Archiv der Kategorie: Allgemein

Abschiedsrede Svenja Strohmeier als 1. Vorsitzende

 

Ich suche einen Hund.

Ich hab schon einen, und der mag andere Hunde nicht so, weil er aus der Tötung kommt und ein ganz schlimmes Leben hatte. Mit ganz viel Liebe habe ich ihn wieder hingekriegt. Daher bitte keine Rüden, und bis 27 Zentimeter Schulterhöhe. Der ist aber schon stubenrein oder? Ich hab keinen Garten und der Teppich ist gerade erst neu drin, das verstehen Sie doch.
Ich kann ihn natürlich vom Transporter abholen, dafür fahre ich auch bis zu 20 Kilometer. Das ist doch selbstverständlich. Ich hab die Flexileine schon gekauft, und meine Tochter freut sich auch schon auf den Hund, auch wenn sie noch nicht sprechen kann weil sie noch zu klein ist. Unserem Ersthund klebt sie auch immer Schleifen ins Haar. Können wir noch was am Preis machen?

Der tägliche Wahnsinn umgibt jeden Tierschützer.
„Das machst du maximal drei Jahre, dann bist du kaputt.“ Ich glaube ich habe in den drei Jahren in denen ich erste Vorsitzende von Seelen für Seelchen e.V. war keinen Satz so oft gehört wie diesen. Anfangs dachte ich noch „Tja, keine Widerstandsfähigkeit oder Resilienz, die Guten“. Mittlerweile reihe ich mich widerspruchslos ein. Tierschutz ist so wunderbar und so grausam zugleich.

Ich liebe dieses Amt. Aus tiefstem Herzen. Genau so sehr hasse ich es. Aus tiefstem Herzen.
Es ist eine sehr extreme Beziehung, eine Hassliebe, die einen täglich verfolgt.
Das Handy ist die dritte Hand, der beste Freund, der größte Feind. Es piept im Sekundentakt. Tag und Nacht. Um 22 Uhr die Nachricht „Hey, können wir kurz telefonieren? Es geht um Bello.“
Und immer ist es dringend. Immer soll es jetzt sein, jetzt gleich, ihr wollt doch Leben retten!? Oder wollt ihr etwa keine Hunde vermitteln?!
Ja, das wollen wir. Hundeleben retten.
Ich habe so viele Welpen sterben sehen, in meinen Händen, auf kalten Betonböden, in Quarantänsestationen, auf Fliesen, im Sand, totgeschüttelt von freilaufenden Hunden, überfahrene Welpen, blutende Welpen, an Parvo oder Staupe verreckende Welpen.
Und ich habe es so satt. Wir alle kennen die Kastration als Lösung und wir alle verzweifeln an den Hundebesitzern die ihre Hunde nicht kastrieren lassen obwohl es umsonst für sie ist – WIR sammeln das Geld, wir entflohen, entwurmen und chippen Ihren Hund noch, vielen Dank dass Sie ihn vorbeigebracht haben! Nein, sie haben bestimmt nicht gegen Gottes Willen verstoßen.
Arschkriechen.
Das lernt man.
Ausrasten – das lernt man zu unterlassen.
Ruhig zu bleiben – gelingt bedingt.
Deeskalationsteams werden gebildet, kann mal jemand einspringen? Svenja vergisst sich sonst. Danke!

Plötzlich lernt man was es heißt mit Anwälten zu kommunizieren, Schutzgebühren einzutreiben, welche Postleitzahl sich in welchem Gebiet in Deutschland befindet, welche Seuchenschutzgesetze es gibt und inwiefern Hunde vorm Gesetz noch immer Sachen sind.
Ich wollte doch nur helfen.
Das Gesamtpaket war mir nicht bewusst.

Oft habe ich bereut, diesen Verein gegründet zu haben. Oft habe ich gedacht dass ich nicht mehr kann, es nicht mehr schaffe, ich keinem Menschen mehr vertrauen will, mein Bauchgefühl mich betrügt und ich überhaupt nicht mehr weiß, wie zum Teufel ich den Hund zu der Familie schicken konnte, die ihn hat entlaufen und schließlich im Fluss ertrinken lassen.
Wie konnte das passieren. In solchen Momenten habe ich Gott gespielt, ich habe entschieden dass der Hund es dort gut haben würde. Ich habe ihn auf meinem Gewissen. In solchen Momenten zählen die tausende von Hunden nicht, denen man das Leben gerettet hat. In solchen Momenten zählt dieser eine Hund.

Perspektive bekommen, Bilder in der Endlich Daheim Gruppe anschauen, Kopf hoch. Wir kastrieren, kastrieren, kastrieren. Wir versuchen es ja. Dieses Land ist manchmal ein Fass ohne Boden.
Oft verliere ich meine Perspektive wieder – aber niemals meinen Mut.
Ich habe mich damals getraut, mit Menschen denen ich vertraut habe etwas Neues aufzubauen, „im kleinen Rahmen“ wollten wir das machen.
Naja.
Es finden sich neue Menschen die helfen möchten, so viele tolle Menschen teilweise seit Jahren dabei zu haben die treu zum Verein stehen, in Notlagen einspringen und das ganze mittlerweile auf so vielen Schultern verteilen die ich gar nicht mehr zählen kann. Das ist für mich unglaublich. Ein unglaubliches Stück Entwicklungshilfe für ein Land, dass es so nötig hat. Das mindestens genau so viele warmherzige Menschen beherbergt wie kaltherzige, das mich verzaubert hat, mir eine zweite Heimat gegeben hat, mich immer wieder zurück bringt zu den Dingen die wirklich zählen. Die Hunde. Die Hilflosen. Die, die nichts dafür können.

Die hier ankommen, und frecherweise nicht dankbar sind dass sie da sind! Die uns Mittelzehen zeigen und uns an unsere Grenzen bringen, uns zum Lachen und zum Weinen bringen und uns Verständnis, Konsequenz und klare Linien abverlangen. Die uns letztendlich dazu bringen, mit ihnen zu wachsen. Zusammen zu wachsen. Am Ende kommen wir immer wieder bei den Hunden an. Bei jedem einzelnen von ihnen, und bei jedem Einzelnen von euch.
Ich möchte dieses Mal keine Namen nennen, da ich sowieso immer jemanden vergesse.

Natürlich danke ich euch allen, für euer Kommen, für eure Worte, für eure konstante Unterstützung in diesen 3 Jahren, die mir mehr abverlangt haben als ich geben konnte.
Ich gehe in diesen neuen Schritt mit Wehmut, Abschiedsschmerz aber auch viel Hoffnung.
Die Erwartung, dass es mit Seelen für Seelchen e.V. so weiter geht wie bisher ist Utopie. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben, und Veränderung ist immer gut. Starrheit bedeutet das Ende.
Menschen sind unterschiedlich, und auch der neue Vorstand wird sich mit Leib und Seele den Hunden in diesem Land verschreiben. Ich bin gespannt darauf und blicke mit erhobenem Kopf nach vorn. Am Ende bleibt mir die Hoffnung, die mir so wichtig ist und über die ich jeden Tag so viel nachdenke, die mir Kraft gibt wenn ich die unendlichen Stunden am Laptop im Dienst nach meinem eigentlichen Dienst bin und die mich trägt; die mich bewegt und mir Energie gibt und die Kraft, weiter zu machen: die Frage danach und die Hoffnung darauf, dass ich, dass WIR in diesem Land für diese Hunde und für so viele Weitere einen Unterschied gemacht haben.

Svenja Strohmeier, 19.05.2018

1001 Wege zu spenden

PayPal:

unter Geld senden an Freunde – beliebige Beträge

Spenden per SMS:

Einfach wie folgt eine SMS an die Nummer 81190 senden.

 

 

 

 

 

 

 

seelchen10   = 10 Euro
seelchen5      =   5 Euro

Microspenden:

Teaming
https://www.teaming.net/seelenfurseelchene-v-

1,00 Euro monatlich Mikrospenden. Teaming ist ein Tool, um Bedürftige mit   Micro-Spenden von 1€ monatlich zu unterstützen. Unsere Philosophie ist, dass man alleine mit einem Euro nicht viel ausrichten kann… aber wenn wir uns zusammenschließen, dann können wir Träume wahr werden lassen.

