Familie.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Brady haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Brady ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Linda S. hat die Patenschaft für Brady übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2024 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, neugierig, gegenüber Fremden anfangs recht schüchtern, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Juni 2024
Verwandte: Geschwister Belani, Brady & (Ramon, Moana – bereits ausgereist)
Ein freundliches Hallo aus dem Shelter!
Ich bin Teil einer sechsköpfigen Geschwistertruppe – 4 Jungs und 2 Mädels – die im Juni 2024 ganz allein ohne Mama nahe den Sheltertoren ausgesetzt wurde. Zum Glück hat man uns rechtzeitig entdeckt und in Sicherheit gebracht. Seitdem leben wir hier im Shelter, wo wir zum ersten Mal erleben durften, wie es ist, in Sicherheit zu sein und regelmäßig Futter und Zuwendung zu bekommen.
Drei meiner Geschwister haben bereits ihr eigenes Zuhause in Deutschland gefunden. Und jetzt bin ich an der Reihe. Alt genug, um mein Köfferchen zu packen, und voller Neugier auf das Leben da draußen – ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich meine eigene Familie zu finden.
Ich bin ein wunderschöner junger Rüde mit glänzend schwarzem Fell und weißen Söckchen an den Vorderpfoten – ein echter Hingucker! Mein Körper ist kräftig gebaut, doch in meinem Herzen fühle ich mich manchmal noch ganz klein. Vor allem gegenüber Fremden bin ich noch etwas schüchtern und brauche einen Moment, um Vertrauen zu fassen. Trotzdem lasse ich mich ganz artig anfassen – auch wenn es mir zu Beginn noch nicht ganz geheuer ist. Mit etwas Geduld und liebevoller Begleitung werde ich bestimmt nach und nach auftauen und mehr von meinem Wesen zeigen. Bei vertrauten Menschen zeige ich mich bereits ruhig, freundlich und aufmerksam – ich genieße Nähe und beobachte gerne, was um mich herum passiert.
Was ich mir wünsche? Eine Familie mit Herz, Geduld und Freude an gemeinsamen Abenteuern. Menschen, die mir zeigen, wie schön das Leben außerhalb des Shelters sein kann – mit Spaziergängen, Erkundungstouren und natürlich ganz viel Zeit zum Kuscheln und Ankommen. Ich möchte nicht nur ein Hund sein – ich möchte dazugehören. Zu meiner Familie. Bist du vielleicht der Mensch, der mir die Pfote reicht und mir zeigt, wie ein echtes Hundeleben aussieht?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Baluk haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Baluk ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Antje S. hat die Patenschaft für Baluk übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im März 2024 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: ängstlich, ruhig, bleibt aber immer freundlich, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 47 cm
Im Shelter seit: Juni 2024
Verwandte: Geschwister Baluk, Brady & (Moana, Ramon – bereits ausgereist)
Ein leises Hallo von mir – ich bin Belani.
Meine Geschichte begann nicht einfach, denn ich wurde einst im Alter von nur 2-3 Monaten zusammen mit meinen Geschwistern ohne unsere Mama nahe den Shelter-Toren ausgesetzt. Ganz allein und hilflos. Zum Glück hat man uns gefunden und in Sicherheit gebracht. Seither lebe ich nun hier im Shelter.
Wir waren einmal sechs – vier Brüder und zwei Schwestern. Doch das Leben hat nicht allen von uns eine faire Chance gegeben. Einer meiner Brüder, der kleine Balduin, hat es leider nicht geschafft. Er verließ uns viel zu früh, noch bevor er die Welt richtig kennenlernen durfte. In meinem Herzen trage ich ihn immer bei mir – für ihn möchte ich weiterleben und irgendwann auch erfahren, was es heißt, ein Zuhause zu haben. Zwei meiner Geschwister haben dieses Glück schon gefunden und durften nach Deutschland reisen. Zwei weitere Brüder sind noch hier im Shelter, so wie ich.
Mittlerweile bin ich erwachsen geworden. Ich bin eine eher schüchterne Hündin, die bei Fremden stets auf Abstand bleibt. Bei Menschen, die ich kenne, wage ich mich schon ein Stückchen näher heran – immer vorsichtig, immer auf der Hut. Ich lasse mich sogar anfassen, auch wenn es mir manchmal noch schwerfällt, dabei zu entspannen. Doch böse wäre ich niemals. Denn tief in mir bin ich einfach nur eine liebe, sanfte Seele, die Sicherheit und Vertrauen sucht.
Für mein Glück wünsche ich mir ein ruhiges Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, die mir Zeit geben, in meinem Tempo anzukommen. Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin – mit meinen Unsicherheiten, aber auch mit meinem großen Herz. Ich sehne mich nach einem Leben, in dem ich nicht mehr ständig wachsam sein muss, sondern lernen darf, dass die Welt auch schön und freundlich sein kann.
Mein Name ist Belani. Er bedeutet „die Friedliche“. Vielleicht ist das kein Zufall – denn genau das wünsche ich mir: ein friedliches, liebevolles Leben an der Seite meiner Menschen. Möchtest du mir diesen Wunsch erfüllen?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Belani haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Belani ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Antje S. hat die Patenschaft für Belani übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief Alter: ca. im Mai 2023 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich und aufgeschlossen, verschmust, verspielt, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: April 2024
Ein liebes Hallo in die Welt hinaus! Mein Name ist Nick. Ich bin ein aufgeschlossenes, fröhliches Kerlchen auf der Suche nach seinem Zuhause.
Hier im Shelter hatten wir zuletzt im Mai 2025 Besuch aus Deutschland, und Leute, das war ja wieder sooo aufregend! Natürlich wurde auch ich genauer unter die Lupe genommen und das hat mir Hoffnung gegeben. Denn ich habe mit meiner aufgeschlossenen, fröhlichen Art direkt alle Menschenherzen höherschlagen lassen. Voller Freude und superfreundlich habe ich die Damen in meinem Kennel begrüßt. Sie sagten, dass es ein Hund wie ich eigentlich nicht schwer haben dürfte, seine Menschen zu finden. Denn nicht nur mein Charakter ist toll – nein, ich trage auch einen äußerts originellen Fellanzug und habe eine schöne, mittlere Größe.
Bevor ich hier im Shelter landete, wurde ich einfach mitten im Nirgendwo ausgesetzt und meinem Schicksal überlassen. Ich hatte weder ein Dach über dem Kopf noch Menschen, die sich um mich sorgten. Und jetzt plötzlich ist alles anders, denn ich bin nun im Shelter untergebracht.
Aber ich fühle mich in meinem – hoffentlich nur temporären – Zuhause sichtlich wohler als auf der Straße. Kein tägliches Suchen nach Futter, kein Überlebenskampf und keine Flucht mehr…
Geduldig warte ich hier auf dich und freue mich schon jetzt auf ganz viele fröhliche und aufregende Erlebnisse mit dir. Ich bin bereit, lass und loslegen… Dein Nick
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Nick haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Nick ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Anja D. hat die Patenschaft für Nick übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2021 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: sehr freundlich und aufgeschlossen, verschmust, ruhig, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 47 cm Im Shelter seit: Oktober 2023
Hallo meine lieben Menschen, ich bin Elfie! Süß, blond, freundlich, hübsch, aufgeschlossen … Ja, das bin ich: eine rumänische Straßenhündin, die nun wieder im Shelter auf ihr großes Glück wartet.
Wieso „wieder“, fragt ihr euch? Nun, ich kam bereits im Oktober 2023 mit großen Hoffnungen ins Shelter. Doch nach vier Monaten des Wartens hatte ich wohl genug und verließ das Shelter ungesehen. Ein ganzes Jahr lang gab es kein Lebenszeichen mehr von mir, bis ich plötzlich wieder auftauchte. Zum Glück gesund und munter. Nun bin ich aber hier, um zu bleiben. Natürlich nicht für immer. Sondern nur so lange, bis mein wahres Glück mich endlich findet.
Aber was bedeutet Glück für mich? Das lässt sich ganz leicht erklären: Es bedeutet, endlich Teil einer Familie zu sein. Seit ich mich erinnern kann, wünsche ich mir ein Zuhause. Einen Ort, an dem ich mich geborgen, geliebt und sicher fühlen kann. Doch bis jetzt habe ich diesen noch nicht gefunden.
Durch meinen Auftritt hier hoffe ich, dass sich das bald ändert. Denn warum ich meine Familie noch nicht gefunden habe, kann sich hier wirklich niemand erklären. Meine Pfleger und auch die Besucher sind ganz verliebt in mich – ich bin freundlich, aufgeschlossen und sehr sozial mit anderen Hunden. Ich genieße Nähe einfach.
Vielleicht ist es ja gerade das, was du suchst? Und vielleicht bist ja du auf der Suche nach einer treuen Begleiterin? Hast Zeit für mich, Geduld und den Willen, mir deine Welt zu zeigen? Dann fehlt vielleicht nur noch ein kleiner Schritt, bis mein Glück – und hoffentlich auch deins – perfekt ist.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Elfie haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Elfie ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Katrin H. hat die Patenschaft für Elfie übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2020 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: sehr freundlich, aufgeschlossen, verschmust, dabei aber nicht aufdringlich, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 52 cm Im Shelter seit: September 2023
Ein freundliches Hallo aus dem fernen Rumänien! Ich überlege schon die ganze Zeit, was ich euch über mich erzählen soll. Denn über meine Vergangenheit gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Bevor ich gerettet und im Shelter aufgenommen wurde, lebte ich auf der Straße.
Aber um ehrlich zu sein, lege ich mehr Wert auf die Zukunft und deshalb möchte ich euch auch unbedingt erzählen, dass ich ein absolut freundliches, aufgeschlossenes und verschmustes Hundemädchen bin. Wenn Besuch aus Deutschland kommt, sind alle verzückt von mir und so genieße ich über diese Tage ganz viele streichelnde Hände. Ich liebe euch Menschen und werfe mich vor euch freudig auf den Rücken, um mir mein Bäuchlein kraulen zu lassen – ich sag euch, da kann kein Zweibeiner widerstehen.
Ich bin also eine absolut liebenswürdige Dame und habe mit meinen langen, schlanken Beinen beinahe Topmodel-Qualitäten. Aber das alleine macht mich natürlich nicht glücklich. Viel lieber würde ich mit meinen Menschen durch Wälder spazieren, über Wiesen flitzen und ganz viele, gemütliche Kuschelstunden in der warmen Stube verbringen. Fehlt auch dir Jemand an deiner Seite, um dein Leben komplett zu machen? Na dann freue ich mich, wenn du dich meldest. Und wer weiß, vielleicht gehen wir schon sehr bald Hand in Pfote durchs Leben.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Ginger haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Ginger ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Marion B. hat die Patenschaft für Ginger übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Juli 2023 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: freundlich, ruhig und etwas zurückhaltend, aber sehr neugierig und bestechlich, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 50 cm Im Shelter seit: September 2023
Verwandte: Bruder Anton
Ein liebes Hallo aus dem fernen Rumänien! Mein Bruder und ich wurden als kleine Welpen ganz in der Nähe des Shelters entdeckt – allein und ohne unsere Mama, während wir hoffnungsvoll darauf warteten, dass uns jemand findet und rettet. So sind wir schließlich in diesem Shelter gelandet. Inzwischen sind wir erwachsen geworden – und deshalb ist es an der Zeit, dass wir uns endlich auf den Weg in ein Für-Immer-Zuhause machen dürfen.
Wenn Besuch aus Deutschland kommt, zeige ich mich von meiner ruhigen und besonnenen Seite. Gleichzeitig bin ich aber auch sehr neugierig auf die mir unbekannten Menschen. Sie wirken freundlich, und so traue ich mich schon nach kurzer Zeit, mir Leckerchen aus der Hand zu holen – und dabei sogar ein paar Streicheleinheiten. Ich folge ihnen auf Schritt und Tritt und zeige, dass in meinem sanften Seelchen nicht nur Ruhe, sondern auch viel Neugier und Mut stecken.
Auch wenn ich nicht weiß, was die Zukunft für mich bereithält, träume ich doch immer wieder davon, wie mein Leben mit einer eigenen Familie aussehen könnte: spannender, lustiger, abenteuerlicher, kuscheliger, wärmer – und einfach fröhlicher als das Leben hier im tristen Shelter. Ich weiß, das Leben ist kein Wunschkonzert – und mir ist klar, dass ich noch ganz viel lernen muss. Aber trotzdem hoffe ich auf ein kleines Wunder. Vielleicht hast du ja auch einen Herzenswunsch, den du dir mit mir erfüllen möchtest? Dann lass uns doch 1 + 1 zusammenzählen…
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Poppy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Poppy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Steckbrief
Alter: ca. im Juli 2023 geboren Geschlecht: männlich Kastriert: ja Charakter: gegenüber Bezugspersonen freundlich und neugierig, gegenüber Fremden unsicher und auf Abstand, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 52 cm Im Shelter seit: September 2023
Verwandte: Schwester Poppy
Ein liebes Hallo aus dem fernen Rumänien! Meine Schwester Poppy und ich wurden 2023 im Alter von nur wenigen Wochen ganz in der Nähe des Shelters entdeckt, wo wir alleine und ohne Mama darauf warteten, dass uns Jemand zu Hilfe kommt und rettet. Und so sind wir in diesem Shelter gelandet.
Inzwischen sind wir zu erwachsenen Hunden herangewachsen und haben uns gut ins Shelterleben eingefunden. Wir dürfen viel Zeit im großen Auslauf verbringen und haben dort Kontakt zu vielen anderen Hunden. Für ein Leben im Tierheim haben wir es also vergleichsweise gut getroffen. Doch immer wieder kommen neue Seelchen an, die Hilfe brauchen – und so könnte es sein, dass wir irgendwann unseren Platz im Auslauf verlieren und in einen engen Zwinger umziehen müssen. Der Gedanke daran macht mir große Angst.
Umso mehr bedeuten mir deshalb die Menschen, die ich kenne und denen ich vertraue. Ihnen begegne ich mit Neugier und Freundlichkeit, gehe offen auf sie zu und lasse mich auch mal vorsichtig an der Schnauze berühren. Richtiges Streicheln über den ganzen Körper kenne ich allerdings noch nicht – das werde ich erst durch meine eigene Familie lernen dürfen. Fremden Menschen gegenüber bin ich schüchtern. Ich halte lieber Abstand und beobachte neugierig aus der Ferne. Auch wenn ich manchmal den Mut aufbringe, einen vorsichtigen Schritt auf sie zuzugehen, ist mir dabei oft doch etwas mulmig, und ich trete wieder einen Schritt zurück. Das merke ich besonders, wenn wir ein- bis zweimal im Jahr Besuch aus Deutschland bekommen. Diese Tage sind immer sehr aufregend! Die fremden Menschen machen viele Fotos und Videos von uns Hunden und bringen oft tolle Leckereien mit. Ich finde das spannend und würde so gern näherkommen – aber ganz wohl fühle ich mich dabei noch nicht.
Mit anderen Hunden verstehe ich mich dagegen richtig gut. Ich lebe hier mit vielen verschiedenen Fellnasen zusammen und zeige mich stets sozial, freundlich und anpassungsfähig. Egal ob groß oder klein, ruhig oder verspielt – ich komme mit allen gut aus und freue mich über die Gesellschaft. Ein souveräner Ersthund in meinem zukünftigen Zuhause wäre für mich sicher eine tolle Orientierungshilfe, ist aber keine Bedingung.
Obwohl ich nicht weiß, was die Zukunft alles für mich bereithalten wird, träume ich doch immer wieder davon, wie mein Leben mit einer eigenen Familie aussehen könnte. Nämlich spannender, lustiger, abenteuerlicher, kuscheliger, wärmer und fröhlicher als das Leben hier im tristen Shelter. Aber das Leben ist kein Ponyhof und ich bin mir bewusst, dass ich noch ganz viel lernen muss. Vielleicht wird dieser Traum schon ganz bald in Erfüllung gehen?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Anton haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Anton ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Juliane S. hat die Patenschaft für Anton übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Juli 2023 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, gegenüber Bezugspersonen sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, gegenüber fremden Besuchern anfangs zurückhaltend aber neugierig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: August 2023
Verwandte: Geschwister Pauli, Janek, Zorro und Yara
Hallo, ihr lieben Menschen!
Mein Name ist Bubble und ich finde, dass es höchste Zeit wird, in ein eigenes Zuhause zu ziehen. Aber beginnen wir am Anfang: Im zarten Alter von gerade mal einem Monat wurde ich zusammen mit meinen vier Geschwistern in einem Müllcontainer entsorgt, wo uns die richtigen Menschen glücklicherweise rechtzeitig fanden und uns daraufhin hier im Shelter aufnahmen. Es ist wohl stark anzunehmen, dass wir dort, wo wir geboren wurden, nicht erwünscht waren und man uns deshalb einfach unserem Schicksal überließ.
Ich trage ein komplett weißes Fellkleid – genau wie mein Bruder Janek. Wir sehen uns wirklich zum Verwechseln ähnlich! Nur ist sein Fell ein bisschen glatter, während meines eher drahtig und strubbelig absteht – eben mit Charakter! Wir sind wunderschöne Rüden, die durch unsere Optik direkt aus der Masse herausstechen und auch das Herz am rechten Fleck haben. Mittlerweile bin ich zu einem stolzen, erwachsenen Hundemann herangewachsen und möchte nun das erleben, was für einen Hund in Deutschland als ganz selbstverständlich erscheint. Denn ich möchte mit meinen Menschen Abenteuer erleben, mich auspowern, über Felder springen und meiner Energie freien Lauf lassen können. Das ist hier im Zwinger leider nicht möglich – umso größer ist mein Wunsch, endlich hinaus in die weite Welt zu dürfen. Mir ist bewusst, dass das für mich auch heißt, zu lernen, wie das Leben in einem Haus funktioniert und wie ich mich im Alltag zu verhalte habe, das alles ist mir noch fremd. Aber ich bin bereit, das gemeinsam mit dir zu lernen, und ich glaube fest daran, dass du mich bald entdeckst.
Bist du der Mensch, der mich endlich entdeckt hat? Der genauso aktiv ist und Lust auf gemeinsame Unternehmungen hat? Ich kann es kaum erwarten, mit dir gemeinsam die Welt zu erkunden!
Dein Bubble
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Bubble haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Bubble ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Katharina B.hat die Patenschaft für Bubble übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2022 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr unsicher, bleibt immer auf Abstand, mag sich aktuell noch nicht anfassen lassen und schnappt notfalls
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: September 2023
Ein schüchternes Hallo aus dem Shelter!
Ach, wo soll ich denn überhaupt mit meiner Geschichte beginnen? Es ist nämlich so, dass ich mich zurzeit noch etwas schwertue, mich zu öffnen. Wen wunderts, denn ich bin erst seit September 2023 hier im Shelter und muss mich an so vieles gewöhnen. Sobald sich Menschen mir nähern, spüre ich eine gewisse Unsicherheit in mir. Dann versuche ich mich hinter oder in meiner Hütte zu verstecken. Tief im Innern weiß ich jedoch, dass sie freundlich und nett sind. Und so hoffe ich, dass ich eines Tages über meinen Schatten springen und ihnen vertrauen kann. Denn ich bin doch eigentlich ein hübsches Seelchen und wünsche mir nichts sehnlicher als ein sicheres Zuhause.
Deshalb suche ich genau dich! Einen Menschen, der mich liebt, so wie ich bin. Der mir alle Zeit der Welt schenkt, um zu vertrauen und mich in der neuen Welt zurechtzufinden. Der mir ein friedliches Zuhause schenkt, ohne großes Tohuwabohu, in einer ruhigen, ländlichen Umgebung. Und dann klappt das auch mit dem ‘über den Schatten springen’.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Samuel haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Samuel ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Andrea W. hat die Patenschaft für Samuel übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2020 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich und aufgeschlossen, menschenbezogen, schmusebedürftig, aktiv
Größe: ca. 60 cm
Im Shelter seit: September 2023
Besonderheiten: Malinois oder -Mix, daher nur in erfahrene Hände zu vermitteln
Hallo ihr lieben Zweibeiner da draußen! Darf ich mich vorstellen? Ich bin Vincent – ein treuer, stattlicher Hundemann im besten Alter, mit einem ganz besonderen Charme und einer ordentlichen Portion Abenteuerlust im Herzen. Ich bin nicht nur wunderschön, sondern auch voller Energie und Lebensfreude!
Selbst fremden Besuchern hier im Shelter begegne ich freundlich und offen, denn ich kann von Streicheleinheiten und menschlicher Zuwendung einfach nicht genug bekommen.
Als ich neu ins Shelter kam, war mein Leben noch schöner. Ich durfte mich frei im Garten aufhalten und hatte viel Kontakt zu den Menschen und den anderen Hunden.
Doch je älter ich wurde, desto mehr Probleme hatten die anderen Hunde mit mir. Sie taten sich zusammen und bedrängten mich. Ob es meine stattliche Größe ist, oder die Energie, die ich ausstrahle? ich weiß es nicht. Ich wurde in einen Zwinger gesperrt, damit direkter Kontakt vermieden werden konnte, doch das half nichts. Selbst getrennt durch Gitter duldeten die anderen Hunde mich nicht. So wurde mein Zwinger mit Holzwänden ausgelegt, sodass man mich nicht mehr sah. Doch auch ich konnte nichts mehr sehen. Ich lebe nun in einer sehr kleinen Welt. Hoffe täglich auf die besuche der Menschen und kann nur lauschen, was außerhalb meiner Wände passiert.
Ich bin einsam und traurig. Hier im Shelter werde ich mein Glück nicht mehr finden.
Man sagt, in mir steckt aller Wahrscheinlichkeit nach ein Malinois-Mix – das bedeutet: Ich bin klug, lernfreudig und brauche unbedingt eine sinnvolle Aufgabe sowie geistige und körperliche Auslastung.
Das macht es alles noch schlimmer.
Wenn du Lust hast, mit mir zu arbeiten, gemeinsam Neues zu entdecken und mir die Welt zu zeigen, dann wirst du in mir einen treuen Partner fürs Leben finden!
Was ich mir wünsche? Ein Zuhause, in dem man respektvoll mit mir umgeht, mir Sicherheit und Vertrauen schenkt, aber auch klare Strukturen und Regeln bietet. Menschen, die verstehen, dass ich kein Sofawolf bin, sondern ein Hund mit Power, Köpfchen und großem Herzen. Menschen, die bereit sind, mir Liebe, Geduld und Zeit zu geben – und mich nicht nur als „Projekt“, sondern als Familienmitglied sehen. Wenn du also Erfahrung mit aktiven Hunden hast, dann bin ich vielleicht genau der Richtige für dich! Dein Vincent
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Vincent haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Vincent ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Melanie S. hat die Patenschaft für Vincent übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2017 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, aufgeschlossen, verschmust, ruhig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: August 2023
Besonderheit: kurze Rute
Hallo an euch alle!
Endlich darf ich mich hier vorstellen und hoffe von Herzen, dass ich dadurch die Chance meines Lebens bekomme. Ich bin eine Hundedame mittleren Alters, die schon einiges an Lebenserfahrung sammeln konnte. Leider war nicht alles, was ich erlebt habe, positiv – das Leben auf der Straße ist oft hart und voller Entbehrungen. Aber ich möchte nicht jammern, denn heute geht es mir gut, und mit meinem Einzug ins Shelter hat sich für mich ein ganz neues Türchen geöffnet: das Türchen zu einer besseren Zukunft.
Von Natur aus bin ich ein freundliches und aufgeschlossenes Seelchen. Meine Fellzeichnung macht mich zu etwas ganz Besonderem, und mein Wesen ebenso: ich bin wahnsinnig verschmust, liebe den Kontakt zu Menschen und genieße jede Streicheleinheit. Auch gegenüber Fremden zeige ich mich sehr neugierig und offen – Hauptsache, jemand nimmt sich Zeit für mich. Dann blühe ich regelrecht auf und zeige meine lebensfrohe, sanfte Seite.
Wie es sich anfühlt, ein richtiges Zuhause zu haben, weiß ich bisher nicht. Doch ich bin mir ganz sicher, dass es ein unbeschreiblich schönes Gefühl sein muss, Menschen zu haben, die einen lieben, beschützen und ein Stück des Weges mit einem gehen wollen. Diesen Traum trage ich tief in meinem Herzen. Jetzt fehlen mir nur noch die richtigen Menschen, die mir ihr Herz öffnen und mich in ihre Familie aufnehmen.
Vielleicht bist genau du derjenige, der mir mein Türchen in ein neues Leben aufmacht?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Carla haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Carla ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Linda und Louisa K. haben die Patenschaft für Carla übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Januar 2023 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: schüchtern, bleibt aber immer freundlich, sehr verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 45 cm Im Shelter seit: August 2023
Verwandte: Schwester Lotte
Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Xenia. Ich bin nicht die, die sofort angerannt kommt, wenn man sie ruft. Ich bin eher die, die erst aus der Entfernung schaut – vorsichtig, aber mit gespitzten Ohren und neugierigem Blick. Die beobachtet, bevor sie sich traut.
Ich lebe im Help Azorel Shelter, zusammen mit vielen anderen Hunden und meiner Schwester. Wir wurden als junge Hundemädchen allein auf der Straße gefunden – verloren, hungrig und ohne Schutz. Zum Glück hat man uns gerettet.
Doch noch im gleichen Monat geschah etwas, das uns alle zutiefst erschreckt hat: Ein Tornado fegte mitten in der Nacht über das Shelter. Der Sturm riss die Dächer von den Zwingern, Hagel prasselte nieder, es war laut und chaotisch – wir Hunde hatten schreckliche Angst. Auch mein Zwinger war stark beschädigt, und meine Schwester und ich entkamen in die dunkle, stürmische Nacht. Einige Tage lang irrten wir umher. Und weißt du, was dann passierte? Wir kamen zurück. Aus eigenem Antrieb. Wir fanden zurück ins Shelter, zurück zu den Menschen. Das zeigt vielleicht am besten, dass ich trotz aller Vorsicht die Nähe suche – und den Wunsch habe, dazuzugehören.
Heute gehöre ich hier fest zur Hundegruppe im Auslauf mittig des Shelters. Im Rudel bin ich gern mittendrin. Ich laufe mit den anderen mit, bewege mich sicher unter ihnen und genieße die Nähe meiner Artgenossen. Ich bin sozial und freundlich – stille Präsenz statt lautes Auftreten.
Mit Menschen tue ich mich noch schwer. Ich bin vorsichtig, halte lieber ein wenig Abstand. Aber ich bin nicht panisch – eher sanft zögerlich. Wenn man mich lässt, komme ich langsam näher. Ich wünsche mir so sehr, irgendwann zu verstehen, dass Streicheleinheiten etwas Schönes sein können. Dass Nähe nicht bedrohlich ist, sondern warm und gut. Und selbst wenn ich noch nicht alles verstehe: Ich bleibe immer lieb – auch beim Anfassen.
Was ich mir wünsche? Ein Zuhause mit Ruhe, Geduld und einem feinfühligen Herzen. Menschen, die mich nicht drängen, sondern mich meinen eigenen Weg gehen lassen. Ich weiß, dass es Zeit brauchen wird – aber ich bringe das Wichtigste mit: den Wunsch, anzukommen. Und wer weiß – vielleicht bin ich eines Tages genau die Hündin, die still neben dir sitzt und dein Herz wärmt, ohne viele Worte. Dafür mit umso mehr Gefühl.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Xenia haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Xenia ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Frank B. hat die Patenschaft für Xenia übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Januar 2023 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: freundlich, etwas zurückhaltend bei fremden Menschen, sehr verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 45 cm Im Shelter seit: August 2023
Verwandte: Schwester Xenia
Liebe Menschen da draußen! Meine Schwester und ich hatten großes Glück, dass wir im Help Azorel Shelter aufgenommen wurden. Denn das Leben auf der Straße ist für junge Hundemädchen viel zu gefährlich. Um zu überleben, braucht man Mut, Instinkt und Erfahrung – all das hatten wir mit sieben Monaten noch nicht.
Seitdem lebe ich hier im Shelter in einem großen Auslauf mit vielen anderen Hunden – eine bunte, fröhliche Truppe aus Großen und Kleinen, Rüden und Hündinnen. Und was soll ich sagen? Ich komme mit allen wunderbar klar. Ich bin eine freundliche, soziale Hündin, die das Miteinander genießt.
Menschen gegenüber bin ich anfangs noch etwas zurückhaltend. Ich wirke ruhig und halte lieber erstmal ein bisschen Abstand. Aber keine Sorge – ich bin weder panisch noch ängstlich. Ich beobachte einfach gern in Ruhe, bevor ich Vertrauen schenke. Trotz meiner Zurückhaltung komme ich schon recht nah ran, solange man mich nicht bedrängt. Ich brauche also einfach nur Menschen mit Geduld und Herz, die mich in meinem Tempo ankommen lassen. Meine Pfleger sagen, sie hätten schon oft erlebt, wie Hunde wie ich in einer liebevollen Familie richtig aufblühen – manchmal geht das ganz schnell, fast wie Magie, sagen sie. Und genau diese Hoffnung trage ich auch in mir.
Ich bin inzwischen erwachsen, aber noch jung – genau im richtigen Alter, um das Leben in einer Familie kennenzulernen, Neues zu entdecken und mein eigenes Glück zu finden. Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause – vielleicht bei dir?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Lotte haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Lotte ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Milenka v. H. und Ronny P. haben die Patenschaft für Lotte übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2011 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, hat aber ihren eigenen Kopf
Größe: ca. 33 cm
Im Shelter seit: April 2023
Besonderheit: aufgrund ihres hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Hallo miteinander! Schön, dass ihr vorbeischaut – ich freue mich sehr.
Ich durfte schon einiges an Lebenserfahrung sammeln und habe dementsprechend einige Geschichten zu erzählen – schöne, lustige und traurige.
Es scheint, als hätte ich in der Vergangenheit einmal ein Zuhause gehabt. Leider war ich etwas angeschlagen und musste erstmal aufgepäppelt werden, ob ich deshalb auf der Straße gelandet bin? Anders kann ich es mir nicht erklären…
Ich bin jetzt aber wieder fit und hatte das Glück, bei einer Pflegerin in den Garten ziehen zu dürfen. So bleibt mir das laute und trubelige Shelter erspart. Für Hunde in meinem Alter kann das ganz schön hart sein und an die Substanz gehen.
Ohne undankbar klingen zu wollen… Eine Sache macht mich nachts sehr traurig. Ich muss draußen bleiben und alleine schlafen. Denn im Haus leben so viele andere Seelchen, denen es viel schlechter geht als mir und der Platz ist natürlich begrenzt. Ich sehne mich nach Geborgenheit und einem gemütlichen Platz in einem Zuhause. Es fällt mir schwer, in den Nächten draußen zu sein und das Gefühl von Einsamkeit zu ertragen.
Ich träume davon, noch einmal ein eigenes Körbchen zu haben, in dem ich geborgen schlafen kann. Bis dahin werde ich dankbar sein für die Pflege und Liebe meiner Pflegerin. Doch ich hoffe darauf, bald mein endgültiges Zuhause zu finden und die Einsamkeit hinter mir zu lassen.
Seid ihr vielleicht die Menschen, die mich aus dieser misslichen Lage befreien?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Kira haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/)oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Kira ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Die Patenschaft für Kira hat Annika I. übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2023 geboren Geschlecht: männlich Kastriert: ja Charakter: freundlich, kontaktfreudig mit Bezugsperson, gegenüber fremden Besuchern im Shelter etwas zurückhaltend, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 55 cm Im Shelter seit: Mai 2023
Verwandte: Mama Nani & Bruder Dean
Besonderheit: verkürzte Rute
Hallo… ich bin Walter.
Ich lebe hier im Shelter schon seit 2023.
Damals war ich nicht allein. Ich hatte meine Mama Nani an meiner Seite und meine Geschwister ganz nah bei mir. Wir wurden zusammen gefunden, und dieses Shelter hat uns aufgenommen, geschützt, gerettet. Dafür bin ich dankbar.
Und doch… jeden Tag hoffe ich.
Ich lebe frei im Garten, zusammen mit vielen anderen Hunden. Wir verstehen uns gut, sehr gut sogar. Ich bin keiner, der auffällt oder Ärger macht. Ich füge mich ein, bin leise, freundlich, geduldig. Vielleicht zu geduldig. Denn während andere kommen und gehen, bleibe ich. Ich falle nicht auf.
Meine Pfleger mag ich sehr. Bei ihnen bin ich offen, sanft und zutraulich. Ihre Stimmen kenne ich, ihre Hände geben mir Sicherheit. Wenn fremde Menschen kommen, bin ich neugierig. Ich schaue sie an, beobachte sie. Ich komme nicht sofort nach vorne – aber innerlich halte ich den Atem an und hoffe: Siehst du mich? Meinst du vielleicht mich?
Man sagt, ich sei wunderschön. Unverkennbar. Ich habe zwei Spuren meiner Vergangenheit an mir. An meinem linken Ohr fehlt eine kleine Ecke, und meine Rute ist kürzer, als sie sein sollte. Niemand weiß, warum. Ich weiß nur: Ich habe überlebt und ich bin noch da, mit einem ganzen Herzen voller Liebe, die ich so gerne verschenken würde.
Nachts, wenn es ruhig wird, träume ich. Von einem Ort ohne Zäune. Von einem Platz, der nur meiner ist. Von einer Stimme, die meinen Namen sagt – meinen Namen – und damit nur mich meint.
Ich möchte nicht mehr einer von vielen sein. Ich möchte nicht hier alt werden. Ich möchte erleben, wie es sich anfühlt, endlich dazuzugehören.
Bitte… schaut nicht einfach weg. Ich bin bereit und ich warte schon so lange.
Ich bin Walter. Und mein größter Wunsch ist es, hier rauszukommen – und endlich nach Hause.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Walter haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Walter ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Margret L. hat die Patenschaft für Walter übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2023 geboren Geschlecht: männlich Kastriert: ja Charakter: freundlich, ruhig, eher zurückhaltend bei Fremden, aber immer lieb Größe: ca. 53 cm Im Shelter seit: Mai 2023
Verwandte: Mama Nani & Bruder Walter
Hallo an euch alle da draußen! Im Jahr 2023 wurde ich zusammen mit meiner Mama und meinen drei Geschwistern gerettet, als wir in der Nähe des Shelters umherirrten. Völlig ausgehungert, durstig und verzweifelt folgten wir den Mitarbeitern des Shelters und kamen so als Familie in die sichere Unterkunft.
Inzwischen ist einige Zeit vergangen und ich bin zu einem aufgeweckten, jungen Rüden herangewachsen. Ich hänge sehr an meiner Mama und meinem Bruder. Gemeinsam fühlen wir uns einfach besser. Meinen beiden Pflegern begegne ich freundlich, verspielt und mit großem Vertrauen. Bei fremden Besuchern aus Deutschland bin ich dagegen erst einmal vorsichtig, brauche dann einen Moment, bis ich Streicheleinheiten genießen kann. Trotzdem bin ich neugierig – wenn jemand kommt, wedle ich schon aufgeregt und freudig mit der Rute und beobachte ganz genau, was passiert.
Ich bin also bereit, für das passende Zuhause. Menschen, die Geduld haben und mein Herz verstehen. Die mich in meinem Tempo ankommen lassen und mir zeigen, wie schön das Leben sein kann. Vielleicht bist du genau der Mensch, der mir dabei zur Seite steht?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Dean haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Dean ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Maria K. hat die Patenschaft für Dean übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2019 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, aufgeschlossen, menschenbezogen, verschmust, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 52 cm
Im Shelter seit: Mai 2023
Verwandte: Welpen Walter, Dean
Hallo ihr lieben Menschen! Im Mai 2023 irrte ich mit meinen kleinen Hundekindern in der Nähe des Shelters umher – auf der Suche nach Schutz, nach Hilfe, vielleicht sogar nach einem Neuanfang. Die freundlichen Mitarbeitenden des Shelters entdeckten uns, und ich spürte sofort: Hier sind wir sicher. Also folgten wir ihnen durch das Eingangstor – hinein in ein neues Leben.
Heute sind meine Söhne längst erwachsen – statt tapsiger Welpen begleiten mich nun zwei stattliche Jungs durch den Shelter-Alltag. Wir leben hier gemeinsam, doch der Wunsch nach einem richtigen Zuhause bleibt. Für sie – und auch für mich.
Deshalb möchte ich mich vorstellen, in der Hoffnung, endlich entdeckt zu werden. Ich bin eine liebevolle, menschenbezogene und verschmuste Hündin mit einem offenen, freundlichen Wesen. Ich liebe es, gestreichelt zu werden, verstehe mich gut mit anderen Hunden und bin einfach rundum eine angenehme Begleiterin.
Manchmal frage ich mich, warum mich bisher niemand gesehen hat. Liegt es an den Fotos? Darauf sieht man meine riesigen Löffelohren kaum – dabei sind die in echt ziemlich beeindruckend und bringen viele Menschen zum Schmunzeln. Oder liegt es an der Narbe auf meiner Nase?
Ich liebe die Menschen. Ich warte nun schon lange hier im Shelter. Vielleicht zu lange. Dabei bringe ich so viel mit: Wärme, Vertrauen, Lebensfreude – und die Sehnsucht, endlich anzukommen.
Vielleicht ist jetzt meine Zeit. Vielleicht bei dir?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Nani haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Nani ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Sabine T. hat die Patenschaft für Nani übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Mai 2022 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: ängstlich, handscheu, schnappt bei Berührungen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Mai 2023
Ich grüße euch alle aus dem Shelter!
Tja, ich muss ehrlich sein, denn es fällt mir gar nicht leicht, mich hier vorzustellen. Aber vielleicht schaffe ich es, meinen Mut zusammenzunehmen und euch etwas über mich zu erzählen.
Ich bin eine junge Hundedame, trage weiße Söckchen und mit meinen bernsteinfarbenen Augen gucke ich noch etwas unsicher in die Kamera. Nun ja, in Anwesenheit von Menschen fühle ich mich nicht wirklich wohl. Woran das liegt kann ich euch leider auch nicht sagen. Vielleicht hatte ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit euch Zweibeinern gemacht oder konnte durch mein Leben auf der Straße keinen näheren Kontakt zu ihnen aufbauen. Ich mag es nämlich auch nicht, wenn man versucht mich anzufassen.
Nichtsdestotrotz versuche ich hier mein Glück und wer weiß, vielleicht gibt es da draußen sehr erfahrene Menschen mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld, die sich dieser Herausforderung gewachsen fühlen. Ich bin mir bewusst, dass es nicht einfach werden wird, mein Vertrauen zu gewinnen. Aber wenn ich die richtigen Menschen finde, die auf mich eingehen, mit mir trainieren, an mich glauben und nie aufgeben, dann bin auch ich für eine neue Zukunft bereit.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Romy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Romy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Maja S.-R. hat die Patenschaft für Romy übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Februar 2023 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, gegenüber Fremden zu Beginn zurückhaltend, möchte aber sehr gern Kontakt aufnehmen und ist bestechlich, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 48cm
Im Shelter seit: Mai 2023
Verwandte: Bruder Flöti
Hallo an alle lieben Menschen!
Wir – das sind mein Bruder und ich – wurden als kleine Welpen zusammen mit unserer Mama von der Straße gerettet.
Mittlerweile mussten wir hier erwachsen werden und haben so viel verpasst.
Ich bin ein aufgewecktes und freundliches Hundemädchen. Klar, mit meinem Bruder an meiner Seite fühle ich mich natürlich auch wohl und sicher. Gegenüber fremden Zweibeinern bin ich die Zurückhaltendere von uns, doch auch ich versuche mit etwas Geduld vorsichtig und neugierig Kontakt aufzunehmen und so werde ich im Kreise einer eigenen Familie sicher schnell auftauen. Denn ich hoffe natürlich sehr, dass sich eines Tages das Blatt wenden wird und ich meine eigene Menschenfamilie finden werde. Dieser Schritt wird für mich eine sehr große Veränderung sein und vermutlich benötige ich eine gewisse Zeit, bis ich mit meiner neuen Familie genauso unbeschwert herumtollen kann wie mit meiner jetzigen. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass ich diese Hürde meistern werde.
Aber jetzt zu dir. Wenn du bereit bist, mir deine Welt geduldig näherzubringen, mit mir durch Dick und Dünn zu gehen, mit mir zu lernen, zusammen zu wachsen und ein weiches, kuscheliges Körbchen für mich bereit hast, dann bist du vielleicht meine zukünftige Familie. Ich freue mich auf deine Nachricht und wer weiß, vielleicht lernen wir uns schon sehr bald kennen.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Lupi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Lupi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Sandra S. hat die Patenschaft für Lupi übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Februar 2023 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, gegenüber Fremden zu Beginn etwas zurückhaltend aber dennoch aufgeschlossen und neugierig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Mai 2023
Verwandte: Schwester Lupi
Hallo an alle lieben Menschen! Wir – das sind meine Schwester und ich – wurden als kleine Welpen zusammen mit unserer Mama von der Straße gerettet. Seither wohne ich hier im Shelter. Auch wenn ich nun gut umsorgt werde und zweifelsohne sicherer als auf der Straße lebe, wünschte sich meine Mama einen besseren Ort für mich zum Aufwachsen. Warum ich „wünschte“ sage, fragt ihr euch? Nun, meine geliebte Mama hat leider mittlerweile den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. So haben meine Schwester und ich jedenfalls nur noch uns.
