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Reisebericht Steffi Balke November 2018- Racari und Barlad

8 Tage Rumänien, insgesamt 700 km Autofahrt und viele Eindrücke.

Racari Shelter

Nach einem privaten Besuch einer Tierschützerin in Craiova, fahren mein Mann und ich los ins 200 km entfernte Racari Shelter. Es regnet in Strömen, drei Grad Außentemperatur und dazu eine abenteuerliche Fahrkultur der Rumänen, lassen uns darum beten in einem Stück anzukommen. Unzählige Vollbremsungen auf dem Weg lassen meinen regulär recht entspannten Mann doch sehr unentspannt werden.  Auf dem Weg habe ich 39 Hunde gezählt, in allen Größen. Viele davon sitzen einfach an der Straße, im Regen und schauen vor sich hin, andere haben wenigstens einen kleinen Verschlag gebaut bekommen. Mehr als einmal verspürt, dass deutsche Tierschützer Herz in mir den Wunsch anzuhalten und das Auto voll zu laden, es bleibt beim Wunsch…ich bin ja nicht zum ersten mal in Rumänien.
Wir fahren auf einem Feldweg hinter die Wohnhäuser und dort ist es, das städtische Shelter von Racari. Bianca hat den Vertrag mit dem Bürgermeister geschlossen und kümmert sich ,zusammen mit einem Arbeiter der Stadt, um das Shelter. Dieser wohnt auf dem Gelände. Natürlich wird unsere Ankunft als erstes von den Hunden bemerkt. Der Arbeiter läßt uns hinein, mein erster Besuch in einem rumänischen Shelter beginnt mit dem Blick auf Hunden an der Kette. Gelbe Hundehütten sorgen dafür das sie einen geschützten Schlafplatz haben. Diese Hunde sind unverträglich mit anderen Hunden, Einzel Zwinger sind purer Luxus in Racari und einfach nicht vorhanden. Das Gelände ist schlammig, kein befestigter Weg vorhanden, somit schlittern mein Mann und ich über den, vom immer noch fallenden Regen völlig aufgeweichten, Boden. Ein Gebäude steht mitten auf einem Rasen, links und rechts davon die Hunde an Ketten. Gerümpel steht herum, Baumaterial und rostige Metallteile und dazu eine Sinfonie aus Hundegebell vom ganzen Gelände. Ich muss schlucken und denke mir, das ich deutsche Erwartungen nicht haben darf. Also versuche ich, wertfrei, mir ein Bild zu machen. Der Arbeiter führt uns weiter auf das Gelände, vorbei an den beiden neuen Welpen Zwingern. Die Welpen tapsen neugierig aus ihrer Hütte und schauen wer da kommt. In einer Reihe stehen sie am Gitter, wem geht da nicht das Herz auf. Gleichzeitig zittern sie ganz doll, es ist so unglaublich kalt, nass und dazu auch noch windig. Ich friere ja jetzt schon und bin eingemummelt in meine Jacke und Schal. Die Mini Mäuse mag ich einfach unter meine Jacke stecken, es sind aber definitiv zu viele und ich ertappe mich erneut bei unrealistischen Gedanken. Also weiter zu den Zwingern mit den erwachsenen Hunden. Zwei Reihen mit Zwingern, die Türen und Gitter stehen sich gegenüber, dazwischen ein schlammiger Boden. Als wir um die Ecke biegen bleibt mir die Luft weg, es ist so unfassbar laut. Alle bellen und schauen wer da kommt. Die Lautstärke tut mir weh und mein Mann und ich schauen uns an, ich kann nur ein “Wow” mit den Lippen formen. Wir gehen bis zum Ende der Zwinger und ich schaue mich um, lass das kurz sacken und hoffen sie beruhigen sich etwas, so das ich Videos und Fotos machen kann. Aktuelle Bilder und Videos sind immer gut und für potenzielle Herrchen und Frauchen wichtig. Erste Kontaktaufnahme mit einem braunen Hund der mich freundlich an wedelt und nicht bellt. Ich bekomme Küßchen an der Hand. Der Arbeiter öffnet den Zwinger daneben, 2 Schäferhundmischlinge, und winkt mich herein. Einer der beiden schnüffelt kurz und geht der andere springt mir direkt mal mehrfach in die Seite und haut mich fast um. Er erwischt mein Handy und es segelt knapp am Wassernapf vorbei und landet. Puh, nix passiert, Handy lebt. Ich geh mal besser wieder raus, der stürmische Kandidat beruhigt sich nicht. Da viele Hunde meinen Mann anbellen, bitte ich ihn zu gehen, in der Hoffnung, es kommt mehr Ruhe in die Situation. Das klappt sogar, es wird etwa leiser, einige beruhigen sich etwas. Ich gebe sehr schnell auf, Fotos zu machen und entscheide mich erstmal Videos von allen Zwingern zu machen. Diese werdet ihr dann bald bei den Racari Hunden in den Alben finden. Je nach Charakter verstecken sich die Hunde hinten in der Hütte, bellen mich an, freuen sich oder ich werde skeptisch beäugt und ein Sicherheitsabstand wird eingehalten. Zwinger für Zwinger arbeite ich ab. Immer wieder gibt es ernsthafte Streitereien, wo der Arbeiter dazwischen gehen muss, einige Hunde rennen und springen regelrecht gegen die Zwinger Gitter und wollen einen Hund im Nachbar Zwinger an die Gurgel. Auch um meine Aufmerksamkeit wird teilweise gekämpft, mit den Zähnen. JETZT verstehe ich erst richtig was gemeint ist mit “ Zwinger Verhalten”. Oft entpuppen sich Hunde in einem neuen Zuhause als Wundertüten, da das Leben im Shelter einfach nicht vergleichbar ist mit einem Leben in einer Menschenfamilie. Irgendwann bin ich fertig, alle Zwinger und Hunde sind begutachtet und gefilmt. Da die Hunde nach wie vor sehr gestresst sind und ich langsam einfriere, entscheide ich mich auf Fotos zu verzichten. So leid es mir tut, ich höre ich auf mein Bauchgefühl und lasse sie lieber zur Ruhe kommen, oder vielleicht auch mich selbst? Zum Schluß noch Videos von den Welpen, ich darf in den Welpen Zwinger und hocke mich auf den Boden. Fast alle stürmen auf meine Beine, klettern am Arm hoch und ich bräuchte viel mehr Hände um ihnen gerecht zu werden. Viele von ihnen haben bereits ein Zuhause, andere noch nicht. Zum Schluß geht es ins Haus, dort sind gerade die jüngsten Welpen untergebracht. Ein Knäuel von Köpfen und Körpern und ein etwas älterer Welpe, der mich glatt anknurrt als ich näher komme. Sie alle müssen den Winter erst einmal überleben, bis sie alt genug sind um ausreisen zu dürfen. Kurz darauf sind wir nass und halb erfroren im Auto zurück und ich bin emotional aufgewühlt und muss das Gesehene erstmal verarbeiten. Mein erster Besuch in einem städtischen Shelter, ein kleiner Schock, aber eben die Realität in Rumänien. Ich bin dankbar das in diesem Shelter keine Hunde verhungern oder getötet werden, dank Seelen für Seelchen, unseren Futter Paten und unseren Unterstützern.