Beim Einkaufen:

Gooding
https://www.gooding.de/seelen-fuer-seelchen-32718

Die Webseite Gooding schreibt uns für jeden Einkauf, den du über die Seite tätigst, einen kleinen Betrag gut. So kommt zusätzliches Futter zusammen, und das kostet dich keinen Cent!

Amazon Smile
https://smile.amazon.de/

Bei jedem Einkauf könnt ihr uns mit 0,5% eures Einkaufspreises beschenken, ohne dass es euch mehr kostet! Geht einfach über den Link oben und sucht Seelen fuer Seelchen (wichtig! Nicht mit Umlaut ü!) aus als euren Verein, den ihr unterstützen möchtet.

Wecanhelp
https://www.wecanhelp.de/427333001/spendenprojekt

vormals: Boost

BITTE EINKOPIEREN – funktioniert nicht als Link!

Smoost
https://smoo.st/it/6sm2u

Jeder der ein Smartphone hat, kann uns finanziell unterstützen, ohne eigenes Geld auszugeben. Einfach, indem er sich Prospekte lokaler Händler auf dem Smartphone ansieht.

Pro Prospekt werden im Schnitt 5 Cent an dein Projekt ausgeschüttet. Schon mit wenigen Unterstützern können auf diese Weise ansehnliche Summen zusammen kommen.

 

Futterspenden:

Tierschutz-Shop
https://www.tierschutz-shop.de/my-lists/view-a-list/?wlid=83173

Erfülle uns einen Futterwunsch! Wir haben dort eine Wunschliste.

Wenn man für seine eigenen Tiere beim Tierschutzshop etwas einkauft, so kann man unseren Verein für die “10 %” angeben – das heißt, dass der Tierschutzshop von dem eingekauften Betrag noch einmal 10% an uns spendet. Eine tolle Sache!

Feed a dog
https://www.feedadog.com/

Lade dir die App „Feed a dog“ herunter und los geht’s!

Futter(sach)spende in beliebiger Höhe für einen Tag (1,00), für eine Woche (7,00) und einen Monat (30,00). Und das einmalig oder regelmäßig. Per App.

 

 

Deprivationsschäden

Einige Hunde sind im Shelter, die unter sogenannten “Deprivationsschäden” leiden und sich deshalb nicht anfassen lassen mögen und bei Ankunft in Deutschland einfach mehr Arbeit bedeuten als andere Hunde. Hier möchten wir euch kurz erklären, woran das liegt:
unter Deprivationssyndrom versteht man eine Entwicklungsstörung im Gehirn, angelegt in der sensiblen Phase (4. – 16. Lebenswoche) und hervorgerufen durch fehlende Umweltsozialisierung, also fehlende Erfahrung mit Menschen oder Umweltreizen.  Durch diese fehlenden Reize bilden sich gewisse Neuronenverbindungen im Gehirn nicht.
Was das Hundegehirn in dieser Phase nicht lernt lernt es auch später nur sehr schwer. Solche Hunde sind häufig sehr unsicher, sehr nervös, haben einen hohen Erregungslevel, neigen verstärkt zu Aggressivität, zu Übersprungshandlungen und Verhaltensauffälligkeiten wie Stereotypien (diese Hunde wirken manchmal wie gefangen im eigenen Körper) oder permanentes sich selber kratzen (diese Aufzählung ist allerdings mit Sicherheit nicht vollständig). Sie sind häufig (ein Leben lang) stressanfällig, schwierig zu trainieren und können vor allen Dingen einmal Gelerntes nicht auf vergleichbare Situationen übertragen. Hunde mit Deprivationsschäden können diese Mängel aus der sensiblen Phase nie (!) gänzlich aufholen, allerdings können sie den Umgang hiermit, abhängig vom Ausmaß der Defizite, mehr oder weniger gut erlernen. Das erfordert allerdings viel Geduld und Training und vor allen Dingen das tiefe Verständnis für die Situation des Hundes und die Folgen.
Wir haben viele Positivbeispiele von über uns ausgereisten Hunden mit Deprivationsschäden bereits in Deutschland, wir stellen gern Kontakt zu den Pflegestellen oder Familien her welche dam erfolgreich gearbeitet haben.

Erfahrungen der Pflegestellen

 

Es begann alles damit, dass ich Ende Januar 2018 meine geliebte Katze Diva nach 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Die Wohnung war leer und manche Träne floss. Da auch sie eine Tierschutzkatze war, hatte ich ihr versprochen, mich weiter gegen Tierquäler und für den Tierschutz einzusetzen. Anfangs war meine Trauer noch groß. Ich hörte sie nachts noch scheinbar quietschen und dachte ich dreh noch durch. Dann habe ich mich zusammengerissen, denn ich wollte ja mein Versprechen einlösen.

Auf Facebook sah ich den dringenden Aufruf der Seelen für Seelchen, die Pflegestellen suchten. Ich fragte nach, was denn dafür notwendig sei, um helfen zu können, dass die Fellnasen das bekommen, was sie so lange schon entbehren und verdienen. Schon nach kurzer Zeit antwortete der Verein und auch die Vorkontrolle war ganz fix zur Stelle. Es war alles auch für mich sehr spannend und ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich wohl angenommen werde, ob alles positiv war. War es und ich war sooo begeistert!

Hab mich gefreut, dass ich helfen darf einer Fellnase zu zeigen, dass es anders geht, ohne Angst…

Der Tag kam und für mich war alles unendlich spannend. Wie wird Dustin reagieren? Wo führt der Weg hin? Schaff ich das überhaupt schon? Aber es ging alles gut. In meinem Zuhause angekommen war Dustin erstmal nicht wirklich begeistert, man sah die Fragezeichen in seinem Gesicht, so nach dem Motto: Was soll ich hier? Wo bin ich? Was passiert jetzt mit mir? Zunächst habe ich ihm dann in Ruhe gezeigt, wo sein Plätzchen ist, sein Futter und sein Trinken. Danach ging es dann raus „Zeitung für Hunde lesen“. Treppen gingen gar nicht, also wurde man getragen – runter und wieder hoch – und draußen angekommen war nichts zu machen. Lieber Hinschmeißen und sich platt machen wie eine Flunder nach dem Motto: So sieht mich keiner und mir passiert nix!

Stattdessen hat er mir dann später auf den Teppich gemacht, wovon ich nicht sonderlich begeistert war, aber mir war völlig klar: Er war halt noch nicht stubenrein. Wie auch? Er kannte das ja nicht.

So war das erste, an dem wir gearbeitet haben, Treppen zu laufen und stubenrein zu werden. Und das wurde eine echte Mammutaufgabe für uns beide. Anfangs mehr stehen als gehen, so wurde es aber immer besser mit viel Geduld und positiver Bestärkung über Stimme und Leckerli. Wir haben dann Schritt für Schritt aufgebaut. 2 Stunden raus, runter und wieder hoch. Mehr war nicht drin. Tage später konnten wir auch dann schon kleine Runden gehen. Mini-me hat verstanden: Wenn ich vertraue, passiert mir nix und wenn ich draußen mein Geschäft mache, gibt’s Lob und Leckerli. So schenkte ich ihm Vertrauen und er mir seins. Nach einer Woche war es geschafft. Treppen gingen wie von selbst und stubenrein war Dustin nun auch. Das Eis war gebrochen, er kam zu mir und ließ sich streicheln, er schlief nicht mehr nur in seiner Box, sondern schmiss sich auch schon mal unten in den Weg. Man konnte förmlich sehen, dass er sich wohlfühlte bei mir, froh darüber, ein Körbchen zu haben und sich frei bewegen zu dürfen. Der nächste Schritt konnte kommen.

Größere Runden, andere Hunde à okay, andere Menschen!! à OMG! Die mussten nicht sein. Zumindest war das sehr sympathieabhängig. Was ja auch okay ist. Man muss ja auch nicht frontal darauf zulaufen.

Nach 2 Wochen haben wir sogar Hundefreunde gefunden, inzwischen viel erlebt und auch mit Menschen geht es nun. Nur Kinder mag er noch nicht so wirklich.

Mittlerweile ist er ein aufgeweckter, sozialer und freundlicher Hund, der einfach froh ist, keine Stäbe mehr vor der Nase zu haben. Lebensfreude pur mit kleinen Baustellen. Ängste sind noch immer da, die mit viel Liebe und Geduld sicher noch abstellbar sind.

Ich bin froh, dass die Seelen für Seelchen Dustin und mir – der jetzt fast 3 Wochen hier ist – eine Chance gegeben haben, sonst wären wir nicht schon so weit, dass wir nun sogar angefangen haben Grundkommandos zu üben.