Ich bin ein freundlicher und aufgeweckter Hundejunge mit neckischen Sommersprossen auf meiner Nase. Ich bin zwar eher zurückhaltend aber dennoch aufgeschlossen. Klar, mit meiner Schwester an meiner Seite fühle ich mich natürlich auch wohl und sicher. Betreten fremde Zweibeiner unseren Zwinger, so zeige ich mich sehr neugierig und mutig und quietsche richtig vor Freude, dass die Aufmerksamkeit endlich mal nur ganz bei uns ist. Ach ja, ich hoffe wirklich von Herzen, dass sich eines Tages das Blatt wenden wird und ich meine eigene Menschenfamilie finden werde. Dieser Schritt wird für mich eine sehr große Veränderung sein und vermutlich benötige ich eine gewisse Zeit, bis ich mit meiner neuen Familie genauso unbeschwert herumtollen kann wie mit meiner jetzigen. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass ich diese Hürde meistern werde.
Und jetzt kommst du ins Spiel. Denn damit das mit uns und einer gemeinsamen Zukunft klappt, solltest du geduldig sein und Durchhaltevermögen mitbringen. Schließlich muss ich noch jede Menge lernen und mich in deiner – für mich neuen – Welt erstmal zurechtfinden. Aber ich bin bereit für dieses spannende Abenteuer und kann es kaum erwarten, bis es los geht. Mit dir!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Flöti haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Flöti ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Kerstin B. hat die Patenschaft für Flöti übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im April 2022 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, verschmust, auch gegenüber Fremden aufgeschlossen, freut sich überschwänglich über Aufmerksamkeit, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: März 2023
Hallo ihr lieben Menschen!
Hier im Shelter ist es soweit ganz okay. Auf jeden Fall besser als auf der Straße. Trotzdem frage ich mich, warum ich noch nicht von meinen Menschen entdeckt wurde. Denn mit meinen langen Beinen, der einzigartigen Fellzeichnung und meinem verträumten Blick bin ich ein echter Hingucker. Zudem bin ich total aufgeschlossen und freue mich überschwänglich über jeglichen Besuch in meinem Zwinger. Ich schmeiße mich auf den Boden und lasse mich liebend gerne kraulen. Manchmal träume ich davon, wie es wohl sein wird, mit meinen Herzensmenschen zu kuscheln und all die Aufmerksamkeit zu bekommen, die ich mir wünsche.
Dieser sehnlichste Wunsch nach einem schöneren Hundeleben sollte nicht länger ein Traum bleiben. Deshalb hoffe ich, viele Herzen da draußen zu erobern. Vielleicht sogar deines? Und wenn mir das gelingt, dann können wir gemeinsam die Welt erobern, Abenteuer erleben, Spaß haben und ‘Hand in Pfote’ in die Zukunft schreiten. Da ich noch nicht viel kennenlernen durfte, werde ich meinen eigenen Rhythmus haben, um mich an das neue Leben an deiner Seite zu gewöhnen. Aber zusammen packen wir das. Als Team. Du und ich.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Wilma haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Wilma ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Elke S. hat die Patenschaft für Wilma übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich und verschmust, aufgeschlossen, sanft, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: 26. Februar 2023
Verwandte: Welpen Muffin, Schnuffi, Selma und Fleur
Mit einem zuversichtlichen Hallo grüße ich euch da draußen!
Mein Name ist Skyla. Ich bin eine sanfte und unheimlich verschmuste Hundedame, die bis Anfang des Jahres 2023 mit ihren vier Kindern auf der Straße lebte. Das war wahrlich keine einfache Aufgabe. Und um ehrlich zu sein kam ich manchmal schon ziemlich an meine Grenzen. Angst, Einsamkeit, Furcht, Erschöpfung, Sorge… Das sind nur einige der vielen Gefühle, die mich auf der Straße tagtäglich begleitet haben.
Doch hier im Shelter kann ich nun durchatmen und so wurden die einst negativen Gefühle durch Zuversicht, Sicherheit und Hoffnung abgelöst. Alle meine Babys haben es bereits in ein besseres Leben in Deutschland geschafft, was mich unheimlich glücklich macht. Für mich wünsche ich mir nun ebenfalls ein neues Leben, eine neue Zukunft. Aber dazu benötige ich eine große Portion Glück, eine Prise Vertrauen in das Schicksal und natürlich dich! Wenn du auf der Suche nach einer freundlichen, aufgeschlossenen und wunderhübschen Weggefährtin mit Himbeernäschen bist, dann könnte ich die Richtige für dich sein. Findest du nicht auch? Ich kann es kaum erwarten von dir zu hören und drücke meine vier Pfoten, damit mein Wunsch nach einer besseren Zukunft schon sehr bald in Erfüllung geht.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Skyla haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Skyla ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Renate S. hat die Patenschaft für Skyla übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im November 2022 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, ruhig, gegenüber Fremden schüchtern, mit Artgenossen verträglich
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Januar 2023
Verwandte: Schwester Marou – bereits ausgereist
Huhuuu, ihr lieben Zweibeiner!
Ich bin Ocean – eine von zwei „Teddybär-Schwestern“ – so wurden wir damals genannt, weil wir noch so klein und kuschelig waren. Anfang 2023 wurden wir unweit des Shelters am Straßenrand gefunden. Wie wir dorthin geraten sind, weiß ich leider nicht mehr. Vielleicht war ich bei Menschen unerwünscht… oder meiner Mama ist etwas Schreckliches passiert. Aber eines weiß ich: Seit diesem Tag bin ich in Sicherheit und muss keine Angst mehr um mein Leben haben. Meine Vergangenheit war sicher nicht leicht – doch meine Zukunft? Die soll wunderschön werden!
Gegenüber meinen vertrauten Menschen bin ich eine ruhige, zarte und sehr freundliche Maus, die die leider viel zu seltene Aufmerksamkeit von Herzen genießt. Selbst wenn Besuch von fremden Menschen kommt, lasse ich mich von der Freude meiner Mitbewohnerinnen anstecken und hüpfe am Zwingergitter fröhlich und voller Neugier mit. Aber sobald diese Menschen den Zwinger betreten, halte ich mich lieber etwas im Hintergrund – noch bin ich schüchtern. Die Besucher aus Deutschland haben leider immer nur wenige Minuten pro Zwinger, und das reicht einfach nicht, um mir zu zeigen, dass ich ihnen vertrauen kann.
Doch tief in meinem Herzen spüre ich: Wenn mir jemand Zeit, Geduld und Liebe schenkt, werde ich mich öffnen und mein Herz verschenken. Ich träume von spannenden Spaziergängen, vom Rennen über Wiesen und Felder, vom Erlernen des Hunde-ABCs – und natürlich von einem kuscheligen Bettchen ganz für mich allein. Und von „meinem“ Menschen, dem ich jeden Tag zeigen darf, wie dankbar und treu ich bin.
Vielleicht bist genau du mein zukünftiger Näpfchenfüller, Körbchengeber und In-den-Schlaf-Krauler? Dann melde dich bitte – ich kann es kaum erwarten, dich kennenzulernen.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Ocean haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Ocean ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Johanna P.-S. hat die Patenschaft für Ocean übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Oktober 2022 geboren Geschlecht: männlich Kastriert: ja Charakter: gegenüber Bezugspersonen freundlich und neugierig, gegenüber Fremden etwas unsicher, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 55 cm Im Shelter seit: Januar 2023
Verwandte: Geschwister Helga und Mattis – beide bereits ausgereist
in fragendes Wuff aus Rumänien… darf ich mich vorstellen? Ich bin Paul – ein junger Rüde mit Schlappohren, einem sanften Blick und einem Herzen voller Hoffnung. Meine Geschwister und ich wurden als ganz kleine Welpen mitten in der Stadt entdeckt – verloren, ohne Mama, ohne Schutz. Ein aufmerksamer Mann hat nicht weggeschaut, sondern uns ins Shelter gebracht. Das war unsere Rettung – unser erster Schritt in Richtung Zukunft.
Und das Glück meiner Geschwister hielt an: Schon kurz nach unserer Ankunft durften sie nach Deutschland reisen und fanden dort liebevolle Familien, in denen sie heute als glückliche, fröhliche Hunde leben. Ich freue mich für sie – wirklich! – aber manchmal frage ich mich, warum ausgerechnet ich zurückblieb.
Seitdem lebe ich im Shelter. Ich habe mich an den Alltag hier gewöhnt und genieße vor allem die Zeit im großen Auslauf mit den anderen Hunden. Doch tief in mir wächst der Wunsch nach mehr – nach einem Ort, den ich „Zuhause“ nennen darf.
Meine kleinen Schlappöhrchen und mein treuherziger Blick bringen vielleicht dein Herz zum Schmelzen – aber ich habe mehr zu bieten als das. Ich trage ein großes Herz in mir, voller Liebe und Bereitschaft zu lernen. Natürlich bin ich im Umgang mit fremden Menschen noch etwas zurückhaltend. Fremde verunsichern mich und Nähe fühlt sich noch ungewohnt an. Aber ich bin neugierig, freundlich zu denen, die ich kenne, und mache kleine Schritte in die richtige Richtung. Ich lasse mich vorsichtig an der Schnauze berühren und gebe auch Mal Pfote – für mich ist das ein großer Vertrauensbeweis. Ich bin überzeugt: Mit Zeit, Geduld, liebevoller Konsequenz und einer Portion Humor kann ich lernen, wie schön es ist, einem Menschen wirklich nah zu sein.
Was mir hingegen schon jetzt sehr leichtfällt, ist der Umgang mit meinen Artgenossen. Mit anderen Hunden komme ich wunderbar zurecht – egal ob groß oder klein, ruhig oder verspielt. Ein souveräner Hundekumpel in meinem neuen Zuhause könnte mir Halt geben, ist aber kein Muss.
Vielleicht bist ja du der Mensch, der mir die Chance gibt, die meine Geschwister schon bekommen haben. Der mich sieht, wie ich wirklich bin – kein fertiger Familienhund, aber einer mit Potenzial, Herz und stiller Stärke. Ich warte auf dich. Und wer weiß – vielleicht darf ich bald meine eigene Reise beginnen.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Paul haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Paul ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Marlene S. hat die Patenschaft für Paul übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: schüchtern gegenüber Menschen, bleibt aber immer freundlich, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: Dezember 2022
Hallo ihr lieben Menschen da draußen!
Noch schaue ich ziemlich unsicher in die Kamera – meine Augen verraten, dass ich es im Leben nicht immer leicht hatte. Ich bin eines der ziemlich schüchternen Hundemädchen hier und versuche mich in dieser lauten und hektischen Shelterwelt zurechtzufinden. Das fällt mir nicht immer leicht, denn bevor ich hierher kam, lebte ich auf der Straße. Mein Alltag bestand daraus, Futter zu suchen, Schutz zu finden und Gefahren zu entkommen. Ständig auf der Hut zu sein, hat mich geprägt – und genau deshalb bin ich so unendlich dankbar, dass ich nun hier ein kleines Stück Sicherheit gefunden habe.
Doch die Angst sitzt noch tief in mir. Ich möchte so gern vertrauen, möchte Nähe zulassen, aber noch weiß ich nicht, wie das geht. Ich lasse mich berühren, aber mein Herz hat noch nicht verstanden, dass Streicheln auch Liebe bedeuten kann. Was ich mir deshalb wünsche, sind Menschen mit ganz viel Geduld, Liebe und Verständnis. Menschen, die mir die Zeit geben, die ich brauche, um meine Ängste nach und nach loszulassen.
Bis dahin versuche ich hier jeden Tag ein kleines bisschen mutiger zu werden. Und wer weiß – vielleicht wartet irgendwo da draußen genau mein Mensch, der mir zeigt, dass ich nicht mehr kämpfen muss, sondern endlich ankommen darf.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Talisha haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Talisha ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Maya T. hat die Patenschaft für Talisha übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im September 2022 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: etwas schüchtern, aber neugierig und immer freundlich, bei Bezugsperson verschmust, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: Oktober 2022
Verwandte: Bruder Struppy
Hallo an alle da draußen!
Ich bin Buck – und Teil eines Geschwister-Duos. Gemeinsam mit meinem Bruder Struppy wurde ich gefunden, als wir noch winzige Babys waren. Vermutlich hatte man uns ausgesetzt, denn weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Seitdem wachsen wir hier im Shelter bei freundlichen und fürsorglichen Menschen auf. Doch mittlerweile sind wir erwachsen und bereit für den nächsten Schritt: ein eigenes Für-Immer-Zuhause.
Vielleicht wirke ich auf den ersten Blick noch etwas schüchtern – und ja, das stimmt auch. Gleichzeitig bin ich aber neugierig und immer freundlich. Menschen gegenüber verhalte ich mich sanft und lasse mich von meinen Bezugspersonen gerne streicheln. Mit anderen Hunden verstehe ich mich ebenfalls bestens.
Da ich bisher nur das Leben im Zwinger kenne, wird draußen vieles neu, fremd oder sogar ein bisschen gruselig für mich sein. Deshalb suche ich Menschen, die mir mit Geduld und ohne Zeitdruck zeigen, wie schön die Welt sein kann. Mit liebevoller Begleitung werde ich Schritt für Schritt lernen, Vertrauen zu fassen und mein Herz zu öffnen. Vielleicht bist genau du der Mensch, der mir diese Chance gibt?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Buck haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Buck ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Silvia K. hat die Patenschaft für Buck übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Juli 2022 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: immer freundlich, aufgeschlossen, sehr verschmust, ruhig, mit Artgenossen verträglich
Größe: ca. 60 cm
Im Shelter seit: September 2022
Hallo an alle da draußen!
Im zarten Alter von zwei Monaten wurde ich von der Straße gerettet. Wie ich dort gelandet bin oder ob ich sogar auf der Straße geboren wurde, weiß ich leider nicht mehr. Aber das spielt für mich auch gar keine Rolle, denn wichtig ist, dass ich in Sicherheit bin und keine Angst mehr haben muss.
Mittlerweile ist einiges an Zeit vergangen und ich bin im Shelter erwachsen geworden. Doch obwohl ich hier recht wenig direkten Kontakt mit Menschen habe – im Vergleich zum Leben in einer Familie – habe ich mir meine Offenheit und Freundlichkeit bewahrt. Auch fremde Menschen werden freudig begrüßt und ich genieße jede Berührung und Aufmerksamkeit von ihnen. Gleichzeitig bin ich dabei nicht überdreht, sondern strahle eine angenehme Ruhe aus.
Um mehr gemeinsame Zeit mit Menschen verbringen zu können, möchte ich so bald wie möglich meine Zelte in Rumänien abbrechen und mich auf den Weg in eine neue Zukunft zu einer tollen Familie machen. Ich habe noch mein ganzes Leben vor mir und das möchte ich keinesfalls in einem Zwinger verbringen. Viel lieber würde ich über Wiesen rennen, durch Wälder spazieren, mit meinen Menschen kuscheln und mit ihnen jeden Tag neue Abenteuer erleben.
Ich würde mich in der neuen Welt als komplette Anfängerin bezeichnen. Deshalb suche ich Menschen mit einem großen Herzen und der nötigen Geduld. All die neuen Geräusche, unbekannten Gerüche, fremden Stimmen, Treppen, glatte Böden – um nur einiges zu nennen – werden bestimmt erstmal eine Herausforderung für mich sein. Aber ich bin bereit dafür – mit dir an meiner Seite!
Nun zähle ich die Tage, bis es endlich soweit ist und eine neue Zukunft auf mich wartet.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Sissi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Sissi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Mischa K. hat die Patenschaft für Sissi übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Juni 2022 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: immer freundlich; gegenüber Bezugspersonen aufgeschlossen, verschmust, sanft und ruhig; gegenüber Fremden anfangs schüchtern; verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 40 cm
Im Shelter seit: August 2022
Verwandte: Bruder Moony
Ich grüße euch Menschen da draußen!
Wir – das sind mein Bruder und ich – wurden auf den Straßen Rumäniens geboren und hatten wahrhaftig keinen einfachen Start in unser Leben. Nur wenige Wochen auf der Welt ereilte uns der größte Verlust, den es für Babys geben kann, denn unsere liebe Mama wurde von einem Auto erfasst und verstarb vor unseren Augen. Und falls ihr denkt, dass es nicht schlimmer kommen könnte, so muss ich euch leider enttäuschen. Denn als kleines hungriges Waisenkind, dass ich nun war, war ich mit meinem Bruder zusammen auf der verzweifelten Suche nach Futter. Dabei fiel er in einen Kanal, in welchem er mehrere Tage ausharren musste, bis endlich Rettung kam. In all dieser Zeit blieb ich in seiner Nähe und sprach ihm Mut zu. Schwach wie wir waren wurden wir von einem aufmerksamen und tierlieben Mann eingesammelt und ins rettende Shelter gebracht.
Hier angekommen war ich ein sehr neugieriger, ruhiger und schmusiger Hundejunge, der mehr als bereit für die Reise zu seiner eigenen Familie war. Ich wünschte mir nichts sehnlicher als Wärme, Geborgenheit und Liebe. Denn all das fehlte mir ja. Und als dann im Jahr 2022 Besuch aus Deutschland kam, packte ich die Gelegenheit am Schopf und hing von Sekunde eins an am Rockzipfel der Besucherinnen. Ach ja. Ich genoss jeden Moment mit ihnen. Mein großes Selbstbewusstsein imponierte ihnen sehr und es wurde ausgiebig gekuschelt. Ich erinnere mich gern daran zurück.
Ein Jahr später kam erneut Besuch aus Deutschland, doch diesmal war ich nicht nur älter, sondern auch wesentlich zurückhaltender geworden. Die Enttäuschung darüber, dass ich meine ganze Kindheit und Jugend ungeliebt im Shelter ausharren musste – bei Wind und Wetter und ohne wärmende Liebe – hat mir meine Unbeschwertheit genommen. Und so brauche ich nun meine Zeit bis ich mich gegenüber Fremden öffnen kann. Doch zum Glück steckt auch noch der kleine Welpe von früher in mir, der mich die Aufmerksamkeit meiner Bezugspersonen sehr genießen lässt.
Ich bin mir ganz sicher, dass ich mit etwas Zeit wieder die coole Socke von früher werden kann. Klar. In deiner Welt wird eine ganze Menge Neues auf mich zukommen. Und dafür brauche ich uneingeschränkt deine Unterstützung. Aber ich bin ein Kämpfer und werde alles geben, versprochen. Als Rohdiamant mit Lakritznase und Knopfaugen brauche ich nur noch dich an meiner Seite und uns steht eine spannende und abenteuerliche Zukunft bevor – als Team.
Bist du MEIN Mensch und schenkst mir eine bessere Zukunft?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Diesel haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Diesel ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Merja K. hat die Patenschaft für Diesel übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Mai 2022 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, sehr aufgeschlossen, verschmust, verspielt, freut sich über Aufmerksamkeit, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: August 2022
Verwandte: Mama Emmi, Geschwister Devis, Sally
Hallo an alle da draußen!
Ich bin Teil eines sehr aufgeschlossenen Geschwister-Trios und zusammen mit unserer Mama hier im Shelter gelandet. Zuvor lebten wir in einem Garten, wo Mama Tag und Nacht angekettet war. Kaum hatten wir drei das Licht der Welt erblickt, waren wir nicht mehr erwünscht und wurden – glücklicherweise zusammen – von Tierschützern gerettet, bevor man uns vermutlich dem Schicksal überlassen hätte.
Aber jetzt erzähle ich euch noch etwas über mich. Ich bin ein total freundlicher und neugieriger Hundejunge und dringend auf der Suche nach meinem Für-Immer-Zuhause. Meine Mama und meine Schwester durften bereits die große Reise zu ihren Familien antreten und so möchte auch ich diesen Schritt endlich gehen. Ich mag euch Zweibeiner wirklich nämlich sehr gern und würde bestimmt ganz viel Freude in euer Leben bringen. Bist du bereit, das ‘Abenteuer Tierschutzhund’ in Angriff zu nehmen? Denn ich kenne nur den Zwinger und die beiden Menschen, die sich um alle Hunde hier im Shelter kümmern. Das Leben bei und mit einer Familie wird eine ganz neue Erfahrung für mich sein und damit ich mich an alles Neue gewöhnen kann, brauche ich Zeit und geduldige Menschen an meiner Seite. Den Besuch einer Hundeschule würde ich mir sehr wünschen, denn davon können nämlich alle profitieren.
Nun hoffe ich, dass dich mein glänzendes Fell, meine leuchtenden Augen und mein strahlendes Lächeln verzaubern und du dich schon bald meldest, damit ich nicht mehr lange auf mein Glück warten muss.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Thaddeus haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Thaddeus ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Birgit R. hat die Patenschaft für Thaddeus übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Mai 2022 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, ruhig und höflich bei Bezugsperson; gegenüber Fremden recht schüchtern, jedoch auch sehr interessiert; verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 40 cm
Im Shelter seit: Juni 2022
Verwandte: Mama Sally, Geschwister Akame, Nisha, Tara, Rocky, Balu
Hallo alle zusammen!
Mein Name ist Timmi und ich war Teil einer quirligen und aufgeweckten Geschwistertruppe von insgesamt sechs Hundekindern. Irgendwer hatte uns und unsere tapfere Mama ganz in der Nähe des Shelters ausgesetzt und so dem Schicksal überlassen. Zum Glück fanden wir hier Schutz, regelmäßiges Futter und die Chance, groß und stark zu werden. Ohne Hilfe hätten wir wohl kaum überlebt.
Unter uns Geschwistern waren wir Jungs immer die Zurückhaltenderen, ich ganz besonders. Doch schon als Welpe ließ ich mich vom Mut meiner Schwestern anstecken und stand neugierig mit am Gatter, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, auch wenn ich die Menschen dahinter gar nicht kannte. Auf Fotos und Videos von damals könnt ihr das sogar sehen.
Heute bin ich der Einzige aus meiner Familie, der noch im Shelter lebt – alle meine Geschwister und auch meine geliebte Mama durften bereits nach Deutschland ziehen. Das ist manchmal traurig, doch ich habe neue Hundefreunde gefunden, an denen ich mich orientieren kann. Ab und zu kommt nämlich seltener Besuch aus Deutschland vorbei und ich würde ja so gern über meinen Schatten springen und „Hallo“ sagen. Da hilft es mir immer sehr, wenn meine Mitbewohner mutig vorangehen, denn dann traue auch ich mich weiter vor und weiß vor lauter Aufregung gar nicht wohin mit mir. Schließlich fehlt immer noch das letzte bisschen Mut, um ganz nah ranzukommen. Gegenüber meiner Bezugsperson bin ich da zum Glück schon mutiger.
Um später einmal ein fröhlicher Familienhund werden zu können wünsche ich mir aus tiefstem Herzen ganz ganz schnell ein Für-Immer-Zuhause, in dem ich Wärme und Liebe erfahren darf. Denn das Leben hält noch so viel für mich bereit: spielen, herumtoben, spazieren gehen, viel schlafen, träumen, den Bauch kraulen lassen, das Hunde-ABC erlernen… All das möchte ich keinesfalls verpassen. Natürlich wird in der neuen Welt viel Unbekanntes auf mich einprasseln und um das verarbeiten und mich daran gewöhnen zu können, brauche ich die Unterstützung von geduldigen Menschen und Vertrauen. Helfen würde mir dabei sicherlich sehr ein souveräner Artgenosse, an welchem ich mich orientieren kann, doch auch ohne werde ich mein Bestes geben. Ich hoffe so sehr, dass ich meinen Geschwistern bald folgen darf und die Chance auf ein besseres Leben bekomme. Und ich warte… bis der große Tag endlich kommt.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Timmi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Timmi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Marina K. hat die Patenschaft für Timmi übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
Mai 2025
Mai 2025
Mai 2025
Oktober 2023
September 2023
April 2023
April 2023
April 2023
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
September 2022
August 2022
August 2022
Juni 2022 – ausgesetzt samt Mama und Geschwistern am 23.06.2022
Steckbrief
Alter: ca. Januar 2022 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, super aufgeschlossen, verschmust, verspielt, aktiv
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Mai 2022
Verwandte: Geschwister Ronya und Marbel
Besonderheit: verkürzte Rute
Hallo!
Ich bin eines von drei Geschwisterchen, die ohne Mama in der Nähe des Shelters gefunden wurden. Doch obwohl ich einen schwierigen Start ins Leben hatte und seither in einem kleinen Zwinger ohne Abwechslung ausharren muss, habe ich meine Energie und unbändige Lebensfreude keineswegs verloren. Selbst dann nicht, als meine beiden Schwestern ihre Tickets ins Glück in den Pfoten hielten und mich für ein besseres Leben in Deutschland verließen. Nein, ich denke immer positiv, wünsche ihnen ein wundervolles Leben in der Ferne und hoffe einfach, dass auch ich eines Tages dieses Glück teilen werde.
Denn der triste Shelteralltag hat für einen aufgeweckten und verspielten Hundejungen wie mich keine Zukunftsperspektiven. Ich liebe es zu kuscheln, zu spielen und ganz viel Zeit mit Menschen zu verbringen. Ich wünsche mir deshalb von Herzen ganz bald geduldige Menschen an meiner Seite, die mir Aufmerksamkeit, Zuneigung und Liebe schenken, gleichzeitig aber auch Regeln aufstellen und Grenzen setzen. Der Start in eine neues Leben bringt ganz viel Unbekanntes mit sich, an das ich mich langsam gewöhnen muss. Dazu brauche ich vertrauensvolle Zweibeiner, die mich begleiten und dabei unterstützen. Mit dieser Basis wachsen wir bestimmt zu einem tollen Team zusammen! Wenn du mit mir an deiner Seite viele spannende Abenteuer erleben möchtest, dann melde dich!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Sirius haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Sirius ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Alexandra B. hat die Patenschaft für Sirius übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. September 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, sehr neugierig, kontaktfreudig, gegenüber Fremden anfangs etwas zurückhaltend, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: Mai 2022
Verwandte: Geschwister Thies und Dorie (lief im Herbst 2023 weg)
Guten Tag liebe Menschen!
Ich wurde zusammen mit meinen beiden Geschwistern von der Straße gerettet. Wie wir dort gelandet sind, weiß ich leider nicht mehr. Entweder wurden wir auf der Straße geboren und haben uns dort irgendwie durchgeschlagen oder wir wurden ausgesetzt. Wie auch immer… Ich schaue stets nach vorne und hoffe nun auf eine bessere Zukunft. Immerhin bin ich hier im Shelter in Sicherheit und habe die Chance, ein Für-Immer-Zuhause zu finden. Und mit meinem außergewöhnlichen Fell und meinen Sommersprossen bin ich doch ein richtiger Hingucker, nicht?
Über den Besuch meiner Pfleger freue ich mich jedes Mal riesig und wenn dann noch Zeit für ein paar Streicheleinheiten übrig bleibt, strecke ich am liebsten meinen Bauch hin und genieße die Berührungen in vollen Zügen. Auch beim Besuch von Fremden bin ich immer ganz aufgeregt und freudig. Nur der letzte Funke Mut fehlt noch, um mich von ihnen richtig streicheln zu lassen. Aber so groß wie meine Neugier ist, wäre es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich den letzten Schritt wagen würde. Mit anderen Hunden komme ich übrigens auch sehr gut klar, ich genieße ihre Anwesenheit und zeige mich stets von meiner freundlichen Seite.
Was mir nun noch zum perfekten Glück fehlt, ist eine eigene Familie. Diese sollte motiviert sein, mit mir zu arbeiten, denn ich bin in der Blüte meines Lebens und keineswegs eine Schlaftablette. Nichtsdestotrotz wird ein Umzug in eine neue Umgebung und zu neuen Menschen eine große Herausforderung für mich sein. Alltägliche Dinge wie im Auto mitzufahren, an der Leine zu gehen und Treppen zu steigen sind für mich Fremdwörter. Daher brauche ich geduldige und einfühlsame Menschen, die mir Schritt für Schritt die neue Welt näherbringen. Wenn du deine Zukunft mit mir teilen möchtest, dann melde dich doch! Und vielleicht lernen wir uns bald kennen!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Louie haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Louie ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Ann-Kathrin S. hat die Patenschaft für Louie übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. September 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, etwas zurückhaltend, aber kontaktfreudig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Mai 2022
Verwandte: Geschwister Louie und Dorie (lief im Herbst 2023 weg)
Guten Tag liebe Menschen!
Ich wurde zusammen mit meinen beiden Geschwistern von der Straße gerettet. Wie wir dort gelandet sind, weiß ich leider nicht mehr. Entweder wurden wir auf der Straße geboren und haben uns dort irgendwie durchgeschlagen oder wir wurden ausgesetzt. Wie auch immer… Ich schaue stets nach vorne und hoffe nun auf eine bessere Zukunft. Immerhin bin ich hier im Shelter in Sicherheit und habe die Chance, ein Für-Immer-Zuhause zu finden. Ich hoffe wirklich, dass meine besondere Fellzeichnung und mein erwartungsvoller Blick die Menschenherzen höher schlagen lassen, so dass sich meine Familie bald meldet.
Kurz nach meiner Ankunft war ich noch ziemlich schüchtern und wusste nicht so recht, ob ich Menschen wirklich vertrauen kann. Doch inzwischen habe ich mich gut eingelebt – dank meines wundervollen Rudels fühle ich mich richtig wohl. Die allgemeine Freude über Besuch steckt an, und so traue auch ich mich inzwischen, neugierig und ein wenig vorsichtig, aber freudig aufgeregt Kontakt zu fremden Shelterbesuchern aufzunehmen. Von meinen Bezugspersonen, unseren beiden Pflegern, lasse ich mich mit etwas Geduld und Ruhe sogar ganz gerne streicheln.
Was mir nun noch zum perfekten Glück fehlt, ist eine eigene Familie. Diese sollte motiviert sein, mit mir zu arbeiten, denn ich bin in der Blüte meines Lebens und keineswegs eine Schlaftablette. Nichtsdestotrotz wird ein Umzug in eine neue Umgebung und zu neuen Menschen eine große Herausforderung für mich sein. Alltägliche Dinge wie im Auto mitzufahren, an der Leine zu gehen und Treppen zu steigen sind für mich Fremdwörter. Daher brauche ich geduldige und einfühlsame Menschen, die mir Schritt für Schritt die neue Welt näherbringen und mir die Zeit geben, die ich benötige, um Vertrauen aufzubauen. Ich freue mich, wenn du dich in mich verguckt hast und dich bei mir meldest.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Thies haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Thies ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Ulla W. hat die Patenschaft für Thies übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2019 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: aufgeschlossen und freundlich gegenüber Bezugsperson; gegenüber Fremden etwas schüchtern, aber auch sehr neugierig und kontaktfreudig; verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: März 2022, wurde aus der Tötung gerettet
Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich hier im Shelter gelandet bin, denn ich bin wahrhaftig dem Tod von der Schippe gesprungen. Mein Leben auf der Straße wurde abrupt beendet, als mich Hundefänger auf brutale Art und Weise eingefangen und in einen fürchterlichen Zwinger gesperrt hatten. Ist man erst einmal in den Fängen dieser Menschen, gibt es kein Entrinnen mehr. Es stand fünf vor Zwölf. Doch dann geschah ein Wunder und eine engagierte Tierschützerin, welche mich von der Straße kannte, rettete mich und brachte mich in ihr Shelter.
Heute bin ich eine ganz andere Rona. Ich habe mein Vertrauen zu den Menschen wiedergefunden und zeige mich neugierig und kontaktfreudig – auch gegenüber Fremden. Streicheln kenne ich zwar noch nicht so gut, aber ich lasse es zu und entdecke nach und nach, wie schön Nähe sein kann. Mit ein wenig Geduld und liebevoller Anleitung meiner neuen Familie werde ich dieses Gefühl sicher schnell genießen lernen.
Ich habe schon gezeigt, wie sehr ich mich öffnen kann, wenn man mir Zeit, Ruhe und Zuneigung gibt – und ich bin bereit, noch mehr von meinem fröhlichen, neugierigen Wesen zu zeigen. Dafür wünsche ich mir von Herzen ein Für-Immer-Zuhause. Ich weiß, dass es am Anfang nicht immer einfach sein wird, doch mit Menschen, die geduldig und liebevoll sind, kann daraus etwas ganz Besonderes werden. Bitte gebt mir eine Chance – ich werde euch überraschen und euer Herz im Sturm erobern!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Rona haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Rona ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Susanne W. hat die Patenschaft für Rona übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Januar 2022 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, fröhlich, zu Beginn etwas zurückhaltend, aber sehr neugierig und bestechlich
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: März 2022
Verwandte: Schwester Sunshine
Hallöchen da draußen!
Meine Schwester Sunshine und ich wurden im Alter von ca. 2 Monaten von tierlieben Menschen gerettet. Gefunden wurden wir auf der Straße, wo wir ganz auf uns alleine gestellt waren. Ob man uns ausgesetzt hatte oder unserer Mama etwas zugestoßen war, weiß ich leider nicht mehr. Glücklicherweise kümmern sich hier aber nun freundliche Menschen um uns und so müssen wir keine Angst mehr haben.
Inzwischen bin ich im Shelter erwachsen geworden und habe schon oft miterlebt, wie andere Fellnasen in den Transporter steigen durften – auf dem Weg in ein besseres Leben, in ihr eigenes Für-Immer-Zuhause. Jedes Mal hoffe ich, dass auch meine Zeit endlich gekommen ist. Bisher hatte ich dieses Glück noch nicht, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!
Da ich meine ersten Lebensmonate auf der Straße verbracht habe und bisher nur das Shelter kenne, weiß ich natürlich noch nicht, wie das Zusammenleben mit Menschen in einem Zuhause aussieht. Aber ich bin neugierig und bereit für dieses große Abenteuer! Damit mir der Start gelingt, wünsche ich mir geduldige, liebevolle und einfühlsame Menschen an meiner Seite. Ich werde Zeit brauchen, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten und Vertrauen zu fassen – aber mit der nötigen Sicherheit und Zuwendung werde ich bestimmt eine wunderbare Begleiterin.
Bist du bereit, mich auf meinem Weg ins Glück zu begleiten? Dann freue ich mich riesig auf deine Nachricht!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Ronya haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Ronya ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Barbara F. hat die Patenschaft für Ronya übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. im Januar 2022 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, fröhlich, verschmust, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: März 2022
Verwandte: Schwester Ronya
Hallöchen da draußen!
Meine Schwester Ronya und ich wurden im Alter von ca. 2 Monaten von tierlieben Menschen gerettet. Gefunden wurden wir auf der Straße, wo wir ganz auf uns alleine gestellt waren. Ob man uns ausgesetzt hatte oder unserer Mama etwas zugestoßen war, weiß ich leider nicht mehr. Glücklicherweise kümmern sich hier aber nun freundliche Menschen um uns und so müssen wir keine Angst mehr haben.
Mittlerweile bin ich in diesem Shelter erwachsen geworden, sehne mich aber noch immer – eigentlich mehr als je zuvor – nach einem besseren Leben in einem echten Zuhause mit einer eigenen Familie. Ich bin eine lebensfrohe und verspielte Hündin, die sich über Besuch riesig freut. Fremden gegenüber bin ich anfangs höflich und ein wenig zurückhaltend, aber das hält nicht lange an – sobald das Eis gebrochen ist, zeige ich mein fröhliches, offenes Wesen und nehme Streicheleinheiten dankend an. Ich bin wirklich eine tolle Maus, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Für mein neues Leben wünsche ich mir Menschen, die mir mit Geduld, Liebe und Einfühlungsvermögen begegnen und mir Zeit geben, Schritt für Schritt anzukommen. Ich bin neugierig auf all das, was mich draußen in der großen Welt erwartet – und mit der richtigen Familie an meiner Seite werde ich bestimmt schnell lernen, wie schön das Leben sein kann. Vielleicht bist ja genau du der Mensch, der mir dieses Glück schenkt? Dann melde dich gerne – ich freue mich schon riesig auf dich!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Sunshine haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Sunshine ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Jasmin und Dirk N. haben die Patenschaft für Sunshine übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2016 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: gegenüber Bezugspersonen freundlich und aufgeschlossen, gegenüber Fremden anfangs auf Abstand aber schnell bestechlich, wachsam, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 60 cm
Im Shelter seit: Februar 2022
Besonderheit: aufgrund Meggy’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause, zudem ist sie auf dem rechten Auge erblindet (Notfell+Handicap)
Dass ich das noch einmal erleben darf, hätte ich mir nicht träumen lassen. Denn meine Vergangenheit war alles andere als rosig. Mit einer engen Drahtschlinge um den Hals, die eine tiefe Wunde verursachte, wurde ich von freundlichen Menschen auf der Straße gefunden und gerettet. Unverzüglich brachte man mich zum Tierarzt, der mich sofort behandelte und die eitrige Wunde säuberte und versorgte. Anschließend konnte ich mich im Shelter in Ruhe erholen und aufpäppeln lassen.
Mit meinem rechten Auge kann ich nicht mehr sehen. Wie es dazu kam, weiß leider niemand, man vermutet aber, dass ich von einem geworfenen Stein getroffen wurde. Doch dieses Handicap hindert mich keineswegs daran, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Denn ich durfte bereits erleben, dass es auch gute Menschen gibt, denen das Leben von Straßenhunden am Herzen liegt.
Nachdem ich bereits das große Glück erleben durfte und gerettet wurde, hoffe ich nun, dass es das Schicksal noch einmal gut mit mir meint und für mich eine eigene Familie findet, die mir ein Für-Immer-Zuhause schenken wird. Ich bin eine loyale Hundedame und verstehe mich ausgezeichnet mit meinen Artgenossen. Das ist doch schon mal eine gute Voraussetzung für mein neues Leben. Nichtsdestotrotz suche ich geduldige und verständnisvolle Menschen, die mich so akzeptieren wie ich bin und bereit sind mich in meinem Tempo an das Leben in einer Familie heranzuführen. Zudem wünsche ich mir von Herzen das Leben in einem Haus samt eingezäuntem Garten, welchen ich zwischendurch auch Mal bewachen darf, denn diese Aufgabe bereitet mir Freude. Das Leben in einer Wohnung kann ich mir hingegen gar nicht vorstellen.
Stimmen unsere Vorstellungen überein? Schlägt auch dein Herz ein wenig höher? Dann melde dich schnell, damit ich schon bald mein Köfferchen packen und mich auf den Weg zu dir machen kann!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Meggy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Meggy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Monika und Marc S. haben die Patenschaft für Meggy übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
Mai 2025
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September 2023
August 2023
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Mai 2022
März 2022
März 2022
März 2022
Februar 2022
Februar 2022
10.02.2022
10.02.2022
Hier noch Bilder, die während der tierärztlichen Behandlung entstanden sind. Achtung, diese sind nicht für zarte Gemüter geeignet.
Steckbrief
Alter: ca. September 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: immer freundlich; gegenüber Bezugspersonen zurückhaltend und verschmust; bei Fremden ängstlich; verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Februar 2022
Verwandte: Schwester Rosine
Guten Tag liebe Menschen!
Ich bin ein freundliches, aber auch sehr sensibles und unsicheres Hundemädchen und wurde einst im Alter von nur wenigen Monaten zusammen mit meiner Schwester von der Straße gerettet. Seither leben wir hier im Shelter und sind in Sicherzeit. Zum Glück! Denn so ein Leben als Straßenhund ist für junge, unerfahrene Junghunde, wie wir es waren, gefährlich und riskant.
Hier im Shelter kann ich nun auf eine bessere Zukunft hoffen. Und das tue ich ganz inständig, denn das Leben inmitten all des Lärms und Trubels eines solchen Ortes ist für ein zartes Seelchen wie mich viel zu stressig. Man kann mir den Stress in meiner ganzen Körpersprache ansehen und auch mein viel zu schnell ergrautes Fell um die Schnauze spricht Bände.
Das Zusammenleben mit einer Familie ist mir fremd und vom richtigen Leben kenne ich so gut wie gar nichts. Das zeigt sich darin, dass ich mich bei Annäherung von mir unbekannten Zweibeinern lieber verstecke als Kontakt aufzunehmen. Fremde Menschen machen mich einfach sehr nervös. Betritt hingegen meine Bezugsperson den Zwinger, so bin ich wesentlich neugieriger und lasse mich mittlerweile auch gerne streicheln. Richtig entspannen kann ich bei all dem Stress hier aber nie. Für eine vielversprechende Zukunft brauche ich sehr geduldige und verständnisvolle Menschen an meiner Seite, die mir die neue Welt Schritt für Schritt und in meinem eigenen Tempo näherbringen. Dann bin ich auch bereit, dir mein Vertrauen zu schenken, damit wir gemeinsam eine abenteuerliche Zukunft – Seite an Seite – erleben können. Nun zähle ich die Tage, bis ich mich auf die große Reise begeben kann.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Nelu haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Nelu ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Alexandra M. hat die Patenschaft für Nelu übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. September 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: immer freundlich; gegenüber Bezugspersonen aufgeweckt, kontaktfreudig und verschmust; bei Fremden sehr zurückhaltend – braucht Zeit zum Auftauen; verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Februar 2022
Verwandte: Schwester Nelu
Guten Tag liebe Menschen!