Das Help Azorel Shelter in Tutova bei Barlad

Morgens um 10 Uhr fahren mein Mann Mike und ich auf den Lidl Parkplatz in Barlad, dort sollen wir Lucia treffen, die das Help Azorel leitet. Mein erster Blick geht auf einen weißen großen Hund, der eingerollt mitten auf dem Parkplatz schläft, genau so das die Autos an ihm vorbei fahren. Ich gehe hin und hoffe er atmet, das tut er, also lege ich vorsichtig etwas zum knabbern vor ihn. Er öffnet ein Auge und schläft dann weiter. Ich denke mir “ Das in Deutschland. Polizei, Feuerwehr und Tierrettung wären alarmiert” hier interessiert das niemanden.

Dann kommt Lucia und wir fahren los, raus aus der Stadt in einen kleinen Ort, Lucia wedelt mit der Hand nach rechts auf einen unbefestigten Weg. Lucia spricht kein englisch ,somit ist die Hand und Fuß Sprache nötig. Wir fahren 5 Minuten einen holprigen, rutschigen Weg entlang, mitten im Nirgendwo. Dann kommen Gebäude in Sicht. Nochmal einen Schlammweg entlang und angekommen. Das nächste mal mieten wir besser einen Jeep, das steht fest. Ein U-förmig gebautes Shelter, das im Matsch versinkt, und natürlich jede Menge Hundegebell erwarten uns. In der Mitte stehen einige Hundehütten, ein kleines Futter Lager ist zu erkennen und vorne am Tor ist ein Brunnen, solche kennen viele nur aus Filmen.
Als erstes begrüßt uns ein Hunde Komitee mit einem bulligen Rüden an der spitze. “Oha” . Durch die Tür gequetscht, soll ja keiner entwischen, und dieses riesen Tier entpuppt sich als Kuschel Monster. Ich bin 1,60m klein und hab erstmal die Pfoten auf der Brust und ne Zunge am Kinn.

Die anderen freien Hunde wuseln um uns herum und beschnuppern uns. Meine Jacke interessiert es mittlerweile nicht mehr ob da noch ein bisschen Schlamm dran kommt, fällt nicht auf. Ein Mann säubert bereits fleißig die Zwinger.Also laufen wir eskortiert von Hunden nach hinten in die, ja was, Menschen Unterkunft… Ein dunkler Holzverschlag, Tüten sind an die Decke gebunden, so sind sie sicher. Lucia zieht sich um und fängt an die Hunde zu füttern.
Mein Mann und ich müssen die Hunde fotografieren und Videos filmen. Der komplette Boden ist matschig, auch der Boden in dem nicht überdachten Bereich der Zwinger. Hunde bellen sobald wir in Sicht kommen, andere sitzen still im Hintergrund, andere stehen da und wedeln uns freundlich an. Die bellenden Hunde überwiegen aber ganz klar. Also fotografieren und filmen wir knapp 2 Stunden, ein Hund nach dem anderen. Irgendwann nehme ich den Einzelnen gar nicht mehr wahr und mache eine Pause. Meine Schuhe sind ein Schlammklumpen und ich fluche für mich, warum ich die Regenstiefel Zuhause gelassen habe. Ich verbuche das als Erfahrung, das erste mal Shelter besuchen hat seinen Preis, meiner ist nasse Füße, dauernd. Ich bemerke das dieses Kuschel Monster immer zwischen mir und meinem Mann hin und her pendelt, und prüft ob alles okay ist , kurz mal nen Streichler abholen. Schlaues Kerlchen. Die Hunde haben mittlerweile Essenszeit und wir wollen sie nicht stören, also stehe ich da in der Mitte und lasse das Help Azorel Shelter das erste Mal bewusst auf mich wirken. Es wirkt, gerade bei diesem kalten nassen Winterwetter, sehr trostlos und düster. Ein Zwinger neben dem Nächsten, Beiß Schutzwände dazwischen, so das der von nebenan nicht den Nachbarn beißt. 2-4 Hunde auf 6qm, auch Lucia hat Hunde aus dem Little Souls Home genommen, somit ist auch hier überbelegt. Die Stimmung schwenkt bei mir in Traurigkeit um und ich weiß, das es nicht alle in ein eigenes Körbchen schaffen werden. Genug davon, ich muss Fotos machen, also weiter. Handy gezückt, an den Zwinger ran, bellende Hunde an der Hand schnuppern lassen, sie beruhigen sich (oder auch nicht) und Fotos schießen. Zwischendurch auch mal kurz ein wenig die Ohren kraulen oder die Nase streicheln.  Aber auch der ein oder andere Schnapper ist dabei “UiUiUi, das war knapp” und damit das Prädikat “schwierig” eingehandelt, leider. Die Chancen auf ein passendes Körbchen sind so verschwindend gering. Als wir fertig sind, sind wir auch wirklich fertig, kalt, nass, schlammig, Ohrensausen vom Gebell. Wir knuddeln noch ein wenig die Hunde die frei herumlaufen. Der Arbeiter spricht ein wenig englisch und sogar 5 Wörter deutsch. Er ist so freundlich, lächelt viel und liebt Hunde. Er erzählt er habe 11 Hunde Zuhause und das er den Brunnen konstruiert hat, womit sie nun das Wasser fördern. Er hat heute unzählige Male Wassereimer nach oben geholt.

“Eine ganz andere Welt als unsere” ist das was mir durch den Kopf schießt. Zum Schluss wird noch das Futter Lager repariert, da wurde versucht einzubrechen, welcher Schlingel aus der Mitte wird das wohl gewesen sein, wir wissen es nicht. Dann endlich geht es ins Auto… wo ich natürlich, ne halbe Stunde, mit einem Stock meine Schuhe vom Schlamm befreie…was auch sonst..ich will so dringend einen Kaffee.

Das Little Souls Home in Barlad 

Nach 4 Stunden Fahrt von Bukarest nach Barlad, stehen wir vor dem Little Souls Home, es ist später Nachmittag.
Hier werden wir 2,5 Tage verbringen.
Ein Maschendrahtzaun mit Tor, einige Zwinger sind zu sehen und auf der rechten Seite eine Container mit 2 Türen.
Das erste was ich sehe ist ein schwarzer Junghund (fast noch Welpe) der auf uns zu springt, was für eine süße Begrüßung.
Leider empfängt uns auch hier eine enorme Wucht an Hundegebell. Wow. Ich frage mich, wie ich das die nächsten Tage, den ganzen Tag, aushalten soll.
Kaum sind wir aus dem Auto ausgestiegen, geht die Tür des Containers auf und Luiza Lu kommt uns entgegen.
Eine Umarmung ein Hello und schon muss ich mich gegen einen weißen Junghund verteidigen der an mir zerrt. Hallo Joyce, du bist ja frech.
Wir gehen in den Container, da Luiza und die anderen eigentlich schon im Feierabend sind und nur für uns noch geblieben sind.
Der kleine schwarze Hund springt mit rein und schmeißt sich vor einen Gasofen auf eine Decke. Dort wird er die nächsten Tage oft sein. Wir begrüßen alle, 2 Stühle werden frei gemacht, und wir reden über dies und das.
Viele Dinge müssen besprochen werden, durch die Veränderung in Barlad und im Verein selbst. Luiza ist auch beim Open Shelter involviert, auch da muss einiges besprochen werden.
Persönlich besprechen ist einfach besser als das ewige Messenger schreiben. Vor mir steht ein Körbchen aus Holz ,in dem eine Decke liegt, plötzlich bewegt sich was und eine Pfote schaut unter der Decke hervor.
Ich frage natürlich wer das denn ist, Luiza schaut traurig , hebt die Decke und ich sehe 4 Welpen, alle mehr tot als lebendig. “Staupe” bekomme ich gesagt und das es wahrscheinlich ist, das sie morgen früh nicht mehr leben.
Oh, das ist ein kleiner Schlag in die Magengrube. Ich weiß es ja und es gehört bei uns dazu das die Welpen ohne Mutter fast keine Chance haben, aber jetzt sehe ich welche, sehe wie sie atmen und kämpfen.
Ich streichle alle einmal vorsichtig, ein wenig Liebe schenken, wenigstens das kann ich tun. Stille Tränen kann ich nicht ganz unterdrücken.
Es wird Zeit und wie verabreden uns für den nächsten Morgen. Wir fahren zur Pension und ruhen uns erstmal etwas aus.