Monique Peters


Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.

Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.

Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.

Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.

Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass  es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.

Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.

Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.

Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.

Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.

Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.

Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.

Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.

Anna Coignard

___________________________________________________________________________

Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:

von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.

Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.

Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent  und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet“, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.
___________________________________________________________________________

Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am  Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund  haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für  einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs  verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein  Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederumder Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.

Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter.Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst.Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird.Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat.Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.
C. Gollenia

Allgemeine Erfahrungen mit dem Verein Seelen für Seelchen e.V.

 

Wir begleiten den Verein Seelen fuer Seelchen seit der ersten Stunde, wir gehören zwar nicht zum Vorstand, aber uns wird alles was im Verein passiert, zeitnah mitgeteilt und bei Fragen auch belegt.

Der Vorstand und auch andere Mitglieder bzw. Unterstützer reisen alle 4 bis 8 Wochen in unsere zwei Shelter nach Rumänien, um die Tiere aufzunehmen (Fotos, Videos und kurze charakterliche Einschätzung), die dann nach Deutschland vermittelt werden.

Natürlich verhält sich ein Tier in seiner gewohnten Umgebung sicher anders, als nach einem langen Transport und total neue und fremde Umgebung. Die meisten Hunde kommen aber schnell an und meistern den neuen Alltag in Ihren Familien. Sollte es wirklich zu Problemen kommen, wird schnellstmöglich eine neue Pflegestelle oder Endstelle für das Tier gesucht, gefunden und  per Fahrkette in das neue Zuhause verbracht.

Es kann auch passieren, das beim sofortigen Tierarzt-Check, auf den der Verein auch besteht, eine Krankheit festgestellt werden kann.

Die Kosten wurden aber bei Einreichung der Rechnungen vom Verein stets übernommen. Niemand musste auf seinen Kosten sitzen bleiben.

Wir sind eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft.

Spenden werden den Mitgliedern und Unterstützern monatlich aufgezeigt. Sachspenden erreichen ihr vorgesehenes Ziel. Videos und Bildmaterial wird in den Gruppen bei Facebook diesbezüglich gepostet. Unsere Tiere reisen legal mit Traces aus. Sie sind geimpft, entwurmt, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet und besitzen einen EU-Pass. Bei den entsprechenden Stellen sind sie ordnungsgemäß gemeldet.

Wir können Ihnen versichern, das alles erdenklich mögliche für die Tiere getan wird. .

Dieser Verein leistet eine sehr gute Arbeit und wir werden ihm weiterhin den Rücken stärken.

Anja und Bianka Friedrich


Ich arbeite mit dem Verein seit einem Jahr zusammen, bin mehr als zufrieden und mittlerweile auch ein eingetragenes Mitglied.

Im Tierschutz bin ich zwar schon länger aktiv, konnte aber meist eher negative Erfahrungen mit Vereinen sammeln, daher ist nun meine Wahl ganz klar auf Seelen für Seelchen e.V. gefallen.

Hier wird die Arbeit transparent gestaltet, es wird schnell geholfen und stets zum Wohle der Tiere gehandelt.

Natürlich gibt’s im Tierschutz, so wie auch sonst überall im Leben, mal Komplikationen oder Situationen mit denen man nicht gerechnet hat. Allerdings stellen diese selten ein Problem dar, da schnell eine Lösung gefunden wird.

Ich persönlich hatte schon mehrere Pflegehunde und würde jederzeit einen weiteren Hund zur Pflege aufnehmen. Der Verein übernimmt Tierarztkosten, bietet Welpentraining an und bezahlt eine qualifizierte Hundetrainerin, wenn es für einen Hund oder Pflegestelle notwendig ist. Gar wenn der Fall eintritt, dass  es mit einem Hund wirklich nicht klappen möchte, dann gibt’s es immer sehr schnell eine Lösung und eine Notpflegestelle, man wird nicht alleine gelassen. Hat man weitere Fragen und Anregungen, so kann man sich jederzeit an den Vorstand wenden und/oder in einer geschlossenen Gruppe nach Tipps und Erfahrungen fragen. Dieses System funktioniert hervorragend, da man wirklich immer sehr schnell eine Lösung bzw. Unterstützung findet. Im des letzten Jahres ist eine kleine Gemeinde mit Menschen von Pflegestellen und Endstellen entstanden, die sich alle gemeinsam unterstützen. Man fühlt sich nie alleine und einfach gut aufgehoben.

Bei der Vermittlung der Hunde kann man als eine Pflegestelle selbstständig aktiv werden, wird aber auch immer parallel vom Verein unterstützt und der Hund gesondert inseriert.

Die Verträge sind immer alle rechtzeitig da, die Tierarztrechnungen werden innerhalb von wenigen Tagen erstattet oder gleich vom Verein übernommen. Alle Rechnungen , Schutzgebühren, Spendengelder und weitere anfallende Finanzen werden stets transparent geführt und stehen für alle Interessenten öffentlich zur Verfügung.

Weiterhin war ich bereits zwei Mal in Rumänien in allen drei unserer Schelter, kenne dort alle Hunde, Mitarbeiter und die zusammenarbeitenden Ärzte. Die Versorgung ist stets garantiert, die Hunde werden sehr gut behandelt und kriegen jederzeit tierärztliche Unterstützung, wenn nötig.

Alle Hunde reisen über ein professionelles Unternehmen mit Traces aus, die rechtzeitig eingereicht werden. Wenn es mit den Traces zeitlich nicht mehr klappt, dann muss ein Hund leider auf den nächsten Transport warten. So ist stets sichergestellt, dass jeder Hund legal gechippt, geimpft und angemeldet ausreisen kann. Das Transportunternehmen ist für die Beförderung von Tieren spezialisiert und ebenfalls angemeldet, die Mitarbeiter sind sehr gut zu den Tieren, machen regelmäßig Pausen mit Fütterungen und Wassergabe, machen die Käfige sauber und weisen bei Kotrollen alle Papiere vor. Jeder Hund hat nun auch ein Geschirr vom Verein an und kann somit bei der Übergabe sofort an der Leine gesichert werden.

Die Pflegestellen und Endstellen werden vor der Aufnahme eines Tieres alle durch eine Vorkontrolle geprüft und genau aufgeklärt, hinzu gibt es Informationen in Papierform zum Nachlesen. Vor der Ankunft werden alle Hunde bei Tasso angemeldet.

Der Verein arbeitet sehr präzise und transparent und ist immer sehr bemüht jede Angelegenheit schnell zu klären. Gibt es dann doch mal ein Problem das dazu führt beim Veterinäramt anzurufen, dann liegt es leider nun mal auch an der fehlenden Flexibilität und dem fehlendem Verständnis für die Tiere und den Tierschutz an sich. Tiere sind eigene kleine Lebewesen auf die man einzeln eingehen und jedes Mal aufs neue kennenlernen muss. Das ist eine sehr spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die jeder für sich übernimmt und fähig sein sollte diese auch zu tragen. Hat man als Pflegestelle oder Endstelle diese Aufgabe ggf. unterschätzt, dann kann es durchaus zu Frustrationen führen. Solch ein Verhalten trifft man leider oft im Tierschutz bzw. im Alltag an, allerdings hat es meiner Erfahrung nach eher weniger etwas mit diesem Verein zu tun, da es noch keinen Zwischenfall gab der nicht schnell und sauber mit dem Vorstand geklärt werden konnte.

Ich bin sehr dankbar einen Verein gefunden zu haben mit dem ich den Tierschutz so einfach und aktiv ausleben kann und freue mich über jede einzelne Hundeseele, die gerettet werden konnte und in der Zukunft noch gerettet werden kann.

Anna Coignard


Wir möchten gerne in diesem Statement aus eigenen, persönlichen Erfahrungen berichten und schildern, wie wir die Arbeit des Vereins Seelen für Seelchen e.V. erleben:

von Beginn an haben wir einen sehr positiven Kontakt zum oben genannten Verein erleben dürfen, sind seit geraumer Zeit private Pflegestelle, eine Hündin haben wir bereits sehr gut vermitteln können, weitere Hunde sind bei uns in Pflege.

Alle Vorstandsmitglieder sind stets bereit und sehr bemüht, allem gerecht zu werden.