Ich bin ein eine sehr freundliche Hundedame und wurde einst im Alter von nur wenigen Monaten zusammen mit meiner Schwester von der Straße gerettet. Seither leben wir hier im Shelter und sind in Sicherzeit. Zum Glück! Denn so ein Leben als Straßenhund ist für junge, unerfahrene Junghunde, wie wir es waren, gefährlich und riskant. Aber nun können wir durchatmen und auf eine bessere Zukunft hoffen.
Meine Bezugspersonen hier im Shelter habe ich sehr lieb gewonnen und freue mich über jede Aufmerksamkeit von ihnen, vor allem in Form von Streicheleinheiten. Das Zusammenleben mit einer Familie hingegen ist mir noch völlig fremd, auch vom richtigen Leben kenne ich so gut wie gar nichts. Fremden Besuchern gegenüber zeige ich mich noch zurückhaltend und brauche etwas Zeit, um einen Schritt auf sie zuzumachen und Vertrauen zu fassen.
Für den perfekten Start ins neue Leben brauche ich also geduldige und verständnisvolle Menschen an meiner Seite, die mir die neue Welt Schritt für Schritt und in meinem eigenen Tempo näherbringen. Dann bin ich auch bereit, dir mein Vertrauen zu schenken, damit wir gemeinsam eine wundervolle Zukunft – Seite an Seite – erleben können. Nun hoffe ich, dass sich mein Wunsch, mich auf die große Reise begeben zu dürfen, schon sehr bald erfüllen wird.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Rosine haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Rosine ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Alexandra M. hat die Patenschaft für Rosine übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juni 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, aufgeweckt, kontaktfreudig, gegenüber Fremden zu Beginn zurückhaltend, aber sehr neugierig und bestechlich, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Dezember 2021
Besonderheit: Brandnarbe auf der Nase
O zi buna! Das heißt guten Tag auf rumänisch, denn in Rumänien bin ich zur Zeit zuhause. Als Junghund streunerte ich noch auf den Straßen herum, doch dann haben mich freundliche Menschen gerettet und in deren Shelter aufgenommen. Das ist nun schon einige Jahre her. Das Brandmal auf meiner Nase deutet darauf hin, dass ich früher vermutlich mit Menschen zusammengelebt habe. Solche Verbrennungen aufgrund eines altertümlichen Irrglaubens sieht man in Rumänien oft, vor allem in ländlicher Umgebung. Man sagt, solche Brandmale sollen Krankheiten vorbeugen. Verrückt, diese Menschen…
Nichtsdestotrotz bin ich eine freundliche und fröhliche Hundedame mit einer außergewöhnlichen Fellzeichnung. Ich genieße es, mit meinen Artgenossen zu spielen und die Welt zu erkunden, bin aber mittlerweile auch etwas ruhiger geworden als in meinen wilden Junghundtagen. Neugierig und interessiert gehe ich auf Neues zu, lasse mir dabei aber auch gerne Zeit, um meine Umgebung in Ruhe kennenzulernen. Menschen, die Lust haben, gemeinsam mit mir das Leben Schritt für Schritt zu entdecken, sind genau die Richtigen für mich. Ich bringe Freude, Charme und eine gute Portion Lebenslust mit – und wünsche mir ein Zuhause, in dem ich all das zeigen darf.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Tinka haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Tinka ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Stefanie E. hat die Patenschaft für Tinka übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juli 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, sehr neugierig, verschmust, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 40-45 cm
Im Shelter seit: September 2021
Verwandte: Geschwister Judie, Paloma, Felix, Maxi, Teddy
Hallo ihr lieben Menschen!
Ich bin Teil einer freundlichen Geschwistertruppe, bestehend aus 4 Jungs und 2 Mädels. Angekommen sind wir hier im Shelter im Herbst 2021, da waren wir noch Welpen. Leider hatten wir einen traurigen Start in unser Leben, denn wir wurden im Alter von gerade mal 2 Monaten ausgesetzt und alleine zurückgelassen. Ohne Mama, ohne Futter, ohne Wasser. Vermutlich hätten wir ohne fremde Hilfe nicht überlebt. Doch glücklicherweise meinte es das Schicksal gut mit uns, denn tierliebe Menschen haben uns in dieses Shelter gebracht und sich seither gut um uns gekümmert. So durften wir in einer sicheren Umgebung heranwachsen.
Nun aber sind wir erwachsen geworden und auch bereit, unsere eigenen Wege zu gehen und die große, weite Welt zu entdecken. Meine beiden Schwestern haben bereits den Anfang gemacht und ihre Familien fürs Leben in Deutschland gefunden. Jetzt wünsche ich mir auch mein eigenes Zuhause – bei Menschen, die Lust haben, mit mir die schönen Seiten des Lebens zu entdecken. Ich bin ein sehr freundlicher Kerl, vertrage mich prima mit anderen Hunden und taue auch bei fremden Besuchern im Shelter sehr schnell auf. Dann zeige ich mich verschmust und genieße jede Streicheleinheit. Da ich bisher nur das Leben im Shelter kenne, wird sicher vieles neu für mich sein – doch mit etwas Geduld und liebevoller Begleitung werde ich mich bestimmt schnell einleben und euch ein treuer Freund fürs Leben werden.
Nun blicke ich erwartungsvoll in die Zukunft und hoffe, dass ich bald, sehr bald, mein Köfferchen packen darf!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Nanook haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Nanook ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Familie Kl. hat die Patenschaft für Nanook übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juli 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: Fremden gegenüber schüchtern, aber immer freundlich
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: September 2021
Verwandte: Geschwister Judie, Paloma, Nanook, Maxi, Teddy
Hallo ihr lieben Menschen!
Ich bin Teil einer freundlichen Geschwistertruppe, bestehend aus 4 Jungs und 2 Mädels, und wohne seit Herbst 2021 hier in diesem Shelter. Leider hatten meine Geschwister und ich einen traurigen Start in unser Leben, denn als wir noch klein waren, wurden wir ausgesetzt und alleine zurück gelassen. Ohne Mama, ohne Futter, ohne Wasser. Vermutlich hätten wir ohne fremde Hilfe nicht überlebt. Doch glücklicherweise meinte es das Schicksal gut mit uns, denn tierliebe Menschen haben uns gerettet und sich um uns gekümmert. So durften wir in einer sicheren Umgebung heranwachsen.
Inzwischen ist aber viel Zeit vergangen. Wir sind erwachsen geworden und alle mehr als bereit, dem Shelter den Rücken zu kehren und eigene Wege zu gehen. Meine beiden Schwestern haben den Anfang gemacht und ihre Familien fürs Leben in Deutschland gefunden. Was uns Brüdern dazu noch fehlt, ist natürlich eine eigene Menschenfamilie. Ich selbst bin ein sensibler, zurückhaltender und freundlicher Hundejunge, der noch nicht so recht weiß, wie er am besten Kontakt zu Menschen aufnehmen soll. Doch ganz unter uns: Am Ende sind genau solche Hunde die besten Partner fürs Leben. Nicht die unüberlegten Rambos, sondern die etwas sanfteren Seelchen, welche dafür ein umso engeres Band zu ihren eigenen Menschen knüpfen. Und so bin ich mir ganz sicher, dass ich meine Familie mit etwas Geduld ganz, ganz fest ins Herz schließen werde und ihr der beste Freund sein werde, den sie sich wünschen kann. Je früher, desto besser. Ich jedenfalls bin bereit für einen neuen Lebensabschnitt.
Da ich aber nichts anderes als das Leben im Shelter kenne, sollten sich nur Menschen melden, die sehr geduldig sind, denn es wird bestimmt ganz viel Neues und Unbekanntes auf mich warten. Um all diese fremden – und für mich vielleicht gruseligen – Eindrücke verarbeiten zu können, brauche ich Zeit. Und Menschen an meiner Seite, die nicht gleich aufgeben, sollte es mal nicht so funktionieren wie sie möchten.
Nun blicke ich erwartungsvoll in die Zukunft und hoffe, dass ich bald, sehr bald, meine Köfferchen packen darf!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Felix haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Felix ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Karin F. hat die Patenschaft für Felix übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juli 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich, fröhlich, aufgeschlossen, verschmust, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 60 cm
Im Shelter seit: September 2021
Verwandte: Geschwister Judie, Paloma, Felix, Nanook, Teddy
Hallo, ihr lieben Menschen!
Eine Portion gute Laune und Lebensfreude gefällig? Dann seid ihr bei mir genau richtig. Darf ich mich vorstellen? Ich bin Maxi! Leider warte ich jetzt schon eine ganze Weile hier im Shelter und kann mir gar nicht genau erklären, warum. Ich bin ein so freundliches, aufgeschlossenes Kerlchen und grinse fröhlich durch meine Gitterstäbe, in der Hoffnung, menschliche Aufmerksamkeit zu ergattern. Denn die ist mir doch so wichtig – mit euch zu kuscheln ist einfach wunderschön.
Ich bin Teil einer freundlichen Geschwistertruppe, bestehend aus 4 Jungs und 2 Mädels. Seit Herbst 2021 dürfen wir das Shelter bereits unser „Zuhause“ nennen. Leider hatten wir einen traurigen Start in unser Leben, denn als wir noch klein waren, wurden wir ausgesetzt und alleine zurück gelassen. Ohne Mama, ohne Futter, ohne Wasser. Vermutlich hätten wir ohne fremde Hilfe nicht überlebt. Doch glücklicherweise meinte es das Schicksal gut mit uns, denn tierliebe Menschen haben uns gerettet und sich um uns gekümmert. So durften wir in einer sicheren Umgebung zu wunderhübschen Junghunden heranwachsen.
Nun aber sind wir erwachsen geworden und bereit, unsere eigenen Wege zu gehen und dabei die große, weite Welt zu entdecken. Meine beiden Schwestern haben bereits den Anfang gemacht und ihre Familien fürs Leben in Deutschland gefunden. Was mir dazu noch fehlt, sind Menschen, die mich bei sich aufnehmen wollen. Und wenn einer bereit für das Abenteuer Familie ist, dann bin ich es. Schließlich liebe, liebe, liebe ich euch Menschen und kann gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen. Es darf gespielt und geschmust werden, ganz egal. Hauptsache ich fühle mich geliebt und gewollt!
Da ich noch nichts anderes als das Leben im Shelter kenne, sollten meine Menschen natürlich geduldig sein, denn es wird bestimmt ganz viel Neues und Unbekanntes auf mich warten. Um all diese fremden Eindrücke verarbeiten zu können, brauche ich Zeit. Und Menschen an meiner Seite, die nicht gleich aufgeben, sollte es mal nicht so funktionieren wie sie möchten. Belohnt werden sie allerdings mit einem Gute-Laune-Paket auf 4 Pfoten!
Nun blicke ich erwartungsvoll in die Zukunft und hoffe, dass ich bald, sehr bald, meine Köfferchen packen darf!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Maxi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Maxi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Claudia V. hat die Patenschaft für Maxi übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juli 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: zurückhaltend, braucht etwas Zeit, aber sehr freundlich und neugierig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: September 2021
Verwandte: Geschwister Judie, Paloma, Felix, Nanook, Maxi
Hallo ihr lieben Menschen!
Ich bin Teddy – ein sensibles, zurückhaltendes und freundliches Kerlchen, das euch Menschen gefallen möchte, aber noch nicht so recht weiß, wie es am besten Kontakt aufnehmen soll. Doch ganz unter uns: Am Ende sind genau solche Hunde die besten Partner fürs Leben. Nicht die unüberlegten Rambos, sondern die etwas sanfteren Seelchen, welche dafür ein umso engeres Band zu ihren eigenen Menschen knüpfen.
Kurz zu meiner Vergangenheit: Ich kam im Jahr 2021 in dieses Shelter, zusammen mit meiner sehr freundlichen Geschwistertruppe, bestehend aus 4 Jungs und 2 Mädels. Leider hatten wir einen traurigen Start in unser Leben, denn als wir noch klein waren, wurden wir ausgesetzt und alleine zurückgelassen. Ohne Mama, ohne Futter, ohne Wasser. Vermutlich hätten wir ohne fremde Hilfe nicht überlebt. Doch glücklicherweise meinte es das Schicksal gut mit uns, denn tierliebe Menschen haben uns gerettet und sich um uns gekümmert. So durften wir in einer sicheren Umgebung zu wunderhübschen Junghunden heranwachsen.
Nun aber sind wir erwachsen geworden und bereit, unsere eigenen Wege zu gehen und dabei die große, weite Welt zu entdecken. Meine beiden Schwestern haben bereits den Anfang gemacht und ihre Familien fürs Leben in Deutschland gefunden. Was uns Brüdern dazu noch fehlt, ist natürlich eine eigene Menschenfamilie.
Ich mir ganz sicher, dass ich meine Familie ganz, ganz fest ins Herz schließen werde und ihr der beste Freund sein werde, den sie sich wünschen kann. Je früher, desto besser. Ich jedenfalls bin bereit für einen neuen Lebensabschnitt. Da ich aber nichts anderes als das Leben im Shelter kenne, sollten sich nur Menschen melden, die sehr geduldig sind, denn es wird bestimmt ganz viel Neues und Unbekanntes auf mich warten. Um all diese fremden – und für mich vielleicht gruseligen – Eindrücke verarbeiten zu können, brauche ich Zeit. Und Menschen an meiner Seite, die nicht gleich aufgeben, sollte es mal nicht so funktionieren wie sie möchten.
Nun blicke ich erwartungsvoll in die Zukunft und hoffe, dass ich bald, sehr bald, meine Köfferchen packen darf!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Teddy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Teddy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Ramona H. hat die Patenschaft für Teddy übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2018 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr unsicher; hält Abstand oder versteckt sich; bleibt aber freundlich, wenn man sie anfasst
Größe: ca. 40 cm
Im Shelter seit: Februar 2021, aus öffentlichem Shelter gerettet
Ich weiß gar nicht was ich euch groß über mich erzählen soll, denn wenn ich so zurückblicke, kann ich mich nicht an viel erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich auf der Straße gelebt habe und eines Tages den Hundefängern in die Falle gelaufen bin. Auf eine ziemlich grausame Art und Weise hat man mich eingefangen und in ein öffentliches Shelter gesteckt, wo ich auf meine Tötung wartete. Eine furchtbare Katastrophe für jede Fellnase!
Im Februar 2021 wurde ich dann aber glücklicherweise dort rausgeholt und in das Shelter Help Azorel gebracht. So bin ich dem Tode nochmals von der Schippe gesprungen. Auch wenn mir dieses unsagbare Glück widerfahren ist und ich nun hier ein vorübergehendes Zuhause gefunden habe, bleiben die seelischen Narben aus meiner Vergangenheit bestehen. Denn ich verstecke mich am liebsten in meiner Hütte. Dort fühle ich mich am sichersten. Vielleicht, ganz vielleicht, traue ich mich ab und zu hervor. Nähern sich aber Menschen unserem Zwinger, dann schleiche ich schnurstracks wieder in meine Hütte zurück.
Und trotzdem wünsche ich mir nichts sehnlicher als ein sicheres, warmes, liebevolles und ruhiges Zuhause. Mit Menschen an meiner Seite, die reichlich Hundeerfahrung mitbringen, unendlich viel Geduld haben und mich so akzeptieren wie ich bin. Denn so ein Schritt in ein neues Leben ist für eine ängstliche und unsichere Hündin wie mich eine unbeschreiblich große Veränderung und Herausforderung.
Wenn du dich dieser großen Herausforderung gewachsen fühlst und in einer ruhigen Umgebung wohnst, dann könnte ich mir vorstellen, dass ich mein Köfferchen packen würde.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Mary haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Mary ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Larisa P. hat die Patenschaft für Jake übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2016 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: ängstlich, flüchtet, lässt sich nicht anfassen
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: Februar 2021, wurde aus Tötung gerettet
Besonderheit: aufgrund Oramos’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Ich grüße euch aus meiner sicheren Hütte heraus! Auch nach all der Zeit bin ich noch verwirrt und verängstigt. Aber so würdet ihr euch bestimmt auch fühlen, wenn ihr das erlebt hättet, was mir widerfahren ist… Wie ich auf der Straße gelandet bin, das weiß ich leider nicht mehr. Und dann direkt der nächste Schicksalsschlag: Ich wurde von der Straße, wo ich mich gezwungenermaßen durchschlagen musste, unsanft von fremden Menschen entführt und in einem öffentlichen Shelter eingesperrt. Dort war ich nicht nur ungewollt, sondern auch zweifellos zum Tode verurteilt. Darüber bestand weder für mich noch für die anderen Gefangenen ein Zweifel. Geweint haben wir alle und einige hatten sich sogar komplett aufgegeben. Nur warum das alles?
Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, nahm mein Leben nochmals eine Wende. Diesmal offensichtlich zum Besseren. Ich wurde zum Leben bestimmt und von netten Menschen dort rausgeholt! Warum gerade ich unter den Glücklichen war, die gerettet wurden und hierher durften, das weiß ich nicht. Seither versuche ich mich zu sammeln und irgendwie wieder zu mir selber zu finden. Ob diese Menschen mir hier dabei helfen wollen, wenn sie versuchen, mich anzufassen und mir Futter zu reichen? Ich kann diese Handlungen nicht genau einordnen, zu viel Schlimmes ist mir widerfahren. So bin ich im Moment einfach nur dankbar, etwas Frieden gefunden zu haben und nette Artgenossen um mich zu haben, die ich beobachten kann. Ich brauche definitiv Zeit, um mich an ein gutes, einfaches Leben zu gewöhnen. Einen Menschen zu finden, der versucht mich zu verstehen und so zu akzeptieren, wie ich bin, wäre ein unvorstellbares Glück! Ein zusätzliche Hilfe für mich wäre ein souveräner Ersthund, der mich an die Pfote nimmt und mir die schönen Seiten des Hundelebens zeigt.
Vielleicht bist du ja ein solch großartiger Mensch, der so viel Mitgefühl besitzt, um sich eines armen, bisher verlorenen Seelchens anzunehmen?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Oramos haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Oramos ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Katrin U. hat die Patenschaft für Oramos übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juni 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, neugierig, etwas zurückhaltend, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: August 2021
Verwandte: Geschwister Sallie und Bessi
Hallo da draußen!
Als ich mit meinen beiden Schwestern hier im Zwinger ankam, waren wir eine bunt gemischte Truppe von neun etwa gleichaltrigen Junghunden und ich kann euch sagen, in unserem Zwinger ging die Post ab! Manchmal beschwerten sich sogar die erwachsenen Hunde, die sich diesen Platz mit uns teilen mussten, über unser Gewusel. Aber da mussten sie durch. Schließlich waren wir jung, verspielt und wollen etwas erleben!
Seither ist viel passiert. Meine Schwester Bessi verließ uns schon vor langer Zeit für ein besseres Leben in Deutschland und auch unsere anderen Zwingerfreunde reisten einer nach dem anderen aus. Nur meine geliebte Schwester Sallie und ich sind noch übrig von der alten Truppe und genießen die gegenseitige Gesellschaft mit Kuscheln und Spielen. Mittlerweile haben wir auch wieder neue Freunde gefunden, was mich sehr freut. Denn in Gesellschaft von meinen Artgenossen fühle ich mich überaus wohl. Ich zeige mich aber auch sehr neugierig und interessiert, wenn mir unbekannte Zweibeiner unseren Zwinger betreten und traue mich sogar Futter aus deren Hand zu nehmen und mein Schnäuzchen berühren zu lassen. Nur wenn die Fremden mich zu sehr bedrängen oder anfassen wollen, dann ziehe ich mich doch lieber erstmal hinter die schützende Hütte neben meine Schwester zurück. Dort lasse ich mich dann auch ganz brav anfassen, genießen tue ich es aber nicht. Gegenüber meinen Bezugspersonen bin ich da natürlich wesentlich entspannter. Mit den richtigen Menschen an meiner Seite bin ich daher zuversichtlich, dass diese Vorsicht gegenüber Neuem Stück für Stück von mir abfallen wird.
Deshalb wünsche ich mir ein Zuhause, in dem ich in aller Ruhe ankommen kann und die Menschen mir das nötige Verständnis und genügend Geduld entgegenbringen. Ich habe noch nicht viel erleben dürfen und deshalb wird definitiv ganz viel Neues auf mich zukommen. Ein souveräner Hundekumpel wäre bestimmt auch eine große Unterstützung für mich, ist aber kein Muss.
Na, habe ich dich neugierig gemacht? Dann bitte melde dich schnell. Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem ich mein Köfferchen packen und mich auf die große Reise begeben kann!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Foxi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Foxi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Antonia M. hat die Patenschaft für Foxi übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juni 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, neugierig, etwas zurückhaltend, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: August 2021
Verwandte: Geschwister Bessi und Foxi
Hallo da draußen!
Als ich mit meinen beiden Schwestern hier im Zwinger ankam, waren wir eine bunt gemischte Truppe von neun etwa gleichaltrigen Junghunden und ich kann euch sagen, in unserem Zwinger ging die Post ab! Manchmal beschwerten sich sogar die erwachsenen Hunde, die sich diesen Platz mit uns teilen mussten, über unser Gewusel. Aber da mussten sie durch. Schließlich waren wir jung, verspielt und wollen etwas erleben!
Seither ist viel passiert. Meine Schwester Bessi verließ uns schon vor langer Zeit für ein besseres Leben in Deutschland und auch unsere anderen Zwingerfreunde reisten einer nach dem anderen aus. Nur meine geliebte Schwester Foxi und ich sind noch übrig von der alten Truppe und genießen die gegenseitige Gesellschaft mit Kuscheln und Spielen. Mittlerweile haben wir auch wieder neue Freunde gefunden, was mich sehr freut. Denn in Gesellschaft von meinen Artgenossen fühle ich mich überaus wohl. Ich zeige mich aber auch sehr neugierig und interessiert, wenn mir unbekannte Zweibeiner unseren Zwinger betreten und traue mich sogar Futter aus deren Hand zu nehmen und mein Schnäuzchen berühren zu lassen. Nur wenn die Fremden mich zu sehr bedrängen oder anfassen wollen, dann ziehe ich mich doch lieber erstmal hinter die schützende Hütte neben meine Schwester zurück. Dort lasse ich mich dann auch ganz brav anfassen, genießen tue ich es aber nicht. Gegenüber meinen Bezugspersonen bin ich da natürlich wesentlich entspannter. Mit den richtigen Menschen an meiner Seite bin ich daher zuversichtlich, dass diese Vorsicht gegenüber Neuem Stück für Stück von mir abfallen wird.
Deshalb wünsche ich mir ein Zuhause, in dem ich in aller Ruhe ankommen kann und die Menschen mir das nötige Verständnis und genügend Geduld entgegenbringen. Ich habe noch nicht viel erleben dürfen und deshalb wird definitiv ganz viel Neues auf mich zukommen. Ein souveräner Hundekumpel wäre bestimmt auch eine große Unterstützung für mich, ist aber kein Muss. Außerdem wäre es schön, wenn meine zukünftige Familie mich auf dem Weg zu meiner Wohlfühlfigur unterstützt – eine kleine Diät würde mir nämlich nicht schaden. Mit etwas Bewegung, gesunder Ernährung und liebevoller Begleitung schaffe ich das bestimmt ganz schnell!
Na, habe ich dein Interesse geweckt? Dann melde dich schnell beim Verein! Denn ich bin bereit für mein neues Leben!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Sallie haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Sallie ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Melanie F. hat die Patenschaft für Sallie übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2019 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: verschlossen, sehr ruhig, friert bei Annäherung ein
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: August 2021
Hallo aus der Ferne!
Ich soll euch hier etwas über mich erzählen. Naja, solange ich das wenigstens auf Distanz machen kann, fühle ich mich einigermaßen wohl dabei. Ich lebe nun schon ein ganzes Weilchen in diesem Shelter. Das heißt für mich, ich habe ein sicheres Dach über dem Fell, einen trockenen Schlafplatz und sogar Futter, um das ich nicht jeden Tag kämpfen muss. Auch mit meiner hübschen und ebenfalls schüchternen Zwingergenossin verstand ich mich wirklich blendend. Vermutlich weil wir dasselbe Schicksal teilten und uns beide neu orientieren mussten. Vor einiger hat sie sich aber in ein neues Leben in Deutschland aufgemacht und dort Gerüchten zufolge die Herzen ihrer Menschen im Sturm erobert. Ich freue mich wahnsinnig für sie, auch wenn der Abschied schmerzte.
Für längere Zeit war mein Leben wohl ein ständiger Überlebenskampf mit vermutlich vielen traurigen Erlebnissen. Das alles hat meine Skepsis gegenüber Menschen wachsen lassen und ich fühle mich in ihrer Gegenwart unwohl. Wenn sich Zweibeiner nähern, bleibe ich wie eingefroren auf der Stelle stehen und versuche nicht zu flüchten. Ich weiß einfach nicht, wie ich mich verhalten soll und ob ich ihnen vertrauen kann. Trotzdem wünsche ich mir so sehr ein geborgenes Zuhause, in dem ich viel Liebe erfahren darf – auch wenn es für mich einen großen Schritt bedeutet. Ich brauche hundeerfahrene Menschen, die Geduld haben, meine Unsicherheit verstehen und mir Zeit schenken, um langsam aufzutauen. Ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und mit einem sicheren, eingezäunten Garten, wäre für meinen Start ins neue Leben ideal. Dort könnte ich in meinem Tempo Vertrauen fassen – und irgendwann vielleicht zeigen, welch treue Seele in mir steckt.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Lancelot haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Lancelot ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Alexandra M. hat die Patenschaft für Lancelot übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2019 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: ängstlich, lässt sich nicht anfassen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: März 2021
Hallo liebe Menschen! Ich versuche mal all meinen Mut zusammenzunehmen um mich hier vorzustellen. Das fällt mir gar nicht so leicht, denn im Rampenlicht zu stehen ist absolut nicht mein Ding. Denn ich gehöre eher zu der menschenscheuen Sorte von Hund hier im Shelter. Sobald die Zweibeiner sich mir nähern, ergreife ich die Flucht und versuche mich in der sicheren Hundehütte zu verstecken. In meinem tiefsten Inneren weiß ich, dass diese Menschen hier mir nichts Böses wollen. Jedoch holt mich die Vergangenheit ein und da sagt mir meine innere Stimme, dass man nicht jedem Menschen vertrauen kann. Vermutlich hatte ich in meiner Vergangenheit nicht immer schöne Erfahrungen mit ihnen gemacht. Da vertraue ich meinen Artgenossen um einiges mehr. Mit meiner Zwingerfreundin verstehe ich mich nämlich ausgezeichnet.
Nichtsdestotrotz möchte ich nun hier mit meiner Vorstellung die Chance nutzen, eine Familie zu finden. Und da ich definitiv kein 0815-Hund bin und der Start in ein neues Leben eine große Herausforderung für mich sein wird, suche ich Menschen mit gewissen Eigenschaften: Hundeerfahrung ist natürlich ein Muss. Und ein souveräner Zweithund, der mich an die Pfote nimmt, wäre bestimmt auch eine große Stütze und Hilfe für mich. In einer ruhigen, ländlichen Umgebung würde ich mich sehr wohl fühlen. Denn ein Leben in der Stadt mit Lärm und vielen Menschen würde mich definitiv überfordern. Last but not least sollte meine zukünftige Familie geduldig sein und viel Verständnis mitbringen. Denn ganz wichtig für mich sind Sicherheit, Vertrauen, Liebe und Zeit. Wenn du das alles mitbringst, dann sind die Grundsteine für eine gemeinsame Zukunft – unsere Zukunft – gelegt.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Bindi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Bindi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Milenka v. H. hat die Patenschaft für Bindi übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen. Das Wort „Bindi“ kommt übrigens aus dem Indischen und bezeichnet dort den traditionell aufgemalten Punkt auf der Stirn. Dieser steht für Kraft und kennzeichnet den Sitz des „dritten Auges“.
Steckbrief
Alter: ca. im März 2021 geboren
Geschlecht: weiblich, unkastriert
Größe und Gewicht: ca. 52 cm, 17 kg
Charakter: sehr lebhaft, lebensfroh, witzig, freundlich, interessiert, lernwillig; gegenüber Bezugspersonen offen, zutraulich, verspielt, verschmust; unsicher in neuen Situationen
Kinderverträglich: etwas unsicher aber neugierig, wird jedoch nicht zu Kindern vermittelt
Artgenossenverträglich: ja, sehr verspielt und offen
Jagdinstinkt: wenig bis gar nicht ausgeprägt
Katzenverträglich: unbekannt, wird daher nicht zu Katzen vermittelt
Für Hundeanfänger geeignet: nein
Wunschzuhause: aktive, konsequente und liebevolle Menschen, welche mit Ella weiter arbeiten; ruhiger Haushalt; ein eingezäunter Garten wäre toll (ist aber kein Muss)
Hey Du! Schön, dass Du hier bist! Was hast du heute noch vor? Hundeprofile durchgucken brauchst du jedenfalls nicht mehr, denn Du hast mich ja gefunden! Eigentlich dachte ich, meine Menschen haben mich bereits gefunden, doch leider spielt das Leben manchmal anders, als man es sich wünscht und ich muss mich erneut auf die Suche nach meiner Familie machen. Deshalb freut es mich umso mehr, dass Du auf mich aufmerksam geworden bist. Wollen wir uns kennenlernen und viel zusammen unternehmen und ein Team werden? Lass uns zusammen Erinnerungen sammeln! Ich bin zu jedem Abenteuer bereit! Wollen wir spazieren gehen? Toll, denn ich kann hervorragend an der Leine laufen und kenne schon einige Grundkommandos, die ich unbedingt weiter erlernen möchte, sodass ich irgendwann auch die hohe Disziplin des ,Rückrufesʼ erfolgreich abschließe. Wollen wir mit dem Auto in den Wald fahren? Fahrrad fahren? Hundesport machen? Tricks üben? Willst du meinen Bauch kraulen? Ich bin im besten Alter, topfit und freue mich auf jede gemeinsame Beschäftigung. Du musst zwischendurch arbeiten gehen oder ohne mich weg? Gar kein Problem, dann schlafe ich zuhause und warte auf Dich, das ist ja Ehrensache. Ich komme aber natürlich auch mit, wenn das passt.
Man könnte denken, bei mir ist das ganze Leben ein Spiel. Und ja, ich spiele schon wahnsinnig gern! Ich habe auch nichts gegen einen agilen Hundekumpel an meiner Seite, der mit mir tobt und durch den Garten rennt. Am liebsten einen hübschen Rüden, aber bitte einen kastrierten. Wir wollen ja keinen Nachwuchs. Wir als Team, das reicht vollkommen.
Zu jedem Spiel gehören Spielregeln, die sollten wir vorher ganz klar aufstellen, damit ich weiß was ich darf und was nicht, damit sich am Ende keiner streitet. Eventuell frage ich zwischendurch nochmal, ob wir die Regeln ändern wollen, aber wenn du da konsequent bist, gibt mir das Sicherheit und uns ein tolles Miteinander. Dann kann ich mich mit Dir an meiner Seite der ganzen Welt stellen.
Was ich noch gerne mag, ist fressen. Und ich meine damit wirklich fressen! Leider bekomme ich nämlich wegen einer Unverträglichkeit immer das gleiche Essen, dabei gibt es so viele tolle Geschmäcker auf der Welt! Stöcker, Blätter, Erde, da lasse ich nichts aus! Ja gut, da würde ich nichts auslassen, wenn die Menschen mir das nicht immer verbieten würden. Da sind wir wieder beim Thema Spielregeln.
Ein paar Spielregeln möchte ich aber auch einbringen: Zum Beispiel möchte ich von fremdem Besuch nicht direkt angefasst werden. Zuallererst möchte ich mir die Leute mal anschauen und beobachten. Wenn ich dann merke, dass die nett sind, gehe ich auch gern von allein hin. Wenn sie öfter kommen, freue ich mich auch wenn sie wieder kommen. Aber wer will schon von ganz fremden Menschen angefasst werden? Das werd ich wohl nie nachvollziehen können.
Und? Hast du jetzt Lust auf Abenteuer mit mir? Lust auf eine schwarze Herausforderung? Ja? Und wenn Du jetzt auch noch in einem ruhigen Haushalt lebst, frage ich mich, wieso bist du dann dort und ich bin hier? Einer von uns ist eindeutig am falschen Ort! Komm mich gern besuchen und wir lernen uns kennen. Vielleicht sind wir ja ein Dreamteam!
Ella wird geimpft, gechippt und mit europäischem Pass gegen eine Schutzgebühr von 410 € mit Schutzvertrag über den Verein „Seelen für Seelchen e.V.“ vermittelt. Des Weiteren wurde in Deutschland ein Bluttest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt, der negativ war.
Diese wunderschönen Aufnahmen von Ella wurden uns freundlicherweise von Bettina Bug zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich für deinen ehrenamtlichen Einsatz!
Private Aufnahmen von Ella:
Nachfolgend ihr alter Text und Bilder aus Rumänien:
Steckbrief
Alter: ca. 3 1/2 Monate (Stand Juni 2021)
Geschlecht: weiblich
Kastriert: nein
Charakter: freundlich
Größe: im Wachstum, mittelgroß werdend
Geeignet für: Menschen mit Verständnis für Tierschutzhunde
Im Shelter seit: Mai 2021
Ganz alleine bin ich hier hergekommen… Zum Glück kann man sagen, denn so ein kleines Hundemädchen wie ich hat so ganz alleine da draußen in der großen weiten Welt keine Chance auf ein schönes Leben.
Ups… Entschuldigung, vielleicht sollte ich mich erstmal vorstellen! Also ich bin die kleine Ella. Wie bereits gesagt, bin ich ganz alleine hier und deswegen suche ich ganz dringend ein neues Zuhause!!! Es wäre toll, wenn es in diesem Zuhause ein kuscheliges Körbchen geben würde. Außerdem sollte es dort Menschen geben, die mir das Hunde-ABC beibringen und sich auch Zeit für mich nehmen, um mir die Welt zu zeigen und zu erklären. Wenn es da draußen also die passenden Menschen für mich geben sollte, wollte ich nur kurz Bescheid sagen, hier bin ich und ich bin bereit mit dem nächsten Transport auszureisen!
Steckbrief
Alter: ca. Februar 2021 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: schüchtern, braucht Zeit zum Auftauen, leidet sehr unter dem Stress im Shelter
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Mai 2021
Verwandte: Geschwister Hiro, Heiner, Pina, Lilly
Wir 5 Geschwister, 3 Jungs und 2 Mädels, waren noch ganz klein und haben die meiste Zeit eng aneinander gekuschelt geschlafen. Doch als wir aufwachten und Hunger verspürten, war unsere Mama nicht mehr da und kam auch nie mehr zu uns zurück… Wir wissen nicht, ob ihr was zugestoßen ist oder ob man uns von ihr getrennt und ausgesetzt hat. Die Verzweiflung hat uns jedoch alle noch enger zusammenrücken lassen, bis sich dann ein großes Glück für uns hilflose Welpen ergeben hat: Freundliche Menschen nahmen uns in ihre warmen Hände und trugen uns hierher in dieses Shelter, wo wir seither alles bekommen, was wir brauchen.
Wobei, nicht alles. Denn eine wichtige Sache fehlt mir noch: Liebevolle Zuwendung durch Menschen, denen ich etwas bedeute. Meiner Familie. Ich bin zwar trotz des unfreundlichen Anfangs meines Lebens eine muntere, am Leben interessierte Fellnase geblieben. Doch durch den mangelnden Kontakt zu euch Zweibeinern bin ich auch sehr unsicher geworden und schnell überfordert von neuen Situationen. Betreten fremde Menschen meinen Zwinger, so schlottern mir buchstäblich die Knie. Ich kenne eben noch nichts von der „richtigen“ Welt.
In solchen Momenten reagiere ich auf meine ganz eigene Weise: Ich beginne Kreise zu laufen. Es ist, als müsste ich irgendwie mit meiner Angst und all der angestauten Energie zurechtkommen, die sich hier im engen Zwinger über die Jahre aufgestaut hat. Meine Schwester Lilly erstarrt regungslos, während ich nicht stillstehen kann. Beide Reaktionen zeigen auf traurige Weise, dass wir einfach schon viel zu lange in dieser Welt aus Gittern gefangen sind – einer Welt, die uns nichts Neues bietet, außer Warten.
Doch eines ist ganz wichtig zu erwähnen: Auch wenn ich vor Angst kaum weiß, wohin mit mir, bleibe ich immer lieb und lasse mich sogar von Fremden anfassen – auch wenn ich es noch nicht genießen kann. Das zeigt, wie viel Vertrauen in mir steckt, das nur noch geweckt werden möchte.
Mit den richtigen Menschen an meiner Seite, die viel Geduld, Zeit und Liebe für mich übrig haben – und idealerweise auch einem souveränen Ersthund, an dem ich mich orientieren kann – werde ich bestimmt auftauen und mit der Zeit bereit für neue Abenteuer sein. Dass es klappt, beweisen auch drei meiner Geschwister in Deutschland, die inzwischen ihre Familien verzaubern. Nur Lilly und ich warten noch darauf, entdeckt zu werden.
Bitte lasst mich nicht länger hier meine Kreise ziehen… ich möchte so sehr lernen, was es bedeutet, ein Leben außerhalb dieser Mauern zu führen, geborgen zu sein, Freude zu spüren und endlich Hund sein zu dürfen.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Ricco haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Ricco ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Britta B. hat die Patenschaft für Ricco übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Februar 2021 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: schüchtern, braucht Zeit zum Auftauen, leidet sehr unter dem Stress im Shelter
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: Mai 2021
Verwandte: Geschwister Hiro, Heiner, Ricco, Pina
Wir 5 Geschwister, 3 Jungs und 2 Mädels, waren noch ganz klein und haben die meiste Zeit eng aneinander gekuschelt geschlafen. Doch als wir aufwachten und Hunger verspürten, war unsere Mama nicht mehr da und kam auch nie mehr zu uns zurück… Wir wissen nicht, ob ihr was zugestoßen ist oder ob man uns von ihr getrennt und ausgesetzt hat. Die Verzweiflung hat uns jedoch alle noch enger zusammenrücken lassen, bis sich dann ein großes Glück für uns hilflose Welpen ergeben hat: Freundliche Menschen nahmen uns in ihre warmen Hände und trugen uns hierher in dieses Shelter, wo wir seither alles bekommen, was wir brauchen.
Wobei, nicht alles. Denn eine wichtige Sache fehlt mir noch: Liebevolle Zuwendung durch Menschen, denen ich etwas bedeute. Meiner Familie. Ich bin zwar trotz des unfreundlichen Anfangs meines Lebens eine muntere, am Leben interessierte Fellnase geblieben. Doch durch den mangelnden Kontakt zu euch Zweibeinern bin ich auch sehr unsicher geworden und schnell überfordert von neuen Situationen. Betreten fremde Zweibeiner meinen Zwinger, so schlottern mir buchstäblich die Knie und ich verstecke mich lieber in oder hinter meiner Hütte, bis der Spuk vorbei ist. Ich kenne eben noch nichts von der ‘richtigen’ Welt. Doch mit den richtigen Menschen an meiner Seite, die viel Geduld, Zeit und Liebe für mich übrig haben, und idealerweise auch einem souveränem Ersthund, an welchem ich mich orientieren kann, werde ich bestimmt auftauen und mit der Zeit bereit für neue Abenteuer sein. Das beweisen auch drei meiner Geschwister in Deutschland, denn bis auf meinen Bruder Ricco und mich haben alle von uns den Sprung in eine eigene Familie geschafft und bezaubern seither ihre Menschen mit ihrem tollen Wesen. Wir übrigen beiden wünschen uns so sehr, dass auch wir bald in einer sicheren Umgebung ankommen und alles erfahren dürfen, was es in einem Hundeleben zu erfahren gibt.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Lilly haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Lilly ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Jennifer K. hat die Patenschaft für Lilly übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2018 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr freundlich und aufgeschlossen gegenüber allen Zweibeinern, lebensfroh, verschmust, sehnt sich schrecklich nach Aufmerksamkeit, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50-55 cm
Im Shelter seit: April 2021
Hallo liebe Menschen!
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich meine eigene Familie zu finden – Menschen, zu denen ich gehören darf, die mich lieben und die ich mit meinem ganzen Herzen begleiten kann.
Ich bin ein großer, lebensfroher Hundebursche, der alle Zweibeiner sofort ins Herz schließt. Ich freue mich über jede noch so kleine Aufmerksamkeit, liebe es, gestreichelt und geknuddelt zu werden und sehne mich so sehr nach Nähe. Schon seit vielen Jahren warte ich hier im Shelter auf meine Chance – und obwohl die Zeit vergeht, habe ich meine Fröhlichkeit und meinen Glauben an das Gute nicht verloren.
Ja, ich gebe es zu: das lange Warten im Shelter hat auch seine Spuren hinterlassen – ich habe mir ein paar (na gut, eher viele) Extra-Kilos angefuttert. Aber seht es positiv: von mir gibt es einfach mehr zum Liebhaben und Knuddeln! Mit etwas Bewegung und einem liebevollen Zuhause werde ich bestimmt schnell wieder in Form kommen.
Egal ob beim Laufen über Wiesen oder beim Schmusen auf dem Sofa – mit mir hättet ihr immer einen treuen Gefährten an eurer Seite. Und das Beste: ich bin sowohl mit Artgenossen verträglich als auch allen Menschen gegenüber immer offen und herzlich.