Am nächsten Morgen sind wir Pflicht versessen sogar früher als Luiza und Valy da. Ein Arbeiter ist bereits bei der Reinigung der Zwinger des öffentlichen Shelters.
Also tief Luft holen und rein. Es ist erstaunlich leise, alle Hunde im vorderen Bereich schauen traurig durch die Gitter , keiner bellt, das ist schon etwas gruselig.
Links stehen 2 Schuppen, einer ist Lagerraum der andere sowas wie ein Aufenthaltsraum, nach rumänischen Vorstellungen. Davor ist eine Betonfläche, Holzteile und ich sehe Löcher.
Direkt geradeaus etwas links ist eine doppelt Zwinger Reihe, die Zwinger sind sehr flach, das fällt sofort auf, sie sind vielleicht 1,60m hoch.
Rostige Metall Zwinger, die für mich so aussehen als ob sie gleich umfallen und entsorgt werden müssen.
Wir gehen weiter und laufen zwischen Zwinger und Schuppen entlang, mit Blick auf eine weitere doppel Zwinger Reihe, diese sind hoch gebaut und ähneln denen im LSH vom Aufbau. Jetzt geht das Bellen plötzlich los.
Wir gehen die Reihe entlang und werden nicht nett empfangen, mir wird mulmig, aber ich bin ja Tierschützer. Also halte ich mutig meine Hand an einen Zwinger und prompt wird geschnüffelt und nicht gebellt.
Mein Mann wird aber weiterhin ziemlich heftig begrüßt. Ich schaffe es mit einigen eine kleine Freundschaft zu beginnen, aber die Skepsis ist ihnen ins Gesicht geschrieben.
Die Holzhütten sind in einem schlechten Zustand und ich weiß das wir neue Hütten aufstellen wollten, aber der Bürgermeister hat ein striktes Verbot verhängt nichts zu ändern oder zu tauschen, warum auch immer.
Dieses Shelter ist der “alte” Teil, den wir bis zum 1.11.2018 verwaltet haben und der jetzt wieder in der Hand des Bürgermeisters ist.
Trotzdem sorgen Luiza und ihr Team für die Hunde, sie bekommen ausreichend Futter, frisches Wasser und die Zwinger werden vom Arbeiter gereinigt.
Zumal auch noch über 30 Hunde von uns dort untergebracht sind. Die restlichen hat eine befreundete Tierschützerin adoptiert.
Ab Januar wird es brenzlig und alle Tierschützer in Barlad helfen mit ihren Vereinen im Rücken, so schnell wie möglich für Entlastung und Versorgung der Hunde, mehr ist gerade nicht möglich.
Es wird mit dem Bürgermeister verhandelt und immer wieder werden Gespräche zur Zukunft geführt, aber es gestaltet sich etwas zäh, somit gibt es noch keine festen Aussagen, die wir euch geben könnten.
Luiza ist mittlerweile eingetroffen und stößt zu uns. Ich habe genug gesehen und gute Laune in dieser Umgebung zu haben ist schwer, somit erstmal zurück in den Container, umziehen.
Wir stehen draußen und warten wo wir helfen können, umgeben von diesem Gebell. Joyce, diese kleine Teufelin, hat mich erneut entdeckt und piesackt mich mit ihren Welpen Zähnen.
Füße, Knie, Jackenärmel, Finger, Handschuhe, nichts ist sicher und sie verdammt hartnäckig. Mein Mann hört nicht auf zu lachen und filmt das Ganze. Na das wird ne Erinnerung!
Wir bekommen die Aufgabe Wasser Näpfe sauber zu machen und zu befüllen. Es hat gefroren über Nacht, somit rücken wir mit Hammer und Bürste in den Shelter vor.
Leider gehen die Kerzen für den Wassernapf Wärmer immer aus und es friert dann doch zu. Das war wohl doch nicht optimal gebaut.
Es ist um die 0 Grad kalt und mein Mann überlässt mir den Part, die Zwinger zu öffnen, die Näpfe zu angeln und sie ihm raus zu reichen, er macht dann die Männer Arbeit und schlägt das Eis auf.
Das betreten der Zwinger ist jedes mal anders und mir ist, ehrlicherweise gesagt, auch mulmig zumute, da als Fremde einfach rein zu marschieren.
Außerdem gleicht der Zwinger einem Minenfeld aus Kot und Urin. Jipie, zum Glück bin ich nicht empfindlich.
Aber nach 3 Zwingern hat man es raus, wie man rein und raus kommt ohne das Hunde entwischen, und wie man die Hunde händelt.  Einige sind außer sich vor Freude einen Menschen zu sehen, der vielleicht sogar kurz Zeit hat eine Streicheleinheit zu verteilen.
Andere verkriechen sich in die Hütten, die nächsten verbellen im größtmöglichen Abstand, mich , den Eindringling.
Ich möchte ihnen manchmal sagen ” Hey, ich bin aus Deutschland und da ist ein riesen Team das versucht für euch ein Zuhause zu finden und das für Futter sorgt” , aber was bringt das?
Sie wissen es nicht und werden es auch nie verstehen, das sie mehr oder minder Glück im Unglück haben.
Je nach Größe der Hunde und Zwinger sind 2-5 Hunde in den Zwingern und schnell weicht ein Hundegesicht dem nächsten, wie schnell das geht , das man sich vielleicht noch an den freundlichen im letzten Zwinger erinnert, aber der Rest ?
Wer war da noch drin ? Ohje. Da ich im Verein auch nichts mit der Vermittlung oder Patenschaften zu tun habe, kenne ich nicht mal ihre Namen. Es sind so viele.
Zwinger für Zwinger verrichten mein mann und ich die Arbeit, es läuft immer reibungsloser und beim 20. sind wir schon im Arbeitsrythmus.  Sobald ich Luft habe, wird gestreichelt und sie dürfen schnüffeln soviel sie wollen.
Meine Jacke und Schuhe sind schon seit dem 1. Zwinger nicht mehr sauber, aber das stört mich absolut nicht, Hundepfoten Abdrücke sind spitze als Deko. Nur das ich langsam anfange nach Urin und Kot zu riechen trübt es etwas.
Oha, jetzt stehe ich vor einem Zwinger und weiß absolut nicht wie ich da rein kommen soll, 4 große Hunde, direkt an der Tür.
Ich löse den Schieber und sie drücken sofort, ich taumel nach hinten und mein Mann reagiert und schiebt schnell die Tür wieder zu, puh zum Glück hab ich nen Bär als Mann.
Okay, was jetzt…zweiter Versuch, neue Taktik…. auch die scheitert. Mein Mann und ich entscheiden das wir das besser lassen. Sie müssen auf die Veteranen warten.
Jetzt sind wir am Welpen Haus und puschlige, aufgeplusterte Fellkugeln mit Beinen wetzen aus dem Haus, die Mama im Schlepptau. Aaaaaah, ich sterbe, sind die süß.
Ich will alle haben, ich höre das seufzen meines Mannes hinter mir. “Schaaaatz, schau mal, sind die nicht total schöööön?” ” Ja, Schatz, total süß” kommt es mit einem “Ohje-das-wird-dauern” Unterton von ihm.
Also werden erstmal die Welpen mit ihrer tollen Mama begrüßt und bekommen auch ihre Streichler, geht ja nicht, das aus zu lassen. Mein Mann will weiter machen und ich löse mich von den Puscheln.
Mein Herz ist glücklich, trotz dieses Ortes. Und fällt euch was auf ? Ich habe das Hundegebell nicht mehr erwähnt. Erstaunlich aber wahr, ich nehme es nur am Rande wahr.
Unser Gehirn ist schon erstaunlich, wird einfach gefiltert. Meinen Mann anbrüllen muss ich trotzdem damit er mich versteht. Plötzlich rasten alle Hunde gleichzeitig aus, sie schauen alle in eine Richtung und bellen wie verrückt.
Autsch, das tut weh, und zur Hölle es geht doch noch lauter. Also folge ich dem Blick der Hunde und sehe etwas erhöht hinter dem Shelter einen Hund draußen rum streifen.
Als dieser erschrocken entschwindet wird es wieder leiser, die Hunde rollen sich teilweise wieder ein und schließen die Augen. Ich habe die 40 überschritten aber mir fällt dazu nur ein “Krass” ein.
Also weiter Wasser Näpfe putzen und füllen.  Luiza kommt auf uns zu und sagt das wir super Arbeit machen, die Näpfe würden vor Sauberkeit funkeln.  Ah, das tat gut.  Danke, wir bemühen uns.
Es wäre aber gut wenn wir ihnen hinterher gehen, da sie den Kot entfernen, um dann das Wasser aufzufüllen.
Ähm, ja macht Sinn, wo sie es so sagt.
Also zum anderen Ende und da weiter machen, wir erledigen also unsere Arbeit in den bereits geputzen Zwingern.
Vier Stunden später sind wir fertig, Schmerzen im Kreuz, eingefrorene Finger und Klamotten die aussehen als hätte man ne Schlammschlacht ausgefochten. Der Geruch ist , sagen wir, eines Stinktiers würdig.
Jetzt noch Futter in die Zwinger, da klinken wir uns aus, ab ins Büro. Kaffee bitte.  Joyce hat mich natürlich direkt wieder im Visier als ich zum Container laufe, ich kann sie abschütteln und mich rein flüchten.
Ich stehe an der Kaffeemaschine und mir fallen die Welpen ein,  ich drehe mich um, und sehe das nur noch ein Welpe da ist,  er sieht alles andere als lebendig aus.
Im unteren Regal sehe ich noch eine Hundeschnauze, der gleiche Wurf , sie sieht viel besser aus und scheint ihre Umgebung wahr zu nehmen. Oh Gott sei dank.
Die anderen sind dann auch fertig und ich frage Luiza.  Sie sagt drei Welpen sind verstorben und die im Regal ist vom gleichen Wurf, aber sie ist durch das Gröbste durch und hat eine 50/50 Chance.
Wir reden noch ein wenig und es werden noch Arbeiten verrichtet die anliegen. Medizin wird verabreicht und repariert was zu reparieren ist.  Der Tag im LSH neigt sich dem Ende zu, morgen fahren wir ins Help Azorel.