Der Kontakt zum Verein ist immer positiv. Bei allen Fragen kommt stets sehr schnelle Beantwortung, alle Vorstandsmitglieder sind fast 24 Stunden am Tag erreichbar. Bei akut auftretenden Problemen wird immer schnell gehandelt und nach guten Lösungen gesucht. Bei der Zusammenarbeit wird stets im Sinne der Tiere gehandelt, was wir aus Erfahrungen mit anderen Vereinen nicht immer so erleben. Die Arbeit ist strukturiert, professionell, transparent  und sehr gut durchdacht. Wir hatten bis heute nicht ein einziges Problem mit Seelen für Seelchen e.V., wir sind stets auf dem Laufenden, alles wird möglichst schnell aktualisiert, bei Sorgen ist immer jemand erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns. Auf all unsere Fragen wird zeitnah reagiert. Wir haben selten einen Verein, wie diesen, erlebt, der so eng und gut mit uns zusammen arbeitet und auch anders herum. Wir sind sehr zufrieden mit allem, was der Verein für die Tiere und auch für die Menschen macht, die mit ihm in Kontakt sind und treten. Wir haben schon mit einigen Vereinen ,,zusammen gearbeitet“, aber keiner dieser Vereine hat uns so positiv überrascht, wie dieser.

 


Ich bin seit gut einem halben Jahr als Pflegestelle bei Seelen für Seelchen e.V. tätig. In dieser Zeit hatte ich 3 Pflegehunde welche 2x jeweils 2 Wochen und 1x 7 Wochen bei mir waren. Da ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin und keine Fehler machen möchte, habe ich vor Allem am  Anfang meiner Pflegestellentätigkeit viele Fragen gehabt und damit bestimmt des Öfteren die Geduld der Ansprechpartner des Vereins auf die Probe gestellt. Trotzdem bekam ich immer klärende Antworten. Zum Ablauf der Pflegehundevermittlung kann ich aus meiner Sicht sagen, dass alles sehr transparent abläuft. Ich übermittele meine Wünsche, welche Charaktereigenschaften der Hund  haben sollte und welche nicht und dann werden mir Vorschläge gemacht und ich entscheide mich für  einen Hund. Man kann sich auch über Internet persönlich in den Sheltern informieren, da dorthin stets Kontaktmöglichkeiten bestehen. Den ganzen Transport kann man von Anfang an über Bilder und Mitteilungen des Spediteurs  verfolgen. Die Hunde machen regelmäßig Pause und werden gefüttert, bekommen zu Trinken und die Käfige werden gesäubert. Bei der Übergabe läuft alles sehr ruhig und professionell ab. Die Hunde werden bis ins Auto gebracht und dort gesichert. Nun gilt es, den Hund in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Dafür werden nach einigen Tagen ein  Fragebogen des Vereins ausgefüllt und Fotos geschickt und mit diesen Angaben wird eine Vermittlungsanzeige vom Verein erstellt. Um die Vermittlung evtl. zu beschleunigen, stelle ich auch selbstständig eine Anzeige über den Pflegehund ins Internet. Wenn ich eine Anfrage bekomme, nehme ich Kontakt mit der Person auf und wenn ich einen positiven Eindruck habe, vereinbare ich einen Termin an dem der Pflegehund bei mir besucht werden kann. Die Interessenten füllen danach einen Interessentenbogen aus, den sich der Verein ansieht und man wird nach der eigenen Meinung gefragt. Sollte alles gut aussehen, besuche ich die Interessenten zusammen mit dem Pflegehund bei ihnen zu Hause. Dort wird dann ein Vorkontrollbogen ausgefüllt, den wiederumder Verein zur Ansicht bekommt und dann wird zusammen entschieden, ob der Hund dort einziehen kann. Wenn dem so ist, wird die Schutzgebühr überwiesen oder ich kassiere i. A. bei der Übergabe und der Übernahmevertrag wird unterschrieben. Somit ist der Hund vermittelt.

Nun ist es aber nicht so, dass der Hund nach der Übergabe in Vergessenheit gerät. Ich habe zu allen Adoptanten regelmäßig Kontakt und bin meist erster Ansprechpartner bei Fragen. Wenn ich ihnen einmal nicht weiter helfen kann, dann gebe ich die Frage an den Verein weiter.Auch gibt es als Pflegestelle und Adoptant die Möglichkeit, einer internen Facebook Gruppe beizutreten in der auch Erfahrungen ausgetauscht werden. So hat sich mit der Zeit eine nette Gemeinschaft gebildet, welche stetig wächst.Des Weiteren wird jeden Monat eine Ein – und Ausgabenliste vom Verein erstellt, so dass Jeder sehen kann, wie mit dem Geld umgegangen wird.Von den Sheltern kommen in regelmäßigen Abständen Bilder von den Futterlieferungen, die durch das Patenschaftsgeld finanziert werden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Hund nach ein paar Tagen nach der Ankunft beim Tierarzt vorgestellt wird. Sollte eine Behandlung notwendig sein, bezahlt man als Pflegestelle die Kosten bis 50 € , darüber hinaus übernimmt der Verein den Restbetrag.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin was Seelen für Seelchen e.V. in seiner erst 1jährigen Vereinszeit schon alles auf die Beine gestellt hat.Natürlich kann nicht immer alles rund laufen und es gibt auch einmal Rückschläge oder Personen, die sich an Etwas stören aber man darf nicht vergessen, es sind alles „nur“ Menschen die hinter dem Verein stehen und ihre kostbare Freizeit für ihre Herzensangelegenheit opfern.

C. Gollenia


Ich möchte einen verregneten Urlaubstag nutzen, um meine Gedanken zu und Erfahrungen mit SfS niederzuschreiben. Vorab gesagt gibt es natürlich auch hier Dinge, die nicht passieren sollten, aber eben doch passieren, weil manche Menschen aus Unerfahrenheit, Ignoranz oder Beratungsresistenz Fehler machen. Jedoch erlebe ich vor allem tolle, engagierte Mitglieder, die z. B. ehemaligen Paten Bilder von Ihrem Patenhund schicken (Danke an TI NE von dieser Stelle) :-), andere an ihrer Freude über jeden Fortschritt ihres Hundes teilhaben lassen, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, sich Gedanken machen, wie man noch helfen kann und Hunden Pflegestellen geben und täglich mit ihnen arbeiten, um ihnen einen Start in ein schönes, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Wenn ein Hund plötzlich und sofort von einer Pflegestelle weg muss, erlebe ich, dass sich binnen 12 Stunden ein Mitglied als Pflegestelle anbietet, ein anderes sich ins Auto setzt und viele Stunden fährt, um diesen Hund zu seiner neuen Pflegestelle zu bringen. Das hätte ich vorher nie für möglich gehalten! Es gibt Mitglieder, die selbstlos dafür sorgen, dass ein schwerkranker Hund die letzte Zeit seines Lebens voller Liebe und Wärme erleben darf (Ich könnte das glaube ich nicht). Und das sind nur einige Beispiele. Auch sehe ich einen Vorstand der ohne Aufhebens einen riesigen Berg Arbeit erledigt. Ob es Webseitenpflege, Vermittlungen an Pflegestellen oder Endstellen, Erstellung von Verträgen, Beantwortung von Fragen, Hilfestellungen jeglicher Art – niemand wird mit seinen Problemen alleine gelassen -, Verwaltung der Spenden, Posten der Aktionen, Erstellung der Patenschaftsurkunden, Organisationen der Transporte etc. ist. Es ist wahrscheinlich noch vieles mehr, was ich gar nicht weiss, weil es so reibungslos und selbstverständlich läuft, dass ich es gar nicht mitbekomme. Viele wären gegen Bezahlung nicht bereit, diese Menge an Aufgaben zu übernehmen. Der Vorstand von SfS tut es unentgeltlich und – was im Tierschutz noch viel wichtiger ist – ist mit Herzblut dabei. Kein Hund ist zu alt, zu hässlich, zu schwierig oder zu krank. Kein Hund wird aufgegeben. Wunder vollbringen kann auch hier leider niemand, aber es wird nicht eher geruht, bis für das Wohlergehen jedes einzelnen Hund alles getan wurde, was getan werden kann und er ein bestmögliches Zuhause bekommt. Deshalb bin ich froh, ein Teil dieses Vereins sein zu dürfen.


Gaby Müller


Im September 2016 übernahm unsere Familie die Pflegehündin „Lou“ vom gemeinnützigen Tierschutzverein „Seelen für Seelchen e.V.“.