Natürlich habe ich bisher vor allem das Überleben im Shelter gelernt, aber ich bin überzeugt, dass ihr mir mit Geduld und Liebe alles zeigen könnt, was zu einem glücklichen Hundeleben gehört. Ich möchte Neues lernen, die Welt erkunden und vor allem eins: endlich ankommen. Es wäre mein größtes Glück, wenn ich bei euch den Wendepunkt in meinem Leben finden dürfte – vom Warten und Hoffen hin zu einem Zuhause, in dem ich mich geborgen fühlen darf. Alles, was ich mir wünsche, ist eure Nähe, euer Vertrauen und die Chance, euch Tag für Tag mein fröhliches Hundeherz zu schenken.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Gustl haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Gustl ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Peter D. hat die Patenschaft für Gustl übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2015 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: freundlich, kontaktfreudig, gegenüber Fremden kurz etwas schüchtern, aber dann sehr neugierig und bestechlich
Größe: ca. 50-55 cm
Im Shelter seit: März 2021
Besonderheit: aufgrund ihres hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Hallo du da draußen – wie schön, dass du mich entdeckt hast!
Ich lebe schon eine ganze Weile hier im Shelter. Die Jahre im kleinen Zwinger sind lang – manchmal ein bisschen einsam, manchmal auch einfach nur eintönig. Aber ich habe nicht vergessen, wie es sich anfühlt, Nähe zu spüren. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass irgendwo da draußen jemand auf genau so eine treue Seele wie mich wartet.
Ich habe viel erlebt – das Gute wie das Schwierige. Das hat Spuren hinterlassen, ja, aber auch meine Stärke geformt. Bei neuen Menschen bin ich im ersten Moment noch etwas schüchtern, doch tief in mir drin freue ich mich riesig über Aufmerksamkeit und Nähe. Wenn du mir also ein bisschen Zeit gibst, taue ich ganz schnell auf und suche den Kontakt. Denn eigentlich bin ich einfach nur ein Seelenhund, der sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich dazuzugehören.
Ich bin klug, sensibel, aufmerksam – und bereit, noch einmal ganz neu zu beginnen. Ich wünsche mir einen Menschen, der mich sieht, wie ich wirklich bin: eine loyale Gefährtin mit einem großen Herzen und einem feinen Gespür für die kleinen Dinge. Jemanden, mit dem ich ankommen darf. Für immer.
Mit anderen Hündinnen bin ich nicht immer einer Meinung – man sagt, ich habe eine gewisse natürliche Autorität. Kein Wunder, bei so viel Lebenserfahrung! Ein lieber Rüde passt da wohl besser zu mir. Oder eben ein Mensch, ganz für mich allein – das wäre mein größtes Glück.
Wenn du also ein bisschen Geduld, Zeit und Liebe im Gepäck hast, bin ich bereit, dir mein Herz zu schenken. Ich warte auf dich. Und glaube ganz fest daran, dass wir ein echtes Dreamteam werden können.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Milka haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Milka ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Sabine und Lizzy B. haben die Patenschaft für Milka übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Februar 2021 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: ruhig, gegenüber Fremden unsicher und zurückhaltend, gegenüber Pflegepersonal vertraut Größe: ca. 60 cm Im Shelter seit: Februar 2021
Verwandte: Geschwister Willi (Mama Lija und Geschwister Rusty, Deike, Neo, Cutter, Mickosch, Lina, Nicki – bereits ausgereist)
Besonderheiten: Vermittlung nur in erfahrene Hände mit Haus und eingezäuntem Garten
Hallo Welt! Ich bin eines von Lijas „Kindern“ und lebe im Shelter Help Azorel. Als ich hierherkam, war ich noch winzig und ganz neu auf dieser Welt. Doch ich hatte großes Glück: Meine Geschwister und ich durften in Sicherheit aufwachsen. Meine Mama hätte es allein auf den Straßen Rumäniens unendlich schwer gehabt, uns zu beschützen und durchzubringen. Ursprünglich waren wir nämlich zehn Hundekinder, doch eines meiner Geschwisterchen hat es leider nicht geschafft. Und im Juni 2021 musste ich erneut Abschied nehmen – meine Mama hatte großes Glück und durfte zu einer eigenen Familie nach Deutschland reisen. Natürlich freute ich mich für sie, aber ich habe sie auch sehr vermisst.
Mittlerweile ist viel Zeit vergangen, und mein Wunsch nach einem eigenen Zuhause wächst von Tag zu Tag. In mir steckt schließlich so viel Liebe – und die möchte ich endlich mit meinen Menschen teilen! Zudem lebe ich aktuell nur noch mit meinem Bruder Willi und meiner Schwester Nicki in einem Zwinger. Denn sechs unserer Geschwister durften bereits in ihr eigenes Zuhause reisen. Wann bin ich an der Reihe?
Mit den Jahren im Shelter bin ich leider etwas unsicherer geworden. Früher habe ich fremde Besucher noch mit vorsichtiger Neugier beobachtet und ließ mich mit leckeren Snacks aus der Reserve locken. Doch inzwischen halte ich lieber etwas mehr Abstand und suche Schutz in meiner Hütte. Ich bin eine ruhige, zurückhaltende Seele – definitiv keine Draufgängerin. Aber tief in meinem Herzen bleibt die Hoffnung, dass irgendwo da draußen eine Familie auf mich wartet. Menschen, die mir mit Geduld und Liebe zeigen, dass die Welt außerhalb des Shelters wunderschön sein kann. Ich bin mir sicher: Wer mir die Chance gibt, sein Vertrauen zu gewinnen, den werde ich mit all meiner Liebe und Dankbarkeit belohnen.
Nun hoffe ich von ganzem Herzen, dass meine Menschen mich hier finden – und dass ich endlich ankommen darf. Vielleicht bist genau du mein großes Glück?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Nala haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Nala ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Carmen R. hat die Patenschaft für Nala übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Februar 2021 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: ruhig, gegenüber Fremden unsicher und zurückhaltend, gegenüber Pflegepersonal vertraut Größe: ca. 60 cm Im Shelter seit: Februar 2021
Verwandte: Geschwister Nala (Mama Lija und Geschwister Rusty, Deike, Neo, Cutter, Mickosch, Lina, Nicki – bereits ausgereist)
Besonderheiten: Vermittlung nur in erfahrene Hände mit Haus und eingezäuntem Garten
Hallo Welt! Ich bin eines von Lijas „Kindern“, die im Shelter Help Azorel leben. Als ich hierher kam, war ich noch ganz klein und gar nicht lange auf dieser Welt. Aber ich bin wirklich sehr froh, durften meine Geschwister und ich doch in Sicherheit aufwachsen. Denn meine Mama hätte alle Pfoten voll zu tun gehabt, sich mit uns auf den Straßen Rumäniens durchzuschlagen und uns vor all den vielen Gefahren da draußen zu beschützen. Ursprünglich waren wir nämlich zehn Hundekinder. Aber leider schaffte es eines meiner Geschwisterchen nicht und verließ unsere Familie viel zu früh. Und im Juni 2021 hieß es erneut Abschied nehmen, denn unsere Mama hatte das große Glück nach Deutschland zu einer eigenen Familie reisen zu dürfen. So sehr ich mich natürlich für sie freute, so sehr trauerte ich ihr aber auch hinterher.
Mittlerweile ist viel Zeit vergangen und ich hoffe ganz inständig, dass auch ich bald meine Menschen finde. In mir stecken doch so viel Lebensfreude, Entdeckergeist und Liebe, die endlich rausgelassen werden wollen! Zudem lebe ich aktuell nur noch mit meinen Schwestern Nala und Nicki in einem Zwinger. Denn sechs unserer Geschwister durften bereits in ihr eigenes Zuhause reisen. Wann bin ich an der Reihe?
Innerhalb unseres einst großen Rudels nahm ich von Anfang an ganz klar die Rolle des Aufpassers ein. Sobald irgendwas außerhalb des Zwingers passiert, bin ich nämlich der erste, der sich dies genauer anschaut und seinen Kommentar dazu abgibt. Meine Geschwister orientieren sich deshalb gern an mir und suchen bei mir Halt. Gegenüber fremden Menschen bin ich erstmal skeptisch und verbelle diese, doch das heißt nicht, dass man mein Herz nicht erobern kann. Ich weiß, dass Aufpasser in Deutschland nicht mehr so gefragt sind, doch trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es dort draußen irgendwo eine Familie gibt, die ihr Herz an Hunde wie mich verloren hat und somit meinen durchaus sanften, aber eben auch eigenständigen und mitteilsamen Charakter zu schätzen weiß.
Nun warte ich hier geduldig, bis du dich meldest und ich mich vielleicht schon bald auf die Reise zu dir machen darf.
Dein Willi
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Willi haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Willi ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Anja und Ralf H. haben die Patenschaft für Willi übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2017 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: ängstlich, unsicher
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: 2020, kam aus der öffentlichen Tötung
Ihr lieben Menschen!
Vor längerer Zeit wurde ich auf der Straße auf brutale Art und Weise von Hundefängern eingefangen und anschließend in ein öffentliches Shelter gebracht. Für uns Fellnasen der blanke Horror und ein Erlebnis, welches tiefe Spuren hinterlässt… Denn wenn ich nun Menschen sehe, dann verstecke ich mich am liebsten in meiner Hütte. Auch wenn sie es eigentlich nur gut mit mir meinen, fällt es mir unheimlich schwer ihnen zu vertrauen. Anfassen lasse ich mich nicht.
Ob ich es jemals schaffen werde, eine eigene Familie zu finden? Ich glaube fest daran, auch wenn es nicht einfach werden wird. Vielleicht melden sich eines Tages genau die richtigen Menschen für mich: mit viel Hundeerfahrung, immensem Durchhalte- und Einfühlungsvermögen, Zeit, Geduld und jeder Menge Motivation, um mit mir gemeinsam meine neue Welt zu entdecken. Ein souveräner Ersthund und ein sicher eingezäunter Garten in einer ruhigen Umgebung würden mir bestimmt helfen, mich an das neue Leben zu gewöhnen. Und jetzt hoffe ich nur noch auf ein Wunder…
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Yuna haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Yuna ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Elaine T. hat die Patenschaft für Yuna übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2017 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: sehr unsicher, lässt sich nicht anfassen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: 2020, gerettet aus der öffentlichen Tötung
Ihr lieben Menschen!
Vor einiger Zeit wurde ich auf der Straße auf grausame Art und Weise von Hundefängern eingefangen und anschließend in ein öffentliches Shelter gebracht. Was einen dort erwartet, ist kaum in Worte zu fassen. Überfüllte Zwinger, überall Dreck, kaum Futter, schmutziges Wasser und Menschen, die einen am liebsten tot sehen würden. Ein schreckliches Erlebnis, das seine Spuren hinterlässt. Auch bei mir…
So verstecke ich mich am liebsten in meiner Hütte, vor allem wenn die Zweibeiner auftauchen. Auch wenn die Menschen hier freundlich und lieb sind, fällt es mir sehr schwer, ihnen zu vertrauen. Mich anfassen zu lassen ist eindeutig ein ‘no go’ für mich. Ob ich trotzdem auf ein Wunder hoffen kann? Nun ja, wie heißt es so schön? ‘’Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hast.’’ Vielleicht, ganz vielleicht, meldet sich ja eines Tages genau der richtige Mensch für mich. Jemand mit Angsthundeerfahrung, mit immens Geduld und Durchhaltevermögen, ohne Kinder und mit einem sicher eingezäuntem Garten in einer ruhigen, friedlichen Umgebung. Ich hoffe es sehr, denn dann könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass ich mich irgendwann öffnen kann.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Mascha haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Mascha ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Ulrich D. hat die Patenschaft für Mascha übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2014 geboren Geschlecht: weiblich Kastriert: ja Charakter: immer freundlich, vorsichtig zurückhaltend, verträglich mit Artgenossen Größe: ca. 45 cm Im Shelter seit: September 2020
Besonderheit: aufgrund ihres hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Hallo lieber Mensch!
Du bist auf mein Profilbild gestoßen? Ich hoffe sehr, dass dies ein gutes Zeichen ist und du nur edle Absichten verfolgst. Natürlich bin ich mir bewusst, dass man mich mit meinem recht gewinnenden Aussehen, dem flauschigen, gepflegten und blonden Fell, meinen großen Augen und meiner durchtrainierten Figur nicht so leicht übersieht. Gerade bei dieser tollen Lichteinstellung!
Aber mit Verlaub, es fällt mir noch nicht so leicht, euch Menschen ganz und gar zu vertrauen. Eure Absichten erlebte ich in der Vergangenheit nämlich leider meist als boshaft und gemein. So jedenfalls habe ich gelernt, auf der Straße mein hübsches Fell in Sicherheit zu bringen und den Kontakt zu euch auf ein Minimum und auf große Distanzen zu beschränken. Irgendwann hatte ich aber Pech und wurde von Hundefängern eingefangen und in so ein Hundegefängnis gebracht, wo ich vermutlich mein viel zu frühes Ende gefunden hätte… so fühlte sich das jedenfalls an. Doch dann kamen andere Menschen und holten mich in dieses Shelter hier. Mein Instinkt sagt mir, dass ich nochmals viel Glück hatte und mein Schicksal damit eine unerwartete Wende genommen hat. Denn mein Eindruck hier ist erstaunlicherweise nur gut: Regelmäßig feines Futter, ein warmes Dach über dem Fell und wirklich recht entspannte Artgenossen , die offenbar Zutrauen zu den Menschen hier gefasst haben. Ich beobachte echt nur Gutes. Die Menschen hier scheinen tatsächlich in jeder Hinsicht anständige, sogar liebevolle Absichten zu haben mit uns.
Und so beginne ich mich zu öffnen und statt Ablehnung Interesse an euch Menschen zu bekunden. Nur Berührungen sind mir noch nicht so geheuer. Warum soll ich mir auch von Händen mein Fell berühren lassen? Nun gut, als echte Dame halte ich eben hin, wenn es sich ergibt, aber dabei gänzlich zu entspannen gelingt mir noch nicht. Doch Übung macht ja bekanntlich den Meister, richtig?
Ich will dich jetzt keinesfalls auf den Prüfstand stellen: Solltest du jedoch nicht wissen, was gegenseitiger Respekt bedeutet, dann klicke jetzt lieber schnell weg. Vertrauen und Liebe müssen wachsen, dafür sind sie dann umso tiefer und schöner. Und wer weiß, vielleicht bist doch gerade du es, mit dem ich diese ganz besondere Beziehung, von der hier oft gesprochen wird, erleben darf…
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Elea haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Elea ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Ilona N. hat die Patenschaft für Elea übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Weil wir gestern erst am Abend am Ziel ankamen, konnten wir nur kurz im Shelter vorbeischauen. Wir staunten sehr über die ganzen Änderungen, die sich seit unserem letzten Besuch im Oktober im Shelter Racari getan haben.
So viele neue Zwinger wurden gebaut und einiges ist auch noch provisorisch, aber die Arbeiten stehen nie still.
Auch konnten wir viele neue Hunde, die wir bisher nur von Bildern kannten, erstmalig begrüßen. Eine bunte Mischung haben wir vorgefunden, von fröhlich bis skeptisch und von sehr klein bis groß. Wir wissen bei einigen Hunden genau, sobald wir sie posten werden die Interessenten nicht lange auf sich warten lassen.☺️
Es gibt auch einen neuen Mitarbeiter im Shelter, Viorel, dem man die Liebe zu den Hunden besonders anmerkt. Voller Geduld und Sorgfalt verrichtet er die täglichen Arbeiten.❤️
Voller Elan starteten wir heute in den neuen Tag …
Für heute stand auf der Tagesordnung, jeden einzelnen Hund zu fotografieren und auch Videos zu machen Dabei haben wir uns emsig Notizen über ihr Verhalten gemacht.Toll ist es immer, wenn vermeintlich schüchterne Hunde uns stürmisch begrüßten. Oft zeigte sich, dass ein Leckerchen manchmal Berge versetzen kann. Und wir müssen gestehen, an einigen hat man gleich sein Herz verloren. In unseren Köpfen spielt sich dann gleich eine Liste ab, wann wer als nächstes auf Pflegestelle zu uns kommen darf, oder wen wir dringend mehr posten müssen, damit er endlich seine Chance bekommt.
Unsere Fotosession habe wir gleich genutzt, um den Adoptanten und Pflegestellen, die am kommenden Wochenende ihre Seelchen in Empfang nehmen dürfen, mit einem Video zu erfreuen. Wir wissen, auch aus eigener Erfahrung, wie lang sich gerade die letzten Tage vor der Ausreise ziehen und man sich über ein „Lebenszeichen“ seines Pflegis freut.
Alle konnten wir heute noch nicht fotografieren, weil manche Hunde auch bei Bianca zu Hause untergebracht sind und einige bei einem der Tierärzte, der bei sich einige Zwinger hat. Auch die Hunde, die zurzeit in der Klinik sind, werden wir erst morgen besuchen können.
Erledigt von der Arbeit und den Eindrücken haben wir zufrieden diesen zweiten Tag beendet.☺️
Die Liste für morgen ist wieder voll.
Ganz wichtig: Am Dienstag, den 05.08.20 um 17 Uhr wird es wieder einen Live-Stream vom Shelter aus geben.
Dazu wurden alle Paten der Racari-Seelchen schon fleißig von Marit Kapusczinski eingeladen. Dieser erste Live-Stream ist für alle Unterstützer von Seelen für Seelchen e.V. gedacht, die einen Patenhund im Shelter Racari haben.
Natürlich sind auch alle anderen herzlich willkommen dabei zu sein und live zu verfolgen, wie wir einen kleinen Rundgang durchs Shelter machen.
Aber morgen stehen erstmal die Hunde im Mittelpunkt, die das Glück hatten, bereits von einem lieben Menschen einen Namen bekommen zu haben.
Es wird auch einen Live-Stream für alle Interessierten geben, wo wir einen kompletten Rundgang machen werden. Dieser Live Stream wird voraussichtlich am Donnerstag auf unserer Seelen für Seelchen Seite zu sehen sein.
Morgen ist ein neuer Tag, der sicher wieder viele tolle Erlebnisse für uns bereit hält! ❤️
Tag 3
Als wir heute im Shelter ankamen, legten wir gleich los, Fotos zu machen und alles zu katalogisieren. Bei der Anzahl der Hunde nimmt es einige Tage in Anspruch.
Die Mitarbeiter der Sheltern fingen an, einen Zwinger, der letztes Jahr aus der Not heraus provisorisch errichtet wurde, nun den anderen Zwingern in der Größe anzupassen. In den nächsten Tagen wird das Dach noch errichtet, damit die Hunde besser vor der Sonne geschützt sind und auch gegen den Regen.
Was uns besonders freute war, dass man während der Arbeiten sich Zeit nahm, für Dux eine neue Hütte zu bauen. Bei Dux halten die Hütten aus Holz oder Kunststoff leider nur immer einige Monate, weil er sie dann immer in ihre Einzelteile zerlegt. Aufgrund der Bauarbeiten am neuen Futterlager musste er vor einigen Monaten seinen Platz, der mitten im Geschehen gelegen war, leider räumen. Nachdem wir mit vereinten Kräften ihm wieder einen schönen Platz dort geschaffen haben, durfte er heute samt der neuen Hütte wieder dahinziehen.
Das war uns sehr wichtig, weil Dux uns allen besonders am Herzen liegt. Er ist aufgrund seiner Größe nicht einfach zu vermitteln und dann kam seine Herzwurmerkrankung dazwischen, die einer Ausreise erstmal im Weg stand. Wenn wir ihm in die Augen sehen, sehen wir einen total verschmusten und lieben Kerl, der mit allen und jedem verträglich ist.❤️ Doch leider bringen das manchmal unsere Fotos und Videos nicht so rüber, sodass wir, wenn wir realistisch sind, schon wissen, dass seine Chancen auf ein eigenes Zuhause sehr gering sind. Aber wir bleiben dran und geben nicht auf. ?
Am frühen Abend stand dann noch unser Live-Stream für die Paten der Racari-Seelchen statt. Das ist auch immer für uns sehr aufregend und wir versuchen alle Wünsche zu erfüllen und Fragen zu beantworten. Nicht immer ganz einfach, aber die tolle Beteiligung und das große Interesse begeistert uns immer wieder. ❤️
Der Tierarzt kam später auch ins Shelter. Es wurden noch die Neuankömmlinge geimpft und entwurmt.
Nach einer kleinen Stärkung, die uns der neue Mitarbeiter kredenzt hat, sind wir dann mit einer Hundebox beladen zurück ins Hotel gefahren. Wir haben eine Straßenhündin in der Nähe des Hotels entdeckt, die verletzt ist und Schmerzen zu haben scheint. Wir werden unser Bestes geben, sie einzufangen, damit Bianca und ihr Team sie versorgen kann und sie eines unserer Seelchen wird. Daumen drücken ist also angesagt. ?
Am Donnerstag gegen 16:30 Uhr wird es auf unserer „Seelen für Seelchen“-Seite einen Live-Stream geben, indem wir allen Interessierten das Shelter gern etwas näher bringen möchten.
Es stehen wieder spannende Punkte auf unserer Tagesordnung und wir freuen uns auf einen neuen Tag mit den Seelchen des RacariShelters. ❤️
Tag 4
Bericht von Tessa Kluth
Anlässlich der großen Hitze wurden heute endlich einige Hütten der Kettenhunde ausgebessert. Ein Schattenplätzchen ist um diese Jahreszeit wirklich Gold wert. Kenai, Damian und Chance haben einen schattigen Anbau erhalten.☀️
Dux wurde schon gestern umquartiert. Er hat genug Schatten gehabt und schien wirklich etwas dankbar zu sein. Sein neuer Platz gefällt ihm sehr gut.
Ein weißer Transporter parkte heute Zwischenstopp im Racari-Shelter. Der Anlass: frisch kastrierte Hunde von Bewohnern der Umgebung. Diese Kastraktionen sind für die Bewohner kostenlos.
Ein kurzer Besuch in der neuen Tierarztklinik durfte natürlich auch nicht fehlen. Diese liegt nur wenige Minuten mit dem Auto vom Shelter entfernt. Hier werden z.B. alle Hunde kastriert oder behandelt. Auch stationäre Aufenthalte sind möglich. So macht es die Versorgung kranker Hunde viel einfacher!
Heute haben wir auch endlich alle neuen Welpen abgelichtet. Eins muss man ja sagen: wunderschön und süß sind sie alle.
Kurze Zeit vor unserem Livestream (den man übrigens auch auf der Facebookseite von Seelen für Seelchen zurückverfolgen oder auf YouTube sehen kann) lief ein kleiner schwarzer Hund durch eine Unachtsamkeit eines Arbeiters weg! ? Er hat es auf jeden Fall genossen, seine Runden drehen zu können, bis ihm auffiel, dass er bei uns Wasser und Futter bekommt. So schnell wie er ausgebüchst ist, ist er wieder zurückgekommen. Was ein Glück. ?? Das Foto des Ausbüchser seht ihr hier auch.
Zusammengefasst war es wieder ein ereignisreicher und sonniger Tag im Racari-Shelter.?
Ich möchte euch gerne jemanden ganz besonderen vorstellen. ? Das ist Coco. ?
Während unseres Aufenthalts Nähe Racari wohnten wir in einem Hotel an der Autobahn. Direkt abends saß ein Hund mit Kohleschnäuzchen vor dem Eingang und schleckte sich am Beinchen. Wir haben sie beobachtet und es hat sich herausgestellt, dass sie dort an der Raststätte wohnt. Jedoch hat sie einen offenen Bruch am Innenbein und lief die ganze Zeit mit angezogenem Bein herum. ?
Gestern Abend haben wir sie dann eingefangen. Sie war sehr zutraulich zu mir, obwohl sie ab und zu von den Hotelmitarbeitern verscheucht wurde.
Die Nacht schlief sie in einer Hundebox auf dem Hotelbalkon. Coco ist sehr dünn und hatte sichtlich Schmerzen wegen ihrem Bein. Am nächsten Morgen nahmen wir sie direkt ins Racari mit.
Ich verstehe es manchmal nicht, was für eine gute Seele in einem Hund stecken kann, obwohl viel dagegen spricht.
Nun kriegt sie eine Behandlung in der Klinik und wahrscheinlich wird ihr Beinchen abgenommen, da es nicht mehr zu retten ist.
Ich hoffe der Kleinen wird es bald wieder besser gehen. Drückt die Daumen! ?❤️
Abschlussbericht von ?????? ??????:
Heute war wieder ein wichtiger Tag im Shelter …
29 Seelchen aus dem Racari-Shelter durften die große Reise antreten.
Die Trapovorbereitungen waren ganz besonders diesmal, weil wir persönlich dabei sein durften.
Schon früh am Morgen begannen wir die Geschirre für die Hunde rauszusuchen. Und an dieser Stelle müssen wir gleich zugestehen … es ist nicht so einfach, wie wir es uns in der Theorie ausgemalt haben.
So viele verschiedene Geschirre … so viele unterschiedliche Hunde, da fiel die Suche nach etwas Passendem schon nicht so einfach aus.
Dann kam bei einigen Hunden noch erschwerend dazu, dass sie sich nicht gerne anfassen ließen und wir dann doch teilweise Unterstützung von den Mitarbeitern brauchten, die beherzt zupacken mussten.
Als der Trapo dann endlich auf das Shelter-Gelände vorfuhr, wurde beim Einsteigen genau anhand des Chips überprüft, ob es auch der richtige Hund ist.
Unsere erwachsenen Hunde haben wir natürlich blind erkennen können, aber einige Welpen haben es uns nicht leicht gemacht. ?
Doch wir haben ein gutes Händchen bewiesen und lagen überall auf Anhieb richtig.
Ein Höhepunkt war der große Knuddelbär Carlo, der endlich ausreisen darf und trotz seines hohen Alters ein Zuhause gefunden hat.
Zunächst war er sehr verunsichert und wimmerte, als er seinen Zwinger verlassen sollte, doch mit einem kleinen Leckerchen lief er dann sogar brav an der Leine zum Transporter. ❤️
Bei der kleinen Fanny stand die Ausreise bis zuletzt auf der Kippe. Sie wurde vor 3 Tagen von den Hunden in ihrem Zwinger angegriffen und hat einige Bisswunden davongetragen. Hier mussten der Tierarzt und auch der Transporteur erst das Okay geben, dass sie trotzdem ausreisefähig ist. Nach einer kurzen Zitterpartie stand dann endlich fest, sie darf reisen. ❤️
Kurz bevor der Transporter heute ankam, wurde Tami leider abgesagt. Sie hat gesundheitliche Einschränkungen und die Pflegestelle mit Option war sich unter diesen Bedingungen nicht sicher, ob sie die Versorgung leisten kann. Nun suchen wir wieder einen tollen Platz für die Süße, die nun zum zweiten Mal trotz gelöstem Ticket den Trapo nicht besteigen durfte. ?
Ganz besonders hat uns auch Udo berührt. Der kleine Kerl zeigt sich sehr zurückhaltend uns gegenüber. Doch heute bekam er ganz besonderen Besuch und zeigte eine ganz andere Seite.
Eine Dame, die ihn als kleiner Welpe im Müll gefunden hatte und lange bei sich gepflegt hatte, kam vorbei, um sich von ihm zu verabschieden. Sie hatte erfahren, dass er endlich ausreisen durfte und wollte es mir eigenen Augen sehen.
Und plötzlich wurde der sonst so distanzierte Udo zum absoluten Schmusehund. Seine Freude, sie zu sehen, war so groß. Sie dankte uns für unsere Arbeit. Es war schön, so auf diese Weise mehr von Udos Vergangenheit zu erfahren. ❤️
? Wir sind sicher, dass unseren 29 Seelchen eine tolle Zukunft bevorsteht und sie schnell lernen, ihr neues Leben zu genießen…❤️
Danke allen Pflegestellen und Adoptanten, die ihr Herz für sie geöffnet haben. Wir wünschen ein wunderbares Kennenlernen. ❤️
Steckbrief
Alter: ca. 4 Jahre
Geschlecht: weiblich, kastriert
Größe: ca. 40 cm
Charakter: ruhig, abwartend, zutraulich, unkompliziert
Kinderverträglich: ja
Artgenossenverträglich: ja
Jagdinstinkt: nein
Für Hundeanfänger geeignet: ja
Wunschzuhause: ruhiges Zuhause, wo sie keine großen Runden laufen muss, gerne ein Garten
Besonderheit: lahmt vorne rechts
Hallo ihr lieben Menschen, mein Name ist Kira und ich hatte vor Kurzem das große Glück, das Shelter in Rumänien hinter mir lassen und auf eine tolle Pflegestelle nach Niedersachsen reisen zu können! Hier fühle ich mich so richtig wohl und bin eine richtige Schmusekatze geworden! Katze? Naja, nein, ich bin durch und durch ein Hund, aber ich lebe hier auch mit einem Kater zusammen und bei uns gibt es keinerlei Probleme. Wenn ich euch Menschen erst etwas kennengelernt habe, dann bin ich auch euch gegenüber wirklich zutraulich und kuschelig. Bei Fremden bin ich anfangs noch etwas abwartend, aber man muss sich ja auch nicht jedem gleich an den Hals werfen. Kommt ja auch nicht immer gut. Also bin ich lieber im ersten Moment etwas vorsichtig und zurückhaltend, lege das aber schnell ab – ohne aufdringlich zu werden. Auch größere Kinder sind für mich kein Problem. Kleinere konnte ich bisher nicht kennenlernen.
Ich bin ungefähr 4 Jahre alt, also nicht mehr im ganz wilden jungen Alter und so kommt es, dass ich hier bisher noch kein albernes Spielverhalten an den Tag lege, aber manches braucht ja auch seine Zeit. Ich habe dafür schon gelernt stubenrein zu sein, kann entspannt ein paar Stunden allein bleiben und ruhig im Auto mitfahren. An der Leinenführigkeit arbeiten wir täglich etwas mehr, wobei man aber sagen muss, dass ich nicht an der Leine ziehe, sondern bloß manchmal einen kurzen Moment benötige, um mich umzusehen.
Ich bin draußen wie drinnen wirklich unkompliziert und umgänglich und daher sowohl für Senioren als auch für Hundeanfänger bestens geeignet! Ihr fragt euch sicherlich, wieso ich dann nicht schon längst ein Zuhause gefunden hab, oder nicht? Mein Knackpunkt ist, dass ich vorne rechts sehr deutlich lahme. Es handelt sich bei der Verletzung wohl um einen alten Bruch, welcher nicht behandelt wurde. Natürlich wird das alles noch weiter tierärztlich abgeklärt, aber du solltest dich vielleicht vorab darauf einstellen, dass ich kein Hund bin, mit dem du ausgedehnte Wanderungen unternehmen kannst. Am liebsten ist mir aktuell eigentlich einfach ein Garten, in welchem ich selbst entscheiden kann, wie schnell und wie lange ich mich bewege. Ob und inwieweit diese Lahmheit behandelbar ist, wird sich alles zeigen. Nach aktueller Schätzung des Tierarztes habe ich aber keine Schmerzen und brauche auch keine weiteren Behandlungen diesbezüglich. Sicher werden jetzt trotzdem einige Interessenten abspringen, welche mich eigentlich ganz süß fanden. Man möchte doch schließlich einen gesunden Hund, mit dem man wie wild toben kann. Dennoch gebe ich die Hoffnung natürlich nicht auf, dass auch ich mein perfektes Zuhause finden werde. Ruhige Menschen, die vielleicht selbst auch keinen Marathon mehr laufen müssen und die im besten Falle nicht nur ebenerdig wohnen, damit ich nicht viele Treppen steigen muss, sondern auch noch einen Garten haben, damit ich trotz alledem viel draußen sein und selbst mitentscheiden kann, wann ich mich in welchem Umfang bewegen möchte.
Wenn du also derjenige bist, der sich nicht nur in meine süßen Öhrchen verliebt, sondern der mich auch mit meinem körperlichen Wehwehchen nimmt, dann mach doch mal einen Ausflug nach Ahausen in Niedersachen und lerne mich dort kennen! Ich warte hier auf dich!
Kira ist circa 4 Jahre alt, 40 cm groß und wiegt 14 kg. Sie wird entwurmt, entfloht, geimpft, gechippt, kastriert und mit europäischem Pass gegen eine Schutzgebühr von 370 € mit Schutzvertrag über den Verein „Seelen für Seelchen e.V.“ vermittelt. Des Weiteren wurde vor der Ausreise ein Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt, der negativ war.
Bilder aus vergangenen Zeiten in Rumänien:
Juli 2020
Juli 2020 mit Tochter Flocke H. und Odin im Hintergrund
Juli 2020 mit Tochter Flocke H. und Odin im Hintergrund
Steckbrief
Alter: ca. 2016 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: gegenüber seiner Bezugsperson zurückhaltend aber neugierig, gegenüber Fremden sehr schüchtern, lässt sich noch nicht anfassen und kann dabei aktuell auch schnappen
Größe: ca. 35 cm
Im Shelter seit: Juni 2020, aus Tötung gerettet
Besonderheit: aufgrund Joey’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Ich bin der kleine Joey und gehöre zu den Hunden, die die liebe Lucia aus dem öffentlichen Tierheim in Barlad vor der Euthanasie gerettet hat. Seither wohne ich im Help Azorel und dort geht es mir viel besser. Unsere Gehege werden regelmäßig sauber gemacht und es gibt genug zu essen, so dass ich keinen Hunger mehr leiden muss. Und ich muss nicht befürchten jederzeit getötet zu werden.
Aber leider haben das Einfangen durch die Hundefänger und meine Zeit im öffentlichen Tierheim dazu geführt, dass ich euch Menschen nicht mehr vertraue. Ich habe Angst, dass ihr mir wieder weh tut, daher schnappe ich aktuell, wenn man mich anfassen möchte und verstecke mich in meiner Ecke, wenn man mich bedrängt. Ich weiß noch nicht, dass ihr es nun alle gut mit mir meint. Ein kleiner Lichtblick ist allerdings, dass ich gegenüber meiner Hauptbezugsperson freundliches Interesse und Neugier zeige, wie ihr im Video aus November 2021 sehen könnt. Natürlich noch auf gewisse Distanz, doch diese Neugier ist der essentielle Nährboden für ein Leben als Hund-Mensch-Team. Damit dieses wirklich entstehen kann, sind natürlich Menschen mit viel Zeit, Geduld und auch Hundeerfahrung gefragt. Wer kann mir meine Sorgen nehmen? Wer kann mir zeigen, dass ich nichts mehr zu befürchten habe? Wer kann mir zeigen, wie schön das Leben ist? Wer kann mir beibringen zu vertrauen?
Ja, ich bin eine kleine Herausforderung. Aber ich bin mir sicher, dass es die entsprechenden Menschen für mich gibt. Ich weiß, dass ich ein gut aussehender kleiner Hund bin und vielleicht viele Menschen denken „och der ist aber niedlich“. Aber bitte bedenkt, dass ich für einen kleinen Hund ein großes Päckchen an Sorgen und Ängsten mitbringen könnte. Hier muss konsequent dran gearbeitet werden, damit ich mich zu einem Traumhund entwickeln kann. Bitte überdenke dies, bevor du eine Nachricht ans Team schreibst und sagst: Joey soll bei mir sein neues zu Hause finden! Doch wenn das für dich selbstverständlich ist und du die nötige Geduld mitbringst, dann los! Ich pack schon Mal mein Köfferchen!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Joey haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Joey ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Pascale S. hat die Patenschaft für Joey übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. März 2020 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: nein
Charakter: gegenüber Bezugspersonen freundlich, offen und lebensfroh; bei Fremden anfangs skeptisch, wird aber schnell neugierig; verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: März 2020
Besonderes: hat seit Autounfall Probleme die Hinterläufe richtig zu kontrollieren, vermutliche neurologische Ursache, kann aber laufen und rennen (Handicap)
Hey, ich bin’s, Finn – der Pechvogel des Shelters!
Anfang 2020 bin ich als Welpe noch nichts ahnend auf der Straße herumgerannt. Der tägliche Kampf um ausreichend Futter für mein kleines Bäuchlein war mein Alltag. Aber irgendwie habe ich wohl nicht aufgepasst oder war einfach zu langsam. Auf jeden Fall hat mich ein Auto erwischt. Autsch. Nicht gut. Meistens der Anfang von einem langen Leidensweg, denn es gibt nicht viele Menschen, die uns Straßenhunden in einer solchen Situation helfen. Aber ich hatte Glück im Unglück. Denn mein persönlicher Schutzengel schwebte heran. So genau weiß ich es nicht mehr. Ich war zu sehr mit meinen Schmerzen beschäftigt. Auf jeden Fall hat man mich mit ins Shelter genommen. Und wisst ihr was? Ihr glaubte es kaum, aber da passierte etwas großartiges: Futter. Ganz viel Futter! Mein Magen hat gejubelt vor Freude und ich habe mir erst mal den Bauch voll geschlagen.
Nach einiger Zeit war ich dann beim Röntgen und es wurde eine Gelenkluxation festgestellt. Ich habe seit dem Unfall Probleme damit meine Hinterläufe richtig zu kontrollieren und man geht davon aus, dass dies neurologische Gründe hat. Man sagt, dass es wohl für immer so bleiben wird. Doch mir ist das egal. Ich kann trotzdem laufen und rennen, auch wenn es etwas unruhig aussieht. Also warum sollte ich nun Trübsal blasen?
Ich hoffe natürlich, dass das auch für euch kein Hindernis ist und ich trotz meines Handicaps die Chance auf ein Zuhause bekomme. Ich freu mich voll drauf, denn ich bin voller Tatendrang! Gleichzeitig schlottern mir aber auch ein wenig die Knie, denn ich weiß ja gar nicht, wie ich mich dann verhalten soll. Meine neuen Menschen sollten daher auf jeden Fall hundeerfahren sein und sich auch bewusst sein, dass ich trotz Handicap ein aktiver und kräftiger Hund bin, der unbedingt an seine unsichere Pfote genommen werden will, um die Welt zu verstehen.
Bist du der Engel, der bereit ist, einem vermeintlich chancenlosen Seelchen ein Ticket nach Deutschland und in sein Herz zu schenken? Dann bitte, bitte melde dich! Ich warte sehnsüchtig!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Finn haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Finn ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Silke D. hat die Patenschaft für Finn übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
✈? Am 04.05.2019 sind unsere Marit und Nicole Richtung Bukarest gestartet mit dem Ziel Racari Shelter. Dort wollten sie die Hunde kennenlernen und beschreiben, Fotos und Videos machen und auch einfach mit anpacken. Am Sonntag waren die beiden noch ganz schön erschlagen von der Anreise und all den neuen Eindrücken, aber in den kommenden Tagen haben sie berichtet, was die beiden dort so erlebten. Und was für tolle Hunde im Racari-Shelter auf ihr ganz großes Glück warten!
05.05.2019
Der Sonntag war ein langer, aber sehr interessanter Tag. Das Racari Shelter wird vor Ort von Bianca geleitet, mit der unser Team von Deutschland aus zusammenarbeitet. Neben der Arbeit im Shelter und ihrem Hauptjob hat Bianca vor kurzem eine eigene Tierklinik eröffnet. Dort werden in Zukunft auch die Kastrationsaktionen von unserem Projekt hope and change for Romanian strays by Seelen für Seelchen e.V. stattfinden.
Zusammen mit den Tierärzten George und Paul, die auch mit Seelen für Seelchen e. V. zusammen arbeiten, führt Bianca in ihrer Klinik zudem auch eigene sowie von anderen Vereinen gesponserte Kastrationsaktionen durch. Am Samstag fand eine solche Kastrationsaktion statt, bei der Marit und Nicole über die Schulter gucken konnten. Die Örtlichkeiten kann man natürlich nicht mit deutschen Standards vergleichen, aber die Tierärzte sind sehr routiniert und achten sehr auf Hygiene, damit es nicht zu Infektionen kommt. Die Kastrationsaktionen von Bianca und dem Team sind, wie auch die Spayatons von Seelen für Seelchen e. V., kostenlos für die Besitzer der Tiere, damit möglichst viele von ihnen das Angebot annehmen und somit das Elend der ungewollten Welpen, die dann entsorgt werden, eingedämmt werden kann. Am Samstag wurden bei Biancas Kastrationsaktion viele Hunde und Katzen kastriert, was sehr erfreulich ist.
Marits und Nicoles Eindruck ist, dass das ganze Team um Bianca sehr engagiert und professionell und ein Paradebeispiel dafür ist, wie sich auch einheimische Tierschützer einsetzen und ihre Netzwerke aufbauen. Sie haben einen guten Draht zu den Einheimischen und leisten einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Straßenhundproblematik.
06.05.2019
Heute Morgen wollten wir uns eigentlich um 9 Uhr im Shelter mit Bianca und ihrem Team treffen. Doch dann bekamen wir eine Nachricht, dass zwei Hunde zur Kastration in Biancas Klinik gebracht werden. Zwei Männer hatten die Hündinnen in ihrem Wohnkomplex gefangen und zur Kastration gebracht. Die ist für sie kostenlos. Sie werden die beiden nun für die ersten Tage in ihrem Garten lassen, damit sie sehen, ob sie sich gut erholen. In den nächsten Tagen werden sie weitere Hunde von dort bringen. So wird eine Vermehrung verhindert und die Hunde dürfen dort weiter in relativer Sicherheit leben. Diese Kastrationen werden durch Seelen für Seelchen und das Projekt hope and change for Romanian strays by Seelen für Seelchen e.V. finanziert.