Einen Tag später sind wir wieder im Little Souls Home,  heute regnet es, nicht stark, aber unablässig, das wird ein heftiger Tag. Morgen fliegen wir schon wieder nach Hause, also Zähne zusammen beißen und durch.
Der Welpe im Korb ist weg, aber der im Regal ist noch da und wedelt mich sogar heute an, als ich rein komme. Traurigkeit und Freude mischen sich in einem Moment. Das haben sie hier ständig, ich frage mich mal wieder wie die unzähligen
Tierschützer vor Ort, das emotional aushalten, es ist so grausam und man ist so hilflos. Warten und hoffen das die Medikamente anschlagen, das war es und es sterben so viele.
Da Luiza und Valy im Rathaus sind fängt Bogdan allein an mit den Zwingern. Ich wollte eigentlich heute Fotos machen, das kann ich nicht verschieben, aufgrund der Menge der Hunde.
Mein Mann guckt schief und sagt ” Was solls, ich helfe ihm.” Er schnappt sich den Besen und stiefelt in den ersten Zwinger und fängt an Kot auf zu fegen und den Boden danach einmal abzuspritzen.
Bogdan lächelt ihn an und bedankt sich so, sein englisch ist nicht sehr gut, aber ein Lächeln versteht jeder.
Also mache ich mich daran die fertigen Zwinger abzufotografieren, niemand mag Kot Haufen auf Fotos.  Es ist durch den Regen und das abspritzen eine Flüssigkeit auf dem Boden.
Ich weiß sicher das es eine Mischung aus Regen, Urin und Kot ist, weil ganz weg bekommt man das nicht auf Betonboden.  Und es riecht danach, ganz sicher.
Nach 5 Zwingern ist meine Hose patschnass, meine dicke Jacke ist nass und meine Schuhe sehen mal wieder aus wie aus dem Müll gezogen.
Das wirklich eklige ist, da ich so klein bin, spritzt mir ständig die Flüssigkeit ins Gesicht. Wenn ich draußen stehe und Fotos mache springen einige Hunde am Gitter hoch und spritzen so das Wasser hoch, gehe ich rein, um auch die in den Hütten zu erwischen, muss ich in die Hocke.
Und das ist die Aufforderung für alle freundlichen Hunde auf mir rum zu klettern, mich anzuspringen, mich zu stupsen ( was mich 3x an diesem Tag auf dem Po landen lässt) und wieder landet alles auf der Hose oder Jacke oder im Gesicht. Igitt!
Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich da an meine Grenzen gegangen bin. Zum Glück bin ich Brillenträger, aber Mundschutz wäre so schön gewesen, aber da denkt doch keiner dran.
Nach einem Viertel der Zwinger hab ich genug.  Ich brauche eine Pause.  Ich bin mega stolz auf meinen Mann, der auch ganz tapfer durchhält, was dieses Team jeden Tag seit Jahren macht.
Er ist der Typ der noch nicht mal Salzstangen aus einem Glas ist, die könnte ja jemand angefasst haben. Und da steht er und schaufelt Kot aus Zwingern.
Danke mein Schatz, das hast du dir an dieser Stelle verdient. Alles für mich, deine bekloppte Tierschutzfrau.  Ich weiß das viele Frauen gern so einen Mann hätten, ich habe ihn.
Luiza und Valy sind wieder da, ein Vormittag beim Anwalt und im Rathaus.  Luiza ist genervt und sagt die Zeit könnte sie bei den Hunden besser verbringen.
Gemeinsam geht es jetzt schneller, alle Zwinger zu putzen und zu versorgen.
Ich sehe heute so viele frierende Hunde, sie zittern und kuscheln sich in die Hütten, teilweise allein , manche auch zusammen.
Beim Fotos und Videos machen begegnen mir einige super freundliche Hunde, die sich so sehr über Aufmerksamkeit freuen und ganz aus dem Häuschen sind oder sie stehen ruhig da, schließen die Augen und genießen meine streichelnde Hand.
So schaue ich wie sie zum Menschen stehen und inwiefern welcher Adoptant geeignet ist oder auch nicht. Gleichzeitig ist es für sie ein Moment menschliche Nähe zu erfahren, und sie zu genießen.
Andere würden gern hinten wieder aus dem Zwinger raus, nur geht das nicht, also lasse ich sie in Ruhe, es ist kalt und nass, sie brauchen ihre Energie.
Die wenigstens sind wirklich “gefährlich”, sobald sie merken man tut ihnen nichts,  hören sie auf Zähne zu zeigen,  aber den Mut da rein zu gehen brauche ich trotzdem.
Einige werden vom Wolf zum Schaf,  wenn man ihnen Leckerchen anbietet,  die nächsten erschrecken sich, das man trotzdem rein geht.  Einmal in die Hocke,  Hand hin,  schnüffeln lassen und schon ist man gar nicht mehr so bedrohlich.
Den Tag schließen wir wieder mit Gesprächen, platschnass und frierend. Ach ja und stinkend, natürlich … und Joyce war heute sogar total nett und hat mich nicht einmal gepiesackt, fällt mir auf, die süße Teufelin.