Wir möchten Sie heute gerne darüber informieren, wie die Übernahme dieser Hündin vonstatten ging. Im Vorfeld erhielten wir Instruktionen vom Verein, in denen uns mitgeteilt wurde, dass die zu übernehmenden Hunde ausnahmslos mit Sicherheitsgeschirr übergeben werden und dass wir zusätzlich Halsband/Geschirr sowie 2 Leinen zum Abholort mitzubringen haben. Außerdem, dass die Hunde vom Fahrer des Transportunternehmens direkt in unser Auto getragen werden und dass der Hund nur dann mitfahren darf, wenn er entweder angeschnallt am Sicherheitsgeschirr gesichert ist, oder aber in einem speziellen Transportkäfig untergebracht ist.

Wir können bestätigen, dass die Übergabe unserer Hündin „Lou“ exakt nach diesem Schema erfolgte und haben dies in Fotos dokumentiert, die wir diesem Schreiben beifügen.

Der Hündin wurde noch im Transportfahrzeug ein Sicherheitsgeschirr mit zusätzlichem Bauchgurt angelegt (ein sog. „Panikgeschirr“, das ein Herauswinden aus dem Geschirr unmöglich macht, s. Foto) und dabei die Chipnummer eingescannt, die auch im EU – Heimtierausweis des Tieres eingetragen ist (s. Foto).

Die Fahrer trugen die so gesicherte Hündin direkt in unser Fahrzeug und sicherten sie hier mit dem von uns mitgebrachten Anschnallgurt am Sicherheitsgeschirr (s. Foto).

Wir können bestätigen, dass auch die anderen Hunde ebenso übergeben wurden, manche wurden auch direkt in eine mitgebrachte Transportbox getragen.

Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt hervorragend vom betreuenden Verein „Seelen für Seelchen e.V.“ beraten und betreut und stehen für Rückfragen gern zu Ihrer Verfügung!

Katrin Hecker


Zwei Empfehlungsschreiben zum Transport des Vereins sowie der Ankunft der Hunde mit Sicherheitsgeschirren:

EmpfehlungsschreibenScheller-Murach

Transport Sicherung Hund-1

IMG_3608

 

 

Informationen für zukünftige Adoptanten

Hinweise für Endstellen für Hunde über Seelen für Seelchen

Liebe neue Hundefamilie,

hier möchten wir euch ein paar Hinweise geben zum Ablauf des Transports und für die ersten Tage zusammen leben mit dem neuen Familienmitglied.

Die Hunde brauchen mit dem Transporter etwa 2 Tage, bis alle sicher im neuen zu Hause angekommen sind. Wo sie abzuholen sind wird im voraus kommuniziert, die Hunde starten meist Freitags, spätestens Mittwoch erfahrt ihr, wo an dem Wochenende die Hunde aufgesammelt werden müssen. Dieser Ort kann bis zu 100 KM von eurem zu Hause sein, bitte plant dieses ein!
Die Hunde, die aus Barlad ankommen haben im Idealfall ein Geschirr und ein Halsband um. Sollten sie dies nicht haben erfahrt ihr es spätestens am Freitag, damit ihr noch Zeit habt, etwas zu besorgen.

Die Hunde riechen meist nicht gut, wenn sie bereits älter sind kann das Fell sehr verklebt sein. Bitte trotzdem nicht direkt am ersten Tag in die Wanne stecken und das volle Waschprogramm geben! Der zweite Tag, wenn der Hund etwas Vertrauen gefasst hat, reicht dafür vollkommen aus. Die Vertrauensbasis am Anfang kann wacklig sein, diese sollte nicht für ein Bad aufs Spiel gesetzt werden.
Trotzdem gilt es, den Hund nicht mit Samthandschuhen anzufassen! Der tägliche Ablauf sollte so sein, wie er auch später in der Familie ist – Menschen kommen und gehen, es gibt regelmäßig Futter (anfangs bitte proteinarm, da die Hunde hochwertiges Futter oft nicht vertragen – die Marken Bosch und Happy Dog haben sich bewährt).
Am 3. Tag sollte der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden, wenn er nicht vorher bereits Beschwerden jedweder Art zeigt. Die Hunde kratzen sich oft aus Stress die ersten Tage viel, das muss kein Ungeziefer sein. Durch Kratzen bauen sie Stress ab. Auch vermehrt Speicheln kann dazu gehören. Sollte eine höhere Rechnung zustande kommen bitte kontaktiert uns und wir schauen im Rahmen unserer Möglichkeiten, wie wir unterstützen können. Die Hunde bekommen ein Spot- on und eine Entwurmung bei Abreise. Bitte mit der Chemie nicht übertreiben!
Der Hund sollte nicht 24 Stunden am Tag bemuttert werden, auch von Kindern nicht – sie brauchen gerade in den ersten Tagen viele Ruhepausen, während denen sie verarbeiten können.
Bietet dem Hund einen sicheren Rückzugsort, an dem er auch in Ruhe gelassen wird.

So lernt er auch direkt, dass nicht immer Action passiert zu Hause.

Gerade wenn Kinder im Haus sind ist es wichtig, zu überprüfen, ob der Hund nach einer Woche noch Würmer hat, und die Behandlung gegebenenenfalls noch einmal zu wiederholen. Der Tierarzt macht einen Generalcheck und lernt den Hund im gesunden Zustand kennen und der Hund macht dort keine schmerzhafte Erfahrung – eine gute Voraussetzung für spätere Tierarztbesuche.
Spätestens ab einer Woche nach Ankunft sollte die Erziehung mit einem Hundetrainer beginnen – ob in Einzelstunde oder in der Gruppenerziehung ist hier vom Hund abhängig. Faustregel: Je mehr er am Anfang aus Mitleid oft darf, desto schwerer wird es, das wieder abzuerziehen.
Macht euch vorher Gedanken, wo der Hund hin dürfen soll und welche Orte tabu sind, und führt das konsequent durch. Das hilft dem Hund sehr! Ein Hund mit festen Regeln ist ein entspannter, glücklicher Hund.
Der Hund ist grundimmunisiert, maximal ein Jahr später ist der Rest der Impfungen notwendig. Ob dies immer notwendig ist, muss jeder für sich selbst bestimmen. Hierzu gibt es einige gute Artikel im Internet. Eure Hunde sind, laut Ausreisebestimmungen, ein Mal geimpft, viele ältere mehrmals. Es ist jedoch kein Hund wie in Deutschland üblich grundimmunisiert, das ist in Rumänien nicht üblich. Der Bluttiter stimmt auch mit dieser einfachen Impfung. Natürlich können die Hunde hier in Deutschland aufgefrischt werden, aber eine komplette neue Grundimmunisierung ist sehr belastend für den Organismus und positiv zu werten nur für die Finanzen des Tierarztes.

Auch das Entwurmen sollte nicht, wie vom Tierarzt empfohlen, 4 mal im Jahr durchgeführt werden. Eine Entwurmung zerstört die gesamte Darmflora des Tieres, auch die guten Bakterien, und macht meist kränker, als es nützt. Es gibt die Möglichkeit bei jedem Tierarzt, Kotproben abzugeben und auf Wurmbefall untersuchen zu lassen – dies ist nicht teurer als die Entwurmung, aber hilft der Gesundheit des Hundes!
Auch chemische Spot-Ons, die prophylaktisch gegen Ungeziefer wirken, enthalten Nervengift, die den Hund belasten. Es gibt mittlerweile einige ökologische Alternativen, über die man sich informieren sollte – auch dies dem Hund zu liebe.

Euer Hund kennt das Gehen an der Leine eventuell noch gar nicht – alles sanft, aber bestimmt einführen.

Wichtig: Die ersten 4 Wochen ist euer Hund bitte doppelt zu sichern, d.h. An Halsband und Geschirr mit jeweils einer Leine. Viele Hunde sind schreckhaft draußen, so schnell wie ein Hund sich bspw. Aus einem Julius K9-Geschirr windet kann man gar nicht gucken. Daher: Immer auf Nummer sicher gehen. Jedes Jahr werden zahlreiche Hunde überfahren oder versterben in deutschen Wäldern, weil sie sich erschreckt haben und weggelaufen sind.

Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern.
Sehr empfehlenswert sind Sientas Sicherheitsgeschirre. Aus diesen ist es unmöglich für den Hund, sich herauszuwinden:
http://www.sientas.de/shop/
Diese möchten wir jedem ans Herz legen.