Später dann stand unser Opa Zottel im Mittelpunkt: Der hat nämlich für seine Größe schon ein biblisches Alter erreicht und ist leider wegen seiner Herzwurmerkrankung nicht reisefähig. In dem kleinen Auslauf, den Bianca ihm bauen lassen hat, kann er nun den Tag im Gras liegen und dösend verbringen, statt an der Kette bleiben zu müssen. In seinem Alter tun natürlich so langsam alle Knochen weh und so konnten wir die Vorstellung, dass er auf dem harten Hüttenboden liegen muss, nicht ertragen. Also ging es auf zum Baumarkt und nun darf Zottel eine wasserabweisende Polsterung aus Waschmaschinenunterlagen sein Eigen nennen. Vielleicht konnten wir ihm damit das Leben etwas erleichtern.
Da das Racari Shelter ein städtisches Shelter ist, haben wir bestimmte Auflagen des Veterinäramts an die wir uns halten müssen. Dazu gehört, dass alle Hunde gechipt, geimpft, kastriert und auf Mittelmeerkrankheiten getestet sein müssen. Für die meisten Hunde ist das bereits erfüllt, bei den Neuzugängen wird das nun in Biancas Klinik sofort gemacht. Heute kam das Ärzteteam, um auch die ängstlichen und scheuen Hunde in Angriff zu nehmen. Viele konnten mit etwas Geduld so behandelt werden, doch bei einigen blieb leider nur die Betäubung mit dem Blasrohr. Dadurch sollte vermieden werden, sie mit Gewalt zu fangen und sie so noch mehr zu traumatisieren. Danach waren sie etwas benommen und mussten erst mal ihren Rausch ausschlafen. Aber so gab es für uns die Möglichkeit, die sehr scheuen Hunde endlich mal zu Gesicht zu bekommen. Bei Bellatrix konnte zusätzlich noch eine Wunde von Sonntag versorgt werden und Lucky durfte zur Pediküre. Auch dies lief sehr routiniert ab und man merkte, wie sehr Bianca und den Ärzten die Racari Hunde am Herzen liegen. Heute konnten wir zum Beispiel Fee, Adele, Luera und Stella endlich mal ganz sehen!
Welpen
Im Racari-Shelter gibt es natürlich auch Welpen. Die meisten kennen die Wuschel Sweety, Lilly und Keule bereits. Nachdem sie lange bei Biancas Freundin untergebracht waren, sind sie nun ins Shelter umgezogen. Besonders Keule und Sweety sind ganz schön frech ?
Die zwei ganz Kleinen sind noch nicht im Zwinger, da sie einfach den häufigen Wetterumschwüngen noch nicht gewachsen sind.
Besonders gespannt waren wir aber auf den neusten Wurf, der von einer Dame aus dem Ort gebracht wurde. Bisher hatten wir keinerlei Infos oder Fotos von ihnen. Also ging es ab in den Zwinger, aber davon waren sie alles andere als begeistert. Zusammengequetscht und verschüchtert wollten sie absolut nichts mit uns zu tun haben.
Also überlegten wir, wie wir sie doch noch von uns überzeugen konnten. Und siehe da – sie sind bestechlich ?
Kaum hatten wir die Leckerli in der Hand, traute sich einer nach dem anderen heraus. Noch immer sehr vorsichtig und zurückhaltend, aber auf jeden Fall mit Geduld und Liebe machbar.
Bianca und ihre Mitarbeiterin wollen nun so oft wie möglich Zeit mit ihnen verbringen, um sie auf das Leben in Deutschland vorzubereiten.
Trotzdem bleiben sie unsere Sorgenkinder, denn große schwarze Welpen sind leider nicht besonders beliebt. Doch wir möchten uns nicht vorstellen, was mit ihnen passiert, wenn sie erst mal ein Jahr im Zwinger leben …
Demodexhunde
Warum wir uns für die Straßenhunde in Rumänien einsetzen zeigt der nachfolgende Bericht von Marit und Nicole noch einmal in aller Deutlichkeit:
An unserem letzten Tag haben wir dann gesehen, warum Kastrationen und Aufklärung unbedingt weiter gefördert werden müssen … Bianca hatte eine kleine private Kastrationskampagne in ihrer Klinik geplant. Wir waren bereits im Shelter, als uns ihre verzweifelte Nachricht erreichte. Diese drei Hunde wurden soeben zur Kastration abgegeben. Sie sind nur noch Haut und Knochen und fast nackt durch Demodex. Die Besitzerin will ihnen die Medikamente nicht geben, sie werden sterben. Ob wir sie aufnehmen können. Natürlich haben wir zugesagt, wie könnten wir sie bei diesem Anblick ablehnen. Und so kamen diese drei armen Seelen einige Zeit später im Shelter an. Der Anblick war verstörend. Kaum etwas an ihnen erinnerte noch an einen Hund. Die eine Maus war vorsichtig freundlich und freute sich über Zuwendung, aber die anderen beiden kauerten sich voller Angst in die Ecke. Es wurden noch schnell die desaströsen Krallen gekürzt um ihnen schon mal diesen Schmerz zu nehmen und dann durften sie sich in Klinik-Raum des Shelter mit dem wärmenden Heizlüfter erholen. Bianca und ihr Team werden alles tun, um den dreien so schnell es geht wieder auf die Beine zu helfen. Sie werden nun endlich so medizinisch versorgt, wie es schon vor langer Zeit hätte passieren müssen und erfahren endlich Liebe und Zuwendung. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.
Um das alles stemmen zu können, werden wir sicherlich in Zukunft eure Hilfe brauchen. Außerdem könnt ihr mit einer Kastrationspatenschaft bei uns helfen, dieses Leid weiter zu vermindern. Informiert euch gerne über unser Kastrationsprojekt hope and change for Romanian strays by Seelen für Seelchen e.V., wir freuen uns über jede Unterstützung!
Rückblick
Eine aufregende und lehrreiche Zeit geht zu Ende. Vier Tage Racari Shelter, vier Tage den Tierschutz vor Ort begleiten. Wir haben mehr gesehen und gelernt, als wir uns je hätten vorstellen können. Nun kennen wir die Gegebenheiten vor Ort besser, können die Probleme besser verstehen und was dort jeden Tag geleistet wird.
Wir kommen zurück mit einem Koffer voller Ideen, Inspirationen und Zukunftsvisionen, die es umzusetzen gilt. Aber auch mit dem Wissen, dass es noch viel für uns zu tun gibt in Zukunft. Ein bisschen was konnten wir schon bewirken. Eine neue Hundehütte, ein weicheres Bett für Zottel und die Überdachung von drei Zwingern sind für diese Hunde bereits ein großer Unterschied.
Ein Teil von unseren Herzen haben wir dort gelassen. Bei unseren wundervollen Hunden. Die sich so über jede Zuwendung gefreut haben und zum Teil schon über drei Jahre auf ihre Chance warten. Viele von ihnen wirken so fehl am Platz, betteln darum, mitkommen zu dürfen, betteln um ein bisschen Liebe. Und schauen uns traurig durch die Gitterstäbe nach, wenn wir ohne sie gehen. Wenn sie wüssten, wie schwer unsere Herzen dabei sind … Wir haben ihnen versprochen, dass wir alles in unserer Macht stehende dafür tun werden, ein Zuhause für sie zu finden. Doch noch müssen wir sie schweren Herzens zurücklassen. Wir kennen sie nun besser, haben neue Infos und Fotos bekommen und werden ihre Alben erneuern. Und vielleicht ist es dann ja für den ein oder anderen endlich soweit und er kann seine Reise ins Glück endlich antreten.
Immerhin wissen wir, dass Bianca für sie da ist. Ihre Zeit ist knapp bemessen, doch alles, was sie aufbringen kann, verbringt sie bei ihnen. Wir haben großes Glück, mit ihr jemanden zu haben, der die Hunde und den Tierschutz vor alles andere in seinem Leben stellt. Wir sind ihr dafür sehr dankbar. Thank you Bianca for your wonderful work, your fight for the dogs, your commitment and endurance, the love you bring to Racari Shelter, your warm welcome and patience with the crazy Germans! ?❤
Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!
We will definitely come back!
Während unsere fleißigen Mädels Sabrina, Deike und Maria aus Rumänien zurückgekehrt sind, flogen Ina, Danni und Diana direkt retour, um vor Ort ebenfalls tatkräftig anzupacken. Am Flughafen haben sich alle getroffen, wenn auch durch eine Glasscheibe getrennt.
Gute Heimreise respektive guten Hinflug und danke für eure Zeit und euren Einsatz! ?
Ina, Danni und Diana sind gut in Bârlad in Rumänien angekommen.
Hier ist der erste Bericht von den Dreien vom Besuch des Seelen für Seelchen e.V.: Little Souls Home – Public Shelter in Bârlad:
Nachdem wir gestern erst relativ spät in unserer Pension ankamen, starteten wir heute ausgeschlafen und motiviert in den Tag. Nicht mal das trübe, regnerische Wetter konnte uns etwas anhaben. Gegen neun Uhr trafen wir im Little Souls‘ Home ein und es gab erst einmal ein großes Hallo. Bei einem Kaffee im Aufenthaltsraum (im Container) tauschten wir uns zunächst mit Shelterleiterin Luiza und ihrem Team aus und planten das Vorgehen für den Tag.
Die Mission war klar: Eine relativ lange Liste mit schüchternen bzw. stark ängstlichen Hunden wurde abgearbeitet und von Danni penibel katalogisiert.
Warum machen wir das? Diese Hunde haben kaum eine Chance, sie verstecken sich und werden somit kaum gesehen. Außerdem stellen sie einige besondere Ansprüche an ihr zukünftiges Zuhause, für einen ängstlichen Hund braucht man viel mehr Zeit und Geduld, auch Erfahrung in punkto Hundesprache ist sicher von Vorteil. Um genauer einschätzen zu können, welcher dieser Hunde zu welchem Menschen passen könnte, muss man sich etwas Zeit nehmen und sehr genau beobachten. Ziehen sie sich zurück? Nehmen sie Leckerchen oder lassen sich zumindest davon anlocken? Kann Blickkontakt aufgenommen werden? Erstarrt der Hund völlig vor Panik, wenn er gestreichelt wird, lässt er sich überhaupt anfassen? All diese Informationen sind sehr wichtig, wenn man einen solchen Hund adäquat vermitteln möchte und somit verbrachten wir auch einen Großteil des Tages damit.
Außerdem hat natürlich jede von uns einige Hunde auf ihrer eigenen gedanklichen Liste, meist Hunde, die einem schon besonders ans Herz gewachsen sind. Wir nahmen uns etwas Zeit, uns eingehender mit ihnen zu beschäftigen und natürlich wurden auch hier Bilder und Videos nicht vergessen, um diese später in die Alben einzupflegen und dadurch die Sichtbarkeit der Hunde zu erhöhen.
Nach einem ereignisreichen Tag verabschiedeten wir uns wieder in Richtung Pension, um uns etwas auszuruhen und frisch zu machen. Am Abend trafen wir uns mit Luiza und Valy zum Essen im Restaurant, welches wir uns hungrig schmecken ließen. Gegen 22:30 h übermannte uns langsam die Müdigkeit und so verabschiedeten wir uns nach diesem ereignisreichen Tag, morgen geht es mit frischer Kraft weiter! Gute Nacht!
Ina, Danni und Diana hatten eine lange To-Do-Liste für ihren Aufenthalt in Rumänien, aber trotzdem gibt es auch einen Bericht vom Donnerstag:
Heute waren wir etwas spät dran, erst gegen 10:00 h kamen wir im Shelter an. Unterwegs beeindruckten uns zwei Pferde, die ganz alleine, aber zielsicher, den Gehweg entlang bis zu „ihrer“ Wiese liefen und dort begannen zu grasen. Beide waren relativ mager und wir befragten im Shelter angekommen auch direkt Luiza dazu. Sie wusste direkt, wem die Pferde gehören und erklärte uns, dass diese für viele Leute in Rumänien existenziell wichtig sind. Man sieht dort tatsächlich auch noch viele Kutschen auf den Straßen. Leider sind nicht alle Pferdebesitzer dort in der Lage, ihre Tiere adäquat zu versorgen, so begegnet man entsprechend vielen dünnen Tieren. Zum Glück gibt es Organisation, die auch hier wunderbare Arbeit leisten wie z.B. Equiwent Hilfe: Schmiede ohne Grenzen e.V. internationale Pferdehilfe.
Nach dieser Diskussion wandten wir uns wieder der Arbeit zu, jeder hatte sich seine eigenen Arbeitsaufträge mitgebracht. Zunächst bereitete Luiza die Pässe für die Hunde vor, die am 26.04. ausreisen. Diese Daten (Nummer des Passes und Transpondernummer des Chips, Impfdatum, Angaben zum Hund etc.) müssen in eine Chipliste übertragen werden, die immer eine Woche vor dem Transport beim Veterinäramt eingereicht werden muss. Dies beschäftigte uns bis zur Mittagszeit, und mehr Zeit als für einen kleinen Snack blieb nicht, wir hatten schließlich noch Pläne für den Tag.
Danni arbeitete weiter die Liste mit ängstlichen und zurückhaltenden Hunden ab. Diese Arbeit benötigt eine Menge Zeit, da man sich relativ lange mit den Hunden beschäftigen muss um eine genaue Einschätzung des Verhaltens abgeben zu können. Ina wandte sich einigen Langzeitinsassen zu, die aus keinem ersichtlichen Grund seit längerer Zeit übersehen werden. Diana hatte eine Liste mit Hunden im Seniorenalter mitgebracht, denen wir noch einen gemütlichen Lebensabend ermöglichen möchten. Dazu ist es nötig, gutes Bildmaterial zu haben, aber auch, sich mit dem Charakter der Hunde zu beschäftigen und eventuelle Zipperlein zu erkennen und weiterleiten zu können. Außerdem drehten wir noch ein paar kleine Videos vom Shelter, damit Interessierte sich ein besseres Bild von der Arbeit vor Ort machen können.
Der Tag verging wie im Flug und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Pension trafen wir uns wieder mit Luiza und Valy zum Abendessen.
Leider sahen wir auch einige Straßenhunde unterwegs, was uns nur noch in dem Gedanken bestärkte, wieder vermehrt zu kastrieren, auch wenn dafür sehr wenig gespendet wird. Verschiedene Ideen, wie das zu bewerkstelligen sei, beschäftigen uns bis zur Ankunft im Restaurant. Unser Kastrationsprojekt hope and change for Romanian strays by Seelen für Seelchen e.V. ist einfach unheimlich wichtig, und wir würden uns sehr über breite Unterstützung freuen.
Im Restaurant warteten bereits Luiza und Valy, die einige Straßenkatzen vor Ort fütterten. Diese waren bereits vor einiger Zeit von ihnen zur Kastration gebracht worden und warteten geduldig auf ihre Tagesration. Auch eine offensichtlich säugende Hundemama lief auf dem Parkplatz herum und warnte uns laut bellend, ihren Welpen nicht zu nahe zu kommen.
Gegen 22:30 h waren wir dann wieder im Hotel, stellten noch die Chipliste fertig und kippten erschöpft in unsere Betten.
Auch am Freitag hatten Ina, Danni und Diana in Bârlad viel zu tun und waren viel unterwegs. Was genau sie erlebt haben, könnt ihr im nachfolgenden Bericht nachlesen:
Heute hatten wir viel vor und starteten deshalb zeitig ins Seelen für Seelchen e.V.: Little Souls Home – Public Shelter in Barlad. Dort blieben wir jedoch nicht lange, es gab einen Abschiedsrundgang zu den Hunden und ein Gruppenbild mit dem wirklich fabelhaften Team zum Abschied. Ein Welpe war etwas angeschlagen und wurde medizinisch versorgt, bevor wir gemeinsam mit Luiza auf brachen, um das Help Azorel Shelter, etwas außerhalb von Bârlad, zu besuchen. Da drei Teamkolleginnen in der Woche zuvor hier schon viele tolle Bilder gemacht hatten, waren wir hauptsächlich dort, um mit der Shelterleiterin Calinoiu Lucia die aktuelle Situation zu besprechen. Es ist beispielsweise immer wichtig zu wissen, welche Hunde Probleme haben – seien es gesundheitliche oder mit dem Verhalten – nur so kann man Gegenmaßnahmen absprechen und einleiten. Außerdem erkundigten wir uns, was vor Ort dringend benötigt wird, und tauschten uns über Pläne für die Zukunft aus. Anschließend hatte sich jede von uns wieder eine kleine Liste mit Hunden mitgebracht, die eingehender betrachtet werden sollten. So war der Vormittag schneller vorbei, als man gucken konnte.
Anschließend führte uns der Weg zu Alina, der Tierärztin, die viele der Hunde aus dem Shelter betreut. Sie erzählte uns von der großen Kastrationsaktion am vergangenen Tag, bei der Besitzertiere kostenlos kastriert wurden. Leider gab es hier einige Probleme, das Angebot wurde nicht von allen so gut angenommen, wie man glauben möchte. Kontinuierliche Aufklärungsarbeit ist das Einzige, was hier nachhaltig helfen kann. In der Praxis trafen wir uns dann mit Ana Grasu von der Organisation Last hope to Life – LH2L, die ein weiteres Shelter in Bârlad betreibt. Sie brachte eine Hündin zur Behandlung und holte einen weiteren Hund ab, der in der Praxis abgegeben worden war. Im Anschluss fuhren wir mit ihr in ihr Shelter und sie zeigt uns alles, unter anderen die Quarantänestation, die dort gerade im Aufbau ist. Es gab viel zu besprechen, Ana war im November eine der engsten Mitstreiterinnen von unserer Luiza Lu, der Shelterleiterin des Seelen für Seelchen e.V.: Little Souls Home – Public Shelter in Barlad, im Kampf gegen die Pläne des Bürgermeisters, erneut mit den Tötungen der Straßenhunde zu beginnen. Da die Situation noch immer ungeklärt ist und in absehbarer Zeit auch keine Änderung zu erwarten ist, müssen die Shelterbetreiber ständig mit dem Schlimmsten rechnen: erneuten Fangaktionen mit anschließenden Tötungen. Das Thema erhitze natürlich sie Gemüter und so verabredeten wir uns für ein Treffen am Abend. Da es den ganzen Tag kühl und regnerisch war, kamen wir durchgefroren und schmutzig in der Pension an, wo uns jedoch nicht viel Zeit blieb, bis wir wieder zum Abendessen aufbrachen. Wir ließen es uns schmecken und trafen uns anschließend, wie besprochen, mit Ana. Gegen 23:00 h übermannte uns die Müdigkeit und wir brachen auf. Luiza rettete noch kurz entschlossen einen Straßenkater, danach verabschiedeten wir uns, da am nächsten Morgen schon unsere Abreise anstand.
Wir sind sehr dankbar für alle Eindrücke und Erfahrungen, die wir von dort mitnehmen können und vor allem für die tollen Menschen mit denen wir gemeinsam für die Hunde kämpfen dürfen. Und eins ist sicher: Rumänien, wir kommen wieder!
Am Samstagmorgen sind Ina, Danni und Diana mit dem Mietwagen von Bârlad nach Iaşi aufgebrochen, um dort am frühen Nachmittag den Flieger zurück nach Dortmund zu erwischen. Am Tag zuvor gab es noch ein Abschiedsfoto mit dem Team vom Little Souls Home – Seelen für Seelchen Bârlad und Welpe Knut. Einige ereignisreiche Tage liegen nun hinter den Dreien und wir danken ihnen für ihr Engagement!
✈ Am Dienstag sind unsere beiden Teammitglieder Sabrina und Deike sowie ihre Freundin Maria nachmittags in Dortmund in den Flieger nach Rumänien gestiegen. Die Drei wollten vor Ort im Little Souls‘ Home in Bârlad mit anpacken.? Dort freut man sich immer über Unterstützung beim Versorgen der Hunde und all den anderen Aufgaben, die sonst noch so anfallen.
Gut in Bârlad angekommen, wurden die Helferinnen am nächsten Morgen erst einmal von den Welpen im Little Souls‘ Home begrüßt, die sich natürlich eine Portion Aufmerksamkeit abholen wollten.
Auch am dritten Tag wurden die Mädels herzlichst von den kleinsten Bewohnern begrüßt und begannen nach ausgiebigen Streicheleinheiten und voller Tatendrang damit, in 57 Zwingern viele Videos von allen Hunden für die Galerie zu drehen. Kamerafrau Sabrina zeigte vollen Einsatz, um die überwiegend lieben und zutraulichen Hunde vor die Linse zu bekommen. Von überschwänglicher Freude bis hin zu vorsichtigen Annäherungsversuchen war alles dabei. Und wenn Leckereien zum Einsatz kamen, war kaum noch ein Hund nicht vor die Linse zu bekommen. Eine sehr gute Gelegenheit, den einen oder anderen Hund noch besser kennenzulernen und Eigenschaften mitzunehmen.
Es gab immer wieder überraschend schöne Momente, in denen die Hunde ihre Zuneigung schenkten, fast schon „singend“ um Aufmerksamkeit bettelten und diese mit „Umarmungen und feuchten Küssen“ belohnten. Da blieb kaum noch ein Gesicht trocken.
Auch während der kurzen Verschnaufpausen blieb immer wieder Zeit, mit den Welpen zu tollen, zutraulich bis in den Kofferraum hinein, selbst Socke war da während seinem Freilauf, beeindruckt und neugierig dabei.
Für die alltäglichen Dinge blieb auch noch Zeit – also wurden mit Schaufel und Besen die Zwinger gereinigt, Näpfe und Hütten auf Vordermann gebracht, die Hunde mit frischem Wasser versorgt und anschließend gefüttert.
Sogar die Sonne ließ sich am Nachmittag noch einmal blicken, sodass die Mädels zufrieden, aber auch erschöpft vom Tag, das Shelter verlassen konnten.
Nach so einem erfolgreichen Tag freuten sie sich auf den nächsten Tag bei Lucia im Help Azorel Shelter in Bârlad!
Am Freitag besuchten Sabrina, Deike und Maria den Help Azorel Shelter in Bârlad.
Dieser Tag begann mit einer herzlichen Begegnung auf dem Lidl Parkplatz in Bârlad, auf dem Lucia – die Leiterin des Help Azorel Shelters – abgeholt wurde. Nach ca. 20 Minuten erreichten sie das Shelter, wo sie direkt von vielen freundlichen Hunden begrüßt wurden. Nachdem die Drei sich einen ersten Überblick verschafft hatten, fotografierten und filmten sie Zwinger für Zwinger alle Fellnasen, unterstützt von Lucia und dem lieben Pfleger des Shelters.
Unsere zwei Langzeitinsassen Juna und Teodor hatten besonders viel Freude am Fotoshooting, sodass es schwer fiel, eines der besten Fotos auszuwählen. Bei einer kleinen Pause ergab sich eine besonders lustige Situation, bei der BW 41 Sabrina als Aussichtsplattform benutzte. Auch Boom, das „Maskottchen“ des Help Azorel, war mit von der Partie. Er war an diesem Tag auf der Suche nach einer neuen Freundin. Dabei stach ihm ganz besonders die braunhaarige Maria ins Auge, doch für eine Adoption reichte es leider nicht. 10 Liter Sabber, 20 kg Matsch und unendliche viele Leckerlies später ergab sich noch ein schönes Abschiedsfoto.
Auf dem Rückweg in die Pension kamen auch die Straßenhunde nicht zu kurz, denn Streicheleinheiten und Leckerlies sind auch bei ihnen sehr beliebt.
Am Wochenende packten Sabrina, Deike und Maria wieder im Little Souls‘ Home ordentlich mit an. Denn die Hunde wollen schließlich sieben Tage die Woche versorgt werden. Und es blieb dann sogar noch Zeit für außergewöhnlich Schönes.
In den zwei Tagen wurde einiges geschafft: Der Shelterplan vom Little Souls‘ Home zu wurde aktualisiert. Dank der fleißigen Spender konnte an jedem Zwinger eine Nummer angebracht werden, um einen besseren Überblick über die jeweiligen Hunde zu bekommen.
Das erleichterte die Arbeit sehr. Weiter ging es mit einer Aufräumaktion im Bereich des Welpenhauses. Die kleinen Raubauken suchten sich die besten Plätze aus, um die Mädels bei der Arbeit zu beobachten. Einige der Welpen, die noch keine Familie gefunden hatten, wollten sich daher noch einmal auf ein Video präsentieren. Dieser Wunsch sollte ihnen erfüllt werden.
Und auch die nächsten Aufgaben ließ nicht lange auf sich warten, denn Näpfe & Co mussten geschrubbt werden. Die Zeit verging wie immer rasend schnell.
Am nächstenTag fanden sich Sabrina, Deike und Maria wieder im Little Souls‘ Home ein. Nach den letzten regnerischen Tagen hatten sie Glück mit dem Wetter. So konnten sie sich einen Herzenswunsch erfüllen und mit einigen Hunden Gassi gehen.
Mit doppelter Sicherung und von lautstarkem Gebell begleitet, ging es raus aus dem Shelter. Endlich wieder Gras unter den Pfoten zu spüren, war für die Hunde ein Highlight – genauso wie das Tollen mit den Welpen, neue Gerüche zu entdecken oder sich voller Freude zu wälzen. Die strahlenden Augen der Hunde zu sehen, erinnert die Mädels immer wieder daran, warum sie genau das tun.
Etwas wehmütig blickten sie dem letzten Tag im Shelter entgegen, denn schon am Dienstag traten sie die Heimreise nach Deutschland an.
Schichtwechsel!
Während unsere fleißigen Mädels Sabrina, Deike und Maria aus Rumänien zurückgekehrt sind, flogen Ina, Danni und Diana direkt retour, um vor Ort ebenfalls tatkräftig anzupacken. Am Flughafen haben sie sich alle getroffen, wenn auch durch eine Glasscheibe getrennt.
Danke für eure Zeit und euren Einsatz! ?<3
Sabrina, Deike und Maria haben auf der Rückreise noch einen abschließenden Bericht von ihren letzten Tagen in Rumänien für uns verfasst:
Über den Wolken berichten wir von unserem letzten Tag im Little Souls‘ Home. Endlich hat sich auch die Sonne mal wieder gezeigt, sodass wir noch weiteren Hunden eine schöne Zeit außerhalb ihres Zwingers bescheren konnten. Unser aktuelles Notfellchen Laila war dabei, ebenso wie Langzeitinsasse Chester und einige andere besonders menschenbezogene Hunde. Glücklich und zufrieden kehrten alle in ihre Zwinger zurück. Dort ging es mit ausgiebigen Schmuseeinheiten weiter, für die wir uns an diesem Nachmittag besonders viel Zeit genommen haben. Die Chance zum Kuscheln wollten viele Hunde nutzen und selbst einige der schüchternen Fellnasen suchten unsere Nähe. Bei unserem Abschiedsrundgang kamen wie immer auch die Kleinsten nicht zu kurz.
Eine erfahrungsreiche, viel zu kurze Woche geht nun zu Ende, aus der wir viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Dank den tollen Shelterleiterinnen Luiza Lu und Calinoiu Lucia sowie ihren Teams, haben wir uns jederzeit willkommen gefühlt. An dieser Stelle möchten wir uns für die unglaubliche Arbeit bedanken, die sie alle Tag für Tag leisten. Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Herzblut sie sich um die Hunde kümmern.
Am Flughafen winkten wir dann Ina, Danni und Diana aus dem SfS-Team zu, die in den nächsten Tagen ebenfalls vor Ort sein werden.
Steckbrief
Alter: ca. 2016 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr interessiert und mit Futter bestechlich, lässt sich noch nicht anfassen, verträglich und verspielt mit Artgenossen
Größe: ca. 40 cm
Im Shelter seit: Dezember 2018
Besonderheit: aufgrund Timbo’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Hallo liebe Menschen!
«Vertrauen»…. Hmmm, das scheint ein sehr bedeutendes Wort zu sein, welches mir noch ein wenig fremd ist. Weshalb weiß ich auch nicht genau. Aber ich denke, das hat mit meiner Vergangenheit zu tun, die vermutlich nicht immer unbeschwert und fröhlich war. Ich bin durchaus neugierig, interessiert und fange auch vor lauter Freude und Übermut das Spielen und Toben mit meiner Zwingerfreundin Cleo an, sobald sich Zweibeiner in meinen Zwinger verirren. Denn schließlich geht es mir hier im Shelter gut und die Menschen kümmern sich um mich. Jedoch brauche ich immer eine kleine Distanz zu euch, um mich sicher zu fühlen. Kommt man mir zu nahe, dann teile ich das auch kurz in meiner Sprache mit.
Viele meiner Artgenossen hier haben Ähnliches durchgemacht wie ich und sind auf der Suche nach dem großen Glück. Von einigen Kollegen habe ich sogar in Erfahrung gebracht, dass schon sehr viele Seelchen in ein neues Zuhause reisen durften. Zu Menschen, die uns tatsächlich verstehen, mögen und uns wirklich wollen! Also gibt es sie auch da draußen, die hundeliebenden Zweibeiner. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein solches Miteinander aussehen könnte. Ein Himmel auf Erden in gewisser Weise müsste das dann sein.
Die größte Hürde in meiner jetzigen Realität ist die Sorge davor angefasst zu werden. Ich bräuchte einfach jemanden, der sich etwas Zeit für mich nimmt und das ein paar Mal mit mir übt. Ich kann mir vorstellen, dass der Knoten schnell platzt und ich im Nu lerne, dass Kuscheleinheiten etwas ganz Tolles sind! Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich dann auch etwas wirklich Schönes für mich bei irgendeinem Zweibeiner ohne Kinder, den ich dann auch als liebenden, geduldigen und hundeerfahrenen Menschen erleben darf… Vielleicht sogar als Teil eines einzigartigen Teams.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Timbo haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Timbo ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Karin W. hat die Patenschaft für Timbo übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
8 Tage Rumänien, insgesamt 700 km Autofahrt und viele Eindrücke.
Racari Shelter
Nach einem privaten Besuch einer Tierschützerin in Craiova, fahren mein Mann und ich los ins 200 km entfernte Racari Shelter. Es regnet in Strömen, drei Grad Außentemperatur und dazu eine abenteuerliche Fahrkultur der Rumänen, lassen uns darum beten in einem Stück anzukommen. Unzählige Vollbremsungen auf dem Weg lassen meinen regulär recht entspannten Mann doch sehr unentspannt werden. Auf dem Weg habe ich 39 Hunde gezählt, in allen Größen. Viele davon sitzen einfach an der Straße, im Regen und schauen vor sich hin, andere haben wenigstens einen kleinen Verschlag gebaut bekommen. Mehr als einmal verspürt, dass deutsche Tierschützer Herz in mir den Wunsch anzuhalten und das Auto voll zu laden, es bleibt beim Wunsch…ich bin ja nicht zum ersten mal in Rumänien.
Wir fahren auf einem Feldweg hinter die Wohnhäuser und dort ist es, das städtische Shelter von Racari. Bianca hat den Vertrag mit dem Bürgermeister geschlossen und kümmert sich ,zusammen mit einem Arbeiter der Stadt, um das Shelter. Dieser wohnt auf dem Gelände. Natürlich wird unsere Ankunft als erstes von den Hunden bemerkt. Der Arbeiter läßt uns hinein, mein erster Besuch in einem rumänischen Shelter beginnt mit dem Blick auf Hunden an der Kette. Gelbe Hundehütten sorgen dafür das sie einen geschützten Schlafplatz haben. Diese Hunde sind unverträglich mit anderen Hunden, Einzel Zwinger sind purer Luxus in Racari und einfach nicht vorhanden. Das Gelände ist schlammig, kein befestigter Weg vorhanden, somit schlittern mein Mann und ich über den, vom immer noch fallenden Regen völlig aufgeweichten, Boden. Ein Gebäude steht mitten auf einem Rasen, links und rechts davon die Hunde an Ketten. Gerümpel steht herum, Baumaterial und rostige Metallteile und dazu eine Sinfonie aus Hundegebell vom ganzen Gelände. Ich muss schlucken und denke mir, das ich deutsche Erwartungen nicht haben darf. Also versuche ich, wertfrei, mir ein Bild zu machen. Der Arbeiter führt uns weiter auf das Gelände, vorbei an den beiden neuen Welpen Zwingern. Die Welpen tapsen neugierig aus ihrer Hütte und schauen wer da kommt. In einer Reihe stehen sie am Gitter, wem geht da nicht das Herz auf. Gleichzeitig zittern sie ganz doll, es ist so unglaublich kalt, nass und dazu auch noch windig. Ich friere ja jetzt schon und bin eingemummelt in meine Jacke und Schal. Die Mini Mäuse mag ich einfach unter meine Jacke stecken, es sind aber definitiv zu viele und ich ertappe mich erneut bei unrealistischen Gedanken. Also weiter zu den Zwingern mit den erwachsenen Hunden. Zwei Reihen mit Zwingern, die Türen und Gitter stehen sich gegenüber, dazwischen ein schlammiger Boden. Als wir um die Ecke biegen bleibt mir die Luft weg, es ist so unfassbar laut. Alle bellen und schauen wer da kommt. Die Lautstärke tut mir weh und mein Mann und ich schauen uns an, ich kann nur ein “Wow” mit den Lippen formen. Wir gehen bis zum Ende der Zwinger und ich schaue mich um, lass das kurz sacken und hoffen sie beruhigen sich etwas, so das ich Videos und Fotos machen kann. Aktuelle Bilder und Videos sind immer gut und für potenzielle Herrchen und Frauchen wichtig. Erste Kontaktaufnahme mit einem braunen Hund der mich freundlich an wedelt und nicht bellt. Ich bekomme Küßchen an der Hand. Der Arbeiter öffnet den Zwinger daneben, 2 Schäferhundmischlinge, und winkt mich herein. Einer der beiden schnüffelt kurz und geht der andere springt mir direkt mal mehrfach in die Seite und haut mich fast um. Er erwischt mein Handy und es segelt knapp am Wassernapf vorbei und landet. Puh, nix passiert, Handy lebt. Ich geh mal besser wieder raus, der stürmische Kandidat beruhigt sich nicht. Da viele Hunde meinen Mann anbellen, bitte ich ihn zu gehen, in der Hoffnung, es kommt mehr Ruhe in die Situation. Das klappt sogar, es wird etwa leiser, einige beruhigen sich etwas. Ich gebe sehr schnell auf, Fotos zu machen und entscheide mich erstmal Videos von allen Zwingern zu machen. Diese werdet ihr dann bald bei den Racari Hunden in den Alben finden. Je nach Charakter verstecken sich die Hunde hinten in der Hütte, bellen mich an, freuen sich oder ich werde skeptisch beäugt und ein Sicherheitsabstand wird eingehalten. Zwinger für Zwinger arbeite ich ab. Immer wieder gibt es ernsthafte Streitereien, wo der Arbeiter dazwischen gehen muss, einige Hunde rennen und springen regelrecht gegen die Zwinger Gitter und wollen einen Hund im Nachbar Zwinger an die Gurgel. Auch um meine Aufmerksamkeit wird teilweise gekämpft, mit den Zähnen. JETZT verstehe ich erst richtig was gemeint ist mit “ Zwinger Verhalten”. Oft entpuppen sich Hunde in einem neuen Zuhause als Wundertüten, da das Leben im Shelter einfach nicht vergleichbar ist mit einem Leben in einer Menschenfamilie. Irgendwann bin ich fertig, alle Zwinger und Hunde sind begutachtet und gefilmt. Da die Hunde nach wie vor sehr gestresst sind und ich langsam einfriere, entscheide ich mich auf Fotos zu verzichten. So leid es mir tut, ich höre ich auf mein Bauchgefühl und lasse sie lieber zur Ruhe kommen, oder vielleicht auch mich selbst? Zum Schluß noch Videos von den Welpen, ich darf in den Welpen Zwinger und hocke mich auf den Boden. Fast alle stürmen auf meine Beine, klettern am Arm hoch und ich bräuchte viel mehr Hände um ihnen gerecht zu werden. Viele von ihnen haben bereits ein Zuhause, andere noch nicht. Zum Schluß geht es ins Haus, dort sind gerade die jüngsten Welpen untergebracht. Ein Knäuel von Köpfen und Körpern und ein etwas älterer Welpe, der mich glatt anknurrt als ich näher komme. Sie alle müssen den Winter erst einmal überleben, bis sie alt genug sind um ausreisen zu dürfen. Kurz darauf sind wir nass und halb erfroren im Auto zurück und ich bin emotional aufgewühlt und muss das Gesehene erstmal verarbeiten. Mein erster Besuch in einem städtischen Shelter, ein kleiner Schock, aber eben die Realität in Rumänien. Ich bin dankbar das in diesem Shelter keine Hunde verhungern oder getötet werden, dank Seelen für Seelchen, unseren Futter Paten und unseren Unterstützern.
Das Help Azorel Shelter in Tutova bei Barlad
Morgens um 10 Uhr fahren mein Mann Mike und ich auf den Lidl Parkplatz in Barlad, dort sollen wir Lucia treffen, die das Help Azorel leitet. Mein erster Blick geht auf einen weißen großen Hund, der eingerollt mitten auf dem Parkplatz schläft, genau so das die Autos an ihm vorbei fahren. Ich gehe hin und hoffe er atmet, das tut er, also lege ich vorsichtig etwas zum knabbern vor ihn. Er öffnet ein Auge und schläft dann weiter. Ich denke mir “ Das in Deutschland. Polizei, Feuerwehr und Tierrettung wären alarmiert” hier interessiert das niemanden.
Dann kommt Lucia und wir fahren los, raus aus der Stadt in einen kleinen Ort, Lucia wedelt mit der Hand nach rechts auf einen unbefestigten Weg. Lucia spricht kein englisch ,somit ist die Hand und Fuß Sprache nötig. Wir fahren 5 Minuten einen holprigen, rutschigen Weg entlang, mitten im Nirgendwo. Dann kommen Gebäude in Sicht. Nochmal einen Schlammweg entlang und angekommen. Das nächste mal mieten wir besser einen Jeep, das steht fest. Ein U-förmig gebautes Shelter, das im Matsch versinkt, und natürlich jede Menge Hundegebell erwarten uns. In der Mitte stehen einige Hundehütten, ein kleines Futter Lager ist zu erkennen und vorne am Tor ist ein Brunnen, solche kennen viele nur aus Filmen.
Als erstes begrüßt uns ein Hunde Komitee mit einem bulligen Rüden an der spitze. “Oha” . Durch die Tür gequetscht, soll ja keiner entwischen, und dieses riesen Tier entpuppt sich als Kuschel Monster. Ich bin 1,60m klein und hab erstmal die Pfoten auf der Brust und ne Zunge am Kinn.
Die anderen freien Hunde wuseln um uns herum und beschnuppern uns. Meine Jacke interessiert es mittlerweile nicht mehr ob da noch ein bisschen Schlamm dran kommt, fällt nicht auf. Ein Mann säubert bereits fleißig die Zwinger.Also laufen wir eskortiert von Hunden nach hinten in die, ja was, Menschen Unterkunft… Ein dunkler Holzverschlag, Tüten sind an die Decke gebunden, so sind sie sicher. Lucia zieht sich um und fängt an die Hunde zu füttern.
Mein Mann und ich müssen die Hunde fotografieren und Videos filmen. Der komplette Boden ist matschig, auch der Boden in dem nicht überdachten Bereich der Zwinger. Hunde bellen sobald wir in Sicht kommen, andere sitzen still im Hintergrund, andere stehen da und wedeln uns freundlich an. Die bellenden Hunde überwiegen aber ganz klar. Also fotografieren und filmen wir knapp 2 Stunden, ein Hund nach dem anderen. Irgendwann nehme ich den Einzelnen gar nicht mehr wahr und mache eine Pause. Meine Schuhe sind ein Schlammklumpen und ich fluche für mich, warum ich die Regenstiefel Zuhause gelassen habe. Ich verbuche das als Erfahrung, das erste mal Shelter besuchen hat seinen Preis, meiner ist nasse Füße, dauernd. Ich bemerke das dieses Kuschel Monster immer zwischen mir und meinem Mann hin und her pendelt, und prüft ob alles okay ist , kurz mal nen Streichler abholen. Schlaues Kerlchen. Die Hunde haben mittlerweile Essenszeit und wir wollen sie nicht stören, also stehe ich da in der Mitte und lasse das Help Azorel Shelter das erste Mal bewusst auf mich wirken. Es wirkt, gerade bei diesem kalten nassen Winterwetter, sehr trostlos und düster. Ein Zwinger neben dem Nächsten, Beiß Schutzwände dazwischen, so das der von nebenan nicht den Nachbarn beißt. 2-4 Hunde auf 6qm, auch Lucia hat Hunde aus dem Little Souls Home genommen, somit ist auch hier überbelegt. Die Stimmung schwenkt bei mir in Traurigkeit um und ich weiß, das es nicht alle in ein eigenes Körbchen schaffen werden. Genug davon, ich muss Fotos machen, also weiter. Handy gezückt, an den Zwinger ran, bellende Hunde an der Hand schnuppern lassen, sie beruhigen sich (oder auch nicht) und Fotos schießen. Zwischendurch auch mal kurz ein wenig die Ohren kraulen oder die Nase streicheln. Aber auch der ein oder andere Schnapper ist dabei “UiUiUi, das war knapp” und damit das Prädikat “schwierig” eingehandelt, leider. Die Chancen auf ein passendes Körbchen sind so verschwindend gering. Als wir fertig sind, sind wir auch wirklich fertig, kalt, nass, schlammig, Ohrensausen vom Gebell. Wir knuddeln noch ein wenig die Hunde die frei herumlaufen. Der Arbeiter spricht ein wenig englisch und sogar 5 Wörter deutsch. Er ist so freundlich, lächelt viel und liebt Hunde. Er erzählt er habe 11 Hunde Zuhause und das er den Brunnen konstruiert hat, womit sie nun das Wasser fördern. Er hat heute unzählige Male Wassereimer nach oben geholt.