Der nächste Morgen hat ein straffes Programm, da ich gestern nur die Hälfte der Zwinger fotografiert habe. Also rückt mein Mann aus ins öffentliche Shelter um da unsere Hunde aufzunehmen, ich mache im Little Souls Home weiter.
Wir schaffen es tatsächlich und haben sogar noch etwas Zeit bevor wir nach Iasi fahren,  von wo unser Flieger startet.
Heute werden Hunde aus dem öffentlichen Shelter kastriert. Ein Kastrationsmobil von LH2L ( Last Hope to Life) steht im Eingang.
Ich schaue zu wie sie einen Hund nach dem anderen betäuben und kastrieren. Luiza erzählt mir, das sie versuchen werden am heutigen Tag und morgen alle zu kastrieren, außerdem sind Besitzer von Hunden aus Barlad eingeladen ihre Hunde kostenlos kastrieren zu lassen.
Ich darf auch einen Blick in den Wagen werfen, während sie arbeiten, und ich bin ganz aufgeregt, da ich noch nie bei einer Kastrationsaktion dabei war.
Unser “hope and change” Programm wird von mir betreut, somit ist das hier für mich ein kleines Highlight.
Ganz fasziniert schaue ich zu und vergesse ganz Fotos zu machen. Eins kann ich noch schießen, dann muss ich los, der Flieger wartet nicht.
Wir verabschieden uns von allen, es wird sich gedrückt und gegenseitig bedankt.

Der Weg zum Auto ist komisch, das letzte mal diese Geräuschkulisse, Welpen die einem entgegen laufen und diese Vorfreude auf Zuhause, alles auf einmal.
Ein letzter Blick auf das Shelter, ich kann jetzt nach Hause und es als Besuch verbuchen, für die Leute hier Alltag. Der Kampf um die Hunde, der tägliche Wahnsinn für so viele Hunde verantwortlich zu sein.
Wir in Deutschland sind auch verantwortlich, denke ich, an uns liegt es, für alle Hunde, die ich in 8 Tagen aus 3 Sheltern gesehen habe, zu sorgen.
Wir haben die Verantwortung für Geld zu sorgen, das für Futter und medizinische Versorgung nötig ist.
Wir haben die Verantwortung geeignete PS und Adoptanten für diese Seelchen zu finden.
Wir haben die Verantwortung für diese unermüdlichen Tierschützer vor Ort zu sorgen.
Und das alles ist nicht möglich ohne Spender, Unterstützer, Pflegestellen und Adoptanten.
Dort schließt sich der Kreis und ihr alle da draußen, die unermüdlich und auch unerschütterlich an Seelen für Seelchen e.V. glaubt, habt so einen Bericht verdient, der nicht nur schön ist, sondern auch traurig und nachdenklich, denn das ist Tierschutz.
Danke an alle.

P.S.: Der Welpe im Regal ist durchgekommen.

Deike, Sabrina, Vanessa und Frederike zu Besuch in Barlad und Targu Ocna

Am 29.9. haben wir, Deike, Sabrina, Vanessa und Frederike uns von Dortmund aus auf den Weg nach Barlad in Rumänien gemacht. Ziel: Das Little-Souls-Home-Shelter und das Help Azorel in Barlad und ein kleiner Abstecher ins Open Shelter in Targu Ocna.
Nach einer Flugverspätung von 2 Stunden sind wir endlich, spät in der Nacht, in Iasi gelandet und haben es trotz einiger Umständlichkeit tatsächlich geschafft, unseren Mietwagen zu erhalten und den Weg zu unserer Unterkunft nahe Barlad zu finden. Die Straßen hier sind sehr holprig und des Öfteren waren wir doch sehr froh darüber, dass unser Auto versichert ist 

Little Souls Home Barlad :

Unseren ersten richtigen Tag in Rumänien haben wir bei Luiza und Valy im Little-Souls-Home-Shelter verbracht. Schon wenn man auf den Eingang zugeht, kommen einem einige frei herumlaufende Hunde entgegen, die uns schwanzwedelnd begrüßt und sich über kleine Leckereien sehr gefreut haben! Ganz vorne mit dabei ist jeden Tag aufs Neue Langzeitinsassin Molly, sie hofft auf ein bisschen Aufmerksamkeit und hüpft auch sonst den ganzen Tag fröhlich zwischen den Welpen herum oder döst in der Sonne vor sich hin.
Überwältigt sind wir wieder einmal von all den lieben, unkomplizierten, tollen, freundlichen, verschmusten und zugewandten Hunden – Weshalb sitzen sie noch immer dort? So viele, so tolle Hunde und sie alle tun bloß eine Sache: Sie warten. Sie warten auf ihr Essen, ein bisschen Aufmerksamkeit, auf die richtigen Menschen, die ihnen die Chance geben, in eine Familie reisen zu dürfen.
Die vielen, kleinen Welpen, die tagsüber frei zwischen den Zwingern umherlaufen dürfen, haben uns fast überschwemmt – 37 kleine Wollknäule, alle hüpfen fröhlich herum, wollen einen Teil deines Schuhs forttragen, oder doch am besten gleich deinen Zopf – und sie alle futtern Luiza und Valy ganz schnell alle Vorräte weg. Wenn jemand Lust hat, noch ein bisschen Welpenfutter zu spenden, würden die beiden sich sehr, sehr freuen!
Systematisch haben wir nun angefangen, alle Zwinger abzugehen, Hunde zu fotografieren, Videos zu drehen, Beschreibungen zu aktualisieren und Streicheleinheiten zu verteilen. Insgesamt befinden sich im Little-Souls-Home um die 400 Hunde, von denen wir an unserem 1. Tag in etwa 1/3 bereits aufgenommen und auf unseren Speicherkarten verewigt haben.
Immer wieder tauchen in den Zwingern Hunde auf, von denen man so sehr hofft, dass sie bald ausreisen können. Sie sind alt oder krank, geben sich langsam auf oder sind klein und haben kurzes Fell – Nachts haben wir hier bereits nur noch 3°C, eingekuschelt unter 2 Decken und in Pullovern geht es uns in unserem Hostel gut – Doch die Hunde liegen 24 Stunden am Tag und in der Nacht dort im Zwinger, sie frieren und viele zittern morgens noch immer, wenn wir aus dem Auto steigen und mit unserem Tagewerk beginnen.