Euer Hund freut sich genau so sehr auf euch wie ihr euch auf ihn.
Bitte beherzigt diese Ratschläge! Für Fragen und weitere Informationen stehen wir immer zur Verfügung: svenja@seelen-fuer-seelchen.de

Informationen für zukünftige Pflegestellen

Hinweise für Pflegestellen für Hunde aus den Sheltern von Seelen für Seelchen e.V.

Liebe neue Hundefamilie,

hier möchten wir euch ein paar Hinweise geben zum Ablauf des Transports und für die ersten Tage zusammen leben mit dem neuen Familienmitglied.

Die Hunde brauchen mit dem Transporter etwa 2 Tage, bis alle sicher im neuen zu Hause angekommen sind. Wo sie abzuholen sind wird im voraus kommuniziert, die Hunde startenFreitags, spätestens Mittwoch erfahrt ihr, wo an dem Wochenende die Hunde aufgesammelt werden müssen. Dieser Ort kann bis zu 100 KM von eurem zu Hause sein, bitte plant dieses ein! Ihr werdet ihn dort auch selbstständig einsammeln. Zur Not hilft das Fellnasentaxi!
Die Hunde  haben im ein Geschirr und ein Halsband oder nur ein Sicherheitsgeschirr um. Sollten sie dies nicht haben erfahrt ihr es spätestens am Freitag, damit ihr noch Zeit habt, etwas zu besorgen. Bringt bitte 2 Leinen mit zum Transport, damit der Hund gut gesichert werden kann!

Die Hunde riechen meist nicht gut, wenn sie bereits älter sind kann das Fell sehr verklebt sein. Bitte trotzdem nicht direkt am ersten Tag in die Wanne stecken und das volle Waschprogramm geben!
Alleine deshalb nicht, weil das Spot-On noch mindestens einen Tag nachwirken muss.
Der zweite Tag, wenn der Hund etwas Vertrauen gefasst hat, reicht dafür vollkommen aus. Die Vertrauensbasis am Anfang kann wacklig sein, diese sollte nicht für ein Bad aufs Spiel gesetzt werden.
Trotzdem gilt es, den Hund nicht mit Samthandschuhen anzufassen! Der tägliche Ablauf sollte so sein, wie er auch später in der Familie ist – Menschen kommen und gehen, es gibt regelmäßig Futter (anfangs bitte proteinarm, da die Hunde hochwertiges Futter oft nicht vertragen – die Marken Bosch und Happy Dog haben sich bewährt).
In der ersten Woche muss der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden und unser Vordrucksformular mitgenommen und ausgefüllt werden. Die Hunde kratzen sich oft aus Stress die ersten Tage viel, das muss kein Ungeziefer sein. Durch Kratzen bauen sie Stress ab. Auch vermehrt Speicheln kann dazu gehören.Die Hunde bekommen ein Spot- on und eine Entwurmung bei Abreise. Bitte mit der Chemie nicht übertreiben! Gerade bei Hunden mit dickem Fell kann es gut sein, dass das Spot-On nicht alles abtötet. Dafür bewährt es sich, im Voraus eines beim Tierarzt zu besorgen!

Die Tierarztkosten übernehmen wir ab 50 Euro, wobei dieses nur für eine Rechnung gilt. Die Folgerechnungen übernehmen wir natürlich ebenfalls, dabei ist die Höhe dann egal.
Der Hund sollte nicht 24 Stunden am Tag bemuttert werden, auch von Kindern nicht – sie brauchen gerade in den ersten Tagen viele Ruhepausen, während denen sie verarbeiten können. Bietet dem Hund einen sicheren Rückzugsort, an dem er auch in Ruhe gelassen wird. Alle Hunde ab 12 Monaten werden auf Mittelmeerkrankheiten getestet, je nach Shelter auf 4 bzw. 6. Vorher ist ein Bluttest nicht verlässlich.
 

Gerade wenn Kinder im Haus sind ist es wichtig, zu überprüfen, ob der Hund nach einer Woche noch Würmer hat, und die Behandlung gegebenenenfalls noch einmal zu wiederholen. Der Tierarzt macht einen Generalcheck und lernt den Hund im gesunden Zustand kennen und der Hund macht dort keine schmerzhafte Erfahrung – eine gute Voraussetzung für spätere Tierarztbesuche.
Spätestens ab einer Woche nach Ankunft sollte die Erziehung, eventuell auch mit einem Hundetrainer, beginnen – ob in Einzelstunde oder in der Gruppenerziehung ist hier vom Hund abhängig. Faustregel: Je mehr er am Anfang aus Mitleid oft darf, desto schwerer wird es, das wieder abzuerziehen.
Macht euch vorher Gedanken, wo der Hund hin dürfen soll und welche Orte tabu sind, und führt das konsequent durch. Das hilft dem Hund sehr! Ein Hund mit festen Regeln ist ein entspannter, glücklicher Hund.
Der Hund ist grundimmunisiert, maximal ein Jahr später ist der Rest der Impfungen notwendig. Natürlich können die Hunde hier in Deutschland aufgefrischt werden, aber eine komplette neue Grundimmunisierung ist sehr belastend für den Organismus und positiv zu werten nur für die Finanzen des Tierarztes.
Bitte informiert euch darüber, ob in eurer Gemeinde das Anmelden von Hunden zur Steuer verpflichtend ist! Dieses kann der Verein nicht tragen. 

Auch das Entwurmen sollte nicht, wie vom Tierarzt empfohlen, 4 mal im Jahr durchgeführt werden. Eine Entwurmung zerstört die gesamte Darmflora des Tieres, auch die guten Bakterien, und macht meist kränker, als es nützt. Es gibt die Möglichkeit bei jedem Tierarzt, Kotproben abzugeben und auf Wurmbefall untersuchen zu lassen – dies ist nicht teurer als die Entwurmung, aber hilft der Gesundheit des Hundes!
Auch chemische Spot-Ons, die prophylaktisch gegen Ungeziefer wirken, enthalten Nervengift, die den Hund belasten. Es gibt mittlerweile einige ökologische Alternativen, über die man sich informieren sollte – auch dies dem Hund zu liebe.

Euer Hund kennt das Gehen an der Leine eventuell noch gar nicht – alles sanft, aber bestimmt einführen.
Die Pflegestelle ist haftpflichtversichert über den Verein mit einer Selbstbeteiligung der Pflegestelle von 300 Euro. Alles darüber zahlt die Versicherung. Ihr seid dafür zuständig, eure Hunde zu beaufsichtigen.

Wichtig: Die ersten 4 Wochen ist euer Hund bitte doppelt zu sichern, d.h. An Halsband und Geschirr mit jeweils einer Leine. Viele Hunde sind schreckhaft draußen, so schnell wie ein Hund sich bspw. Aus einem Julius K9-Geschirr windet kann man gar nicht gucken. Daher: Immer auf Nummer sicher gehen. Jedes Jahr werden zahlreiche Hunde überfahren oder versterben in deutschen Wäldern, weil sie sich erschreckt haben und weggelaufen sind.

Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern. Dieses unterschreibt ihr auch in den Verträgen, daher bitte haltet euch daran, es ist zur Sicherheit eures Hundes!
Sehr empfehlenswert sind Sientas Sicherheitsgeschirre. Aus diesen ist es unmöglich für den Hund, sich herauszuwinden:
http://www.sientas.de/shop/
Diese möchten wir jedem ans Herz legen.

Zur Vermittlung: Grundsätzlich sind wir für die Vermittlung zuständig. Wir posten den Hund auf unserer Seite und über die Webseite. Es hilft aber, wenn ihr helft: inseriert euren Hund selbstständig, bspw. beim heißen Draht, bei ebay Kleinanzeigen, auf quoka oder anderen Portalen. Die Interessenten kommen zu euch, um den Hund kennen zu lernen, macht gern selbstständig diesen Termin aus. Wir haben ebenfalls Profifotografen in einem Netzwerk, die euch gern besuchen, um vorteilhafte Fotos von euren Hunden zu machen. Diese helfen der Vermittlung enorm!