“Eine ganz andere Welt als unsere” ist das was mir durch den Kopf schießt. Zum Schluss wird noch das Futter Lager repariert, da wurde versucht einzubrechen, welcher Schlingel aus der Mitte wird das wohl gewesen sein, wir wissen es nicht. Dann endlich geht es ins Auto… wo ich natürlich, ne halbe Stunde, mit einem Stock meine Schuhe vom Schlamm befreie…was auch sonst..ich will so dringend einen Kaffee.
Das Little Souls Home in Barlad
Nach 4 Stunden Fahrt von Bukarest nach Barlad, stehen wir vor dem Little Souls Home, es ist später Nachmittag.
Hier werden wir 2,5 Tage verbringen.
Ein Maschendrahtzaun mit Tor, einige Zwinger sind zu sehen und auf der rechten Seite eine Container mit 2 Türen.
Das erste was ich sehe ist ein schwarzer Junghund (fast noch Welpe) der auf uns zu springt, was für eine süße Begrüßung.
Leider empfängt uns auch hier eine enorme Wucht an Hundegebell. Wow. Ich frage mich, wie ich das die nächsten Tage, den ganzen Tag, aushalten soll.
Kaum sind wir aus dem Auto ausgestiegen, geht die Tür des Containers auf und Luiza Lu kommt uns entgegen.
Eine Umarmung ein Hello und schon muss ich mich gegen einen weißen Junghund verteidigen der an mir zerrt. Hallo Joyce, du bist ja frech.
Wir gehen in den Container, da Luiza und die anderen eigentlich schon im Feierabend sind und nur für uns noch geblieben sind.
Der kleine schwarze Hund springt mit rein und schmeißt sich vor einen Gasofen auf eine Decke. Dort wird er die nächsten Tage oft sein. Wir begrüßen alle, 2 Stühle werden frei gemacht, und wir reden über dies und das.
Viele Dinge müssen besprochen werden, durch die Veränderung in Barlad und im Verein selbst. Luiza ist auch beim Open Shelter involviert, auch da muss einiges besprochen werden.
Persönlich besprechen ist einfach besser als das ewige Messenger schreiben. Vor mir steht ein Körbchen aus Holz ,in dem eine Decke liegt, plötzlich bewegt sich was und eine Pfote schaut unter der Decke hervor.
Ich frage natürlich wer das denn ist, Luiza schaut traurig , hebt die Decke und ich sehe 4 Welpen, alle mehr tot als lebendig. „Staupe“ bekomme ich gesagt und das es wahrscheinlich ist, das sie morgen früh nicht mehr leben.
Oh, das ist ein kleiner Schlag in die Magengrube. Ich weiß es ja und es gehört bei uns dazu das die Welpen ohne Mutter fast keine Chance haben, aber jetzt sehe ich welche, sehe wie sie atmen und kämpfen.
Ich streichle alle einmal vorsichtig, ein wenig Liebe schenken, wenigstens das kann ich tun. Stille Tränen kann ich nicht ganz unterdrücken.
Es wird Zeit und wie verabreden uns für den nächsten Morgen. Wir fahren zur Pension und ruhen uns erstmal etwas aus.
Am nächsten Morgen sind wir Pflicht versessen sogar früher als Luiza und Valy da. Ein Arbeiter ist bereits bei der Reinigung der Zwinger des öffentlichen Shelters.
Also tief Luft holen und rein. Es ist erstaunlich leise, alle Hunde im vorderen Bereich schauen traurig durch die Gitter , keiner bellt, das ist schon etwas gruselig.
Links stehen 2 Schuppen, einer ist Lagerraum der andere sowas wie ein Aufenthaltsraum, nach rumänischen Vorstellungen. Davor ist eine Betonfläche, Holzteile und ich sehe Löcher.
Direkt geradeaus etwas links ist eine doppelt Zwinger Reihe, die Zwinger sind sehr flach, das fällt sofort auf, sie sind vielleicht 1,60m hoch.
Rostige Metall Zwinger, die für mich so aussehen als ob sie gleich umfallen und entsorgt werden müssen.
Wir gehen weiter und laufen zwischen Zwinger und Schuppen entlang, mit Blick auf eine weitere doppel Zwinger Reihe, diese sind hoch gebaut und ähneln denen im LSH vom Aufbau. Jetzt geht das Bellen plötzlich los.
Wir gehen die Reihe entlang und werden nicht nett empfangen, mir wird mulmig, aber ich bin ja Tierschützer. Also halte ich mutig meine Hand an einen Zwinger und prompt wird geschnüffelt und nicht gebellt.
Mein Mann wird aber weiterhin ziemlich heftig begrüßt. Ich schaffe es mit einigen eine kleine Freundschaft zu beginnen, aber die Skepsis ist ihnen ins Gesicht geschrieben.
Die Holzhütten sind in einem schlechten Zustand und ich weiß das wir neue Hütten aufstellen wollten, aber der Bürgermeister hat ein striktes Verbot verhängt nichts zu ändern oder zu tauschen, warum auch immer.
Dieses Shelter ist der „alte“ Teil, den wir bis zum 1.11.2018 verwaltet haben und der jetzt wieder in der Hand des Bürgermeisters ist.
Trotzdem sorgen Luiza und ihr Team für die Hunde, sie bekommen ausreichend Futter, frisches Wasser und die Zwinger werden vom Arbeiter gereinigt.
Zumal auch noch über 30 Hunde von uns dort untergebracht sind. Die restlichen hat eine befreundete Tierschützerin adoptiert.
Ab Januar wird es brenzlig und alle Tierschützer in Barlad helfen mit ihren Vereinen im Rücken, so schnell wie möglich für Entlastung und Versorgung der Hunde, mehr ist gerade nicht möglich.
Es wird mit dem Bürgermeister verhandelt und immer wieder werden Gespräche zur Zukunft geführt, aber es gestaltet sich etwas zäh, somit gibt es noch keine festen Aussagen, die wir euch geben könnten.
Luiza ist mittlerweile eingetroffen und stößt zu uns. Ich habe genug gesehen und gute Laune in dieser Umgebung zu haben ist schwer, somit erstmal zurück in den Container, umziehen.
Wir stehen draußen und warten wo wir helfen können, umgeben von diesem Gebell. Joyce, diese kleine Teufelin, hat mich erneut entdeckt und piesackt mich mit ihren Welpen Zähnen.
Füße, Knie, Jackenärmel, Finger, Handschuhe, nichts ist sicher und sie verdammt hartnäckig. Mein Mann hört nicht auf zu lachen und filmt das Ganze. Na das wird ne Erinnerung!
Wir bekommen die Aufgabe Wasser Näpfe sauber zu machen und zu befüllen. Es hat gefroren über Nacht, somit rücken wir mit Hammer und Bürste in den Shelter vor.
Leider gehen die Kerzen für den Wassernapf Wärmer immer aus und es friert dann doch zu. Das war wohl doch nicht optimal gebaut.
Es ist um die 0 Grad kalt und mein Mann überlässt mir den Part, die Zwinger zu öffnen, die Näpfe zu angeln und sie ihm raus zu reichen, er macht dann die Männer Arbeit und schlägt das Eis auf.
Das betreten der Zwinger ist jedes mal anders und mir ist, ehrlicherweise gesagt, auch mulmig zumute, da als Fremde einfach rein zu marschieren.
Außerdem gleicht der Zwinger einem Minenfeld aus Kot und Urin. Jipie, zum Glück bin ich nicht empfindlich.
Aber nach 3 Zwingern hat man es raus, wie man rein und raus kommt ohne das Hunde entwischen, und wie man die Hunde händelt. Einige sind außer sich vor Freude einen Menschen zu sehen, der vielleicht sogar kurz Zeit hat eine Streicheleinheit zu verteilen.
Andere verkriechen sich in die Hütten, die nächsten verbellen im größtmöglichen Abstand, mich , den Eindringling.
Ich möchte ihnen manchmal sagen “ Hey, ich bin aus Deutschland und da ist ein riesen Team das versucht für euch ein Zuhause zu finden und das für Futter sorgt“ , aber was bringt das?
Sie wissen es nicht und werden es auch nie verstehen, das sie mehr oder minder Glück im Unglück haben.
Je nach Größe der Hunde und Zwinger sind 2-5 Hunde in den Zwingern und schnell weicht ein Hundegesicht dem nächsten, wie schnell das geht , das man sich vielleicht noch an den freundlichen im letzten Zwinger erinnert, aber der Rest ?
Wer war da noch drin ? Ohje. Da ich im Verein auch nichts mit der Vermittlung oder Patenschaften zu tun habe, kenne ich nicht mal ihre Namen. Es sind so viele.
Zwinger für Zwinger verrichten mein mann und ich die Arbeit, es läuft immer reibungsloser und beim 20. sind wir schon im Arbeitsrythmus. Sobald ich Luft habe, wird gestreichelt und sie dürfen schnüffeln soviel sie wollen.
Meine Jacke und Schuhe sind schon seit dem 1. Zwinger nicht mehr sauber, aber das stört mich absolut nicht, Hundepfoten Abdrücke sind spitze als Deko. Nur das ich langsam anfange nach Urin und Kot zu riechen trübt es etwas.
Oha, jetzt stehe ich vor einem Zwinger und weiß absolut nicht wie ich da rein kommen soll, 4 große Hunde, direkt an der Tür.
Ich löse den Schieber und sie drücken sofort, ich taumel nach hinten und mein Mann reagiert und schiebt schnell die Tür wieder zu, puh zum Glück hab ich nen Bär als Mann.
Okay, was jetzt…zweiter Versuch, neue Taktik…. auch die scheitert. Mein Mann und ich entscheiden das wir das besser lassen. Sie müssen auf die Veteranen warten.
Jetzt sind wir am Welpen Haus und puschlige, aufgeplusterte Fellkugeln mit Beinen wetzen aus dem Haus, die Mama im Schlepptau. Aaaaaah, ich sterbe, sind die süß.
Ich will alle haben, ich höre das seufzen meines Mannes hinter mir. „Schaaaatz, schau mal, sind die nicht total schöööön?“ “ Ja, Schatz, total süß“ kommt es mit einem „Ohje-das-wird-dauern“ Unterton von ihm.
Also werden erstmal die Welpen mit ihrer tollen Mama begrüßt und bekommen auch ihre Streichler, geht ja nicht, das aus zu lassen. Mein Mann will weiter machen und ich löse mich von den Puscheln.
Mein Herz ist glücklich, trotz dieses Ortes. Und fällt euch was auf ? Ich habe das Hundegebell nicht mehr erwähnt. Erstaunlich aber wahr, ich nehme es nur am Rande wahr.
Unser Gehirn ist schon erstaunlich, wird einfach gefiltert. Meinen Mann anbrüllen muss ich trotzdem damit er mich versteht. Plötzlich rasten alle Hunde gleichzeitig aus, sie schauen alle in eine Richtung und bellen wie verrückt.
Autsch, das tut weh, und zur Hölle es geht doch noch lauter. Also folge ich dem Blick der Hunde und sehe etwas erhöht hinter dem Shelter einen Hund draußen rum streifen.
Als dieser erschrocken entschwindet wird es wieder leiser, die Hunde rollen sich teilweise wieder ein und schließen die Augen. Ich habe die 40 überschritten aber mir fällt dazu nur ein „Krass“ ein.
Also weiter Wasser Näpfe putzen und füllen. Luiza kommt auf uns zu und sagt das wir super Arbeit machen, die Näpfe würden vor Sauberkeit funkeln. Ah, das tat gut. Danke, wir bemühen uns.
Es wäre aber gut wenn wir ihnen hinterher gehen, da sie den Kot entfernen, um dann das Wasser aufzufüllen.
Ähm, ja macht Sinn, wo sie es so sagt.
Also zum anderen Ende und da weiter machen, wir erledigen also unsere Arbeit in den bereits geputzen Zwingern.
Vier Stunden später sind wir fertig, Schmerzen im Kreuz, eingefrorene Finger und Klamotten die aussehen als hätte man ne Schlammschlacht ausgefochten. Der Geruch ist , sagen wir, eines Stinktiers würdig.
Jetzt noch Futter in die Zwinger, da klinken wir uns aus, ab ins Büro. Kaffee bitte. Joyce hat mich natürlich direkt wieder im Visier als ich zum Container laufe, ich kann sie abschütteln und mich rein flüchten.
Ich stehe an der Kaffeemaschine und mir fallen die Welpen ein, ich drehe mich um, und sehe das nur noch ein Welpe da ist, er sieht alles andere als lebendig aus.
Im unteren Regal sehe ich noch eine Hundeschnauze, der gleiche Wurf , sie sieht viel besser aus und scheint ihre Umgebung wahr zu nehmen. Oh Gott sei dank.
Die anderen sind dann auch fertig und ich frage Luiza. Sie sagt drei Welpen sind verstorben und die im Regal ist vom gleichen Wurf, aber sie ist durch das Gröbste durch und hat eine 50/50 Chance.
Wir reden noch ein wenig und es werden noch Arbeiten verrichtet die anliegen. Medizin wird verabreicht und repariert was zu reparieren ist. Der Tag im LSH neigt sich dem Ende zu, morgen fahren wir ins Help Azorel.
Einen Tag später sind wir wieder im Little Souls Home, heute regnet es, nicht stark, aber unablässig, das wird ein heftiger Tag. Morgen fliegen wir schon wieder nach Hause, also Zähne zusammen beißen und durch.
Der Welpe im Korb ist weg, aber der im Regal ist noch da und wedelt mich sogar heute an, als ich rein komme. Traurigkeit und Freude mischen sich in einem Moment. Das haben sie hier ständig, ich frage mich mal wieder wie die unzähligen
Tierschützer vor Ort, das emotional aushalten, es ist so grausam und man ist so hilflos. Warten und hoffen das die Medikamente anschlagen, das war es und es sterben so viele.
Da Luiza und Valy im Rathaus sind fängt Bogdan allein an mit den Zwingern. Ich wollte eigentlich heute Fotos machen, das kann ich nicht verschieben, aufgrund der Menge der Hunde.
Mein Mann guckt schief und sagt “ Was solls, ich helfe ihm.“ Er schnappt sich den Besen und stiefelt in den ersten Zwinger und fängt an Kot auf zu fegen und den Boden danach einmal abzuspritzen.
Bogdan lächelt ihn an und bedankt sich so, sein englisch ist nicht sehr gut, aber ein Lächeln versteht jeder.
Also mache ich mich daran die fertigen Zwinger abzufotografieren, niemand mag Kot Haufen auf Fotos. Es ist durch den Regen und das abspritzen eine Flüssigkeit auf dem Boden.
Ich weiß sicher das es eine Mischung aus Regen, Urin und Kot ist, weil ganz weg bekommt man das nicht auf Betonboden. Und es riecht danach, ganz sicher.
Nach 5 Zwingern ist meine Hose patschnass, meine dicke Jacke ist nass und meine Schuhe sehen mal wieder aus wie aus dem Müll gezogen.
Das wirklich eklige ist, da ich so klein bin, spritzt mir ständig die Flüssigkeit ins Gesicht. Wenn ich draußen stehe und Fotos mache springen einige Hunde am Gitter hoch und spritzen so das Wasser hoch, gehe ich rein, um auch die in den Hütten zu erwischen, muss ich in die Hocke.
Und das ist die Aufforderung für alle freundlichen Hunde auf mir rum zu klettern, mich anzuspringen, mich zu stupsen ( was mich 3x an diesem Tag auf dem Po landen lässt) und wieder landet alles auf der Hose oder Jacke oder im Gesicht. Igitt!
Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich da an meine Grenzen gegangen bin. Zum Glück bin ich Brillenträger, aber Mundschutz wäre so schön gewesen, aber da denkt doch keiner dran.
Nach einem Viertel der Zwinger hab ich genug. Ich brauche eine Pause. Ich bin mega stolz auf meinen Mann, der auch ganz tapfer durchhält, was dieses Team jeden Tag seit Jahren macht.
Er ist der Typ der noch nicht mal Salzstangen aus einem Glas ist, die könnte ja jemand angefasst haben. Und da steht er und schaufelt Kot aus Zwingern.
Danke mein Schatz, das hast du dir an dieser Stelle verdient. Alles für mich, deine bekloppte Tierschutzfrau. Ich weiß das viele Frauen gern so einen Mann hätten, ich habe ihn.
Luiza und Valy sind wieder da, ein Vormittag beim Anwalt und im Rathaus. Luiza ist genervt und sagt die Zeit könnte sie bei den Hunden besser verbringen.
Gemeinsam geht es jetzt schneller, alle Zwinger zu putzen und zu versorgen.
Ich sehe heute so viele frierende Hunde, sie zittern und kuscheln sich in die Hütten, teilweise allein , manche auch zusammen.
Beim Fotos und Videos machen begegnen mir einige super freundliche Hunde, die sich so sehr über Aufmerksamkeit freuen und ganz aus dem Häuschen sind oder sie stehen ruhig da, schließen die Augen und genießen meine streichelnde Hand.
So schaue ich wie sie zum Menschen stehen und inwiefern welcher Adoptant geeignet ist oder auch nicht. Gleichzeitig ist es für sie ein Moment menschliche Nähe zu erfahren, und sie zu genießen.
Andere würden gern hinten wieder aus dem Zwinger raus, nur geht das nicht, also lasse ich sie in Ruhe, es ist kalt und nass, sie brauchen ihre Energie.
Die wenigstens sind wirklich „gefährlich“, sobald sie merken man tut ihnen nichts, hören sie auf Zähne zu zeigen, aber den Mut da rein zu gehen brauche ich trotzdem.
Einige werden vom Wolf zum Schaf, wenn man ihnen Leckerchen anbietet, die nächsten erschrecken sich, das man trotzdem rein geht. Einmal in die Hocke, Hand hin, schnüffeln lassen und schon ist man gar nicht mehr so bedrohlich.
Den Tag schließen wir wieder mit Gesprächen, platschnass und frierend. Ach ja und stinkend, natürlich … und Joyce war heute sogar total nett und hat mich nicht einmal gepiesackt, fällt mir auf, die süße Teufelin.
Der nächste Morgen hat ein straffes Programm, da ich gestern nur die Hälfte der Zwinger fotografiert habe. Also rückt mein Mann aus ins öffentliche Shelter um da unsere Hunde aufzunehmen, ich mache im Little Souls Home weiter.
Wir schaffen es tatsächlich und haben sogar noch etwas Zeit bevor wir nach Iasi fahren, von wo unser Flieger startet.
Heute werden Hunde aus dem öffentlichen Shelter kastriert. Ein Kastrationsmobil von LH2L ( Last Hope to Life) steht im Eingang.
Ich schaue zu wie sie einen Hund nach dem anderen betäuben und kastrieren. Luiza erzählt mir, das sie versuchen werden am heutigen Tag und morgen alle zu kastrieren, außerdem sind Besitzer von Hunden aus Barlad eingeladen ihre Hunde kostenlos kastrieren zu lassen.
Ich darf auch einen Blick in den Wagen werfen, während sie arbeiten, und ich bin ganz aufgeregt, da ich noch nie bei einer Kastrationsaktion dabei war.
Unser „hope and change“ Programm wird von mir betreut, somit ist das hier für mich ein kleines Highlight.
Ganz fasziniert schaue ich zu und vergesse ganz Fotos zu machen. Eins kann ich noch schießen, dann muss ich los, der Flieger wartet nicht.
Wir verabschieden uns von allen, es wird sich gedrückt und gegenseitig bedankt.
Der Weg zum Auto ist komisch, das letzte mal diese Geräuschkulisse, Welpen die einem entgegen laufen und diese Vorfreude auf Zuhause, alles auf einmal.
Ein letzter Blick auf das Shelter, ich kann jetzt nach Hause und es als Besuch verbuchen, für die Leute hier Alltag. Der Kampf um die Hunde, der tägliche Wahnsinn für so viele Hunde verantwortlich zu sein.
Wir in Deutschland sind auch verantwortlich, denke ich, an uns liegt es, für alle Hunde, die ich in 8 Tagen aus 3 Sheltern gesehen habe, zu sorgen.
Wir haben die Verantwortung für Geld zu sorgen, das für Futter und medizinische Versorgung nötig ist.
Wir haben die Verantwortung geeignete PS und Adoptanten für diese Seelchen zu finden.
Wir haben die Verantwortung für diese unermüdlichen Tierschützer vor Ort zu sorgen.
Und das alles ist nicht möglich ohne Spender, Unterstützer, Pflegestellen und Adoptanten.
Dort schließt sich der Kreis und ihr alle da draußen, die unermüdlich und auch unerschütterlich an Seelen für Seelchen e.V. glaubt, habt so einen Bericht verdient, der nicht nur schön ist, sondern auch traurig und nachdenklich, denn das ist Tierschutz.
Danke an alle.
Steckbrief
Alter: September 2018 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr aufgeweckt, freut sich überschwänglich über Aufmerksamkeit, gegenüber Fremden zu Beginn gleichzeitig etwas unsicher und vor Freude überdreht
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: 2018
Unser wunderschöner Barnie ist ein richtiger Pechvogel. Denn als würde es nicht reichen, dass er bereits von Welpe an hier im Shelter leben muss, so konnte er sich lange Zeit noch nicht einmal den Alltag mit seinen Artgenossen versüßen und musste sein Dasein als Junghund an der Kette fristen. Der Platz erlaubte es einfach nicht, ihm einen Zwinger zu geben. So stand er dort, Tag für Tag, und hoffte darauf, dass ihn endlich der Richtige sehen möge.
Inzwischen hat Barnie glücklicherweise den Umzug in einen Zwinger geschafft. Ein riesiger Gewinn für den hübschen Rüden, doch immer noch ganz weit weg von einem Leben in Freiheit! Gerade für einen so lebensfrohen Hund wie Barnie wünschen wir uns dringend eine Familie, die seine Freude an neuen Abenteuern teilt!
Über die Aufmerksamkeit seiner Pflegerin freut sich Barnie immer sehr und auch gegenüber fremden Zweibeinern ist er mittlerweile viel offener. Beim Vorbeilaufen an seinem Zwinger könnte man es fast mit der Angst zu tun bekommen, denn er ist dort sehr präsent und teilt seine Aufregung mit. Doch sobald man näher kommt, merkt man schnell, dass er sich einfach nur Aufmerksamkeit wünscht und nicht weiß, wie er dies anders mitteilen soll. Sobald man den Zwinger betritt, rennt er ganz aufgeregt um einen herum und versucht immer wieder Kontakt aufzunehmen, ist im gleichen Moment aber etwas überrascht von seinem Mut. Liebevoll und zart knabbert er an den Händen und freut sich sichtlich über den Besuch. Und auch mit seinen Artgenossen versteht er sich übrigens sehr gut.
Barnie hat wirklich die Nase voll von diesem Leben. Wer fasst sich ein Herz und nimmt ihn bei sich Zuhause auf? Gesucht werden Menschen, die Freude daran haben, ihm die große, bunte Welt zu zeigen und ihm all die Liebe schenken, nach der er sich so sehnt. Ob erstmal nur eine Pflegestelle oder direkt ein eigenes Zuhause, beides wäre ihm völlig recht. Hauptsache er wird endlich so geliebt, wie er es verdient und artgerecht ausgelastet. In den oft überfüllten Sheltern sind die Hunde der Langeweile bedingungslos ausgeliefert. Kein schöner Gedanke für einen lebensfrohen Hund wie Barnie, oder?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Barnie haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Barnie ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Familie Kn. hat die Patenschaft für Barnie übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
Mai 2025
Mai 2025
Mai 2025
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August 2023
September 2022
September 2022
September 2022
September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
Dezember 2019
Mai 2019
Januar 2019
Januar 2019
Januar 2019
Barnie beim wilden Spielen mit seiner Zwingerkameradin im Januar 2020:
Steckbrief
Alter: ca. 2012 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: unsicher, lässt sich nicht anfassen, mit Futter bestechlich
Größe: ca. 55 cm
Im Shelter seit: 2018
Besonderheit: aufgrund Nero’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause; zudem ist er leider erblindet (Notfell+Handicap)
Hier kommt unser Nero! Der stattliche Rüde ist bereits seit 2018 bei uns, hat sich aber bis heute nicht so richtig eingewöhnen können. Als könne er nicht verstehen, warum er hier nun eingesperrt leben muss. Begünstigt wurde dies sicherlich zusätzlich durch den voranschreitenden Verlust seines Sehvermögens, welcher nun in der kompletten Erblindung endete. Als wäre das Leben in einem vollen Shelter mit vielen anderen Hunden, Lärm, Unruhe und mangelnder menschlicher Zuwendung nicht schon schlimm genug, muss er dies nun noch in völliger Dunkelheit erleben. Sein Schicksal bricht uns wirklich das Herz… Deshalb wünschen wir uns für Nero, dass er nicht mehr lange warten muss, bis auch er sein großes Abenteuer bestreiten kann, nämlich die Reise seines Lebens anzutreten. Er möchte so gern nochmal Gras unter seinen Pfoten spüren, die Nase in den Wind halten und all die tollen Gerüche der Natur in sich aufnehmen.
Leider war Nero in seiner Vergangenheit aber ein etwas launischer Hund, was seine Chancen wohl gegen Null schrumpfen lässt. Wir mögen gar nicht daran denken, was er erlebt hat, dass er sich so verhält. Ob sein Verhalten nun im gesetzteren Alter und ohne Sehkraft sich ändert, können wir nicht sicher sagen. Wir hoffen aber, dass das Alter ihn entspannter hat werden lassen und dass er mit der Zeit gelernt hat, dass wir Zweibeiner nicht alle schlecht sind und ihm nur helfen wollen.
Zur Sicherheit wird er aber nur in sehr erfahrene Hände vermittelt, die sich mit traumatisierten Hunden auskennen und denen absolut klar ist, auf was sie sich mit einem blinden Senior einlassen. Doch wir hoffen weiter auf ein Wunder und möchten Nero nicht aufgeben!
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Nero haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Nero ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Sarah K. und Jean-Marie B. haben die Patenschaft für Nero übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Am 29.9. haben wir, Deike, Sabrina, Vanessa und Frederike uns von Dortmund aus auf den Weg nach Barlad in Rumänien gemacht. Ziel: Das Little-Souls-Home-Shelter und das Help Azorel in Barlad und ein kleiner Abstecher ins Open Shelter in Targu Ocna.
Nach einer Flugverspätung von 2 Stunden sind wir endlich, spät in der Nacht, in Iasi gelandet und haben es trotz einiger Umständlichkeit tatsächlich geschafft, unseren Mietwagen zu erhalten und den Weg zu unserer Unterkunft nahe Barlad zu finden. Die Straßen hier sind sehr holprig und des Öfteren waren wir doch sehr froh darüber, dass unser Auto versichert ist
Little Souls Home Barlad :
Unseren ersten richtigen Tag in Rumänien haben wir bei Luiza und Valy im Little-Souls-Home-Shelter verbracht. Schon wenn man auf den Eingang zugeht, kommen einem einige frei herumlaufende Hunde entgegen, die uns schwanzwedelnd begrüßt und sich über kleine Leckereien sehr gefreut haben! Ganz vorne mit dabei ist jeden Tag aufs Neue Langzeitinsassin Molly, sie hofft auf ein bisschen Aufmerksamkeit und hüpft auch sonst den ganzen Tag fröhlich zwischen den Welpen herum oder döst in der Sonne vor sich hin.
Überwältigt sind wir wieder einmal von all den lieben, unkomplizierten, tollen, freundlichen, verschmusten und zugewandten Hunden – Weshalb sitzen sie noch immer dort? So viele, so tolle Hunde und sie alle tun bloß eine Sache: Sie warten. Sie warten auf ihr Essen, ein bisschen Aufmerksamkeit, auf die richtigen Menschen, die ihnen die Chance geben, in eine Familie reisen zu dürfen.
Die vielen, kleinen Welpen, die tagsüber frei zwischen den Zwingern umherlaufen dürfen, haben uns fast überschwemmt – 37 kleine Wollknäule, alle hüpfen fröhlich herum, wollen einen Teil deines Schuhs forttragen, oder doch am besten gleich deinen Zopf – und sie alle futtern Luiza und Valy ganz schnell alle Vorräte weg. Wenn jemand Lust hat, noch ein bisschen Welpenfutter zu spenden, würden die beiden sich sehr, sehr freuen!
Systematisch haben wir nun angefangen, alle Zwinger abzugehen, Hunde zu fotografieren, Videos zu drehen, Beschreibungen zu aktualisieren und Streicheleinheiten zu verteilen. Insgesamt befinden sich im Little-Souls-Home um die 400 Hunde, von denen wir an unserem 1. Tag in etwa 1/3 bereits aufgenommen und auf unseren Speicherkarten verewigt haben.
Immer wieder tauchen in den Zwingern Hunde auf, von denen man so sehr hofft, dass sie bald ausreisen können. Sie sind alt oder krank, geben sich langsam auf oder sind klein und haben kurzes Fell – Nachts haben wir hier bereits nur noch 3°C, eingekuschelt unter 2 Decken und in Pullovern geht es uns in unserem Hostel gut – Doch die Hunde liegen 24 Stunden am Tag und in der Nacht dort im Zwinger, sie frieren und viele zittern morgens noch immer, wenn wir aus dem Auto steigen und mit unserem Tagewerk beginnen.
Das Open Shelter in Targu Ocna:
Der 2. Tag, es war der Montag, hat damit begonnen, dass wir vor der Tür unseres Hostels eine kleine Hündin vorgefunden haben, die uns begeistert und voller Freude immer wieder aufs Neue begrüßt und fröhlich schwanzwedelnd durch die Gegend hüpft – Wir haben ihr den Namen „Hermine“ gegeben und versorgen sie ein kleines bisschen mit, denn schließlich wärmt es auch, wenn man zumindest Essen im Bauch hat.
Anschließend hat unser kleiner Reisetrupp sich aufgeteilt. Deike, Sabrina und Vanessa haben den Tag im Open Shelter in Targu Ocna verbracht, während Frederike sich im „Little-Souls-Home“ weiteren Welpen, Patenschaftsanfragen und besonders dringend suchenden Hunden gewidmet hat. 24 Welpen werden diesen Monat ausreisen können, sie alle benötigen ein eigenes Album, gute, aussagekräftige Fotos und eine eindeutige Geschlechtsbestimmung, was wahrlich nicht immer leicht ist! Großen Respekt an Luiza und Valy, die diesen großen Welpen-Chaoshaufen Monat für Monat sortieren und pflegen, bis sie alle ihre Reise antreten dürfen!
Die Hunde im Open Shelter haben sich toll entwickelt, viele kommen schon sehr aus sich heraus und suchen den menschlichen Kontakt, sie wirken ausgeglichen, zufrieden und haben sich über den Besuch sichtlich gefreut. Das Land ist weitläufig und einfach nur klasse für die Hunde, die das Shelter ansonsten wohl niemals wieder verlassen hätten!
Nun sind wir schon an unserem 3. Tag, das ist heute, angekommen – Die Zeit vergeht hier wohl schneller als anderswo. Den Vormittag haben wir im „Help Azorel“ Shelter verbracht, in dem wir wieder systematisch alle Zwinger durchgegangen sind und alle Hunde auf Video und Foto festgehalten haben. Auch hier sind uns wieder viele Notfälle aufgefallen, die so dringend auf ihre Chance zur Ausreise warten. Besonders die Hunde, deren Beine einfach zu kurz und deren Fell zu dünn ist, sollten die kalten Monate nicht in Rumänien, sondern in einem warmen und weichen Bettchen verbringen.
Den Nachmittag haben wir auf einer der Außenstellen des „Help Azorel“ verbracht, wo es noch viele weitere Welpen, Junghunde und kleine Hunde zu fotografieren gab – Wieder einmal so viele liebe und tolle Hunde, von denen viele wohl noch lange im Zwinger oder an der Kette leben werden. Doch ebenso viele werden durch unsere Hilfe hoffentlich ganz bald ein tolles Zuhause finden, für das sich ihr Warten und das „In-die-Kamera-lächeln“ mehr als gelohnt hat!
Ein kleiner Tipp nebenbei: Schmutzige Shelter Klamotten kann man in der Waschmaschine ebenso gut mit Bodenreiniger waschen, wie mit normalem Waschmittel. Auch da haben wir wieder eine neue Erfahrung gesammelt.
Toke-Run free :
( Der Erwachsene Hund links)
Der Mittwoch begann mit einer sehr traurigen Entdeckung, da der sehr liebe und bereits erkrankte Toke über Nacht verstorben war. Nicht für alle Hunde geht die Geschichte gut aus, doch wir versuchen täglich unser Bestes, um möglichst vielen Hunden ein solches Schicksal ersparen zu können. Wie für alle Hunde hätten wir uns auch für Toke ein liebevolles Leben in Freiheit gewünscht. Es gibt momentan noch einige Notfälle in den Sheltern, von denen wir hoffen, dass sie bald eine Pflegestelle oder ein Zuhause finden.
Wir haben den Tag genutzt, um damit fortzufahren, die Hunde in weiteren Zwingern zu fotografieren, Videos zu drehen und die besonderen Charaktereigenschaften aufzunehmen. Auch an diesem Tag sind es wieder so viele tolle Hunde, die teilweise schon so unglaublich lange dort im Shelter warten, ohne dass es dafür einen bestimmten Grund gäbe. Sie sind lieb, menschenzugewandt, verträglich und haben eine tolle Größe – und dennoch bisher keine Chance bekommen. Am selben Tag wurde außerdem das Holzmaterial für das Welpenhaus angeliefert, welches noch vor dem Winter fertiggestellt werden soll – Molly hat das Material bewacht, während wir Menschen alle zusammen die Bretter zu ihrem Bestimmungsort geschleppt haben. Für das Überleben der Welpen ist es sehr wichtig, dass sie einigermaßen vor Kälte und Nässe geschützt sind, sodass wir uns wirklich sehr freuen, ihnen dies bald ermöglichen zu können! Auch von den 24 Welpen, die diesen Monat ausreisen dürfen, wenn sie ein Plätzchen finden, haben wir viele aktuelle Fotos gemacht und wir hoffen natürlich sehr darauf, dass keiner von ihnen zurückbleiben und im Shelter aufwachsen muss! Wenn ihr ein Plätzchen für einen kleinen Frechdachs freihabt, dann meldet euch sehr gerne bei mir, Frederike Hecker, da ich ab diesem Monat die Vermittlung der Welpen aus Barlad übernehme.
Am Abend sind wir gemeinsam mit Luiza und Valy essen gegangen. Eine Zeit, in der man, abseits des Shelters, einfach als Freunde zusammensitzen und lachen kann. Geredet wird selbstverständlich trotzdem fast ausschließlich über die Hunde und das Drumherum. Luiza & Valy: A Big „Thank you“ to both of you! We are so happy we could meet and work together with you, it’s such a pleasure to know you. You take care of all these dogs, we know that it’s not easy at all and there are some really sad, exhausting and hard days. But you keep going every day, because those dogs need you so much and you two really do care about them. And next to all this hard work and those painful days when you see a beloved dog becoming weaker every day there is still some time to laugh and for a joke. Luiza, you call yourself a „red devil“, but in reality, you are an angel.
Der Donnerstag beinhaltete, wieder einmal, die Fortsetzung unserer Mission, alle Hunde auf Fotos und Videos festzuhalten, diesmal war der alte Teil des Shelters an der Reihe. Besonders die Notfall-Hündin Bonnie hat unser Herz sehr berührt, sie zittert durch die Kälte, ist sehr dünn und hat durch all den Stress im Shelter starke Hautprobleme, die trotz Behandlung immer wieder ausbrechen. Sie ist sehr lieb, ruhig und verschmust und sie benötigt einfach nur einen lieben Menschen, der sich ihrer annimmt und sie wieder aufpäppelt. Sie sitzt schon im Shelter, seit dieses von Luiza übernommen wurde und wird dort sicher nicht mehr lange überleben.
Nachdem wir mit der Mammutaufgabe der Videoaufnahmen fertig waren, haben wir uns einige einzelne Hunde geschnappt und haben sie kleine Strecken spazierengeführt. Wie man ein Lebewesen durch eine so kleine Aufmerksamkeit so unglaublich glücklich machen kann, ist unfassbar. Der Moment, als wir die Hunde wieder zurück in ihre Zwinger bringen und dort lassen mussten, war sehr traurig, doch sie haben uns angesehen, als wären wir all ihr Glück und all ihre Hoffnung vereint. Nach nur 15 Minuten in Freiheit haben sie uns angestrahlt, als hätten wir ihnen die Welt versprochen.
Nach dem Shelter sind wir noch mit Luiza und Valy Welpenfutter aussuchen gefahren, sodass die beiden genau wissen, welches das beste für die Kleinen ist. Sobald alle Spenden dafür in Rumänien angekommen sind, werden die beiden das Futter kaufen und wieder einmal viele kleine Hundebäuchlein füllen können.
Den Abend haben wir wie immer dafür genutzt, all unsere Fotos zu sortieren und bereits die ersten Alben für die Ausreiser-Welpen zu erstellen, sodass diese möglichst bald von den richtigen Menschen gesehen werden können.
Nun sind wir schon am Freitag angekommen, das ist heute. Bis um 12 Uhr konnten wir noch einmal im Shelter sein, ein paar Hunde kuscheln, ein paar abschließende Videos drehen und uns von allen verabschieden – Am liebsten wären wir noch dort geblieben, hätten weiter geholfen, die Hunde ein kleines bisschen glücklicher gemacht und uns wäre noch so viel eingefallen, das wir hätten machen können. Doch es wird ein nächstes Mal geben, auf das wir uns schon jetzt sehr freuen! Im Flugzeug schreiben wir gerade diesen Reisebericht und werden ihn nachher hochladen, womit unsere Reise dann fürs erste am Ende angekommen ist.
Ich hab schon einen, und der mag andere Hunde nicht so, weil er aus der Tötung kommt und ein ganz schlimmes Leben hatte. Mit ganz viel Liebe habe ich ihn wieder hingekriegt. Daher bitte keine Rüden, und bis 27 Zentimeter Schulterhöhe. Der ist aber schon stubenrein oder? Ich hab keinen Garten und der Teppich ist gerade erst neu drin, das verstehen Sie doch.
Ich kann ihn natürlich vom Transporter abholen, dafür fahre ich auch bis zu 20 Kilometer. Das ist doch selbstverständlich. Ich hab die Flexileine schon gekauft, und meine Tochter freut sich auch schon auf den Hund, auch wenn sie noch nicht sprechen kann weil sie noch zu klein ist. Unserem Ersthund klebt sie auch immer Schleifen ins Haar. Können wir noch was am Preis machen?
Der tägliche Wahnsinn umgibt jeden Tierschützer.
„Das machst du maximal drei Jahre, dann bist du kaputt.“ Ich glaube ich habe in den drei Jahren in denen ich erste Vorsitzende von Seelen für Seelchen e.V. war keinen Satz so oft gehört wie diesen. Anfangs dachte ich noch „Tja, keine Widerstandsfähigkeit oder Resilienz, die Guten“. Mittlerweile reihe ich mich widerspruchslos ein. Tierschutz ist so wunderbar und so grausam zugleich.
Ich liebe dieses Amt. Aus tiefstem Herzen. Genau so sehr hasse ich es. Aus tiefstem Herzen.
Es ist eine sehr extreme Beziehung, eine Hassliebe, die einen täglich verfolgt.
Das Handy ist die dritte Hand, der beste Freund, der größte Feind. Es piept im Sekundentakt. Tag und Nacht. Um 22 Uhr die Nachricht „Hey, können wir kurz telefonieren? Es geht um Bello.“
Und immer ist es dringend. Immer soll es jetzt sein, jetzt gleich, ihr wollt doch Leben retten!? Oder wollt ihr etwa keine Hunde vermitteln?!
Ja, das wollen wir. Hundeleben retten.
Ich habe so viele Welpen sterben sehen, in meinen Händen, auf kalten Betonböden, in Quarantänsestationen, auf Fliesen, im Sand, totgeschüttelt von freilaufenden Hunden, überfahrene Welpen, blutende Welpen, an Parvo oder Staupe verreckende Welpen.
Und ich habe es so satt. Wir alle kennen die Kastration als Lösung und wir alle verzweifeln an den Hundebesitzern die ihre Hunde nicht kastrieren lassen obwohl es umsonst für sie ist – WIR sammeln das Geld, wir entflohen, entwurmen und chippen Ihren Hund noch, vielen Dank dass Sie ihn vorbeigebracht haben! Nein, sie haben bestimmt nicht gegen Gottes Willen verstoßen.
Arschkriechen.
Das lernt man.
Ausrasten – das lernt man zu unterlassen.