Das Open Shelter in Targu Ocna:

Der 2. Tag, es war der Montag, hat damit begonnen, dass wir vor der Tür unseres Hostels eine kleine Hündin vorgefunden haben, die uns begeistert und voller Freude immer wieder aufs Neue begrüßt und fröhlich schwanzwedelnd durch die Gegend hüpft – Wir haben ihr den Namen „Hermine“ gegeben und versorgen sie ein kleines bisschen mit, denn schließlich wärmt es auch, wenn man zumindest Essen im Bauch hat.
Anschließend hat unser kleiner Reisetrupp sich aufgeteilt. Deike, Sabrina und Vanessa haben den Tag im Open Shelter in Targu Ocna verbracht, während Frederike sich im „Little-Souls-Home“ weiteren Welpen, Patenschaftsanfragen und besonders dringend suchenden Hunden gewidmet hat. 24 Welpen werden diesen Monat ausreisen können, sie alle benötigen ein eigenes Album, gute, aussagekräftige Fotos und eine eindeutige Geschlechtsbestimmung, was wahrlich nicht immer leicht ist! Großen Respekt an Luiza und Valy, die diesen großen Welpen-Chaoshaufen Monat für Monat sortieren und pflegen, bis sie alle ihre Reise antreten dürfen!
Die Hunde im Open Shelter haben sich toll entwickelt, viele kommen schon sehr aus sich heraus und suchen den menschlichen Kontakt, sie wirken ausgeglichen, zufrieden und haben sich über den Besuch sichtlich gefreut. Das Land ist weitläufig und einfach nur klasse für die Hunde, die das Shelter ansonsten wohl niemals wieder verlassen hätten!

Nun sind wir schon an unserem 3. Tag, das ist heute, angekommen – Die Zeit vergeht hier wohl schneller als anderswo. Den Vormittag haben wir im „Help Azorel“ Shelter verbracht, in dem wir wieder systematisch alle Zwinger durchgegangen sind und alle Hunde auf Video und Foto festgehalten haben. Auch hier sind uns wieder viele Notfälle aufgefallen, die so dringend auf ihre Chance zur Ausreise warten. Besonders die Hunde, deren Beine einfach zu kurz und deren Fell zu dünn ist, sollten die kalten Monate nicht in Rumänien, sondern in einem warmen und weichen Bettchen verbringen.
Den Nachmittag haben wir auf einer der Außenstellen des „Help Azorel“ verbracht, wo es noch viele weitere Welpen, Junghunde und kleine Hunde zu fotografieren gab – Wieder einmal so viele liebe und tolle Hunde, von denen viele wohl noch lange im Zwinger oder an der Kette leben werden. Doch ebenso viele werden durch unsere Hilfe hoffentlich ganz bald ein tolles Zuhause finden, für das sich ihr Warten und das „In-die-Kamera-lächeln“ mehr als gelohnt hat!

Ein kleiner Tipp nebenbei: Schmutzige Shelter Klamotten kann man in der Waschmaschine ebenso gut mit Bodenreiniger waschen, wie mit normalem Waschmittel. Auch da haben wir wieder eine neue Erfahrung gesammelt.

Toke-Run free :
( Der Erwachsene Hund links)

Der Mittwoch begann mit einer sehr traurigen Entdeckung, da der sehr liebe und bereits erkrankte Toke über Nacht verstorben war. Nicht für alle Hunde geht die Geschichte gut aus, doch wir versuchen täglich unser Bestes, um möglichst vielen Hunden ein solches Schicksal ersparen zu können. Wie für alle Hunde hätten wir uns auch für Toke ein liebevolles Leben in Freiheit gewünscht. Es gibt momentan noch einige Notfälle in den Sheltern, von denen wir hoffen, dass sie bald eine Pflegestelle oder ein Zuhause finden.
Wir haben den Tag genutzt, um damit fortzufahren, die Hunde in weiteren Zwingern zu fotografieren, Videos zu drehen und die besonderen Charaktereigenschaften aufzunehmen. Auch an diesem Tag sind es wieder so viele tolle Hunde, die teilweise schon so unglaublich lange dort im Shelter warten, ohne dass es dafür einen bestimmten Grund gäbe. Sie sind lieb, menschenzugewandt, verträglich und haben eine tolle Größe – und dennoch bisher keine Chance bekommen. Am selben Tag wurde außerdem das Holzmaterial für das Welpenhaus angeliefert, welches noch vor dem Winter fertiggestellt werden soll – Molly hat das Material bewacht, während wir Menschen alle zusammen die Bretter zu ihrem Bestimmungsort geschleppt haben. Für das Überleben der Welpen ist es sehr wichtig, dass sie einigermaßen vor Kälte und Nässe geschützt sind, sodass wir uns wirklich sehr freuen, ihnen dies bald ermöglichen zu können! Auch von den 24 Welpen, die diesen Monat ausreisen dürfen, wenn sie ein Plätzchen finden, haben wir viele aktuelle Fotos gemacht und wir hoffen natürlich sehr darauf, dass keiner von ihnen zurückbleiben und im Shelter aufwachsen muss! Wenn ihr ein Plätzchen für einen kleinen Frechdachs freihabt, dann meldet euch sehr gerne bei mir, Frederike Hecker, da ich ab diesem Monat die Vermittlung der Welpen aus Barlad übernehme.
Am Abend sind wir gemeinsam mit Luiza und Valy essen gegangen. Eine Zeit, in der man, abseits des Shelters, einfach als Freunde zusammensitzen und lachen kann. Geredet wird selbstverständlich trotzdem fast ausschließlich über die Hunde und das Drumherum. Luiza & Valy: A Big „Thank you“ to both of you! We are so happy we could meet and work together with you, it’s such a pleasure to know you. You take care of all these dogs, we know that it’s not easy at all and there are some really sad, exhausting and hard days. But you keep going every day, because those dogs need you so much and you two really do care about them. And next to all this hard work and those painful days when you see a beloved dog becoming weaker every day there is still some time to laugh and for a joke. Luiza, you call yourself a „red devil“, but in reality, you are an angel.

Der Donnerstag beinhaltete, wieder einmal, die Fortsetzung unserer Mission, alle Hunde auf Fotos und Videos festzuhalten, diesmal war der alte Teil des Shelters an der Reihe. Besonders die Notfall-Hündin Bonnie hat unser Herz sehr berührt, sie zittert durch die Kälte, ist sehr dünn und hat durch all den Stress im Shelter starke Hautprobleme, die trotz Behandlung immer wieder ausbrechen. Sie ist sehr lieb, ruhig und verschmust und sie benötigt einfach nur einen lieben Menschen, der sich ihrer annimmt und sie wieder aufpäppelt. Sie sitzt schon im Shelter, seit dieses von Luiza übernommen wurde und wird dort sicher nicht mehr lange überleben.
Nachdem wir mit der Mammutaufgabe der Videoaufnahmen fertig waren, haben wir uns einige einzelne Hunde geschnappt und haben sie kleine Strecken spazierengeführt. Wie man ein Lebewesen durch eine so kleine Aufmerksamkeit so unglaublich glücklich machen kann, ist unfassbar. Der Moment, als wir die Hunde wieder zurück in ihre Zwinger bringen und dort lassen mussten, war sehr traurig, doch sie haben uns angesehen, als wären wir all ihr Glück und all ihre Hoffnung vereint. Nach nur 15 Minuten in Freiheit haben sie uns angestrahlt, als hätten wir ihnen die Welt versprochen.
Nach dem Shelter sind wir noch mit Luiza und Valy Welpenfutter aussuchen gefahren, sodass die beiden genau wissen, welches das beste für die Kleinen ist. Sobald alle Spenden dafür in Rumänien angekommen sind, werden die beiden das Futter kaufen und wieder einmal viele kleine Hundebäuchlein füllen können.
Den Abend haben wir wie immer dafür genutzt, all unsere Fotos zu sortieren und bereits die ersten Alben für die Ausreiser-Welpen zu erstellen, sodass diese möglichst bald von den richtigen Menschen gesehen werden können.