Möchten die Interessenten den Hund gern adoptieren, dann füllen sie bitte den Interessentenbogen auf der Homepage aus und schicken ihn an uns. Ihr könnt die Vorkontrolle selbst durchführen, wir können aber auch jemanden schicken. Ist diese positiv, füllen die Interessenten den Schutzvertrag den wir ihnen zuschicken aus, überweisen die Schutzgebühr und dann kann der Hund umziehen. Nicht früher. Wir möchten auf Nummer sicher gehen.
Wir fügen die Adoptanten dann zu unserer Endlich Daheim-Gruppe, damit wir verfolgen können, wie es dem Hund geht, Fragen beantworten und vieles Anderes.
Wenn ihr diesen Bogen aufmerksam gelesen habt, so tragt im Interessentenbogen bitte im Feld “Geburtsdatum” hinter eurem Datum das Wort “gelesen” ein.

Euer Hund freut sich genau so sehr auf euch wie ihr euch auf ihn.
Bitte beherzigt diese Ratschläge! Für Fragen und weitere Informationen stehen wir immer zur Verfügung: svenja@seelen-fuer-seelchen.de

 

Erfahrungen mit Adoptionen über Pflegestellen

Emmy, adoptiert von Familie Sündermann:

Durch meine Kollegin bin ich auf Seelen für Seelchen aufmerksam geworden, sie hat im letzten Jahr die Adoption eines Mädels übernommen und ist seitdem glücklich und zufrieden. Im Januar dann stöberte ich auf der Facebook Seite und nach nur wenigen Klicks sah ich sie: PW62 suchte einen Paten. Ich schrieb eine Nachricht und bekam eine liebe Antwort von Corinna von Seelen für Seelchen. Aus PW62 wurde Emmy und ich überlegte nur noch, wie ich meinen Mann überzeugen und Emmy zu uns holen könnte. Ich blieb in Kontakt mit Corinna, überhaupt sind alle dort immer supernett, gehen auf Sorgen und Nöte ein, sind immer als Ansprechpartner für einen da.
Im April die Nachricht von Corinna: Emmy kommt auf eine Pflegestelle in Glinde, 25 km von meiner Arbeit entfernt. „Das kann kein Zufall sein“, dachte ich und verabredete mich ein paar Tage später mit Gaby von der PS. Emmy kam, ich sah und sie gewann sofort mein Herz. Sie war kleiner als in meiner Vorstellung und sie hatte auf Bewegung nicht solche Lust.😅 Sie sollte laut Tierarzt abnehmen und bewegte sich ganz langsam und gemütlich. Nach positiver Vorkontrolle durch den Verein holte ich sie eine Woche später zu uns. Von Anfang an war sie einfach nur lieb! Sie hing zuerst an meinem Rockzipfel, aber schon zwei Stunden später ließ sie sich direkt von meinem Mann ausgiebig kraulen. Die Kinder guckte sie zwar etwas skeptisch an, genoss aber auch da die Streicheleinheiten. An der Leine ging sie direkt problemlos, als hätte sie nie etwas Anderes gemacht, stubenrein von Anfang an, sie bellt im Haus gar nicht, alleine bleiben kein Problem, und sie ist so verschmust und könnte sich 24 Stunden bekuscheln lassen. Alles in allem ist sie ein echter Anfängerhund und hat es uns wirklich leicht gemacht! 4 Wochen ist sie jetzt hier und hat sich ganz toll eingelebt.
Mittlerweile geht sie so zügig an der Leine, mit aufrechter Rute und stolz geschwellter Brust. Wir machen kilometerweite Spaziergänge, sogar gejoggt sind wir schon zusammen. Sie kann ein richtiger Clown sein und ist mittlerweile so flink, dass wir es kaum glauben können, sie hat abgenommen und richtig Muskeln aufgebaut.
Unser Fuchs, unser Überraschungsei, sie ist das Beste, was uns passieren konnte, wir würden immer wieder einem Hund von Seelen für Seelchen ein Zuhause geben!

 

 

 

Amy aus Barlad, adoptiert von Familie Gunske:

Wir haben eine Hündin von Seelen für Seelchen adoptiert. Unsere Amy ist Anfang Dezember 2015 nach Deutschland auf eine Pflegestelle in Hildesheim gekommen. Wir haben uns im Internet sofort in sie verliebt und sie dann auch bekommen. Alles ging recht reibungslos, zumal wir zu den Verein schon Kontakt hatten durch einen Patenhündin. Nun unsere Erfahrung mit dem Verein Seelen für Seelchen und dem Hund aus Rumänien.
Seelchen für Seelchen legt alles offen, Spenden usw. werden monatlich aufgelistet und alle Beträge sind nachvollziehbar.
Sicher die Hunde aus dem Ausland kennen nichts. Autos, Krach usw. Erschrickt sie, aber mit viel Geduld kann auch sie sich an alles gewöhnen. Wir jedenfalls haben sehr viel Freude an unserer Hündin. Sie hat schon sehr viel gelernt und wir glauben, daß sie sich hier bei uns sehr wohlfühlt. Wir werden immer wieder einen Hund aus dem Ausland nehmen.
Es wäre schön wenn dieses viele tun würden.
Lg Elke und Kalle Gunske aus Langenhagen

Amy im Shelter in Rumänien

Amy in ihrer Familie

Oma Lily aus Barlad, adoptiert von Sabrina-Ernst Hertel:

Hallo zusammen,
wir möchten euch gerne unsere Geschichte erzählen wie wir zu unserer Omi Lily gekommen sind und wie der Alltag mit ihr abläuft.
Im Oktober letzten Jahres sind wir aufs Dorf gezogen, eine Jungfamilie mit 2 Katzis, 2 Babies und dem großen Wunsch (meinerseits) endlich einen Hund halten zu können.
Mein Mann, ein ehemaliger Schisshase was Hunde anging, war nicht sonderlich begeistert von dem Gedanken sich einen riesigen Hund anzuschaffen (riesig war für ihn alles ab 20 cm Stockmaß lach).
Trotzdem erfüllte er mir den Wunsch, wir hatten den Platz, die Zeit und er fand es sinnvoll das unsere Babies mit vielen Tieren aufwachsen.
Zuerst hatten wir wochenlang in deutschen Tierheimen geschaut, die wenigsten waren Familientauglich UND hatten nichts gegen Katzen. Die deutsche Tierheimsuche war kurz gesagt ein Disaster, inbesondere auch da es so manche Tierheimleitung gibt die sehr ungern Hunde an Familien mit Babies geben.
Über Ebay Kleinanzeigen hab ich dann unsere jetzige Lily gefunden, inseriert von ihrer Pflegemama Anna mit passendem Beitext vom Verein.
Nach einer kurzen Absprache entschieden wir uns für ein Lily, wir wollten beide gerne einen älteren Hund haben und Handicaps bei Tieren finden wir nicht störend.
Lilly (von unserer TÄ auf 9 geschätzt) hat ein Humpelbein, ein kaputtes Ohr, eine kaputte Zunge, der Schwanz fehlt, grauer Star und inzwischen denken wir auch das sie auf einem Ohr taub ist. Hört sich alles nach viel und schlimm an, aber ein 70 jähriger Rentner ist auch selten genug noch kerngesund :)
Schon ein paar Tage später durften wir Lily bei Ihrer Pflegemami besuchen, bei meinem Mann war es Liebe auf den ersten Ohrenkrauler und somit war Lily sogar noch vor Weihnachten bei uns.
Der erste Tag bei uns lässt sich mit einem Wort beschreiben: ruhig, obwohl einschläfernd wohl besser passt lach. Anna hatte uns Lily gegen Abend vorbeigebracht und nachdem Anna das Haus verliess zeigte ich Lily ihr Schlafkörbchen (direkt neben mir im Büro) und das wars. Lily blieb im Körbchen und schaute uns an oder schlief.
Am nächsten morgen begrüßte uns Lily mit soviel Freude das sie fast umfiel vom Stummelschwanz hin und her tüdeln. Ihre riesige Freude uns morgens zu sehen ist immernoch so groß wie am ersten Tag.
Der Alltag mit Lily war die erste Zeit sehr komisch, Lilly schlief entweder neben mir im Körbchen oder im Türrahmen. Bis heute hat sie die “Macke” mit dem Türrahmen, inzwischen geht sie allerdings zur Seite wenn sie merkt das ich ein Baby auf dem Arm habe.
Wirklich aufgetaut ist sie erst knapp 3-4 Wochen später, von einen Tag auf den anderen hat sie wohl begriffen das wir nicht weglaufen oder wenn nur ganz kurz und dann wieder zurück sind. Ab dem Tag legt sie sich auch schonmal alleine ins Wohnzimmer und sonnt sich.
Lily möchte immer mit mir im gleichen Raum sein, außer die Babies liegen im Wohnzimmer auf der Krabbeldecke. Dann legt sich Lily neben (nicht auf!) die Krabbeldecke und hält Wache (schläft und schnarcht). Lily lässt sich gerne von den Babies anfassen, beschnuppert die Kleinen wenn ich dabei bin und findet es toll wenn Babybrei vom Hochstuhl runterfliegt.
Ansonsten merkt man einfach nur das sie die Ruhe hier geniesst, die regelmäßigen Fütterungszeiten (Hunde interessiert die Zeitumstellung null) freudig erwartet und es liebt gestreichelt und beschmust zu werden.
Gassi gehen ist mit Lily schwierig, durch ihren Autounfall fallen ihr lange Strecken schwer und bei Treppen tragen wir sie grundsätzlich rauf und runter.
Inzwischen handhaben wir es so das der “lange” Nachmittagsspaziergang immer genauso so lange hält wie ich merke das sie anfängt stärker zu humpeln. Dann geht es zurück, wenn sie zu stark humpelt auch auf meinem Arm (inzwischen ist sie leichter wie meine Kinder).
Lily ist beim spazierengehen immer auf uns fokussiert, sie läuft nie vor und wenn wir sie ohne Leine mit rausnehmen freut sie sich tierisch und hoppelt wie ein Kaninchen.
Andere Minuspunkte gibt es bei ihr nicht. Sie ist immer lieb, bellt nicht, knurrt nicht, nimmt ohne Motzen ihre Medikamente, verträgt sich super mit unseren Mietzen, begrüßt Besucher immer freundlich zaghaft, stundenlanges Bürsten oder Baden wir akzeptiert (auch wenn ich da manchmal ein Augenrollen sehe).
Bürsten… ja doch das könnte ein kleiner Minuspunkt sein. Momentan haart sie sehr extrem, das dicke Rumänenwinterfell fällt aus und so sieht auch unser Teppich aus. Ich bürste jeden Tag einen Riesenball an Unterwolle raus und es wird einfach nicht weniger. Teilweise kann ich am Popo und Oberschenkel richtige “Brocken” rauszupfen die locker sind.
Würden wir uns nochmal einen Hund aus Rumänien holen? Ja auf jedenfall! Wir lieben unsere kleine Omi und wir sehen jeden Tag wie dankbar sie ist endlich ein schönes Zuhause zu haben.
Wir hoffen euch ein bisschen die Angst oder Zweifel genommen zu haben sich einen “kaputten” Hund aus dem Ausland zu holen, vor allem diese Hunde haben ein warmes Körbchen verdient :)