Ruhig zu bleiben – gelingt bedingt.
Deeskalationsteams werden gebildet, kann mal jemand einspringen? Svenja vergisst sich sonst. Danke!
Plötzlich lernt man was es heißt mit Anwälten zu kommunizieren, Schutzgebühren einzutreiben, welche Postleitzahl sich in welchem Gebiet in Deutschland befindet, welche Seuchenschutzgesetze es gibt und inwiefern Hunde vorm Gesetz noch immer Sachen sind.
Ich wollte doch nur helfen.
Das Gesamtpaket war mir nicht bewusst.
Oft habe ich bereut, diesen Verein gegründet zu haben. Oft habe ich gedacht dass ich nicht mehr kann, es nicht mehr schaffe, ich keinem Menschen mehr vertrauen will, mein Bauchgefühl mich betrügt und ich überhaupt nicht mehr weiß, wie zum Teufel ich den Hund zu der Familie schicken konnte, die ihn hat entlaufen und schließlich im Fluss ertrinken lassen.
Wie konnte das passieren. In solchen Momenten habe ich Gott gespielt, ich habe entschieden dass der Hund es dort gut haben würde. Ich habe ihn auf meinem Gewissen. In solchen Momenten zählen die tausende von Hunden nicht, denen man das Leben gerettet hat. In solchen Momenten zählt dieser eine Hund.
Perspektive bekommen, Bilder in der Endlich Daheim Gruppe anschauen, Kopf hoch. Wir kastrieren, kastrieren, kastrieren. Wir versuchen es ja. Dieses Land ist manchmal ein Fass ohne Boden.
Oft verliere ich meine Perspektive wieder – aber niemals meinen Mut.
Ich habe mich damals getraut, mit Menschen denen ich vertraut habe etwas Neues aufzubauen, „im kleinen Rahmen“ wollten wir das machen.
Naja.
Es finden sich neue Menschen die helfen möchten, so viele tolle Menschen teilweise seit Jahren dabei zu haben die treu zum Verein stehen, in Notlagen einspringen und das ganze mittlerweile auf so vielen Schultern verteilen die ich gar nicht mehr zählen kann. Das ist für mich unglaublich. Ein unglaubliches Stück Entwicklungshilfe für ein Land, dass es so nötig hat. Das mindestens genau so viele warmherzige Menschen beherbergt wie kaltherzige, das mich verzaubert hat, mir eine zweite Heimat gegeben hat, mich immer wieder zurück bringt zu den Dingen die wirklich zählen. Die Hunde. Die Hilflosen. Die, die nichts dafür können.
Die hier ankommen, und frecherweise nicht dankbar sind dass sie da sind! Die uns Mittelzehen zeigen und uns an unsere Grenzen bringen, uns zum Lachen und zum Weinen bringen und uns Verständnis, Konsequenz und klare Linien abverlangen. Die uns letztendlich dazu bringen, mit ihnen zu wachsen. Zusammen zu wachsen. Am Ende kommen wir immer wieder bei den Hunden an. Bei jedem einzelnen von ihnen, und bei jedem Einzelnen von euch.
Ich möchte dieses Mal keine Namen nennen, da ich sowieso immer jemanden vergesse.
Natürlich danke ich euch allen, für euer Kommen, für eure Worte, für eure konstante Unterstützung in diesen 3 Jahren, die mir mehr abverlangt haben als ich geben konnte.
Ich gehe in diesen neuen Schritt mit Wehmut, Abschiedsschmerz aber auch viel Hoffnung.
Die Erwartung, dass es mit Seelen für Seelchen e.V. so weiter geht wie bisher ist Utopie. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben, und Veränderung ist immer gut. Starrheit bedeutet das Ende.
Menschen sind unterschiedlich, und auch der neue Vorstand wird sich mit Leib und Seele den Hunden in diesem Land verschreiben. Ich bin gespannt darauf und blicke mit erhobenem Kopf nach vorn. Am Ende bleibt mir die Hoffnung, die mir so wichtig ist und über die ich jeden Tag so viel nachdenke, die mir Kraft gibt wenn ich die unendlichen Stunden am Laptop im Dienst nach meinem eigentlichen Dienst bin und die mich trägt; die mich bewegt und mir Energie gibt und die Kraft, weiter zu machen: die Frage danach und die Hoffnung darauf, dass ich, dass WIR in diesem Land für diese Hunde und für so viele Weitere einen Unterschied gemacht haben.
Smiley ist die weiß-gefleckte Hündin aus der Lugoj-Bande. Weil sie von Anfang an ängstlich und unnahbar war, hatte sie nie ein Vermittlungsalbum bei uns, deswegen gibt es von ihr auch nur Bilder aus der Freiheit. Sie hat die meiste Zeit ihres Lebens hinter Gittern verbracht und hätte nie die Chance auf eine Vermittlung in eine Familie gehabt. Zum Glück gehörte sie aber zu den Hunden, die 2018 für das Open Shelter ausgesucht worden sind. Denn dies war für sie die einzige Möglichkeit, ein angst- und sorgenfreies Leben zu führen. Und wie erwartet hat sie sich wunderbar in dieses Leben eingefügt und fungiert nun mit Leidenschaft als „Alarmanlage“ des Rudels.
Christiane L.hat die Patenschaft für Smiley übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2014 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: zurückhaltend, ruhig, neugierig, verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 45-50 cm
Im Shelter seit: 2018
Besonderheit: leicht verkürzte Rute
Besonderheit: aufgrund Joy’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Dieser stolze Rüde heißt Joy und hat Glück im Unglück, denn er gehört zu den wenigen Hunden, die im Help Azorel Shelter frei in der Mitte leben dürfen. Er zeigt sich als sehr gemütlicher und ruhiger Hund, der gerne auf seiner Hütte liegt und von dort aus alles beobachtet. Überhaupt ist ein lieber und sehr entspannter Rüde, der gerne den Menschen folgt, jedoch immer einen gewissen Abstand hält. Angefasst zu werden kennt er nicht, er schnappt aber auch nicht, wenn man es doch versucht. Die Aufgabe seiner neuen Familie wird es also sein, ihm mittels Liebe und Geduld zu zeigen, dass Streicheleinheiten etwas ganz Tolles sein können.
Auch wenn er hier im Shelter zu den privilegierteren Hunden gehört und mehr Freiraum zur Verfügung hat, würde er sein Leben trotzdem lieber in einer Familie fortführen, wo es nicht so laut und stressig ist wie im Shelter. Aufgrund seiner tiefenentspannten Art würden wir uns für ihn auch einen eher ruhigen und stressfreien Haushalt wünschen, wo er alle Viere von sich strecken kann. Sicherlich muss er noch einiges lernen, denn ein Leben wie hier kennt er nicht. Doch auch das wird er schaffen und ein treuer Begleiter werden. Mit seinen Artgenossen hat er keinerlei Probleme und schaut ihren Spielereien gerne zu.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Joy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Joy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Nadine B. hat die Patenschaft für Joy übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
Mai 2025
Mai 2025
Mai 2025
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
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September 2023
September 2023
Juni 2023
September 2022
September 2022
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September 2021
September 2021
September 2021
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September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
September 2021
2019
2019
2018
2018
2018
2018
2018
2018
2018
2018
Hier sieht man Joy kurz im April 2019 am Anfang des Videos, wie er es sich links im Bild gemütlich macht:
Steckbrief
Alter: ca. 2014 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: unsicher, lässt sich noch nicht anfassen
Größe: ca. 35 cm
Im Shelter seit: 2018
Besonderheit: aufgrund Buddy’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Buddy ist ein kleiner Rüde mit einer großen Geschichte. Seit 2018 lebt er bereits bei uns im Shelter – das sind viele lange Jahre des Wartens und Hoffens. Bisher leider vergebens. Damals kam er in der Blüte seines Lebens zu uns, etwa vier Jahre alt, voller Energie und Lebenslust. Heute ist er ein Senior, langsam grau um die Schnauze geworden, aber immer noch voller Leben.
Buddy hat in seiner Vergangenheit offenbar kaum oder gar keine positiven Erfahrungen mit Menschen gemacht. Er ist unsicher im Umgang mit Zweibeinern, hält lieber Abstand und warnt auch seine Zwingerkumpels, wenn ihm jemand unheimlich ist. Mit seinen Artgenossen kommt er aber gut zurecht.
Wenn man ihm zu nahe kommt und er sich bedrängt fühlt, kann es sein, dass er in die Luft schnappt – nicht, um zu verletzen, sondern um Abstand zu schaffen. Dieses Verhalten hat er im Shelter gelernt: Wer so reagiert, wird in Ruhe gelassen. Doch wir sind überzeugt: Bei erfahrenen, geduldigen Menschen, die ihm auf ruhige und klare Weise Sicherheit geben, kann er lernen, dass Nähe nicht bedrohlich ist – sondern etwas Schönes.
Buddy braucht Menschen mit Hundeerfahrung, Geduld, Gelassenheit und dem Willen, ihm seine Zeit zu lassen. Menschen, die sich nicht von seinem niedlichen Äußeren täuschen lassen, sondern bereit sind, mit ihm gemeinsam einen Weg zu gehen – Schritt für Schritt. Er ist kein Anfängerhund und auch kein „Sofakuschler“ – aber wer ihn versteht, respektiert und mit Bedacht anleitet, wird vielleicht eines Tages erleben dürfen, wie Buddy Vertrauen fasst.
Wer schenkt diesem alten Weggefährten endlich eine Chance auf ein eigenes Zuhause – und zeigt ihm, dass das Leben auch für ihn noch Schönes bereithält?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Buddy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Buddy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Katja S. hat die Patenschaft für Buddy übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2013 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: schüchtern, bestechlich mit Leckerchen, lässt sich nicht anfassen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: 2018
Besonderheit: aufgrund Timmy’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Auch unser Timmy wartet bereits viele Jahre im Shelter. Er war die ersten Monate recht schüchtern und wollte nicht viel von uns wissen. Doch 2019 dann die Überraschung – obwohl wir als völlig Fremde in den Zwinger kamen, zeigte er sich sehr mutig und kam ganz dicht an uns heran, um etwas Leckeres abzugreifen. Dieses Bild wiederholte sich auch die kommenden Besuche, zuletzt im Herbst 2023. Das war für ihn ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Bei unserem Besuch im Herbst 2024 zeigte sich Timmy leider wieder sehr zurückgezogen und kam nicht aus seiner Hütte heraus. Vielleicht war es einfach nicht sein Tag oder er hätte sich mit ein bisschen mehr Zeit aus der Reserve locken lassen. Gegenüber seinen Pflegern nimmt er jedenfalls weiterhin gerne Leckerchen entgegen.
Timmy ist sehr verträglich und orientiert sich an seinen Mitbewohnern, so dass ihm ein souveräner Hundekumpel im neuen Zuhause sicher helfen würde, sich einzugewöhnen. Dies ist aber kein Muss. Er hat noch eine Menge zu lernen und natürlich bedeutet das auch Arbeit, ihn an ein normales Leben zu gewöhnen. Aber die Mühe lohnt sich. Denn wir sind seine einzige Chance.
Wer zeigt ihm, dass es sich lohnt, das Vertrauen in den Menschen zu erweitern?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Timmy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Timmy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Petra G. hat die Patenschaft für Timmy übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Zwar ist Melody schon 2015 geboren, aber ihre ersten Jahre fanden wohl eher in aller Abgeschiedenheit statt. Sie ist nämlich sehr zurückhaltend und traut sich auch nach all den Jahren nicht mit uns Menschen Kontakt aufzunehmen. Aber sie beobachtet das Treiben um sich herum aufmerksam.
Damit sie sich ihre Neugierde behält und neue Lebensfreude schöpfen kann, durfte sie 2018 in unser Open Shelter ziehen und sich seither dort erholen. Sie orientiert sich dort an den freundlichen Hunden und beobachtet die Menschen lieber aus der Ferne.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Melody haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Melody ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt, kastriert und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Inge L. hat die Patenschaft für Melody übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Bovril ist einer der vorsichtigen Vierbeiner, der ebenfalls aus Breasta stammt und nun schon eine sehr lange Zeit auf ein eigenes Zuhause wartet. Leider hat er gleich ein doppelt schweres Schicksal, denn er ist schwarz und zudem ein sehr misstrauischer Hund, dem die Erlebnisse der Vergangenheit noch immer in den Knochen stecken. Viele Hunde behalten durch das Einfangen und das darauffolgende Eingesperrtsein mit vielen Artgenossen, an einem lauten, dreckigen und hektischen Ort, eine gewisse Vorsicht dem Menschen gegenüber zurück. Mit diesen Hunden muss eigentlich dringend gearbeitet werden, um ihnen zu zeigen, dass Menschen keine Gefahr darstellen, doch unsere Mitarbeiter vor Ort haben dafür leider keine Zeit, so dass dann Hunde wie Bovril in ihrer Angst vor Menschen gefangen bleiben.
Aber im Jahre 2017 hatte der hübsche Rüde das erste mal in seinem Leben wirklich Glück gehabt und durfte Dank seiner lieben Patin ins Open Shelter ziehen. Dort darf er sich seither ganz in Ruhe erholen und die Freiheit genießen. Er darf den ganzen Tag tun und lassen was er will, und kein Mensch kommt ihm mehr zu nahe, wenn er es nicht möchte.
Interesse geweckt?
Sollte Bovril vermittelbar sein, würden wir uns natürlich freuen, wenn er reisen dürfte. Wenn Sie Interesse an Bovril haben, schreiben Sie uns doch bitte eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Bovril ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt, kastriert und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose, Leishmaniose und Leptospirose.
Sybille S. hat die Patenschaft für Bovril übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2016 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: ängstlich, zieht sich zurück, lässt sich nicht anfassen
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: 2017
Besonderheit: aufgrund Harley’s hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Als Harley im Sommer 2017 ins Shelter kam, hatten wir gehofft, dass er sich hier gar nicht so recht eingewöhnen muss und schnell gesehen wird. Jetzt, Jahre später, wartet er noch immer. Auch er ist einer der Hunde, die nach der großen Fangaktion im November 2018 das gewohnte Shelter gegen dieses hier wechseln mussten und das hat ihm so gar nicht gut getan. Während er vorher langsam anfing aufzutauen, liegt er jetzt nur noch in seiner Hütte, wenn Menschen vor dem Zwinger stehen. Das macht uns einfach nur unendlich traurig, denn hier reicht die Zeit einfach nicht, um mit ihm zu arbeiten, denn es müssen so viele Hunde versorgt werden.
Harley weiß gar nicht, wie es sich anfühlt, geliebt und umsorgt zu werden. Für ihn müssten sich deshalb ganz besondere Menschen mit sehr viel Hundeerfahrung melden. Menschen, die sich bewusst sind, was es heißt, einen Hund wie ihn bei sich aufzunehmen. Dass es unendlich viel Zeit, Geduld und Erfahrung braucht, um einer solchen Seele, die mit den Menschen abgeschlossen hat, die Tür für eine bessere Zukunft zu öffnen. Denn Harley kann im Moment nicht angefasst werden und wenn man ihm zu nahe kommt, wird schon mal geschnappt.
Wer gibt dem schönen Harley diese riesen Chance?
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Harley haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Harley ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Petra I. hat die Patenschaft für Harley übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
Februar 2025
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
Oktober 2024
März 2023
September 2021
September 2021
September 2021
August 2020
August 2020
2019
2019
2017
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2017
2017
2017
2017
2017
Hier sieht man Harley im April 2019 hinten in der Ecke:
Dieses Video entstand im November 2018 im anderen Shelter:
Der kleine Mischa ist etwa 2014 geboren und 40 cm groß. In seinen Adern fließt sicherlich viel Terrierblut, denn in seinen Augen sieht man die Neugier und die Frechheit nur so blitzen. Leider hatte aber auch er in seiner Vergangenheit viele schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht, denn erst wurde er brutal von der Straße gefangen und in die Tötung von Breasta gebracht, um dann von dort aus ins nächste Gefängnis zu kommen. Über ein Jahr lang saß er in einem privaten und grausam geführten Shelter und wartete dort auf die Terrierliebhaber, die ihn endlich befreien würden.
Seit 2018 aber macht er „Urlaub“ in unserem Open Shelter in Targu Ocna. Er orientiert sich toll an den anderen Hunden und sucht Kontakt zu unseren lieben Pflegern. Er ist ein kleiner Power-Bub, der sehr viel Spaß in Freiheit hat.
Katja P. hat die Patenschaft für Mischa übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Unser Tosco ist ca. 2016 geboren und etwa 50 cm groß. Die Nähe zum Menschen schien ihm bei seiner Ankunft in unserem Shelter völlig fremd. Er kannte es einfach nicht, dass wir Zweibeiner uns liebevoll um Vierbeiner kümmern und sie mit allem Nötigen versorgen. Ihm hat seine Mutter sicherlich einst beigebracht, dass er sich besser von uns fernhält. Und das hatte er sich ordentlich gemerkt, denn auch nach Monaten bei uns im Shelter konnte er seine Scheu nicht ganz ablegen. Bekannte Menschen durften immerhin zu ihm kommen, da blieb er ruhig und ließ sich sogar anfassen, aber bei fremden Menschen verkroch er sich in seine Hütte und wollte am liebsten unsichtbar sein.
Deswegen durfte er 2018 in unser Open Shelter ziehen. Dort kann er sich seither ganz zwanglos bewegen und im Rudel durch die Wälder streifen. Mittlerweile ist er einer der aufgeschlossensten Hunde im Rudel geworden und lässt sich sogar bereitwillig von seinen Pflegern anfassen.
Interesse geweckt?
Sollte Tosco vermittelbar sein, würden wir uns natürlich freuen, wenn er reisen dürfte. Wenn Sie Interesse an Tosco haben, schreiben Sie uns doch bitte eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Tosco ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt, kastriert und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose, Leishmaniose und Leptospirose.
Claudia V. hat die Patenschaft für Tosco übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. Juli 2011 geboren Geschlecht: männlich Kastriert: nein Charakter: lässt sich von seiner Pflegerin streicheln, bei Fremden hält er lieber etwas Abstand, sehr ruhig, sehr gut verträglich mit anderen Hunden Größe: ca. 50 cm Im Shelter seit: 2017 Besonderheit: aufgrund seines hohen Alters und seinen körperlichen Gebrechen, suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Hier stellen wir uns einen ganz besonderen Hund vor, unseren Neville!
Neville wurde 2011 als Straßenhund in Rumänien geboren. Seine ersten Jahre verbrachte er dort, wo es keine Zäune gab, keine Enge, keine festen Regeln. Er lebte frei, selbstbestimmt auf seine eigene Art. Ein Leben mit Gefahren, aber auch mit Sonne, Bewegung und dem Gefühl, selbst entscheiden zu dürfen, wohin seine Pfoten ihn tragen.
Dann kam der Tag, der alles veränderte. Neville wurde von einem Auto erfasst. Dieser Unfall hätte sein Ende sein können – und wurde doch zu seiner Rettung. Er kam ins Shelter, wurde versorgt, aufgepäppelt, durfte überleben. Doch mit dem Shelter kam auch ein Leben, das er nie kannte: der Zwinger. Aus Monaten wurden Jahre, Jahre hinter Gittern, mit den Folgen des Unfalls, von denen er sich nie ganz erholt hat. Sein Gang blieb unsicher, das Laufen fällt ihm bis heute schwer. Aber Neville hat nie aufgegeben. Er hat immer gekämpft, still und unbeirrbar.
Wir besuchen ihn seit vielen Jahren. Jahr für Jahr sehen wir ihn wieder, sehen sein Älterwerden, seine Entwicklung. Und wir durften miterleben, wie sich etwas grundlegend veränderte, als Neville endlich frei im Garten des Shelters leben durfte, in der großen Hundegruppe. Dort blühte er auf. Man sieht es ihm an, jeden Tag. Er liegt gern in der Sonne, ausgestreckt auf der Wiese, beobachtet das Treiben um sich herum, ist einfach da, zufrieden und ruhig, als selbstverständlicher Teil dieser Gemeinschaft.
Neville ist ein sehr sanfter, ausgeglichener Hund. Er kommt mit anderen Hunden hervorragend zurecht. Mit den jungen Wilden genauso wie mit den ruhigen, zurückhaltenden Seelen. Er passt sich an, drängt sich nicht in den Vordergrund, sucht keinen Konflikt. Er mag seine Pfleger sehr, genießt die vertrauten Hände, die Streicheleinheiten, die Nähe. Bei fremden Menschen ist er zurückhaltend, aber nicht ängstlich. Er nimmt vorsichtig ein Leckerchen, beobachtet, bleibt ruhig. Neville ist kein Hund, der sofort auf jemanden zustürmt – er wartet ab, leise und würdevoll.
Sein Alter und seine Einschränkungen machen ihn zu einem Hund mit kaum Chancen. Ein Senior, nicht perfekt, nicht mehr unbeschwert auf den Beinen. Ein Hund, den man leicht übersieht. Und genau das ist es, was uns so schwer auf dem Herzen liegt. Es darf nicht sein, dass eines Tages gesagt wird: Neville ist im Shelter verstorben. Nach all den Jahren. Nach einem Leben, das ihm so viel abverlangt hat. Ohne jemals erfahren zu haben, was es heißt, Teil einer eigenen Familie zu sein.
Neville sucht besondere Menschen. Menschen, die nicht das Perfekte suchen, sondern das Echte. Die sehen, dass all das, was er mitbringt – sein Alter, seine Gebrechlichkeit, seine Ruhe – ihn zu dem macht, was er ist: ein stiller Kämpfer, ein sanfter Hund, der nichts weiter möchte als ankommen. Zum ersten Mal in seinem Leben.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Neville haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Neville ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Uwe K. und Barbara P. haben die Patenschaft für Neville übernommen und sorgen somit für ein gefülltes Näpfchen.
Unser lieber Chaplin ist jetzt schon so lange bei uns und nie hat jemand nach ihm gefragt. Er ist etwas größer mit seinen 55 cm und etwa 2011 geboren, und damit hat er es so schwer eine liebe Familie zu finden. Dabei ist er ganz wundervoll. Er ist sehr ruhig und besonnen, ganz genügsam und höflich, doch er litt im Zwinger enorm unter den engen und lauten Zuständen. Deswegen haben wir uns 2018 entschlossen, ihn in unser Open Shelter ziehen zu lassen, wo er seither lebt. Dort sorgt er mit seiner besonnenen und ruhigen Art für Ruhe und Frieden und kann selbst einen freien und glücklichen Lebensabend verbringen. Noch immer zeigt er sich dort als der freundliche Teddybär und sagt nicht „Nein“ zu Streicheleinheiten von seinen Pflegern.
Interesse geweckt?
Sollte Chaplin vermittelbar sein, würden wir uns natürlich freuen, wenn er reisen dürfte. Wenn Sie Interesse an Chaplin haben, schreiben Sie uns doch bitte eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Chaplin ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt, kastriert und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose, Leishmaniose und Leptospirose.
Doris R. hat die Patenschaft für Chaplin übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Insgesamt durfte ich schon vier Seelchen auf ihrem Weg in ein neues Zuhause begleiten.
Angefangen hat die Reise für mich im Januar 2020 mit Mokka. Es war der wahrscheinlich aufregendste Moment für mich als feststand, dass ich Mokka abholen und sie bei mir aufnehmen darf. Wir haben gemeinsam 3 Monate verbracht, bis sie ausziehen durfte. Mokka war ein absoluter Vorzeigepflegi. Meine Mutter und ich haben sie nachts abgeholt und am nächsten Tag hat sie sich von unserer Hündin bereits die Stubenreinheit abgeguckt ?
Bei jeglichen Fragen in dieser Zeit hatte ich immer eine absolut geniale Betreuung an meiner Seite, die mir mit Rat und Tat zur Seite stand und das zu fast jeder Zeit. Absolut bemerkenswert, da die Betreuer die Arbeit für den Verein in ihrer Freizeit machen!
Nachdem ich Abschied von Mokka nehmen musste, war ich mir erst sehr unsicher, ob ich einen weiteren Pflegi aufnehmen kann und möchte, da bei mir einige Krokodilstränen geflossen sind.
Aber gar nicht so lange später durfte Tani sich auf den Weg zu mir machen. Obwohl ich den Ablauf schon kannte, fing das Abenteuer mit der gleichen Aufregung von vorne an ? Teppiche abdecken, Futter besorgen und eine Kuschelecke im Zimmer einrichten. Am Trapo war es dann schon wieder um mich geschehen. Liebe auf den ersten Blick. Tani war für mich super leicht zu händeln, hat aber fremde Menschen weg gebellt. Umso glücklicher bin ich, dass wir eine Familie gefunden haben, die sich davon nicht hat abschrecken lassen, wodurch Tani sehr schnell in ihr neues Zuhause ziehen durfte. Auch da haben mich meine Gefühle wieder kontrolliert, aber durch nach wie vor bestehenden Kontakt zu den Adoptanten, weiß ich, dass alles richtig gelaufen ist ?
Als dritter Pflegi kam Nahla ganz spontan zu mir. Ihre Ausreise war in Gefahr und es wurde eine Notpflegestelle gesucht. Für meine Mutter und mich stand in kürzester Zeit fest, dass die kleine Maus zu uns kommen darf. So durften wir den kleinen Wirbelwind abholen und bei uns aufnehmen. Auch hier war die Aufregung wieder zu 150% am Start und der Abschied fiel genauso schwer. Aber auch hier erfreue ich mich heute noch an einem regen Kontakt zu den Adoptanten und sehe, wie toll die kleine Maus es nun hat ?
Das Pflegi-Abenteuer ging dann vorerst Anfang 2021 zu Ende. Da durfte ich Lientje auf ihrem Weg in ihr neues Zuhause begleiten.
Und was soll ich sagen? Die Aufregung war wie bisher bei 150% und der Abschied fiel ebenfalls schwer. Aber trotz der Tränen beim Abschied, dem Aufwand Zuhause und der intensiven Arbeit: Wenn es die Zeit privat bei mir zulässt, würde ich immer wieder auf den Zug aufspringen und einen Pflegi zu mir nehmen. Es bereichert nicht nur das Leben der Hunde, sondern auch mein eigenes. Ich bin persönlich absolut daran gewachsen und es macht einfach super viel Spaß. Der Kontakt zum Verein ist auch immer da und man ist wirklich nie allein!
Mokka in RO
Mokka in D
Nahla in RO
Nahla in D
Lientje in RO
Lientje in D
Tani in RO
Tani in D
***Mai 2021***
Lavie aus Racari
Ankunft am 06. Februar 2021
Eine Liebeserklärung der besonderen Art
Liebe Lavie,
nun wirst Du morgen zu Deiner neuen Familie ziehen …
nach knapp 16 Wochen, Wochen, die wir für immer in Erinnerung halten werden.
Du kamst am 06.02.21 völlig panisch am Trapo-Treffpunkt in Werne an. Die lieben Fahrer hatten einen regelrechten „Kampf“ hinter sich, als sie dich nach 20 Minuten dann doch in die Transportbox stecken konnten. Du hattest einfach schreckliche Angst und dachtest, dass dich Furchtbares erwartet. Niemand konnte dir erklären, dass du jetzt in Sicherheit bist und dein besseres, neues Leben beginnen darfst. Du wolltest es einfach nicht glauben.
Nach einer turbulenten, stürmischen Fahrt mit heftigem Schneefall zu Hause angekommen, haben wir dich samt Box in unser Wohnzimmer gestellt. Wir öffneten die Box und ließen dich in Ruhe; du solltest erst mal ankommen und alles beschnuppern.
Nein, das konntest du aber nicht. Du warst weiterhin in deiner Angst gefangen und hast dich in deiner Box verkrochen, wolltest am liebsten unsichtbar sein. Nach Tagen in der Box wurdest du doch neugierig, besonders auf Brady unseren Rüden. Auch wolltest du nicht mehr in deine eigene Box machen. Du hast angefangen, die Wohnung zu erforschen. Wir durften uns dabei aber nicht in deiner Nähe aufhalten.
Dann folgte unsere erste Annäherung, denn du kamst ohne Geschirr und Halsband. Dieses mussten wir dir anlegen. Ein weiteres Mal hast du um dein Leben gefürchtet und dich mit aller Wucht gewehrt. Panisch hast du um dich gebissen, geweint, geschrien. Es war furchtbar, dich so verzweifelt zu sehen und zu hören. Doch wir haben es geschafft.
Die Box nahmen wir dann weg und auch dein Versteck unter der Treppe haben wir dir zugebaut, stattdessen bauten wir dir ein Gehege (einen Rückzugsort) in der Küche. Das wurde für zwei weitere Wochen dein Ort der Ruhe und dein Ort der „Sicherheit“, denn du wolltest nichts mit uns Menschen zu tun haben. Nur Brady war okay für dich.
Es verging Woche für Woche und noch nie mussten wir uns in solchen Umfang in Geduld üben. Deine sieben Vorgänger an Pflegis haben es uns nie so „schwer“ gemacht. Doch du warst unser Mount Everest, den es zu erklimmen galt. Mit Hilfe von Line M. und Claudia H. haben wir es geschafft. Danke!
Nach vielen Auf und Abs, nach einer wahrlich heftigen Achterbahnfahrt der Gefühle haben wir es endlich geschafft: Du fingst an, dich auf uns einzulassen, bist jeden Tag ein bisschen mehr über deinen Schatten gesprungen und hast irgendwann den Tunnel der Panik verlassen.
Ach Lavie, du hast so viel gelernt und wir haben so viel gelernt. Durch dich sind wir selbst gewachsen, haben so einige wertvolle Erfahrungen mehr gewonnen.
Nun bist du so weit, den nächsten großen Schritt zu machen. Ein weiteres Mal musst du über deinen Schatten springen.
Skeptisch wirst du wohl immer bleiben. Völlig losgelöst und unbeschwert sein, wird dir wahrscheinlich nie so leicht fallen – wir wissen es nicht. Aber du kannst aus deinen positiven Erfahrungen schöpfen und hast gelernt, dass du uns Zweibeiner vertrauen kannst.
Leicht fällt mir nie der Abschied unserer Pflegeseelchen, doch dieses Mal fällt es mir /uns ganz besonders schwer. Mit dem, was wir alles gemeinsam durchgemacht haben, mit dem Gefühl, dass wir dein Vertrauen gewinnen durften. Mit den Erinnerungen an die letztendlich eingeforderten Schmuseeinheiten auf dem Sofa mit dir ist es unglaublich schwer, dich „gehen“ zu lassen.
Aber so soll es sein. Deine neue Familie haben wir deshalb auch sehr gründlich ausgesucht. Wir wissen, dass sie mit dir einen langen, geduldigen und liebevollen Weg gemeinsam gehen und sie dir mit Pino (ungarischer Mix) ein tolles Leben in einem wunderschönen zu Hause und traumhaften Garten schenken wird. Wir sind uns ganz sicher, du hast den Jackpot geknackt. Aber das hast du auch wirklich verdient!
Und ich habe dir ja auch schon versprochen, liebe Lavie, wir werden uns wieder sehen, denn zum Glück wohnst du zukünftig nur 40 Minuten Autofahrt von uns entfernt.
AU REVOIR, Lavie
Manuela L.
Mai 2021
Es begann alles damit, dass ich Ende Januar 2018 meine geliebte Katze Diva nach 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Die Wohnung war leer und manche Träne floss. Da auch sie eine Tierschutzkatze war, hatte ich ihr versprochen, mich weiter gegen Tierquäler und für den Tierschutz einzusetzen. Anfangs war meine Trauer noch groß. Ich hörte sie nachts noch scheinbar quietschen und dachte ich dreh noch durch. Dann habe ich mich zusammengerissen, denn ich wollte ja mein Versprechen einlösen.
Auf Facebook sah ich den dringenden Aufruf der Seelen für Seelchen, die Pflegestellen suchten. Ich fragte nach, was denn dafür notwendig sei, um helfen zu können, dass die Fellnasen das bekommen, was sie so lange schon entbehren und verdienen. Schon nach kurzer Zeit antwortete der Verein und auch die Vorkontrolle war ganz fix zur Stelle. Es war alles auch für mich sehr spannend und ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich wohl angenommen werde, ob alles positiv war. War es und ich war sooo begeistert!
Hab mich gefreut, dass ich helfen darf einer Fellnase zu zeigen, dass es anders geht, ohne Angst…
Der Tag kam und für mich war alles unendlich spannend. Wie wird Dustin reagieren? Wo führt der Weg hin? Schaff ich das überhaupt schon? Aber es ging alles gut. In meinem Zuhause angekommen war Dustin erstmal nicht wirklich begeistert, man sah die Fragezeichen in seinem Gesicht, so nach dem Motto: Was soll ich hier? Wo bin ich? Was passiert jetzt mit mir? Zunächst habe ich ihm dann in Ruhe gezeigt, wo sein Plätzchen ist, sein Futter und sein Trinken. Danach ging es dann raus „Zeitung für Hunde lesen“. Treppen gingen gar nicht, also wurde man getragen – runter und wieder hoch – und draußen angekommen war nichts zu machen. Lieber Hinschmeißen und sich platt machen wie eine Flunder nach dem Motto: So sieht mich keiner und mir passiert nix!
Stattdessen hat er mir dann später auf den Teppich gemacht, wovon ich nicht sonderlich begeistert war, aber mir war völlig klar: Er war halt noch nicht stubenrein. Wie auch? Er kannte das ja nicht.
So war das erste, an dem wir gearbeitet haben, Treppen zu laufen und stubenrein zu werden. Und das wurde eine echte Mammutaufgabe für uns beide. Anfangs mehr stehen als gehen, so wurde es aber immer besser mit viel Geduld und positiver Bestärkung über Stimme und Leckerli. Wir haben dann Schritt für Schritt aufgebaut. 2 Stunden raus, runter und wieder hoch. Mehr war nicht drin. Tage später konnten wir auch dann schon kleine Runden gehen. Mini-me hat verstanden: Wenn ich vertraue, passiert mir nix und wenn ich draußen mein Geschäft mache, gibt’s Lob und Leckerli. So schenkte ich ihm Vertrauen und er mir seins. Nach einer Woche war es geschafft. Treppen gingen wie von selbst und stubenrein war Dustin nun auch. Das Eis war gebrochen, er kam zu mir und ließ sich streicheln, er schlief nicht mehr nur in seiner Box, sondern schmiss sich auch schon mal unten in den Weg. Man konnte förmlich sehen, dass er sich wohlfühlte bei mir, froh darüber, ein Körbchen zu haben und sich frei bewegen zu dürfen. Der nächste Schritt konnte kommen.
Größere Runden, andere Hunde à okay, andere Menschen!! à OMG! Die mussten nicht sein. Zumindest war das sehr sympathieabhängig. Was ja auch okay ist. Man muss ja auch nicht frontal darauf zulaufen.
Nach 2 Wochen haben wir sogar Hundefreunde gefunden, inzwischen viel erlebt und auch mit Menschen geht es nun. Nur Kinder mag er noch nicht so wirklich.
Mittlerweile ist er ein aufgeweckter, sozialer und freundlicher Hund, der einfach froh ist, keine Stäbe mehr vor der Nase zu haben. Lebensfreude pur mit kleinen Baustellen. Ängste sind noch immer da, die mit viel Liebe und Geduld sicher noch abstellbar sind.
Ich bin froh, dass die Seelen für Seelchen Dustin und mir – der jetzt fast 3 Wochen hier ist – eine Chance gegeben haben, sonst wären wir nicht schon so weit, dass wir nun sogar angefangen haben Grundkommandos zu üben.
Monique Peters
Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.
Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.
Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.
Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.
Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.
Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.
Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.
Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.
Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.
Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.
Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.
Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.
Anna C.
Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:
von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.
Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.
Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet„, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.
Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederum der Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.
Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter. Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst. Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird. Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.
Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.
Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat. Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.
C. Gollenia
Als du 2018 vom Stuttgarter Tierheim übernommen wurdest, hattest du schon viele Jahre auf den Straßen Rumäniens hinter dir. Du warst schon zu diesem Zeitpunkt eine gesetzte Dame und man merkte dir an, dass die entbehrungsreichen Jahre nicht spurlos an dir vorbei gingen. Du wurdest erstmal tierärztlich durchgecheckt und schnell kam dabei raus, dass du unter schwerer Arthrose leidest und was noch schwerwiegender war, unter einem Milchleistentumor beidseitig. Die bald darauf folgende Operation hast du gut überstanden und ich bin mir sicher, ein Schutzengel hat dich beschützt und den Weg nach Deutschlang geebnet, denn der Krebs hätte dich sicher auf der Straße nicht mehr lange überleben lassen.
Doch dein größter Schutzengel fand dich sehr schnell nach deiner Ankunft im Stuttgarter Tierheim – noch vor deiner schweren OP, dein zukünftiges Fraule, eine herzensgute Dame, die kurz zuvor ihren langjährigen Gefährten verloren hatte, hat sich Hals über Kopf in dich verliebt. Sie wartete, bis es dir wieder besser ging und übernahm sogar die Kosten der schweren Tumor-Op.
Dann endlich durftest du mit nach Hause gehen. Es war ein wahr gewordener Traum, dein Fraule (eine ältere Dame) hatte den ganzen Tag Zeit für dich zum Schmusen, dein langes Fell zu Bürsten, was du geliebt hast und stundelang still da liegen konntest und es genossen hast, mehrere kleine Spaziergänge dem Alter angepasst am Bach entlang, gutes Futter und gaanz viel Liebe für dich ! Es war alles wunderbar, du bist schnell angekommen und ihr wart beide glücklich euch zu haben.
Dann schlug das Schicksal 2022 im November zu und dein Fraule musste sich einer schweren Herz-Op unterziehen, da es leider weder Verwandte noch Freunde gab, die sich um dich kümmern konnten und die einzige Möglichkeit wieder das Tierheim gewesen wäre, was für dein Fraule absolut der letzte Ausweg gewesen wäre, kamen wir ins Spiel.
Dein Fraule nahm schon 2019 Kontakt zu uns auf, da ich den Kontakt zum Stuttgarter Tierheim hergestellt hatte. Also bat sie uns um Hilfe. Alles wurde in der Familie besprochen und dann kam der Tag als du dich von deinem Fraule verabschieden musstest. Da keiner wusste, wie die Herz-Op ausgehen würde, war es unglaublich schwer und herzzerreißend. Es flossen viele Tränen.
Du zogst bei uns ein und unser bestehendes Rudel mit 2 Rumäninnen und einem Griechen nahm dich Gott sei Dank gut auf. Du brauchtest einige Tage, um dich umzugewöhnen, da dein voriges Zuhause ja sehr ruhig war und bei uns schon mehr Trubel herrscht.
Aber auch das hast du mit deiner stoischen Ruhe gut gemeistert und dich sehr schnell eingewöhnt. Du hast unseren großen Garten geliebt und lagst im Sommer stundenlang in der Ligusterhecke im Schatten. Auch bist du zweimal mit uns allen auf die Alb in Urlaub gefahren. Aber man merkte, dass dir das Laufen immer schwerer fiel.
Dein Fraule hat sich von der Herz-Op leider nicht mehr ganz erholt und hatte danach auch noch einen Schlaganfall, was es unmöglich machte, sich weiterhin um dich zu kümmern. Aber wir telefonierten wöchentlich und schickten Fotos von dir.
Dann kam vor ca. 2 Wochen der Tag, wo du nicht mehr aufstehen wolltest und auch nichts mehr Fressen wolltest, was sehr untypisch war, da du von Herzen gern gefressen hast und du da auch keine Freunde mehr kanntest
Ich merkte, dass du nicht mehr konntest, schon seit Jahren bekamst du starke Schmerzmittel wegen deiner Arthrose, die leider in letzter Zeit keine Wirkung mehr zeigten und die Tierärzte meinten, es gäbe jetzt kein Mittel mehr, was dir die Schmerzen erträglich machen könnte.
Also entschieden wir und zusammen mit deinem Fraule und den Tierärzten, dich gehen zu lassen.
Liebe MERCIE, du warst etwas ganz besonderes und hast dich in dem einen Jahr, was du bei uns verbracht hast, fest in unseren Herzen verankert. Dein Charakter war einmalig unverwechselbar!
Mein Mann sagte immer: „mein kleiner Schwarzbär“.
Du fehlst uns allen und wirst nie vergessen werden. Deine ewige Ruhe hast du in unserem Garten gefunden, wo du immer in unserer Nähe bist und wo du dich immer so wohl gefühlt hast.
Danke, dass wir dich kennen lernen durften, mach’s gut kleiner Schwarzbär, irgendwann sehen wir uns wieder, ganz sicher!
In Liebe und Dankbarkeit
dein Fraule Hannelore,
deine zweite Familie
und deine Hundegang Gina, Ronja, Jolie und Neo.
Dezember 2023
LEIKA
In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2019 hatte ich das große Glück, mit Christina nach Dortmund zu fahren, um einen Hund aus Rumänien entgegenzunehmen, für den Christina die Pflegestelle war. Die Vorfreude war RIESIG und ich fuhr völlig unvoreingenommen mit, ohne auch nur zu ahnen, welche Achterbahnfahrt der Gefühle mich erwarten würde.
So feierten wir erst den Geburtstag meiner Schwester und um 1 Uhr machten mein Mann, die Kinder und ich uns auf den Weg nach Hause. Kinder und Ehemann im Bett verstaut und ab auf den Weg zu Christina. Es war ca. 2 Uhr nachts und während der Fahrt dachte ich nur: Das machst du doch nicht wirklich? Ich freue mich so … Ich wollte das schon immer mal machen, aber mit kleinen Kindern verkneift man sich solche nächtlichen Aktionen eigentlich. Doch jetzt war es wirklich soweit und ich konnte es kaum glauben. Um kurz nach zwei war ich bei Christina. Wir wollten um drei los, also quatschen wir noch ’ne Runde. Da merkte ich schon, wie angespannt ich wirklich war. Mein Kiefer spannte sich beim Reden total an und innerlich war ich total zittrig. Tina war auch total aufgeregt. Wir unterhielten uns über dies und das, schauten immer wieder auf die Uhr und in Tinas Handy, ob es Neuigkeiten bezüglich des Transportes gab, und entschlossen uns schließlich gegen 3.15 Uhr loszufahren. Wir packten noch eine weitere Transportbox ins Auto, da wir von den Fotos her nicht einschätzen konnten, wie groß die Hündin letztendlich wirklich ist.
Also starteten wir in dem großen „Caddy“ Richtung Autohof bei Dortmund. Wir quatschen so über dies und das und immer wieder übermannte uns ein „ Oh Mann, ich bin so aufgeregt … !!!!“ Die Vorfreude war riesig. In meinem Kopf kam kurzzeitig der Gedanke auf, dass der Transporter ja vielleicht schon da ist, wenn wir ankommen. Die Zeit verging wie im Flug und um kurz vor halb fünf kamen wir auf dem Autohof an. Aber anstatt eines Transporters standen dort schon jede Menge Leute und jede Menge Futter- und Sachspenden. Also stiegen wir aus, in die kalte, windige und regnerische Nacht hinein und begrüßten die anderen Leute. Da waren Vorsitzende des Vereins, Pflegestellen-Frauchen und Adoptanten. Die Stimmung war gut, aber auch voller Erwartung. Man war nervös, müde, aber auch aufgekratzt. Uns wurde gesagt, dass der Transporter erst gegen 6 Uhr erwartet werde. Also hieß es, irgendwie 1,5 Stunden totgeschlagen. Wir schlossen uns der Gruppe an und gingen in den Autohof. Wir holten uns Getränke und setzten uns. Viele redeten wild durcheinander. Ich fuhr in dem Moment etwas runter. Im Fernsehen lief nebenbei „Dschungelcamp“. Tina und ich quatschen ab und zu kurz, aber im Großen und Ganzen war es eher eine kleine Auszeit, bevor das große Gefühlskarussell gleich losging.
Um 5.45 Uhr gingen Tina und ich wieder nach draußen und es war soooo verdammt kalt und ich zitterte am ganzen Körper, was mit Sicherheit auch mit der Müdigkeit zu tun hatte.
Nach und nach trudelten alle Leute ein und wir warteten auf den Transporter.
Dann war es soweit. Es kam etwas Unruhe auf und als ich mich umdrehte, sah ich den Transporter.
Es war ein aufregender Moment, aber es war mucks Mäuschen still, als der Transporter ganz ruhig und langsam auf den Autohof fuhr. Oder vielleicht war ich auch einfach so geflasht, dass ich nichts anderes um mich herum wahrnahm. Der Transporter rollte langsam heran. Vorn saßen zwei Männer, denen man die Strapazen der Reise deutlich ansehen konnte. Sie stiegen aus, begrüßten alle, sprachen etwas mit der Vorsitzenden und gingen dann zur Seitentür des Transporters.
Einer der Männer öffnete die Tür, ein weiterer Mann stieg aus und dann traf es mich mit voller Wucht: In diesem Transporter saßen so viele kleine, traurige Hundeseelen. Ich war ergriffen und erschrocken zugleich, aufgeregt und traurig. Da saßen sie, die Hunde, die in Rumänien niemand wollte. Verängstigt, erschöpft, neugierig oder völlig abwesend. Sie haben keine Ahnung, was wir alle von ihnen wollen.
Wieder Stress, wieder Lärm. Manche Hunde verlassen den Transporter. Aber wohin? Sind die Menschen lieb zu uns? Was passiert hier nur? All diese Fragen kann ich in ihren Augen sehen. Arme geschundene Hundeseelen. Sie haben es geschafft, den Sprung in ein neues Leben. Aber woher sollen sie es wissen?
Manche winseln, hecheln, versuchen mit ihren Pfoten, die Box zu öffnen. Aus dem Transporter drang ein Geruch aus Angst und Desinfektionsmittel, ein Geruch, den ich nie vergessen werde. Mir war nicht mehr kalt, ich war nicht müde, ich stand da – mit Gänsehaut und Tränen in den Augen – und schaute mir die Hunde an.
Dann nahmen die Männer nach und nach die Hundepässe, sagten den Namen des dazugehörigen Hundes. Die Person, die für den Hund verantwortlich war, trat an den Transporter und die Männer holten den Hund aus seiner Box. Die Geduld und Ruhe der Männer – nach so einer Fahrt – war bewundernswert.
Der Chip wurde abgelesen, verglichen und dann verabschiedeten sich die Männer von den Hunden, streichelten sie, sprachen mit ihnen. Dann wurden die Hunde zum jeweiligen Auto getragen und sicher in ihrer Box untergebracht. Manche Leute gaben den Fahrern Süßigkeiten als Dankeschön, es wurde gequatscht, gelacht, die Welpen wurden mit einem lauten „Aaaaaaah“ begrüßt und so fanden alle Hunde ihren Platz.
Mir fiel eine Hündin auf, die völlig abwesend, depressiv in ihrer Box lag. Danni erzählte, die Hündin habe ihre Welpen verloren und wäre seitdem völlig neben der Spur. Mein Herz schlug höher, mir stiegen die Tränen in die Augen und ich wusste, wenn ich nicht schon zwei Fellnasen zu Hause hätte, wäre das meine gewesen. Auch sie wurde zum Auto getragen und ich erinnere mich noch genau an ihren ängstlichen, völlig verstörten Blick.
Dann fiel der Name „Leika“ und das war Tinas Pflegehündin. Jetzt waren wir richtig aufgeregt. Tina stiegen die Tränen in die Augen, oh Mann, ich wusste gar nicht, wohin mit mir.
Leika war wunderschön, wedelte mit dem Schwanz und pinkelte prompt einen riesigen See in die Transportbox. Nachdem Tina das Malheur beseitigt hatte, verspeiste Leika noch 2 Leckerlies und dann machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Tina sagte immer wieder: „Oh Gott, ist die süß …!“ Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, so ein kleines Seelchen jetzt in sein neues Leben zu bringen.
Gegen acht Uhr kamen wir bei Tina an. Wir trugen Leika inklusive Transportbox in Tinas Wohnung und öffneten die Boxen-Tür. Mit Leckerlies und gutem Zureden traute sich Leika nach und nach mehr aus ihrer Box. Kaum draußen, kuschelte sie sich in ihr erstes eigenes Körbchen und wickelte Tina voll und ganz um ihre Pfote. Tina kuschelte mit ihr, sagte ihr immer wieder: „Es ist alles gut. Jetzt brauchst du keine Angst mehr haben“, und war voll und ganz im Leika-Fieber!
Ich machte mich auf den Weg nach Hause und bin so dankbar, dass ich das erleben durfte.
In diesem Sinne: DON’T SHOP, ADOPT!!!
Melanie Koch
Wir begleiten den Verein Seelen fuer Seelchen seit der ersten Stunde, wir gehören zwar nicht zum Vorstand, aber uns wird alles was im Verein passiert, zeitnah mitgeteilt und bei Fragen auch belegt.
Der Vorstand und auch andere Mitglieder bzw. Unterstützer reisen alle 4 bis 8 Wochen in unsere zwei Shelter nach Rumänien, um die Tiere aufzunehmen (Fotos, Videos und kurze charakterliche Einschätzung), die dann nach Deutschland vermittelt werden.
Natürlich verhält sich ein Tier in seiner gewohnten Umgebung sicher anders, als nach einem langen Transport und total neue und fremde Umgebung. Die meisten Hunde kommen aber schnell an und meistern den neuen Alltag in Ihren Familien. Sollte es wirklich zu Problemen kommen, wird schnellstmöglich eine neue Pflegestelle oder Endstelle für das Tier gesucht, gefunden und per Fahrkette in das neue Zuhause verbracht.
Es kann auch passieren, das beim sofortigen Tierarzt-Check, auf den der Verein auch besteht, eine Krankheit festgestellt werden kann.
Die Kosten wurden aber bei Einreichung der Rechnungen vom Verein stets übernommen. Niemand musste auf seinen Kosten sitzen bleiben.
Wir sind eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft.
Spenden werden den Mitgliedern und Unterstützern monatlich aufgezeigt. Sachspenden erreichen ihr vorgesehenes Ziel. Videos und Bildmaterial wird in den Gruppen bei Facebook diesbezüglich gepostet. Unsere Tiere reisen legal mit Traces aus. Sie sind geimpft, entwurmt, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet und besitzen einen EU-Pass. Bei den entsprechenden Stellen sind sie ordnungsgemäß gemeldet.
Wir können Ihnen versichern, das alles erdenklich mögliche für die Tiere getan wird. .
Dieser Verein leistet eine sehr gute Arbeit und wir werden ihm weiterhin den Rücken stärken.
Anja und Bianka Friedrich
Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.
Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.
Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.
Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.
Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.
Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.
Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.
Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.
Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.
Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.
Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.
Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.
Anna Coignard
Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:
von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.
Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.
Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet„, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.
Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederumder Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.
Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter.Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst.Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird.Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.
Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.
Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat.Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.
C. Gollenia
Ich möchte einen verregneten Urlaubstag nutzen, um meine Gedanken zuund Erfahrungen mit SfS niederzuschreiben. Vorab gesagt gibt es natürlich auch hier Dinge, die nicht passieren sollten, aber eben doch passieren, weil manche Menschen aus Unerfahrenheit, Ignoranz oder Beratungsresistenz Fehler machen. Jedoch erlebe ich vor allem tolle, engagierte Mitglieder, die z. B. ehemaligen Paten Bilder von Ihrem Patenhund schicken (Danke an TI NE von dieser Stelle) :-), andere an ihrer Freude über jeden Fortschritt ihres Hundes teilhaben lassen, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, sich Gedanken machen, wie man noch helfen kann und Hunden Pflegestellen geben und täglich mit ihnen arbeiten, um ihnen einen Start in ein schönes, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Wenn ein Hund plötzlich und sofort von einer Pflegestelle weg muss, erlebe ich, dass sich binnen 12 Stunden ein Mitglied als Pflegestelle anbietet, ein anderes sich ins Auto setzt und viele Stunden fährt, um diesen Hund zu seiner neuen Pflegestelle zu bringen. Das hätte ich vorher nie für möglich gehalten! Es gibt Mitglieder, die selbstlos dafür sorgen, dass ein schwerkranker Hund die letzte Zeit seines Lebens voller Liebe und Wärme erleben darf (Ich könnte das glaube ich nicht). Und das sind nur einige Beispiele. Auch sehe ich einen Vorstand der ohne Aufhebens einen riesigen Berg Arbeit erledigt. Ob es Webseitenpflege, Vermittlungen an Pflegestellen oder Endstellen, Erstellung von Verträgen, Beantwortung von Fragen, Hilfestellungen jeglicher Art – niemand wird mit seinen Problemen alleine gelassen -, Verwaltung der Spenden, Posten der Aktionen, Erstellung der Patenschaftsurkunden, Organisationen der Transporte etc. ist. Es ist wahrscheinlich noch vieles mehr, was ich gar nicht weiss, weil es so reibungslos und selbstverständlich läuft, dass ich es gar nicht mitbekomme. Viele wären gegen Bezahlung nicht bereit, diese Menge an Aufgaben zu übernehmen. Der Vorstand von SfS tut es unentgeltlich und – was im Tierschutz noch viel wichtiger ist – ist mit Herzblut dabei. Kein Hund ist zu alt, zu hässlich, zu schwierig oder zu krank. Kein Hund wird aufgegeben. Wunder vollbringen kann auch hier leider niemand, aber es wird nicht eher geruht, bis für das Wohlergehen jedes einzelnen Hund alles getan wurde, was getan werden kann und er ein bestmögliches Zuhause bekommt. Deshalb bin ich froh, ein Teil dieses Vereins sein zu dürfen.
Gaby Müller
Im September 2016 übernahm unsere Familie die Pflegehündin „Lou“ vom gemeinnützigen Tierschutzverein „Seelen für Seelchen e.V.“.
Wir möchten Sie heute gerne darüber informieren, wie die Übernahme dieser Hündin vonstatten ging. Im Vorfeld erhielten wir Instruktionen vom Verein, in denen uns mitgeteilt wurde, dass die zu übernehmenden Hunde ausnahmslos mit Sicherheitsgeschirr übergeben werden und dass wir zusätzlich Halsband/Geschirr sowie 2 Leinen zum Abholort mitzubringen haben. Außerdem, dass die Hunde vom Fahrer des Transportunternehmens direkt in unser Auto getragen werden und dass der Hund nur dann mitfahren darf, wenn er entweder angeschnallt am Sicherheitsgeschirr gesichert ist, oder aber in einem speziellen Transportkäfig untergebracht ist.
Wir können bestätigen, dass die Übergabe unserer Hündin „Lou“ exakt nach diesem Schema erfolgte und haben dies in Fotos dokumentiert, die wir diesem Schreiben beifügen. Der Hündin wurde noch im Transportfahrzeug ein Sicherheitsgeschirr mit zusätzlichem Bauchgurt angelegt (ein sog. „Panikgeschirr“, das ein Herauswinden aus dem Geschirr unmöglich macht, s. Foto) und dabei die Chipnummer eingescannt, die auch im EU – Heimtierausweis des Tieres eingetragen ist (s. Foto). Die Fahrer trugen die so gesicherte Hündin direkt in unser Fahrzeug und sicherten sie hier mit dem von uns mitgebrachten Anschnallgurt am Sicherheitsgeschirr (s. Foto). Wir können bestätigen, dass auch die anderen Hunde ebenso übergeben wurden, manche wurden auch direkt in eine mitgebrachte Transportbox getragen. Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt hervorragend vom betreuenden Verein „Seelen für Seelchen e.V.“ beraten und betreut und stehen für Rückfragen gern zu Ihrer Verfügung!
Katrin Hecker
Empfehlungsschreiben zum Transport des Vereins:
Hallo,
wir möchten uns noch einmal herzlich für die tolle Organisation und Durchführung des Hunde-Transport am Wochenende bedanken.
Wir waren völlig begeistert, wie viel Mühe ihr euch macht, das die Hunde gut und unbeschadet in ihre Pflegestelle kommen.
Erst einmal die super Bewirtung von Melanie mitten in der Nacht mit Kaffee und Tee, und dann die Jungs vom Transport, einfach Klasse, noch nie habe ich es in der Vergangenheit bei einem anderen Vereinen erlebt, das uns die Hunde direkt in unseren Kofferraum in die Transportbox gesetzt werden.
Wir freuen uns, auf euch gestoßen zu sein, wir haben einige Jahre uns nicht im Tierschutz engagiert, da wir von den Vereinen nicht überzeugt waren, das die Hilfe auch da ankommt wo sie gebraucht wird. Bei euch sind wir überzeugt, eure Pflegestellen werden gründlich ausgesucht, ihr steht einem immer sehr schnell zur Seite, man kann euch auch mal unangenehme Fragen stellen und bekommt stets eine Antwort.
Eure Kastration- Aktionen in Rumänien direkt vor Ort. Finden wir sehr gut. Es wird bei euch nicht nur vermittelt sondern das Problem direkt im Keim erstickt.
Am meisten aber hat uns beeindruckt, das sogar unsere langjährige Tierärztin euch kannte und uns nur positives von den Erfahrungen mit euch berichtet hat.
Wir wünschen euch für die Zukunft alles gute, hört nicht auf den armen Fellnasen zu helfen, sie brauchen euch.
Und wenn es mal einen Rückschlag gibt, denkt dran, die Fellnasen werden es euch danken.
Wir werden euch weiter unterstützen als Paten, Spender oder Pflegestelle.
Liebe Grüße
Fam. Scheller-Murach
Empfehlungsschreiben zur Ankunft der Hunde mit Sicherheitsgeschirren:
Heike Sander, Woosmerhof den 24.01.2017
Betr.: Seelen für Seelchen e. V. / Transportübergabe Hunde aus Rumänien
Da ich inzwischen 2 Hunde, welche über den Verein Seelen für Seelchen zu mir als Pflegestelle
vermittelt wurden, übernommen und vom Transport abgeholt habe, kann ich bestätigen, dass die
Hunde vollständig gesichert, mit Geschirr und Halsband, ankamen. Die mitgebrachte Leine wurde
noch im Transporter am Geschirr des Hundes befestigt und das Tier wurde mir sogar ins Auto
getragen. Auch auf eine richtige Sicherung im Fahrzeug und beim Ausstieg zuhause wurde ich
deutlich hingewiesen.
Dieses ist nicht nur ein hervorragender Service des Transporteurs und des Vereins, welchen ich noch
bei keinem anderen Verein erlebt habe, sondern auch eine absolut effektive Maßnahme, einen Hund
so sicher wie möglich zu übergeben.
Des Weiteren wurde ich, bevor ich den ersten Hund in Empfang nehmen durfte, durch den Verein
schriftlich und mündlich belehrt, dass der Hund mindestens die ersten 4 Wochen grundsätzlich
doppelt gesichert zu führen ist.
Ich persönlich bin seit 35 Jahren im Tierschutz tätig und habe gerade in den letzten 10 Jahren mit
vielen Vereinen zusammen gearbeitet, die Tiere aus dem Ausland in deutsche Pflege- und Endstellen
vermitteln. Daher bin ich der Meinung durchaus eine Beurteilung, des von Frau Svenja Strohmeier
geführten Vereins Seelen für Seelchen, abgeben zu können und kann von daher nur bestätigen, dass
dieser Verein nicht nur hervorragend geführt wird, sondern auch sämtliche Sicherheitsvorgaben
strengstens beachtet und immer wieder darauf hinweist, wie wichtig eine gute Sicherung der oftmals
sehr verängstigten Hunde ist.
Steckbrief
Alter: ca. 2015 geboren
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Charakter: unsicher, kennt noch nichts vom ‚richtigen‘ Leben, bleibt aber immer freundlich (siehe Videos), verträglich mit Artgenossen
Größe: ca. 50 cm
Im Shelter seit: 2016
Verwandte: Bruder Carlson – bereits ausgereist
Besonderheit: aufgrund ihres hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Diese zurückhaltende Hundedame wurde 2016 im zarten Alter von ca. einem Monat zusammen mit ihrem Bruder Carlson von unseren Helfern vor Ort auf der Straße gefunden. Dort überlebt ein Welpe ohne Mama in aller Regel leider nicht lange, zu viele Gefahren lauern überall. Ein Glück also, dass das Geschwisterpärchen rechtzeitig entdeckt wurde.
Da Elsie seither im Shelter sitzt, hat sie in ihrem Leben nicht viel von der Welt kennenlernen dürfen und findet fremde Menschen deshalb im ersten Augenblick noch immer ziemlich gruselig. Die Arbeit vor Ort lässt es leider nicht zu, dass man sich mit einem einzelnen Hund ausdauernd beschäftigt, damit dieser seine Unsicherheiten ablegen kann. Von ihrer Pflegerin lässt sie sich mit etwas Ruhe aber anfassen. Außerdem schien sie bei einigen unserer Besuche vor Ort schon etwas entspannter zu sein und ließ sich sogar am Zaun mit Leckereien bestechen. Das ist zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wir geben die Hoffnung also nicht auf, dass sie mit viel Zeit und Ruhe auch neuen Menschen ihr Herz öffnen kann.
Mit ihren Artgenossen kommt Elsie im Shelter sehr gut aus. Ein schon vorhandener souveräner Ersthund im neuen Zuhause könnte ihr deshalb den Beginn in ein neues Leben sehr erleichtern, ist aber kein Muss. Sie lebt im Zwinger zusammen mit ihrem Bruder und ist die aufgeschlossenere von den beiden, denn ihr Bruder verlässt die Hütte gar nicht, wenn Besuch da ist. Elsie würden wir trotzdem nur zu sehr erfahrenen Hundefreunden geben, die ihr mit viel Konsequenz und Durchhaltevermögen das Leben hier zeigen und nicht gleich aufgeben, wenn es mal einen Schritt zurück geht.
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Elsie haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Elsie ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Elisa T. hat die Patenschaft für Elsie übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Steckbrief
Alter: ca. 2013 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: sehr zurückhaltend aber nicht panisch, lässt sich bisher nicht anfassen
Größe: ca. 45 – 50 cm
Im Shelter seit: 2016, aus Tötung gerettet
Besonderheit: aufgrund seines hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Teddy wurde vor langer Zeit aus der Tötungsstation in Breasta gerettet – einem Ort, an dem Hoffnung keinen Platz hat. Er war nur einer von vielen, die dort auf das sichere Ende warteten. Doch Teddy hatte Glück: Er wurde von Tierschützern unter all den Hunden ausgewählt und durfte leben. Seitdem ist er bei uns im Shelter – in Sicherheit, aber nicht wirklich frei.
Hier lebt er Tag für Tag hinter Gittern. Umgeben von seinen Hundefreunden, mit denen er sich sehr gut versteht. Sie geben ihm Halt, spenden Trost – denn Menschen konnte Teddy nie wirklich vertrauen. Zu tief sitzen die Wunden, die seine Vergangenheit hinterlassen hat.
Teddy ist kein Hund, der Nähe sucht. Noch nicht. Berührungen machen ihm Angst, und wenn er sich bedrängt fühlt, zeigt er deutlich, dass er seine Grenzen wahren möchte. Und doch glauben wir: In ihm schlummert mehr.
Vielleicht braucht es nur diesen einen besonderen Menschen. Einen Menschen, der ihn nicht drängt, sondern einfach da ist. Der Geduld hat, Ruhe ausstrahlt – und Teddy die Zeit lässt, Vertrauen wachsen zu lassen. Im Shelter fehlt leider die Zeit, die er eigentlich bräuchte. Zu viele Hunde, zu wenig Hände. Für einen wie Teddy – der langsame Schritte gehen muss – bleibt kein Raum. Deshalb hoffen wir so sehr, dass irgendwo da draußen jemand ist, der ihm diese Chance gibt. Denn Teddy wäre nicht der erste Hund, bei dem wir dieses einzigartige Wunder erleben: Dass aus Angst langsam Neugier wird. Aus Misstrauen eine zaghafte Annäherung. Und irgendwann – vielleicht – sogar der Wunsch nach einer sanften Berührung.
Für Teddy suchen wir nun den richtigen Menschen. Jemanden mit Erfahrung, einem ruhigen Zuhause und einem sicher eingezäunten Garten, in dem er sich in seinem Tempo bewegen kann – ohne Zwang, ohne Erwartungen.
Er wird nie ein Hund für Anfänger sein. Aber er ist ein besonderer. Einer, der überlebt hat. Und vielleicht… eines Tages… wird er es spüren können: Dass auch für ihn ein Platz in dieser Welt existiert, an dem er ankommen darf. Und ein Mensch, der seine leise Stimme hört: „Ich bin bereit.“
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Teddy haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Teddy ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Karin F. hat die Patenschaft für Teddy übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
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September 2016
September 2016
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Hier sehr ihr Teddy im Hintergrund in seiner Hütte im April 2019
Hinweise für Endstellen für Hunde über Seelen für Seelchen
Liebe neue Hundefamilie,
hier möchten wir euch ein paar Hinweise zum Ablauf des Transports sowie für die ersten Tage zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied geben.
Die Hunde brauchen mit dem Transporter etwa 2 Tage, bis alle sicher im neuen Zuhause angekommen sind. Wo sie abzuholen sind, wird im Voraus kommuniziert. Die Hunde starten meist freitags, spätestens am Mittwoch erfahrt ihr, wo an dem Wochenende die Hunde aufgesammelt werden müssen. Dieser Ort kann bis zu 100 km von eurem Zuhause sein, bitte plant dieses ein!
Die Hunde, die aus Bârlad ankommen, haben im Idealfall ein Geschirr und ein Halsband um. Sollten sie dies nicht haben, erfahrt ihr es spätestens am Freitag, damit ihr noch Zeit habt, etwas zu besorgen. Zeigt sich euer Hund während des Transports als sehr ängstlich, werdet ihr darüber informiert, dass ihr für diesen Hund eine Transportbox zum Abholen benötigt. Klärt bitte vorher ab, wo ihr im Bedarfsfall eine herbekommt!
Die Hunde riechen meist nicht gut; wenn sie bereits älter sind, kann das Fell sehr verklebt sein. Bitte trotzdem nicht direkt am ersten Tag in die Wanne stecken und das volle Waschprogramm geben! Der zweite Tag, wenn der Hund etwas Vertrauen gefasst hat, reicht dafür vollkommen aus. Die Vertrauensbasis kann am Anfang wacklig sein, diese sollte nicht für ein Bad aufs Spiel gesetzt werden.
Trotzdem gilt es, den Hund nicht mit Samthandschuhen anzufassen! Der tägliche Ablauf sollte so sein, wie er auch später in der Familie ist – Menschen kommen und gehen, es gibt regelmäßig Futter (anfangs bitte proteinarm, da die Hunde hochwertiges Futter oft nicht vertragen – die Marken Bosch und Happy Dog haben sich bewährt).
Die Hunde kratzen sich oft aus Stress die ersten Tage viel, das muss kein Ungeziefer sein. Durch Kratzen bauen sie Stress ab. Auch vermehrt speicheln kann dazu gehören. Die Hunde bekommen bei Abreise ein Spot-on und eine Entwurmung. Bitte mit der Chemie nicht übertreiben!
Der Hund sollte nicht 24 Stunden am Tag bemuttert werden, auch nicht von Kindern, sondern braucht gerade in den ersten Tagen viele Ruhepausen, während denen der Neuankömmling verarbeiten kann. Bietet dem Hund einen sicheren Rückzugsort, an dem er auch in Ruhe gelassen wird! So lernt er auch direkt, dass nicht immer Action passiert zu Hause.
Gerade wenn Kinder im Haus sind, ist es wichtig zu überprüfen, ob der Hund nach einer Woche noch Würmer hat, und die Behandlung gegebenenfalls noch einmal zu wiederholen. Der Tierarzt macht einen General-check und lernt den Hund im gesunden Zustand kennen. So macht der Hund dort keine schmerzhafte Erfahrung – eine gute Voraussetzung für spätere Tierarztbesuche.
Spätestens ab einer Woche nach Ankunft sollte die Erziehung mit einem Hundetrainer beginnen – ob in Einzelstunde oder in der Gruppenerziehung ist hier vom Hund abhängig. Faustregel: Je mehr er am Anfang aus Mitleid oft darf, desto schwerer wird es, das wieder abzuerziehen.
Macht euch vorher Gedanken, wo der Hund hindürfen soll und welche Orte tabu sind, und führt das konsequent durch! Das hilft dem Hund sehr. Ein Hund mit festen Regeln ist ein entspannter, glücklicher Hund.
Der Hund ist grundimmunisiert, maximal ein Jahr später ist der Rest der Impfungen notwendig. Ob dies immer notwendig ist, muss jeder für sich selbst bestimmen. Hierzu gibt es einige gute Artikel im Internet. Eure Hunde sind, laut Ausreisebestimmungen, ein Mal geimpft, viele ältere mehrmals. Es ist jedoch kein Hund wie in Deutschland üblich grundimmunisiert, das ist in Rumänien nicht üblich. Der Bluttiter stimmt auch mit dieser einfachen Impfung. Natürlich können die Hunde hier in Deutschland aufgefrischt werden, aber eine komplette neue Grundimmunisierung ist sehr belastend für den Organismus und nur für die Finanzen des Tierarztes positiv zu werten.
Auch das Entwurmen sollte nicht, wie vom Tierarzt empfohlen, 4 mal im Jahr durchgeführt werden. Eine Entwurmung zerstört die gesamte Darmflora des Tieres, damit auch die guten Bakterien, und macht meist kränker, als es nützt. Es gibt bei jedem Tierarzt die Möglichkeit, Kotproben abzugeben und auf Wurmbefall untersuchen zu lassen – dies ist nicht teurer als die Entwurmung, aber hilft der Gesundheit des Hundes!
Auch chemische Spot-Ons, die prophylaktisch gegen Ungeziefer wirken, enthalten Nervengift, die den Hund belasten. Es gibt mittlerweile einige ökologische Alternativen, über die man sich informieren sollte – auch dies dem Hund zu liebe.
Euer Hund kennt das Gehen an der Leine eventuell noch gar nicht – alles sanft, aber bestimmt einführen.
Wichtig: Die ersten 4 Wochen ist euer Hund bitte doppelt zu sichern, d. h. an Halsband und Geschirr mit jeweils einer Leine. Viele Hunde sind schreckhaft draußen, so schnell wie ein Hund sich bspw. aus einem Julius-K9-Geschirr windet, kann man gar nicht gucken. Daher: Immer auf Nummer sicher gehen!
Jedes Jahr werden zahlreiche Hunde überfahren oder versterben in deutschen Wäldern, weil sie sich erschreckt haben und weggelaufen sind.
Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern.
Sehr empfehlenswert sind Sientas Sicherheitsgeschirre. Aus diesen ist es unmöglich für den Hund, sich herauszuwinden: https://www.sientas.de/shop/
Diese möchten wir jedem ans Herz legen.
Euer Hund freut sich genau so sehr auf euch wie ihr euch auf ihn.
Bitte beherzigt diese Ratschläge! Für Fragen und weitere Informationen stehen wir immer zur Verfügung: info@seelen-fuer-seelchen.de
Hinweise für Pflegestellen für Hunde aus den Sheltern von Seelen für Seelchen e.V.
Liebe neue Hundefamilie,
hier möchten wir euch ein paar Hinweise zum Ablauf des Transports sowie für die ersten Tage zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied geben.
Die Hunde brauchen mit dem Transporter etwa 2 Tage, bis alle sicher im neuen Zuhause angekommen sind. Wo sie abzuholen sind, wird im Voraus kommuniziert; die Hunde starten freitags, spätestens am Mittwoch erfahrt ihr, wo an dem Wochenende die Hunde aufgesammelt werden müssen. Dieser Ort kann bis zu 100 km von eurem Zuhause entfernt sein, bitte plant dies ein! Ihr werdet euren Pflegehund dort auch selbstständig abholen. Zur Not hilft das Fellnasentaxi!
Die Hunde haben im Normalfall ein Geschirr und ein Halsband oder nur ein Sicherheitsgeschirr um. Sollten sie dies nicht haben, erfahrt ihr es spätestens am Freitag, damit ihr noch Zeit habt, etwas zu besorgen. Bringt bitte 2 Leinen mit zum Transport, damit der Hund gut gesichert werden kann!
Zeigt sich euer Hund während des Transports als sehr ängstlich, werdet ihr darüber informiert, dass ihr für diesen Hund eine Transportbox zum Abholen benötigt. Klärt bitte vorher ab, wo ihr im Bedarfsfall eine herbekommt!
Die Hunde riechen meist nicht gut. Wenn sie bereits älter sind, kann das Fell sehr verklebt sein. Bitte trotzdem nicht direkt am ersten Tag in die Wanne stecken und das volle Waschprogramm geben! Alleine deshalb nicht, weil das Spot-on noch mindestens einen Tag nachwirken muss. Der zweite Tag, wenn der Hund etwas Vertrauen gefasst hat, reicht dafür vollkommen aus. Die Vertrauensbasis kann am Anfang wacklig sein und sollte nicht für ein Bad aufs Spiel gesetzt werden.
Trotzdem gilt es, den Hund nicht mit Samthandschuhen anzufassen! Der tägliche Ablauf sollte so sein, wie er auch später in der Familie ist: Menschen kommen und gehen, es gibt regelmäßig Futter (anfangs bitte proteinarm, da die Hunde hochwertiges Futter oft nicht vertragen – die Marken Bosch und Happy Dog haben sich bewährt).
Die Hunde kratzen sich oft aus Stress die ersten Tage viel, das muss kein Ungeziefer sein. Durch Kratzen bauen sie Stress ab. Auch vermehrt speicheln kann dazu gehören. Die Hunde bekommen ein Spot-on und eine Entwurmung bei Abreise. Bitte mit der Chemie nicht übertreiben! Gerade bei Hunden mit dickem Fell kann es gut sein, dass das Spot-on nicht alles abtötet. Dafür bewährt es sich, im Voraus eines beim Tierarzt zu besorgen!
Notwendige Tierarztbesuche sind immer vorher mit der Pflegestellenbetreuung abzustimmen; die Tierarztkosten übernehmen wir dann ab 50 Euro, wobei dieses nur für die erste Rechnung gilt. Alle Folgerechnungen übernehmen wir natürlich ebenfalls, unabhängig von der Höhe.
Der Hund sollte nicht 24 Stunden am Tag bemuttert werden, auch von Kindern nicht, sondern braucht gerade in den ersten Tagen viele Ruhepausen, um die neuen Eindrücke verarbeiten zu können. Bietet dem Hund einen sicheren Rückzugsort, an dem der Neuankömmling auch in Ruhe gelassen wird!
Alle Hunde ab 12 Monaten werden auf Mittelmeerkrankheiten getestet, je nach Shelter auf 4 bzw. 6. Vorher ist ein Bluttest nicht verlässlich.
Gerade wenn Kinder im Haus sind, ist es wichtig zu überprüfen, ob der Hund nach einer Woche noch Würmer hat, und die Behandlung gegebenenfalls noch einmal zu wiederholen. Der Tierarzt macht einen General-Check und lernt den Hund im gesunden Zustand kennen; so macht der Hund dort keine schmerzhafte Erfahrung – eine gute Voraussetzung für spätere Tierarztbesuche.
Spätestens ab einer Woche nach Ankunft sollte die Erziehung, eventuell auch mit einem Hundetrainer, beginnen – ob in Einzelstunde oder in der Gruppenerziehung ist hier vom Hund abhängig. Faustregel: Je mehr er am Anfang aus Mitleid oft darf, desto schwerer wird es, das wieder abzuerziehen.
Macht euch vorher Gedanken, wo der Hund hindürfen soll und welche Orte tabu sind, und führt das konsequent durch! Das hilft dem Hund sehr. Ein Hund mit festen Regeln ist ein entspannter, glücklicher Hund.
Der Hund ist grundimmunisiert, maximal ein Jahr später ist der Rest der Impfungen notwendig. Natürlich können die Hunde hier in Deutschland aufgefrischt werden, aber eine komplette neue Grundimmunisierung ist sehr belastend für den Organismus und nur für die Finanzen des Tierarztes positiv zu werten.
Bitte informiert euch darüber, ob in eurer Gemeinde das Anmelden von Hunden zur Steuer verpflichtend ist! Dieses kann der Verein nicht tragen.
Auch das Entwurmen sollte nicht, wie vom Tierarzt empfohlen, 4 mal im Jahr durchgeführt werden. Eine Entwurmung zerstört die gesamte Darmflora des Tieres, damit auch die guten Bakterien, und macht meist kränker, als es nützt. Es gibt bei jedem Tierarzt die Möglichkeit, Kotproben abzugeben und auf Wurmbefall untersuchen zu lassen – dies ist nicht teurer als die Entwurmung, aber hilft der Gesundheit des Hundes.
Auch chemische Spot-ons, die prophylaktisch gegen Ungeziefer wirken, enthalten Nervengift, die den Hund belasten. Es gibt mittlerweile einige ökologische Alternativen, über die man sich informieren sollte – auch dies dem Hund zu liebe.
Euer Hund kennt das Gehen an der Leine eventuell noch gar nicht – alles sanft, aber bestimmt einführen.
Die Pflegestelle ist über den Verein mit einer Selbstbeteiligung der Pflegestelle in Höhe von 300 Euro haftpflichtversichert. Alles darüber hinaus zahlt die Versicherung. Ihr seid dafür zuständig, eure Hunde zu beaufsichtigen.
Wichtig: In den ersten 4 Wochen ist euer Hund bitte doppelt zu sichern, d. h. an Halsband und Geschirr mit jeweils einer Leine. Viele Hunde sind schreckhaft draußen; so schnell wie ein Hund sich bspw. aus einem Julius-K9-Geschirr windet, kann man gar nicht gucken. Daher: Immer auf Nummer sicher gehen! Jedes Jahr werden zahlreiche Hunde überfahren oder versterben in deutschen Wäldern, weil sie sich erschreckt haben und weggelaufen sind.
Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern. Dieses unterschreibt ihr auch in den Verträgen; bitte haltet euch daran, es dient der Sicherheit eures Hundes!
Sehr empfehlenswert sind Sientas Sicherheitsgeschirre. Aus diesen ist es unmöglich für den Hund, sich herauszuwinden: https://www.sientas.de/shop/
Diese möchten wir jedem ans Herz legen.
Zur Vermittlung: Grundsätzlich sind wir für die Vermittlung zuständig. Wir posten den Hund auf unserer Facebook-Seite und über die Webseite. Es hilft aber, wenn ihr helft: inseriert euren Hund selbstständig, bspw. beim heißen Draht, bei ebay-Kleinanzeigen, auf quoka oder anderen Portalen. Die Interessenten kommen zu euch, um den Hund kennenzulernen, macht gern selbstständig diesen Termin aus. Wir haben ebenfalls Profifotografen in einem Netzwerk, die euch gern besuchen, um vorteilhafte Fotos von euren Hunden zu machen. Diese helfen der Vermittlung enorm!
Möchten die Interessenten den Hund gern adoptieren, dann bittet sie, den Interessentenbogen auf der Homepage auszufüllen und an uns zu schicken! Ihr könnt die Vorkontrolle selbst durchführen, wir können aber auch jemanden schicken. Ist diese positiv, füllen die Interessenten den Schutzvertrag, den wir ihnen zuschicken, aus, überweisen die Schutzgebühr und dann kann der Hund umziehen. Nicht früher! Wir möchten auf Nummer sicher gehen.
Wir fügen die Adoptanten dann zu unserer Endlich-Daheim-Gruppe hinzu, damit wir verfolgen können, wie es dem Hund geht, Fragen beantworten und vieles Anderes.
Wenn ihr diesen Bogen aufmerksam gelesen habt, so tragt im Interessentenbogen bitte im Feld „Geburtsdatum“ hinter eurem Datum das Wort „gelesen“ ein.
Euer Hund freut sich genau so sehr auf euch wie ihr euch auf ihn.
Bitte beherzigt diese Ratschläge! Für Fragen und weitere Informationen stehen wir immer zur Verfügung: info@seelen-fuer-seelchen.de
Steckbrief
Alter: ca. 2014 geboren
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Charakter: schüchtern, mit etwas Abstand aber neugierig und bestechlich
Größe: ca. 45 cm
Im Shelter seit: 2014, kam als Welpe ins Shelter
Besonderheit: aufgrund Suavos hohen Alters suchen wir dringend ein Zuhause (Notfell)
Guten Tag ihr Menschen!
Mein ganzes Leben schon wohne ich hier in diesem rumänischen Shelter. Das hat wohl damit zu tun, dass ich kein ganz einfacher Zeitgenosse bin, Rüden sollten mir nämlich nicht zu nahe kommen. Denn dann ist nicht mehr gut Kirschen essen mit mir. Mit meinen weiblichen und charmanten Artgenossinnen verstehe ich mich jedoch vorzüglich.
Und nun kommen wir zu den Zweibeinern. Tja, was soll ich dazu sagen… Die vielen Jahre ohne großen Menschenkontakt haben leider ihre Spuren bei mir hinterlassen, denn aus mir ist kein Hund geworden, der euch Zweibeiner überschwänglich und nach Streicheleinheiten bettelnd begrüßt. Auch wenn ich gerne so mutig wäre. Im Gegenteil – immer, wenn deutsche Tierschützerinnen mein Shelter besuchten, versteckte ich mich all die Jahre am Liebsten in der hintersten Ecke des Zwingers oder hinter meinen etwas mutigeren Hundefreundinnen. Doch ganz habe ich mich noch nicht aufgegeben und so habe ich Ende 2024 alle überrascht, als ich beim diesjährigen Besuch neugierig aus meiner Hütte trat und mit etwas Abstand sogar Leckereien annahm. Spannend finde ich euch Menschen und euer Essen also doch, und mein aufgebrachter Mut gibt mir neue Hoffnung, die ich meiner Situation ja so bitter nötig habe.
Ob ich jemals ein Leben außerhalb des Shelters – nämlich in einem Für-Immer-Zuhause – haben werde, steht in den glitzernden Sternen geschrieben. Aber wie sagt man doch: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Also schaue ich voller Zuversicht, aber auch mit einem flauen Gefühl im Magen, in die Zukunft. Und wer weiß, vielleicht ist das Glück eines Tages auf meiner Seite…
Interesse geweckt?
Wenn Sie Interesse an Suavo haben, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen aus (https://seelen-fuer-seelchen.de/interessentenbogen/) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@seelen-fuer-seelchen.de oder eine Nachricht über Facebook. Suavo ist ausreisefertig und kann mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der EU überwacht wird. Die Hunde reisen kastriert (insofern alt genug), geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird bei Hunden ab 12 Monaten vor der Ausreise ein Schnelltest auf folgende Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Dirofilariose und Leishmaniose.
Silke R. hat die Patenschaft für Suavo übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen.
Vielen Dank im Namen der Hunde!
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"Gemeinsam für die Hunde in Rumänien!"
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