Nun sind wir schon am Freitag angekommen, das ist heute. Bis um 12 Uhr konnten wir noch einmal im Shelter sein, ein paar Hunde kuscheln, ein paar abschließende Videos drehen und uns von allen verabschieden – Am liebsten wären wir noch dort geblieben, hätten weiter geholfen, die Hunde ein kleines bisschen glücklicher gemacht und uns wäre noch so viel eingefallen, das wir hätten machen können. Doch es wird ein nächstes Mal geben, auf das wir uns schon jetzt sehr freuen! Im Flugzeug schreiben wir gerade diesen Reisebericht und werden ihn nachher hochladen, womit unsere Reise dann fürs erste am Ende angekommen ist.

Hambra
55 cm – die Friedliche

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Wenn man Hambra sieht stellt man sich vor wie sie über die Wiese fegt, oder dem Stöckchen hinterher jagt, um dann freudig damit zurück zu Frauchen oder Herrchen zu flitzen und sich die Belohnung abzuholen. So sollte es im Idealfall auch sein. Stattdessen befindet sich Hambra in einem rumänischen Shelter weit weg von irgendeinem artgerechten Leben. Auf engstem Raum mit vielen anderen Hunden muss sie sich täglich der harten Realität stellen. Ihr friedliches Wesen hilft ihr aber dabei sich so gut es geht anzupassen. Sie verträgt sich prima mit Artgenossen und geht auch sehr freundlich auf den Menschen zu. Hambra ist eine wunderschöne Hündin, ca. 2 Jahre alt und hat eine Größe von ca. 55 cm. Wir wollen nichts unversucht lassen einen Hund, mit so vielen positiven Eigenschaften, in ein schönes Zuhause reisen zu lassen. Hambra hat ihre Köfferchen gepackt und wäre bereit.

Wenn Sie Interesse an Hambra haben, wenden Sie sich bitte an info@seelen-fuer-seelchen.de oder melden sich über unsere Facebookseite bei uns. Hambra ist ausreisefertig und könnte bereits mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Bluttest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose.

Janine Weinreich hat die Patenschaft für Hambra übernommen und sorgt somit für ein gefülltes Näpfchen und eine gesicherte medizinische Versorgung.

Vielen Dank im Namen der Hunde!

Marlou
20 cm – unser Zwerglein
[22926 Ahrensburg]

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Marlou ist ca. 5 Jahre alt und winzige 20 cm gross. Wir ist unfassbar traurig, dass sogar solche kleine Zwerge dieses Schicksal erleiden müssen und einfach in einen Zwinger verfrachtet werden. Sie sind rein körperlich überhaupt nicht in der Lage sich gegen Hitze oder Kälte zu schützen oder sich gegen aggressive andere Hunden zu verteidigen. Hier müssen wir schnell handeln. Marlou ist ein ganz liebes, freundliches bezauberndes Mädchen im besten Alter und sie braucht ein Zuhause in dem sie, auch wenn sie sehr klein ist,  als ganz normaler Hund wahrgenommen wird. Sie braucht Bewegung, Erziehung, ihr eigenes Körbchen und auch ihre Ruhe wenn ihr danach ist. Wo darf sie einziehen und bleiben.

 

Rokki
40 cm – der Menschenfreund
[23843 Bad Oldesloe]

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Hallöchen, ich bin der hübsche Rokki.

Ich bin aktuell in 23843 Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein) zu Hause und finde euch Menschen einfach richtig klasse. Ich liebe es gleichermaßen mit euch zu spielen und zu kuscheln. Egal ob groß oder klein – alle Menschen sind für mich tolle Begleiter. Ich weiß dabei auch, dass ich bei kleinen Menschen etwas vorsichtiger sein muss und passe mein Verhalten dementsprechend an. Meine Pflegeeltern beschreiben mich deshalb als waschechten Traumhund!

Das Hunde-ABC übe ich gerade kräftig, denn neues zu lernen macht mir echt Spaß. So finde ich Autofahren bereits total klasse und an der Leine laufe ich perfekt ohne zu ziehen. Alleine bleibe ich problemlos, wenn ich in einer Box sitze. Das klappt schon für circa 2 Stunden, wir haben mit dem Training aber auch gerade erst angefangen. Treppen darf ich noch nicht laufen sagt meine Pflegemama, weil ich noch zu jung bin.

Andere Hunde brauche ich ehrlich gesagt nicht wirklich um mich herum. Ich liebe die Menschen viel zu sehr, als dass ich sie mit einem Artgenossen dauerhaft teilen möchte. Einem kurzen ausgelassenen Spielchen, insofern die Harmonie stimmt, bin ich aber nicht abgeneigt. Ansonsten kann ich sie draußen sehr gut ignorieren. Nur ganz selten rutscht mir mal ein „Wuff“ raus, doch ich lasse mich darin sofort unterbrechen.

Meine Pflegemama wünscht sich eine aktive Familie für mich. Gerne auch mit Kindern, die viel mit mir spielen und schmusen. Dabei möchte ich unbedingt ein Einzelprinz sein, weil ich meine Familie nicht teilen möchte. Auch Katzen sollten in meinem neuen Heim eher nicht leben oder sehr hundeerfahren sein.

Meinst du, wir würden zusammenpassen und ich bin genau der Begleiter, den du suchst? Dann melde dich doch bitte. Ich freue mich tierisch auf dich!

Rokki ist ca. 7 Monate alt, momentan 36 cm groß und wiegt 8 kg. Er wird entwurmt, entfloht, gechipt, geimpft und mit europäischem Pass gegen eine Schutzgebühr von 300 € mit Schutzvertrag über den Verein Seelen für Seelchen e.V. vermittelt.

Bilder aus vergangenen Zeiten in Rumänien:

Luna
35 cm – die treue Seele
[31737 Rinteln]

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Hallo!

Mein Name ist Luna. Ich lebe zurzeit in 31737 Rinteln in Niedersachsen bei meiner Pflegefamilie und finde euch Zweibeiner einfach richtig klasse. Ich bin zwar anfangs bei neuen Menschen noch etwas vorsichtig, aber ich suche mir dann eine Bezugsperson und dann geht alles von alleine. Dann kann ich schmusen, spielen und richtig lieb sein. Merkwürdig finde nur noch ältere Personen, die ihr Menschen Senioren nennt. Die sind mir noch nicht ganz geheuer, aber das kann ja noch werden. Ganz klasse finde ich dafür Kinder. Mit denen kann man jede Menge Spaß haben. Genau wie mit meinen Artgenossen. Mit denen habe ich nämlich auch keine Probleme und spiele gerne zusammen mit ihnen. Sogar Katzen finde ich gut.