Mit allerbesten Grüßen Familie Ernst-Hertel”

Lily März 2016 Lily noch im Shelter in Rumänien

Free Amely 2007: Das Shelter in Lugoj

Liebe Unterstützer,
heute möchten wir euch Elena Balaj und ihren Sohn Daniel Balaj mit ihrem Shelter “Free Amely 2007” vorstellen.
Wir haben uns entschlossen, dieses sowie ein weiteres Projekt zu unterstützen. Unsere Gründe erklären wir im Text!

1 4 l2  L4

Das Shelter Free Amely wurde 2014 komplett neu erbaut in Lugoj, einer Stadt nicht weit entfernt von der Flughafen-Stadt Timisoara (Temeswar in Deutsch).
Dort beherbergen sie jeweils zwischen 50 und 100 Hunden, momentan sind es 65 an der Zahl.
Die Hunde können je nach Wahl und Wetter draußen und drinnen sein, sie sind in kleinen Gruppen in den Zwingern und miteinander gut verträglich.
Elena und Daniel haben momentan keine dauerhafte Unterstützung einer Organisation. Durch viele Kastrationsaktionen jedoch gibt es sehr viel weniger Straßenhunde in Lugoj als in anderen rumänischen Städten.
Wir möchten, langfristig gesehen, die Futterlieferung für dieses Shelter sicherstellen. Im Monat werden etwa 500 Kilogramm Futter benötigt, dieses möchten wir durch Futterpaten erreichen. Eine Futterpatenschaft für einen Hund bei Daniel und Elena kostet 20 Euro im Monat und wird mit einer persönlichen Urkunde bestätigt. Es wird regelmäßig Nachrichten von eurem Schützling geben.
Ein weiteres Ziel ist es, ein passendes und gutes zu Hause für unsere Schützlinge dort zu finden.
Auch werden Sachspenden mit einem Transporter zu Daniel und Elena gebracht.
Ihr werdet regelmäßig Nachrichten über das gesamte Shelter und unsere Pläne erfahren, da wir regelmäßig vor Ort sein werden.
Das Shelter wird gut geführt und sauber gehalten. Es besteht ein sehr guter Kontakt zur Familie Balaj und wir haben großes Vertrauen darin, dass diese Zusammenarbeit sehr fruchtbar für alle sein wird.
Teilen ist willkommen, wir suchen noch viele Unterstützer!

English version
Down here, you can see one of the projects we support.
It´s the shelter of Elena Balaj and Daniel Balaj in Lugoj, Romania..
The Shelter exists since 2007 and right now has 65 dogs in it. The dogs get regular food (partly because of our “food-angels” who choose a dog and pay 15 Euros per month regularly)
The dogs can be inside or outside, however they choose and however nice the weather is.
We support Elena and Daniel and their dogs with supplying daily food for their dogs, finding suitable and caring homes for them in Germany and bringing dog-beds and other useful things to their place.
If you choose to be a food-angel too, you get regular updates from “your”dog until it is adopted and support the whole shelter through this.
We are sure there will be good working with the family Balaj and that it will be a good thing for each side!

Das Shelter Help Azorel in Barlad, Nordost-Rumänien

3

 

Vorstellung des Projektes “Help Azorel” von Lucia Calinoiu – English below!

Dieses Shelter ist das zweite, welches wir unterstützen, und mit 270 Hunden größer als das Free-Amely-Shelter in Lugoj. Es befindet sich in Barlad, im Nordosten Rumäniens.
Lucia rettet täglich Hunde, indem sie sie aus dem öffentlichen Shelter übernimmt und so vor dem Tode bewahrt. Sie bringt sie in ihr privates Shelter, welches sich komplett aus Spenden finanziert. Es ist nicht genügend Futter da jeden Monat, sodass Lucia sich oft Geld leihen muss.
Lucia hatte sich mühsam ein kleines privates Tierheim in Barlad auf einem gemieteten Grundstück gebaut. Sie hatte Zugang zum öffentlichen Shelter um dort die hilfebedürftigen Tiere zu versorgen, natürlich auf eigene Kosten. Bis zu dem Tag an dem sie die Tötungsaktionen in dem Tierheim dokumentiert und öffentlich gemacht hat. Ausserdem wurde sie in ihrem Umfeld von allen Mitmenschen angefeindet und ausgerechnet der ortsansässige Pfarrer hat sie vom Grundstück geklagt. Alle Mühen waren umsonst und sie wäre fast daran zerbrochen. Mit einem riesigen Kraftakt ist es aber gelungen ein neues Grundstück fernab auf einer grünen Wiese in Tutova zu finden. Glücklicherweise ist ihr der dortige Bürgermeister wohlgesonnen und vor kurzem wurde tatsächlich das neue Tierheim fertiggestellt .
Wir möchten Lucia unterstützen, indem wir für jeden Hund einen Futterpaten suchen, der ebenfalls die medizinische Versorgung sichert. Kastrationsaktionen möchten wir ebenfalls durchführen, um das Elend zu mindern für zukünftige Generationen, und schließlich möchten wir auch ein gutes und passendes (!) zu Hause suchen für Lucias Schützlinge.
Jede Hilfe ist dabei willkommen!


This shelter is the second project we will support with our new organisation “Souls for Souls” (Seelen für Seelchen).
Lucia Calinoiu has her private shelter in the northeast or Romania, a town called Barlad. Here she saves dogs from the big public shelter from euthanasia and takes them to her own private shelter, where they are safe. But they need food, and often there isn´t enough.
Our aim is to find a food-angel for every dog so we can secura every-day-food supply and medical treatment, such as castrations , vaccinations and treatment of illnesses.
Furthermore, we will try to find a suitable and nice home for the dogs in Germany.
Every support is needed, feel free to share!

4Hazel2