Stubenrein bin ich auch schon fast. Es kann versehentlich mal was daneben gehen, was mir dann aber auch sehr leidtut.  Nicht mehr lange, dann habe ich das im Griff, versprochen. Dafür sind Autofahren, das Gehen an der Leine und Treppensteigen kein Problem für mich und das Grund-ABC übe ich gerade fleißig. Dabei habe ich mich als sehr gelehrig erwiesen. Nur alleine möchte ich noch nicht bleiben. Das äußere ich mit lautem Jaulen, sobald meine Bezugsperson weg ist. Aber auch das üben wir nun Stück für Stück.

Meine Pflegemama sagt, dass eine Familie mit Kindern und einem Hundekumpel genau das richtige für mich wäre. Vielleicht könnte mir mein neuer Hundefreund auch zeigen, wie ich alleine bleibe.

Wenn du für dein Rudel einen weiteren Vierbeiner suchst, der verschmust und verspielt ist und es für dich ok ist, wenn ich in manchen Situationen noch etwas unsicher und vorsichtig bin, dann melde dich doch bitte. Ich freue mich riesig, dich kennen zu lernen.

Luna ist ca. 5 Monate alt, momentan 35 cm groß und wiegt 8 kg. Sie wird entwurmt, entfloht, gechipt, geimpft und mit europäischem Pass gegen eine Schutzgebühr von 300 € mit Schutzvertrag vermittelt.

Bilder aus vergangenen Zeiten in Rumänien:

Benny
ca. 35 cm – der Symphatische
[52525 Heinsberg]

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Heute stellen wir euch den kleinen Benny vor. Benny ist ein ganz lieber, freundlicher und symphatischer Vertreter seiner Rasse und dazu ist er noch mit unverwechselbaren Merkmalen ausgestattet. Ein blaues und ein braunes Auge, eine blonde Löwenmähne, etwas zu kurz geratene  Beinchen  und ein schwarzes Schnüffelnäschen gehören zu seiner Visitenkarte.  Mit einer Schulterhöhe von 35 cm und dem geschätzten Alter von ca. 4 Jahren passt er ausserdem  in das Beuteschema vieler Hundefreunde. Punkt um, die Chancen auf ein schönes Zuhause stehen für Benny offensichtlich sehr gut. Aber leider gibt es auch bei ihm einen kleinen Schönheitsfehler. Sein linkes Vorderbein hat leider einen Defekt. Was damit passiert ist wissen wir  nicht. Ob und wie stark er möglicherweise dadurch eingeschränkt ist können wir momentan  nicht sagen. Es ist aber überhaupt kein Hinderungsgrund für Benny, sich auf den Weg in ein schöneres Leben zu machen. Wo findet er sein Zuhause.

Adele
50 cm – die Einsame

Die 2-3 Jahre alte, gut mittelgroße Adele sucht nach einem Zuhause, in dem sie sich langsam entfalten kann. Sie ist sehr schüchtern gegenüber Menschen! Mit ihren Artgenossen kommt sie dagegen gut klar. Sie ist auf den ersten Blick kein Hingucker, nichts, was man besonders erwähnen könnte und doch berührt sie unser Herz wenn man sieht wie traurig sie in ihrer Ecke sitzt und nicht weiß auf was sie eigentlich warten soll. Sie braucht Menschen die sie an die Pfote nehmen und sie aus ihrer Einsamkeit herausholen. Sie soll lernen wie es sich anfühlt auf Gras zu laufen, mit Hundekumpels zu spielen, geliebt und beachtet zu werden. Immer einen gefüllten Futternapf ein warmes Körbchen und ein paar Streicheleinheiten,  das wünschen wir ihr so sehr.

Adeles voller Futternapf und ihre medizinische Versorgung wird durch ihre Patin Irmgard H. gewährleistet.

Die Patenschaft kostet, pro Hund, jeden Monat 20€ und ist monatlich kündbar. Sie erlischt automatisch, wenn der Hund ausreist oder verstirbt. Eine Patenschaft über uns ist symbolisch, der Betrag, der gespendet wird, fließt in die Vollversorgung der Hunde des jeweiligen Shelters mit Futter und benötigter medizinischer Versorgung ein. Somit wird nicht nur einer Fellnase durch die Patenschaft geholfen, sondern insgesamt etwa 750 Hunden.Sollten Sie sich dafür interessieren, eine Patenschaft zu übernehmen, schreiben uns eine Facebook Nachricht oder einfach eine E-Mail an patenschaft@seelen-fuer-seelchen.de

Wenn Sie Interesse an Adele haben, wenden Sie sich bitte an info@seelen-fuer-seelchen.de oder melden sich über unsere Facebookseite bei uns. Adele ist ausreisefertig und könnte bereits mit dem nächsten Transport nach Deutschland reisen. Unsere Hunde reisen legal mit Traces. Als Traces bezeichnet man das Datenbanksystem, mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb der der EU überwacht wird. Die Hunde reisen geimpft, gechipt und entwurmt aus und besitzen einen EU-Pass. Des Weiteren wird vor der Ausreise ein Bluttest auf Mittelmeerkrankheiten durchgeführt: Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose. 

Vielen Dank im Namen der Hunde!

Lille
ca. 55 cm – Supergirl
[34560 Fritzlar]

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Nachfolgend ihr alter Text aus Rumänien:

Lille ist  nun gut 1 Jahr alt  (Stand Mai 2018) und ca. 55 cm  groß. Sie hat ihre ersten Lebensmonate zusammen mit ihren Brüdern Rul und Rune hier bei uns im Shelter verbracht. Es war eine Phase in der sie noch alles mit ihnen teilte und unbekümmert ihre Welpenzeit verbrachte.  Aber die Zeit bleibt nicht stehen und so wurde aus ihr eine hübsche junge Dame die sich ganz toll entwickelt hat. Ihr Wesen ist sehr lieb, sehr anschmiegsam, sehr aufmerksam….. die Liste liese sich beliebig fortführen. Jetzt braucht sie ein Zuhause in dem sie unter liebevoller Führung alle weiteren Lebensabschnitte in Sicherheit und in einem artgerechten Umfeld erleben darf. Wo darf sie einziehen, wo ist sie willkommen ?

Rune
ca 50 cm – der Spassvogel

+++VERMITTELT+++

Falls Sie eigentlich auf der Suche nach einem Hund sind, der noch keine eigene Familie hat, dann gehen Sie am besten über das Menü in der oberen Auswahl. (“Hunde” –> “Zuhause gesucht”) 

Rune ist ca. 1 Jahr alt (Stand Juni 2018), ca. 50 cm gross und ein typischer gute-Laune-Hund. Ihm scheinen die vergangenen Monate im Shelter nicht nennenswert geschadet zu haben. Klar da gab es seine zwei Geschwister mit denen er Seite an Seite diese Zeit ganz gut gemeistert hat aber eine Zukunftsperspektive ist das für ihn leider nicht. Er braucht dringend einen Ortswechsel, denn da wo er jetzt ist gibt es für ihn nichts mehr Neues zu entdecken. Irgendwann bleibt die Zeit dort stehen und Langeweile,  Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit und Mutlosigkeit machen sich breit. Rune ist wie geschaffen für ein Leben in einer netten Familie oder bei einer lieben Person an die er sich eng anbinden kann. Er wird ein ganz lustiger und freundlicher Begleiter sein, den man nicht mehr missen möchte.

Bilder aus vergangenen Zeiten in Rumänien: